Karin Spieker - Im Bann der Quelle

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Die magische Quelle sorgt dafür, dass Luise und ihre Freunde alles haben können, was sie sich wünschen. Aber dafür zahlen sie einen hohen Preis: Der Rat von Südental regelt das Leben aller Dorfbewohner. Freundschaften außerhalb Südentals sind streng verboten. Und niemand darf Südental den Rücken kehren. Mysteriöse Todesfälle ereignen sich, wann immer jemand die Regeln der Quelle missachtet. Luise passt sich an – bis ein Neuer an ihre Schule kommt: Leander. Versehentlich liest sie seine Gedanken und auf einmal schlägt ihr Herz Purzelbäume. Sie muss sich entscheiden: zwischen dem Leben, das sie kennt, und ihrer großen Liebe… Luxus oder Freiheit – was würdest du wählen?
(aktualisierte und überarbeitete Neuauflage des Romans «Das Geheimnis der Quelle» von Karin Marold)

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Mir gefiel der Garten der Schreckenbergs sogar noch besser als der der Bügermeister-Familie: Komfortable Loungemöbel voller Kissen und Polster standen auf der leicht erhöht gebauten Terrasse. Die große Rasenfläche war gleichmäßig satt grün, wie ein gut gepflegter Golfplatz. Umrahmt und aufgelockert wurde die Pracht von üppigen Blütenmeeren. Schattenspendende Bäume standen überall im Garten verteilt. Es roch nach Geld und nach Süden.

Die beiden Jungs lungerten auf dem Rasen herum, Max hatte eine Dose mit Bier, Lukas eine mit Cola in der Hand. Sie beobachteten grinsend den Gärtner, der bewaffnet mit einem Staubwedel auf dem Rasen kniete und Halm für Halm mit dem Feudel abstaubte. Sehr witzig!

„Max hat ihn voll an den Eiern!“, flüsterte Lukas uns zu, als wir näher kamen und kicherte. „Der macht noch Stunden so weiter, wenn Max das will!“

Sina stieg ausnahmsweise mal nicht auf diesen Blödsinn ein. Sie hatte sich schließlich nicht stundenlang im Bad eingeschlossen, um irgendwelchen Jungenstreichen zuzusehen. Sie rückte ihr Top gerade, wuschelte noch mal ihre Haare durch und ging dann mit wiegenden Hüften hinüber zu Max.

Von hinten hielt sie ihm die Augen zu und befahl: „Rate, wer da ist!“ Ihre Stimme klang unnatürlich tief.

Oje, sollte das etwa verführerisch wirken? Ich fand es unglaublich peinlich.

Aber Max schien nichts zu merken, er drehte sich zu ihr um und lächelte. „Na? Auch wenn’s nicht so aussah: Ich hab euch schon bemerkt“, er senkte die Stimme, „aber wir haben gerade sooo schön gespielt!“ Max hob bedeutungsvoll eine Augenbraue und zwinkerte Sina dann zu.

Ich konnte förmlich fühlen, wie sie dahin schmolz. Sogar ich musste zugeben, dass Max attraktiv war. Sein unerschütterliches Selbstbewusstsein, verbunden mit seinem unleugbar guten Surferboy-Aussehen wirkte in seltenen Fällen auch auf die Festigkeit meiner Kniekehlen. Wenn Max einen anlachte, leuchtete er regelrecht und dieses Leuchten erreichte auch sein Gegenüber.

Der Gärtner war inzwischen aus seiner Trance erwacht. Hektisch versteckte er seinen Staubwedel in der Rückseite seiner Jeans. Sichtlich verwirrt zupfte er ein paar Halme aus dem Rasen, sprang dann auf und verschwand Richtung Garage.

Hahaha. Sehr lustig. Man könnte meinen, dass sie alle irgendwann mal genug hätten von dieser Art von Scherzen.

Lukas neben mir seufzte: „Ich will das auch endlich können!“

„Freu dich drauf!“ Sina streckte ihm die Zunge raus. „Heute im Biounterricht war es richtig geil! Ich hab die ganze Klasse vor dem Tod durch Langeweile gerettet. Schade nur, dass das außer Lu keiner weiß …“

„Echt?“ Lukas’ Augen leuchteten auf. „Erzähl mal!“

Natürlich ließ sich Sina nicht lange bitten, die Gelegenheiten, bei denen sie vor Max prahlen konnte, waren rar gesät. Sie warf schwungvoll ihre Haare zurück und straffte die Schultern.

„Es war so“, begann sie. „Bio war mal wieder tödlich öde, die Schulte laberte und laberte …“

Zum Glück kamen in diesem Moment Hanna und Maria mit Paul über die Terrasse zu uns geschlendert, sonst hätte ich wahrscheinlich eine Grundsatzdiskussion zum Thema „unnötige Gedankenmanipulation“ vom Zaun gebrochen und verloren und mir wieder einmal den Zorn der ganzen Truppe zugezogen.

Ich stand auf und ging den drei Neuankömmlingen entgegen.

Paul grüßte nur kurz im Vorbeigehen und trabte dann direkt zu Lukas hinunter, Maria und Hanna hingegen umarmten mich.

