Harald Winter - Kinder

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Nach einer langen Zeit des Friedens bricht das Böse über eine Welt herein, in der Magie nicht nur ein Traum ist. Nur wenige wissen, woher es kommt und warum es den Untergang bedeutet. Die Bruchstücke einer uralten Prophezeiung sind das Einzige, das Rettung vor der Dunkelheit verheißt. Von zwei Kindern mit außergewöhnlicher Macht spricht diese Prophezeiung. Von Geschwistern, die über die Kraft verfügen, um dem Bösen die Stirn zu bieten.

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Leros Schritte wurden in gleichem Maß langsamer in dem die Geschwindigkeit seines Herzschlags zunahm. Es war wieder zu ihm gekommen. Dieses unheimliche Ding. Und diesmal hatte es ihn direkt davor gewarnt ihm zu nahe zu kommen. Leros fuhr sich mit zitternden Fingern durch das schulterlange Haar. Was immer es auch war, es war noch mächtiger als er geglaubt hatte. Es konnte nicht nur in seine Träume eindringen und im Schutz der Dunkelheit Schrecken verbreiten. Nein es konnte auch im hellsten Tageslicht im Körper von normalen Menschen erscheinen. Und es wollte, dass er verschwand. Leros blieb stehen und atmete mehrere Male tief ein und aus. Er versuchte seine Gedanken zu ordnen. Sollte er Odort über seine Begegnung Bericht erstatten oder damit warten, bis er wusste womit er es zu tun hatte? Was würde der oberste des Ordens sagen, wenn Leros ihm erzählte, dass er einem unheimlichen Wesen begegnet war, von dem er absolut nichts wusste, außer dass es da war? Nein. Er würde auf die Unterstützung warten, die bereits auf dem Weg zu ihm war und mit Hilfe der beiden Meister versuchen dem Unheimlichen auf die Spur zu kommen. Leros seufzte. Odort hatte ihn ans Ende der Welt geschickt um ihn ruhig zu stellen. Jetzt sah es eher danach aus, dass diese Stadt zum Brennpunkt von Ereignissen wurde, die bald den ganzen Orden betreffen mochten.

