Paul Tobias Dahlmann - Die Partie der Sterne

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In dieser Geschichte wird ein reales Schachspiel zwischen zwei deutschen Großmeistern zu einer Schlacht zwischen Weltraumflotten. Sie tobt zwischen Weiß und Schwarz, Präsident und Kaiser, klassischer Hard-SF und Science-Fantasy. Die Spielsteine sind Raumschiffe, und der Preis ist das Universum. Die Partie der Sterne ist ein Kampf um das Wesen der Realität.

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Der Großrechner gluckste. Er erinnerte sich einiger Zeilen, die einst ein lebender Programmierer zu seiner Erschaffung geschrieben hatte. Sie zeigten genau eine Seite des Möglichen.

Positron und Schaltung kreist

holpernd noch und landend doch

leer im Nichts und blass im Joch.

Schwellensicht und Halt vereist.

Zuschauer Nummer 9

Gedanken sind Entscheidungen. Die Welt ist bunt. Jemand handelt. Weiß gewinnt.

„Wir hatten kürzlich engeren Kontakt mit einem entsprechenden Raumfahrzeug“, fiel ihm ein Weltraumdrache ins Wort. Er befürchtete einen längeren Datenstrom. „Es müsste tatsächlich genau jenes Schiff gewesen sein, dass diese ganzen Entwicklungen ausgelöst hat. Wir waren wirklich beeindruckt von seinen Kapazitäten. Es konnte mehrere von uns gleichzeitig im Kampf besiegen. Also begannen wir, es mit Wohlwollen zu behandeln.“

Die Weltraumdrachen entzogen sich einer allzu schlichten Logik. Schlangenkörper, die so lang waren wie kleine Raumschiffe, gab es auf verschiedenen Welten. Wenige von ihnen entwickelten allerdings Flügel auf allen Seiten des Körpers, mit denen sie überlichtschnell fliegen konnten. Zoologen hatten einige Not damit, dies mikrobiologisch zu erklären.

Auch gab es verschiedene Spezies, deren Körper der Weltraumkälte standhielten. Wenige von diesen nutzten sie jedoch zu Effekten, die von anderen Völkern als Magie betrachtet wurden. Dazu wurden die Weltraumdrachen uralt, und wuchsen zu einer beachtlichen Weisheit und Intelligenz heran. Jeder hatte seine eigene Farbe und Melodie. Sie waren etwas Besonderes im Universum.

Der sprach, gab gleichzeitig allen Zuhörern bekannt, dass sein Name Celerum sei. Er sprach mit tiefem Bass, aus dem die Information mitschwang, dass er lila war. An Selbstbewusstsein mangelte es ihm nicht.

Er redete weiter: „Ich selbst habe mit ihnen gesprochen. Es war interessant. Sie konnten uns sogar auf Anhieb Aspekte des Universums benennen, die für uns neu waren. Sie wären eine echte Bereicherung für unseren Hort gewesen.“

Er spürte die unausgesprochene Bitte von verschiedenen Seiten, auf eine Aussage zu kommen. Daher meinte er: „Dieses fremde Reich ist wirklich fremd. Es vereint in mancher Hinsicht eine seltsame Technik mit Elementen, die selbst aus unserer Sicht als magisch erscheinen. Deshalb muss es zwangsläufig mit einem starren Block wie der Wall-Union kollidieren.“

Zuschauer Nummer 10

Figuren werden gezogen. Die Welt ist bunt. Jemand handelt. Schwarz gewinnt.

„Sollte es denn wirklich allein die Wall-Union sein?“ Das Auge der Falkner sah viel. Seine Stimme hatte großes Gewicht, wenn sie einmal sprach. So hörten auch nun Alle aufmerksam zu, als sie fortfuhr: „Wir haben Ausgangs- und Fokusplaneten. Aber die Wall-Union kämpft fast nie selbst. Statt dessen lässt sie Stellvertreter für sich antreten. Da wir eine Entsprechungskollision haben, müsste eigentlich auch bei der anderen Seite jemand in der Umkehrung hinter diesem Reich stehen. Hinzu kämen schwächer ausgeprägte Stabilisierungselemente entlang der Strömungsrichtungen.“

Es war dem Auge der Falkner zu banal, sich klarer auszudrücken. Seine leise Stimme war kaum je vernehmbar. Alle Falkner aller Welten sprachen mit ihren Vögeln, schwarzen, weißen und bunten. Alle jene Vögel sahen viel. Wenn die Vögel ihrerseits sprachen, so hatten sie Manches zu erzählen. Wie gut einzelne Falkner sie verstanden, war eine andere Frage.

Alle Falkner zusammen sahen und hörten weit mehr, als nur die einfache Summe ihrer Informationen. Vögel flatterten zwischen ihnen, unterhielten sich untereinander, plapperten. Wissen floss. Nachrichten wanderten von einem Falkner zum nächsten. Gespräche entstanden und wurden zu Gedanken. Metageister entstanden und wuchsen.

