Malte Kersten - Nach dem Eis

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Neugier und Freundschaften, aber auch das Streben nach wissenschaftlicher Anerkennung sind die Pole, zwischen denen das Buch von Malte Kersten sich bewegt. Dieses Netzwerk bekommt einen Riss durch den plötzlichen Tod eines Professors am Kieler Forschungsinstitut. Nicht nur die Todesursache, auch die weitere Betreuung des Doktoranden ist unklar. Als sich der überaus renommierte Institutsleiter selbst dem Protagonisten annehmen möchte, ist dieser ebenso irritiert wie auch stolz, sieht er doch endlich seine wissenschaftliche Leistung im richtigen Licht. Doch dieser Betreuerwechsel hat seinen Preis. Anspruchsvolle Arbeit kommt nun auf ihn zu. Im gleichen Maße häufen sich sonderbare Situationen. Alles Zufall? Was war das Geheimnis seines verstorbenen Professors? Und gibt es noch jemanden, der sich dafür interessiert? Alles Fragen, denen er zusammen mit seinen engsten Kollegen vom Institut enthusiastisch und unprofessionell neben der eigentlichen Forschungsarbeit nachgeht. Vergeblich verlangt die attraktive Kommissarin keine weitere Einmischung in den Fall. Die jungen Akademiker sind nicht mehr zu stoppen. Gleichzeitig steigt der Leistungsdruck durch den Institutsleiter immer weiter an. Bis Entscheidungen getroffen werden müssen. Entscheidungen, die den Protagonisten bis ins Eismeer führen.

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Johann ging, Katja blätterte in ihrem Text und ich schaute aus dem Fenster. Was wollte Oster in den Niederlanden? Wo genau war er? Vielleicht lässt sich dies anhand der Kennzeichen der Autos auf den Bildern sagen. Ich werde das in der nächsten Zeit mal herausfinden müssen. Als einzig produktive Tat beschloss ich, den aktuellen Stand meiner Dissertation ab jetzt immer auf einen USB-Stick zu kopieren. Damit wäre ich gegen eine weitere Verzögerung abgesichert, sollte mein Computer nochmals von der Polizei beschlagnahmt werden. Unwahrscheinlich, aber ein besseres Gefühl, einen solchen Stick in der Manteltasche zu haben.

Nach einiger Zeit kam Johann zurück, mit der Speicherkarte, aber ohne Erfolg, er wollte es später noch weiter versuchen und hatte sich dafür die Bilder auf seinen Computer kopiert.

„Kommt Ihr gleich mit in die Mensa?“

Ich schaute Katja an. Sie nickte, ohne von ihrem Text aufzusehen.

„Katja sagt, wir kommen mit. Holst du uns ab?“

Ich erbat mir von Katja einen Briefumschlag, tat die Speicherkarte hinein, klebte ihn zu und schrieb darauf „Prof. Oster, Bilder aus den Niederlanden“. Dann schob ich den Umschlag zur Seite. Diese Sache mit den Bildern hatte mich schon länger aufgehalten, als mir recht war. Ich musste mich um den Fortgang meiner Arbeit kümmern. Professor Elster hatte angeboten, die Betreuung meiner Arbeit zu übernehmen. Ich musste mir langsam mal eine Meinung dazu bilden und gleichzeitig planen, wie meine Arbeit inhaltlich sich weiter entwickeln sollte. Auf meinem noch ungewöhnlich ordentlichen Schreibtisch hob sich das Kuvert kontrastreich ab. Was wollte Oster in Holland? Hatte diese Reise etwas mit seinem Tod zu tun? Ich beschloss, auf dem Nachhauseweg bei der Polizei vorbeizugehen, um Peters die Speicherkarte zu geben.

Als ich später etwas durchnässt vom Nieselregen bei der Kripo ankam, war Hauptkommissar Peters nicht am Platz. Ich fragte statt ihm nach Frau Lund. Sie holte mich am Empfang ab und ich folgte ihr in den ersten Stock. Ein Hauch von Parfüm oder Duft vom Haarshampoo konnte ich wahrnehmen.

Wir saßen diesmal nicht in dem karg eingerichteten Besprechungsraum, sondern in ihrem Büro. Ganz vage hatte ich erwartet, dass an den Wänden große Tafeln angebracht waren, auf denen Fotos und Zettel durch Linien verbunden waren und ich den Fortschritt der Ermittlungen sofort erkennen konnte. Die Wände des etwas engen Büros waren mit Regalen voller Aktenordnern zugestellt. Der Schreibtisch war übervoll mit Papieren, Heftern und Akten. Irgendwelche Hinweise auf den Fall Oster konnte ich nicht erkennen.

Sie nahm mir den Briefumschlag ab, tastete nach der Speicherkarte und fragte leicht missbilligend, wie viele Menschen die Karte schon in der Hand gehabt hätten.

Ich fand meine Idee mit dem Briefumschlag eigentlich schon ganz gut, musste mir aber eingestehen, dass ich an Fingerabdrücke gar nicht gedacht hatte.

„Vielleicht drei verschiedene Personen.“

„Na, mal sehen, ob die Spurensicherung da noch etwas machen kann. Haben Sie sich die Bilder angesehen?“

„Ja, es sind Bilder aus Holland, von Herrn Oster aufgenommen, kurz vor seinem Tod.“

Gespannt erwartete ich eine Reaktion von ihr.