Sie sahen wie Schwestern aus mit ihren langen, weiten Röcken, ihren Hippie-Shirts und ihren wuscheligen Kurzhaarfrisuren. Kein Wunder, die beiden machten von Kind an alles gemeinsam, das schloss auch Shoppingtouren und Friseurbesuche mit ein. Es war hart für sie gewesen, dass Maria zum Gymnasium, Hanna aber zur Realschule hatte gehen müssen. Die beiden beneideten Sina und mich glühend darum, dass wir gemeinsam eine Klasse besuchen durften.

Hanna war ungewöhnlich blass heute, fand ich, obwohl sie doch eigentlich den ganzen Tag in der Sonne arbeitete. Vielleicht war sie krank, selbst ihre großen braunen Augen wirkten stumpfer als sonst.

„Alles in Ordnung mit dir?“ Ich legte Hanna besorgt die Hand auf den Arm.

„Geht so.“ Hanna schnitt eine Grimasse und Maria blickte warnend zu der kleinen Versammlung unten auf dem Rasen hinüber: Sina schien immer noch in ihren Missetaten vom heutigen Vormittag zu schwelgen und Lukas, Paul und Max hingen ihr an den Lippen.

Hanna senkte die Stimme: „Wir haben eben Sarah Feldmann getroffen … Ihr Freund hatte heute einen Autounfall. Ein entgegenkommender LKW-Fahrer hat ihn gerammt, auf gerader Strecke, keiner weiß, warum. Sarahs Freund … er ist tot.“

„Oh Gott“, flüsterte ich. Das erklärte Hannas Miene.

„Lächeln“, zischte Maria zwischen zusammengebissenen Zähnen und wies mit den Augen hinunter zu den anderen.

Wir mochten Max, Lukas und Sina, wir alle waren Freunde von Kind an. Aber es gab gewisse Dinge, die wir in ihrer Gegenwart nicht besprachen, nicht besprechen durften. Die Beziehungen zum Bürgermeister und zum Rat waren einfach zu eng.

Ich zog meine Mundwinkel nach oben und bemühte mich um eine einigermaßen unauffällige Miene, aber innerlich blutete ich.

Die arme Sarah! Sie war so glücklich gewesen, vor wenigen Wochen erst. So verliebt! Ein Kollege aus dem Nachbardorf, sie hatte ihn sogar heiraten wollen, das hatte sie stolz nach der letzten Dorfversammlung verkündet. Und nicht nur das: Sie wollte raus aus Südental, mit ihrem Liebsten zu ihren Schwiegereltern ziehen.

Meine Eltern hatten sich bereits nach der Versammlung besorgt angesehen und einander versichert, dass das niemals gutgehen könnte. Und richtig: Zwei Tage später verlor Sarah die Gabe, weitere zwei Tage später traf ihre Eltern dasselbe Schicksal. Dann wurde der ganzen Familie im Abstand von wenigen Wochen der Job gekündigt und jetzt – das.

Mir lief es eiskalt den Rücken hinunter.

Hanna, Maria und ich sahen uns an, in unseren Blicken lag Angst. Niemand glaubte, dass diese Geschichte Zufall war.

Es war bekannt, dass seltsame Dinge mit denen passierten, die Kritik am Dorfleben übten, sich zu stark mit jemandem von außen einließen oder gar planten, Südental den Rücken zu kehren, kurz, mit all jenen, die sich irgendwie gegen die Quelle stellten. Nach einiger Zeit verloren sie die Gabe. Und vielen stieß danach Schlimmes zu.

Manche glaubten, dass die Quelle so auf ihre Art dafür sorgte, dass die Südentaler zusammenblieben. Andere hatten den Bürgermeister und seinen Rat in Verdacht, etwas mehr Macht zu besitzen, als sie offen zeigten.

Es wurde nie offen darüber gesprochen, aber jeder Südentaler wusste es: Man verriet sein Dorf besser nicht.

Hanna, Maria und ich hielten es daher für das Beste, gewisse Themen ohne Sina, Max und Lukas zu besprechen. Wer wusste schon, was zu ihren Eltern durchsickerte und welche Konsequenzen das für uns haben würde? Ich vertraute Sina, aber größer als mein Vertrauen war die Angst vor dem Rat.

„Hey!“ Sina hatte ihre Geschichte offenbar endlich beendet, jetzt besann sie sich auf uns. „Kommt ihr, oder was?“

Ich spürte, wie Hanna mir kurz und beruhigend über den Rücken strich. „Schon unterwegs!“, rief sie und wir setzten uns in Bewegung. Keiner von uns musste die anderen darauf hinweisen, dass über Sarahs Schicksal heute Abend kein Wort mehr fallen würde.

Auf dem „Kinoprogramm“ standen heute „Ready Player One“ und „The Visit“. Ich war nicht so wild auf die Filme, Science Fiction und Horror gucke ich mir normalerweise nicht an, aber ich musste zugeben, dass es herrlich war, an einem lauen Sommerabend auf weichen Bodenkissen mit Freunden auf einem duftenden Rasen zu lümmeln und sich berieseln zu lassen. Alle schienen sich wohl zu fühlen. Sina und Max saßen sehr dicht beieinander und sahen sich häufig an, berührten sich aber nicht. Ob sich da doch was entwickelte? Lukas und Paul kicherten lautstark über besonders gruselige Szenen, und Hanna und Maria verfolgten gebannt die Handlung und sahen wieder aus wie immer.

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