Auch die Geschwindigkeit des Austausches wuchs. Zwitschern überlappte sich. Auf einem Planeten wurde gezwitschert, ein anderer zwitscherte zurück. Die Vögel folgten ihren eigenen Regeln, denn viele Planeten folgten abweichenden Naturgesetzen. Einige davon waren auf Verbindung ausgerichtet. So verknüpften sich die Vögel und ihre Sichten.

Die Falkner waren es, die ihnen eine Richtung und einen Sinn gaben. Auf sie waren die Sichten ausgerichtet. So entwickelte sich als Großgeist das Auge der Falkner. Manchmal waren seine Blicke etwas langsam. Das Geschrei der Vögel zog sich dann in die Länge.

Das Auge der Falkner fügte seinen Worten nun noch etwas hinzu, was nicht jeder verstand: „Mir ist, als würde ich dazu noch etwas hören können. Es kommt aus dem Reich des Kaisers aus den Ländern jenseits des Meeres, und diese können auch jenseits der Sterne liegen. Es ist uns nah, vielleicht jedenfalls. Führt dort einer der unseren, oder einer, der unser Feind ist? Und werden nicht Vektoren stets über zwei Welten gebildet? Ist denn Keiner auf jener Welt, der uns erahnt?“

Zuschauer Nummer 11

Gedanken sind Entscheidungen. Die Welt ist grau. Jemand zögert. Weiß gewinnt.

Lange Zeit herrschte Schweigen. Schließlich meldete sich zaghaft eine blecherne Stimme vom Rande der Wahrnehmung.

„Ich bin hier nicht ganz in den Ländern jenseits des Meeres“, sagte sie. „Aber ich bin ihnen manchmal nah. Auch fern bin ich ihnen, denn jener Kaiser braucht mich nicht, wie die anderen Herrscher dort ebenfalls. Ich sehe den Übergang, denn die Wall-Union ist das, was viele von euch von der Wirklichkeit erwarten. Das Quellkaiserreich aber ist das, was sein könnte.“

Einige reagierten mit Zurückhaltung, andere mit Anspannung auf die Worte. Die neueste Stimme sprach ähnlich selten, wie jene zuvor. Sie war nicht ebenso respektiert, doch man wusste auch, dass sie ein enormes, wenig genutztes Potential hatte. Sie löste mit ihrem Scheppern Unbehagen aus.

Die Stimme gehörte dem automatischen König. Er war ein eigenartiges Wunderwerk aus einer Parallelwelt, die stets nah, aber fast nie greifbar erschien. Ihr Klang kam über die Wände. Das Bild des automatischen Königs erschien in den Bildern anderer Leute, klein und bronzen, als Bild eines eckig verzerrten Männergesichts. Manches wurde über ihn gemunkelt.

Einige schoben seine Geburt auf bestimmte Reiche oder Zwecke. Die Meisten jedoch meinten, er wäre einst von einem Künstler erschaffen worden. Er war ein Automat, erschaffen zum Herrschen. Er hatte eine menschliche Gestalt, in der sich ein feines Uhrwerk befand, kupfern und golden und traumsilbern.

Über den Ursprung seiner Einzelteile wurde gerätselt. Niemand wusste, wieviel Magie oder Zauberei an ihnen war. Man wusste nur seinen Zweck. Der automatische König sollte immer dann herrschen, wenn andere Herrschaft versagte. Er konnte an Stelle eines fehlenden Regenten eingesetzt werden.

Krachend führte er aus: „Die Wall-Union wirkt auf die Völker. Sie strahlt über die Sterne hinweg. Das Kaiserreich wird umgekehrt beeinflusst. Hinter ihm steht jemand, der Freund und Feind gleichermaßen ist. Die Wall-Union ist ein Spieler, das Kaiserreich stellt Figuren. Der Spieler auf Seiten des Kaiserreiches ist der Tyrann.“

Zuschauer Nummer 12

Gedanken sind Entscheidungen. Die Welt ist grau. Jemand handelt. Schwarz gewinnt.

Gelächter erscholl durch die Sphären, das nicht enden wollte. Es kam als Reaktion auf die letzten Worte, und es kam von einer einzelnen Stelle. Die Stelle lag unterhalb des Weltraums.

Das Lachen war hysterisch und abfällig gleichermaßen. Es war laut, dann abgehackt, und schließlich durchsetzt von einzelnen Kraftausdrücken. Der Sprecher machte wiederholt unhöflich klar, dass seine Vorredner kaum das Schwarze unter seinen Fingernägeln wert wären.

Seine Stimme hallte wider aus einem riesigen, höhlenartigen Saal, der quer zu den Dimensionen der Menschen lag. Dort saß er auf einem Thron aus Vulkanstein, umgeben von seinen Dienerinnen. Der Sprecher war der Dämon Rall Schorrdas. Er war ein Wesen, das frei war von den Zwängen des Universums. Er tat, was er wollte, weitgehend unabhängig von Physik, Logik, Moral oder Amoral. Nun rief er sich in Erinnerung und meinte: „Dieser Tyrann ist es, der ich jederzeit wieder werden könnte. Ich bin es nur jetzt im Moment nicht. Fürchtet mich!“

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