Laris schlug mit der Faust so heftig auf den Tisch, dass etwas von dem Wein in ihrem Becher über den Rand schwappte und lachte laut. Die verwunderten Blicke von einigen der Anwesenden entgingen ihr keineswegs, aber sie war es gewohnt misstrauisch beäugt zu werden. Sie verhielt sich nicht so, wie man es von einer Frau erwartete. Schon gar nicht von einer Meisterin des Ordens. Die anderen Begabten tranken nicht - zumindest nicht in der Öffentlichkeit und sie hielten sich so gut wie möglich von den einfachen Menschen fern. Sie war anderes. Sie liebte die Menschen nicht. Sie verachtete sie. Mehr noch als die anderen im Orden. Aber sie bewegte sich zwischen ihnen, trank mit ihnen und lachte über ihre geistlosen Witze. Sie machte die Leute glauben, dass sie Laris vertrauen konnten. Dass sie jemand war, der sich für ihre einfachen Probleme interessierte. Die Wahrheit war, dass sie sich unter das Volk mischte um mehr zu wissen als die anderen Adeligen und die Mitglieder des Ordens. Laris lächelte wölfisch. Bisher war ihr das auch immer gut gelungen. Sie belauschte Gespräche die den anderen herrschenden niemals zu Ohren kommen würden und sie stellte Fragen, die niemand außer ihr stellte. Laris setzte den Becher an die Lippen und trank ihn in einem Zug leer. Dann stellte sie den Becher hart auf dem Tisch ab und wischte sich mit dem Handrücken über den Mund. Aus den Augenwinkeln sah sie, dass Bundor jede ihrer Gesten genau beobachtete. Dieser Mann war nicht dumm. Er hatte längst erkannt, dass Laris nicht nur hier war, um nach dem Rechten zu sehen. Er wusste, dass der Orden mit seiner Art der Herrschaft nie völlig zufrieden gewesen war. Eines Tages hatten sie einfach jemanden wie diese junge Frau hierher schicken müssen. Bundor überlegte was er tun konnte um sie davon zu überzeugen, dass es besser war ihm die Geschäfte der Stadt auch weiterhin zu überlassen. Er fand nichts, was sie überzeugen mochte. Und auch wenn es einen Grund gegeben hätte - da war nicht nur sie. Bundor war sicher, dass Odort sie geschickt hatte. Wahrscheinlich war sie so etwas wie der persönliche Protegé des obersten Meisters des Ordens. Er griff nach seinem Becher, hob ihn an die Lippen und ließ ihn wieder sinken ohne daraus zu trinken. Er musste vollständig Herr seiner Sinne bleiben wenn er die Zeit gewinnen wollte, die er brauchte um einen Ausweg aus seiner Situation zu finden. Er wandte sich seinem Ratgeber zu. “Ich ziehe mich zurück. Lass die junge Frau nicht aus den Augen und geh nicht, bevor sie es nicht auch tut.” Telos nickte kaum merklich. “Wie ihr wünscht Herr” raunte er. Telos schob seinen Stuhl zurück, erhob sich und verließ den Raum durch eine Tür in der Wand direkt hinter seinem Platz an der Tafel. “Mehr Wein” rief Laris mit der überlauten Stimme einer Betrunkenen und klopfte mit dem Boden ihres Becher rhythmisch auf den Tisch. Sie ließ sich nicht anmerken, dass ihr nicht entgangen war, dass der Regent die Tafel verlassen hatte. Sie würde sich morgen um ihn kümmern. Heute wollte sie feiern. Einer der hin und her huschenden Diener füllte ihren Becher und zog sich dann wieder zurück. Laris hob das Gefäß, prostete dem Berater des Regenten zwinkernd zu und trank.

