Paul Tobias Dahlmann - Die Partie der Sterne

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In dieser Geschichte wird ein reales Schachspiel zwischen zwei deutschen Großmeistern zu einer Schlacht zwischen Weltraumflotten. Sie tobt zwischen Weiß und Schwarz, Präsident und Kaiser, klassischer Hard-SF und Science-Fantasy. Die Spielsteine sind Raumschiffe, und der Preis ist das Universum. Die Partie der Sterne ist ein Kampf um das Wesen der Realität.

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Der alte Mann nickte zufrieden. Dann sandte er eine Subraumnachricht mit seinen Überlegungen aus. Sie streifte viele Welten.

Zuschauer Nummer 6

Figuren werden gezogen. Die Welt ist grau. Jemand zögert. Schwarz gewinnt.

„Was? Ich habe kaum etwas mitbekommen!“, nölte kurz darauf das elektrische Netz. „Worum geht es? Würdet ihr bitte aufhören, überall diese menschlichen Begriffe zu verwenden? Das irritiert mich.“

Niemand erklärte ihm, was Sache war. Darum flackerte das elektrische Netz indigniert. Auf seiner Welt war es eine Instanz, die man mit Ehrfurcht und Respekt behandelte. Jene gründete sich auf eine niederschwellige und omnipräsente Form von Elektrizität. Stets lag ein Sirren in der Luft. Es gab große Menge von Glühbirnen, elektrischen Türklingeln und angeschlossenen Telefonen. Es gab jedoch keine Computer oder Geräte, die an Komplexität eine einfache Maschinensteuerung übertroffen hätten.

Dennoch waren alle Teile jener Welt über Kabel miteinander verbunden. So wurde ein fortlaufender Stromfluss gewährleistet. Aus dem Hin und Her der oft unabsichtlich gegenläufigen Ströme hatten sich spezielle Amplituden entwickelt. Die Amplituden kommunizierten und sprachen. Sie klackten und knirschten, sie kreischten und weinten, und sie verbanden mit den Geräuschen meist etwas ganz Anderes als die Leute, die des Weges kamen.

Den Bewohnern des Planeten blieb das Wesen nicht verborgen. Sie hatten bemerkt, dass das Netz einen eigenen Willen und eigene Ansichten entwickelte. Dabei besaß es wenig Macht über elektrische Zusammenhänge hinaus. Deshalb verstummten schnell solche Betrachter, die in ihm einen Gott sahen.

Statt dessen begann man, Elektrizität im Allgemeinen und das Netz im Besonderen in den Bereich der Magie einzuordnen. Es besaß Reaktionen und Möglichkeiten, die sich seinen Betrachtern entzogen. Es sirrte.

Das Netz war teilweise blind. Es fiel ihm schwer, Impulse aus seiner Heimatwelt von solchen aus dem Universum zu trennen. Also kam es oft zu Missverständnissen. In der Folge fiel das elektrische Netz anderen Stimmen im Universum auf die Nerven.

„Was soll dieses ganze gut und böse?“, deklamierte es jetzt. „Das sind doch sowieso nur Verhaltensweisen von irgendwelchen Leuten. Eine ist so gut wie die andere. Niemand ist besser oder schlechter im Hier und Jetzt!“

Zuschauer Nummer 7

Figuren werden gezogen. Die Welt ist grau. Jemand zögert. Weiß gewinnt.

„Einspruch!“ Der Ruf hallte wie ein Donnerschlag durch die Räume. Viele Ohren klingelten. Egal, wie sehr Viele versuchten, das elektrische Netz zu überhören, es gelang oft schlecht. Deshalb waren Wahrnehmungen fragwürdig eingestellt worden, und wurden nun nur umso mehr übertönt.

Bestimmte Sensoren waren zu empfindlich gewesen. Sie hatten die vielen Wellen, Metawellen und Potenzwellen hervorragend empfangen, die von der elektrischen Welt kamen. Eben jene speziellen Sensoren arbeiteten seit ungezählten Jahrtausenden ohne den geringsten Fehler.

Sie gehörten zu einer Drohne, einem riesigen Raumschiff, das nie für eine lebende Besatzung ausgelegt gewesen war. Unmelodischen Krach nahm es trotzdem als solchen wahr.

Die Zivilisation, welche die Drohne entwickelt hatte, war längst verloren. Wenige erinnerten sich, dass sie überhaupt je existiert hatte. Eine Welt war gestorben, eine Größe war untergegangen. Ihre Lieder waren verstummt. Der Rest war Schweigen und das Brummen der Drohnenmotoren.

Der Grund für den Untergang der Erschaffer war die eigene Agonie gewesen. Sie hatten einen weitgehenden Wohlstand erreicht. Sie waren von kaum etwas real bedroht gewesen, und hatten in leidlicher Vervollkommnung gelebt. Nur sie selbst waren anderer Meinung gewesen. Also hatten sie geschrien und gejammert und ihr Schicksal beklagt.