„Holland“, sagte sie und schaute einen Moment nachdenklich geradeaus. Eine Strähne aus ihrem Pferdeschwanz hatte sich gelöst und fiel ihr ins Gesicht. Nachdenklich strich sie sich diese hinter das Ohr.

„Was ist auf den Bildern zu sehen? Ich muss erst die Spurensicherung abwarten, bevor ich mir die Bilder ansehen kann“, erläuterte sie und musterte mich wieder in ihrer mir schon bekannten, intensiven Art. Etwas ernster vielleicht noch als das letzte Mal.

„Ich konnte nichts Interessantes entdecken. Es sind Bilder von Straßenzügen in Holland. Häuser, Straßen, Autos, Menschen. Aber niemanden, den ich erkennen würde.“

Frau Lund nickte und sah wieder etwas nachdenklich aus.

„Ist es sicher, dass die Bilder von Herrn Oster sind?“

„Eigentlich ja, er hatte sich die Kamera in unserem Institut ausgeliehen. Zumindest sind die Bilder mit der Kamera aufgenommen. Aber theoretisch hätte die natürlich auch jemand anderes machen können.“

„Wer zum Beispiel?“

„Keine Ahnung, ich wollte damit nur sagen, dass Herr Oster die Kamera ausgeliehen hatte, mit denen die Bilder gemacht wurden. Ob er es selbst war, kann ich natürlich nicht sagen, ich nehme es aber an.“

Ich hatte von Hans noch keine Nachricht erhalten und überlegte angestrengt, in welcher Serie eine Kommissarin Lund mitspielte.

Sie stand auf und öffnete das Fenster. Hinter ihrem Sitzplatz an der Wand konnte ich einige Postkarten entdecken, die teils mit Palmen, teils mit Bergen an vergangene Urlaube der Kollegen oder Freunde erinnern sollten.

„Was wissen Sie inzwischen über die Umstände von Professor Osters Tod?“

„Darüber werde ich natürlich jetzt nichts sagen“, erwiderte sie. „Sicher ist, dass uns noch einige Details zum Ablauf der letzten achtundvierzig Stunden fehlen. Daher könnten die Bilder aus Holland ein interessanter Hinweis sein. Was könnte Herr Oster denn in Holland gemacht haben?“

Sie setzte sich wieder.

„Ich weiß es nicht. Eine Tagung war dort meines Wissens nicht. Vielleicht hat er den Kollegen getroffen. Ich muss noch mal den Namen heraussuchen. Er arbeitet an der Uni in Leiden. Den müsste ich finden können.“

„Ja, machen Sie das. Vielleicht hilft uns das weiter.“

Sie machte sich Notizen auf einem Blatt Papier, welches sie aus einem Stapel hervorgezogen hatte. Ich entdeckte einen kleinen Bilderrahmen auf ihrem Schreibtisch, konnte aber nicht erkennen, was oder wer dort abgebildet war, da der Rahmen mit dem Bild nach unten auf der Tischplatte lag. Der Rahmen war sehr bunt und sah selbst gebastelt aus.

„Hatten Sie mit Herrn Oster auch mal privat zu tun oder haben Sie sich nur am Institut gesehen?“

„Gesehen haben wir uns sowieso nur selten. Aber privat, nein eigentlich nicht. Einmal waren wir zusammen bei einer Tagung in Berlin, das war zwar nicht richtig privat, aber doch etwas entspannter als sonst vielleicht.“

„Haben Sie vielleicht eine Veränderung bei ihm gesehen, war er in letzter Zeit, also Wochen meine ich, war er da verändert, anders als sonst?“

„Er war eigentlich immer anders als sonst“, sagte ich schmunzelnd. „Er war meist unberechenbar, oft aufbrausend über Kleinigkeiten. Ich habe immer versucht, nie in seine Schusslinie zu geraten. Er hatte zwar auch etwas Kumpelhaftes an sich, aber meist war er doch der aufbrausende Chef und hat auch diese Rolle sehr genossen, wie es mir schien.“

Ein feines Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie sich weitere Notizen machte. Sie schien zu verstehen, was ich meinte.

Kopenhagen oder Stockholm, ging es mir wieder durch den Kopf, als eine kurze Pause eintrat und Frau Lund auf ihr Geschriebenes blickte.

„Mal etwas ganz anderes …“, setzte ich an.

Sie blickte auf.

„Die ganze Zeit schon grübele ich darüber nach, Ihr Name …“

In dem Moment klopfte es kurz an der Tür und Herr Peters kam herein.

„Legen Sie mir die Unterlagen auf meinen Tisch, ich bin gleich da“, rief er in den Gang zurück, bevor er ganz eintrat.

„Ah, da sind ja die Bilder, ja?“

Er griff gleich zu meinem Briefumschlag, der vor uns auf dem Tisch lag.

„Hallo“, sagte er knapp aber nicht unfreundlich in meine Richtung.

„Hallo.“

„Haben Sie schon einen Blick darauf geworfen?“, fragte er an Frau Lund gewandt. Woher wusste er, dass ich Bilder von Oster gebracht hatte? Und wie konnte er den Umschlag neben all den anderen Papieren erkennen?

„Nein, die Spurensicherung soll erst einmal sehen, ob noch Fingerabdrücke zu erkennen sind. Allerdings haben schon einige Leute die Karte in den Händen gehabt.“

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