Laris warf die Tür hinter sich zu und lehnte sich an die Wand, die heftig zu schwanken schien. Sie genoss diesen Zustand so sehr, dass sie darauf verzichtete ihre Macht einzusetzen, um wieder nüchtern zu werden. Sie stieß sich von der Wand ab und ging schwankend zum Bett hinüber. Ohne sich zu entkleiden ließ sie sich hinein fallen und schlief nur wenige Augenblicke später ein. Ihre Träume zeigten ihr wirre Bilder voll Licht und Lärm. Menschen die durcheinander redeten, lachten, tanzten und tranken. Musik. Alles wirbelte durcheinander und wurde zu einem schwindelerregenden Strudel. Laris schlug die Augen auf, als es in der Traumwelt plötzlich stockdunkel wurde. Und kalt. Die Härchen an ihren Armen richteten sich auf und sie begann zu zittern. Vielleicht war es nun doch an der Zeit ihre Kräfte einzusetzen um ihrem Zustand der unangenehm zu werden begann ein Ende zu bereiten. Sie tastete nach der Energie in ihrem Inneren, aber es gelang ihr nicht aus diesem Reservoir zu schöpfen. Etwas lähmte sie. Jemand kicherte. Oder etwas. Es klang wie die Stimme eines zornigen Kindes. Und auch wieder nicht. Laris kannte dieses Geräusch. Sie hatte dieses Kichern schon einmal gehört. “Bist du bereit zu tun, was es befiehlt?” Laris schloss die Augen. Sie hatte oft an die Stimme gedacht, die damals in ihrem Gemach aus dem Nichts gekommen war. Immer wieder war sie zu er Erkenntnis gelangt, dass ihre Erinnerung einem Traum entsprang und nicht der Wirklichkeit. Aber jetzt sprach das Unsichtbare wieder zu ihr. Wieder erklang das Kichern, das jeden Nerv in ihrem Körper in Schwingungen zu versetzen schien. “Still” sagte die Stimme in einem scharfen Tonfall. Das Kichern brach abrupt ab. Laris begriff sofort. Das Unsichtbare, das sich in ihren Traum gedrängt hatte war nicht alleine. Zumindest zwei Wesenheiten waren in ihre Gedankenwelt eingedrungen. Und eine war offenbar höher gestellt als die andere. Ein Teil von Laris Gehirn begann bereits damit die Möglichkeiten die sich daraus ergaben zu erforschen. Während ihrer Ausbildung hatte Meister Odort jede Gelegenheit genutzt sie im Geheimen in der Kunst zu unterweisen die Schwachstellen eines jeden Gegenübers wahrzunehmen und sie zur Richtigen Gelegenheit als eine Art Hebel zu benutzen. Laris Mund verzog sich zu einem schiefen Lächeln. Sie war schon immer der Liebling des Meisters gewesen. “Ist dir möglicherweise der Ernst der Lage nicht bewusst?” Laris schrak zusammen. Sie hatte fast vergessen, dass sie nicht alleine in ihrem Gemach war. “Nein. Ich... es tut mir leid. Ich wollte nicht...” “Genug! Es interessiert mich nicht. Hör mir genau zu. Ich werde das was ich dir nun sage nicht wiederholen. Es wird in eure Welt kommen. Bald schon. Alle die sich ihm in den Weg stellen werden hinweggefegt werden. Aber so mächtig es auch ist braucht es dennoch Diener, die ihm den Weg bereiten.” Laris unterbrach die unsichtbare Präsenz. “Was bekomme ich d...” Weiter kam sie nicht. Ein grelles Licht schien in ihrem Kopf aufzuflammen. Begleitet wurde die gleißende Helligkeit von Schmerz wie sie ihn nie zuvor erlebt hatte. Sie fühlte sich als würde das Gehirn in ihrem Schädel zu Asche verbrannt. Bevor sie schreien konnte war es vorbei. Laris keuchte und krallte die Finger in das Laken. Das unheimliche Wesen hatte sie für ihre Dreistigkeit bestraft. Sie musste vorsichtiger sein. Ihr Übermut konnte ihr sonst Kopf und Kragen kosten. “Unterbrich mich nicht noch einmal” sagte die körperlose Stimme. Sie klang immer noch dumpf und hohl. Es lag kein Ausdruck von Gefühl darin. Jedenfalls konnte Laris keinen solchen erkennen. “Aber ich will dir deine Frage trotzdem beantworten. Wenn du ihm dienst bekommst du dein Leben.” Das ist nicht viel dachte Laris. Jedoch gewann das Leben deutlich an Wert, wenn die Gefahr bestand es zu verlieren. “Was erwartet... es dafür von mir?” Als Antwort erhielt sie ein beinahe kindliches Kichern, in dem ein Hauch von Irrsinn mitschwang. Erst als das unangenehme Geräusch leiser wurde begann der andere Unsichtbare zu sprechen. “Deine Aufgabe sollte für dich nicht schwer zu erfüllen sein. Verfolge deine Pläne ohne von deinem Weg abzukommen. Das ist alles.” Laris richtete sich ruckartig auf. Sie war überrascht. Sie hatte erwartet, dass man von ihr verlangen würde schwierige Aufgaben zu erfüllen, die nach ihren besonderen Fähigkeiten verlangten. Und nun sollte es ausreichen einfach zu tun was ihrem Naturell entsprach? “Warum?” fragte sie. Diesmal erhielt sie keine Antwort. Sie glaubte das unheimliche Kichern zu hören. Leise und weit entfernt. Vielleicht bildete sie es sich auch nur ein. Laris schloss die Augen und sank in die Polster ihrer Liegestatt zurück. Ihre Atmung wurde langsam und gleichmäßig. Sie träumte von Dunkelheit, die über die Welt hereinbrach und alles auf ihrem Weg verschlang.

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