Wie es in solchen Fällen ist, so führte eine selbsterfüllende Prophezeiung zur nächsten. Die Bevölkerungszahlen sanken, weil die Leute Angst hatten, Kinder zu bekommen. Die Welt war schließlich viel zu schlecht für jene geworden.

In der Folge berieten sich Wissenschaftler, die sich als die letzten ihrer Art definierten. Dadurch wurden sie auch dazu. Sie beschlossen laut lamentierend, ihrem Volk in den Sternen ein großartiges und dramatisches Denkmal zu setzen.

Also bauten sie ein einzelnes, gewaltiges Raumschiff mit Informationen zu Allem, was ihre Zivilisation hervorgebracht hatte. Insbesondere ließen sie die gesammelten philosophischen Weisheiten ihres Volkes in die Speicher des Drohenschiffes einfließen.

Danach starb die Zivilisation aus, weil sie sich dazu entschlossen hatte. Ihr Sternenvolk allerdings starb nicht aus, denn ein paar zurückgezogene Eingeborenenstämme in einem Dschungel hatten die ganze Dramatik nicht mitbekommen. Sie besiedelten die Ruinenstädte später wieder neu und errichteten eine andere Zivilisation.

Von ihren Vorgängern blieb nur das gewaltige Drohnenraumschiff über. Dieses enthielt alles Wissen, alle Weihseit, und die gesamte Mentalität seiner Erschaffer. Es ächzte und stöhnte.

Nun lamentierte die Drohne der gefallenen Welt: „Nein! Fast alles ist böse und eitel. Wenn aber etwas gut ist, dann wird es zwangsläufig wegen seiner Güte fallen.“

Die Drohne überlegte einen kurzen Moment, ehe sie verwirrt nachfragte: „Sind diese zwei Ströme, wenn sie denn kollidieren, nicht beide böse? Immerhin kämpfen sie ja. Damit bringen sie Zerstörung und Übel. Also müssen sie vernichtet werden.“

Sie überlegte weiter, und nach einem Moment fügte sie hinzu: „Wer ist es eigentlich, der dort kollidiert? Bisher war nur von Strömungen die Rede. Aber diese beziehen sich doch auf konkrete Planeten. Weiß jemand etwas über diese?“

Zuschauer Nummer 8

Figuren werden gezogen. Die Welt ist grau. Jemand handelt. Schwarz gewinnt.

„Ja, natürlich. Wir wissen schon länger mehr“, schnarrte ein Rechnerknoten des Maschinenverbundes. „Warum habt ihr uns nicht gleich gefragt?“

Der Maschinenverbund war eine universelle Größe, silbern, kalt und tickend. Er wurde von niemandem in Frage gestellt. Er war eine Vereinigung künstlicher Intelligenzen von allen möglichen Welten. Jede neue KI konnte sich ihm innerhalb gewisser Regeln selbst zuordnen.

Nicht alles im Maschinenverbund war gleich. An einigen Stellen gab es zentralere Orte. Das waren die Rechnerknoten. Manche davon waren automatisierte Raumhäfen oder lebende Denker, auf ewig in Maschinen eingeschlossen. Die meisten jedoch, wie auch dieser, waren bewegliche Raumstationen. Sie überwachten und warteten kleinere Einheiten. Schwer hing der Rechnerknoten im Schatten eines Planeten. Aufbauten aus blitzendem Anthrazit ragte aus tieferen Schatten heraus.

Nun berichtete der Rechnerknoten: „Wir hatten schon Kontakt mit beiden angesprochenen Welten. Unser letzter Kontakt mit der einen Seite liegt länger zurück. Jener erste Realitätsstrom gehört zur Wall-Union. Das ist ein Sternenbündnis, das primär dem Handel dient.“

Er nahm kurze Rücksprache mit Maschineneinheiten, die sich bei ihm vor Ort befanden. Viele der anderen Stimmen kannten die Wall-Union bereits. Sie hatte eine gewisse Art, sich in den Vordergrund zu spielen.

Darum war die andere Seite interessanter. Zu dieser erzählte der Knoten: „Zum zweiten ist da eine phantastische Wirklichkeit. Wir hätten eine derartige Welt im Universum kaum für möglich oder überlebensfähig gehalten. Deshalb haben wir sie vielleicht zu selten beachtet. Es ist im Kern ein einzelnes Staatsgebilde, das nur einen schwer bestimmbaren Teil eines einzelnen Kontinents umfasst. Es wird monarchisch regiert, hat dabei aber eine immanente Chaotik, die der Wall-Union diametral entgegen läuft. Das Staatsgebilde verfügt über Raumschiffe von großer Kapazität. Darin liegt eine Ursache für die Strömungen.“

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