Dieter Rakete - Die andere Meinung

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In diesen Blogs wird das Zeitgeschehen teils ernsthaft, teils satirisch kritisch begleitet. Schlagworte sind zum Beispiel «Homosexualität», «Griechenland», «Eurokrise», «Syrien», «Islam».
Wenn man die Blogs liest, dürfte man feststellen, dass sich kein Blog völlig von der Realität entfernt und mancher spätere Konsequenzen vorausgesehen hat.

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Käßmann

11.08.2014

Jesus, Gandhi, Mandela, Käßmann: Diese Reihe hätte Margot gern, vergisst dabei aber jegliche historischen Hintergründe. Käßmann sollte ihre Theorie der uneingeschränkten Gewaltfreiheit einmal den Kriegs- und Gewaltopfern der Gegenwart zur Wahl stellen: Friedensdiskussionen oder militärische Hilfe. Die Wahl dürfte eindeutig ausfallen. Sie selber mag gewaltfrei leben. Sie begeht aber eine Kompetenzüberschreitung, wenn sie diese heroische Lebensform von der Politik verlangt. Weh mir, wenn ich jemals von Margots Friedensgesäusel beschützt werden müsste.

Maßvolle Intoleranz

11.08.2014

Die Methode, mit maßloser Toleranz Hasspredigern und Gewalttätern entgegen zu kommen, ist gescheitert. Deshalb versuche man es einmal mit maßvoller Intoleranz. Der Vorschlag, ausländische Verbrecher bereits auszuweisen, wenn sie „nur“ zu mindestens einem Jahr Gefängnis verurteilt wurden, scheint mir vernünftig zu sein. Weshalb die SPD laut Stegner - das ist der Mann mit den sauertöpfischen Mundwinkeln - es bei drei Jahren belassen will, bleibt unbegründet. Denn dieses Verfahren hat überhaupt keine Wirkung gezeigt.

Deutsche Hilfe

12.08.2014

Die deutsche Regierung will im Irak humanitäre Hilfe leisten. Sie will sich aber militärisch nicht beteiligen. Was wird aus dieser „humanitären“ Hilfe, wenn der IS alle Jesiden und Christen abgeschlachtet hat? Das könnte, zynisch gesagt, sehr billig werden.

Ausrüstung

13.08.2014

500 Kurden, die ein Flüchtlingslager verteidigen wollten, und die mit deutschen Helmen, deutschen Schutzwesten, mit deutschen Blutkonserven und mit wortreichem Trost unserer deutschen Verteidigungsministerin ausgerüstet waren, sollen von 5 IS-Kämpfern mit Kalaschnikows in die Flucht geschlagen worden sein.

Schlangenlinien

16.08.2014

Es gibt eine UN-Doktrin, die eine „Schutzverantwortung der internationalen Staatengemeinschaft“ vorsieht, falls der betroffene Nationalstaat den Schutz der Bevölkerung nicht mehr gewährleisten kann. Kannte die deutsche Regierung diese UN-Doktrin nicht bei ihren Diskussionen, ob sie den unterlegenen Gegnern der IS Waffen liefern solle oder nicht. Sie drückt sich doch sonst gern unter Berufung auf „kein UN-Mandat“ vor unangenehmen militärischen Entscheidungen. FrankWalter Steinmeier ist bereit „bis an die Grenze des politisch und rechtlich Machbaren“ zu gehen. Dabei suggeriert er, dass diese Grenze unwandelbar sei, obwohl sie von Menschen gemacht ist. Und Ursula von der Leyen begründet wortreich und mit schauspielerisch ernstem Mienenspiel, weshalb Deutschland nur Schutzwesten und Helme in den Nordirak liefern dürfe, obwohl militärische Güter z.B. auch nach SaudiArabien und Katar exportiert werden. Kurze Zeit später argumentiert sie ebenfalls wortreich und mit schauspielerisch ernstem Mienenspiel (oder war es doch ihr freundlich-undefinierbares Lächeln), weshalb auch militärische Mittel in Erwägung gezogen werden. Wörtlich erklärt sie mit einem hochmütigen „nur“ im Satz: „Wenn sich ein Völkermord n u r mit deutschen Waffen verhindern lässt, dann müssen wir helfen“.

Pazifistische Schamlosigkeit

18.08.2014

In einem Kommentar zum Irak-Krieg wird gesagt, dass Deutschland auf dem Wege sei, „seine pazifistische Unschuld“ zu verlieren. Ich möchte wissen, welche Gefühle die vielen amerikanischen Eltern, deren Kinder ohne „pazifistische Unschuld“ in humanitär basierten Militäreinsätzen ihr Leben verloren, bei so einer kaputten Einschätzung hegen. Deutschland verliert endlich einmal nicht etwa seine „pazifistische Unschuld“, sondern seine pazifistische Schamlosigkeit. Hoffentlich!

Welterklärung

18.08.2014

In verschiedenen Medien wird der verstorbene Peter Scholl-Latour als „Welterklärer“ verherrlicht. Das scheint mir ein wenig hoch gegriffen. Allerdings besaß er ein bewundernswertes Detailwissen, zum Beispiel hat er einmal einen Angriff der Amerikaner in Afghanistan als verfehlt bezeichnet, weil der Stammesführer Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi al Gossarah gerade Geburtstag hatte. Schlichtere Gemüter würden das als „namedropping“ bezeichnen.

Widersprüche

23.08.2024

Hilfe, was soll ich nun glauben!

Viele Kommentatoren geben im Syrischen Bürgerkrieg dem „Westen“ die Schuld, dass radikale Terroristen wie der Islamische Staat so stark geworden sind. Der „Westen“ hätte die gemäßigten Kräfte früher unterstützen müssen, und die Amerikaner hätten Raketen gegen Assads Truppen einsetzen sollen. Andere Kommentatoren sehen den früheren Ministerpräsidenten des Irak al-Maliki in der Verantwortung, weil er einseitig die Schiiten in der Regierung bevorzugt hat.

Viele Kommentatoren geben George W. Bush und seinen Beratern die Schuld, dass jetzt im Irak ein fürchterliches Chaos herrscht. Wahrscheinlich bestand der Fehler wohl tatsächlich darin, dass er Saddams Armee in die Arbeitslosigkeit entließ. Hätte er aber Saddam schonen sollen, um eine teuer erkaufte Stabilität weiterhin zu garantieren. Die Massenvernichtungsmittel sind zwar nicht gefunden worden, aber Saddam hätte sie gewiss angesichts der iranischen Hochrüstung angestrebt. Kann Bush etwas dafür, dass sich radikale Sunniten und radikale Schiiten nach Saddams Terrorregime gegenseitig barbarisch bekämpfen? Hätte er die Unvernunft und die Interessen der Politiker in den Nachbarstaaten Türkei, SaudiArabien, Syrien oder Katar verhindern können?

Viele Kommentatoren, - gerade auch solche in Europa, deren Regierungen in internationalen Konflikten kaum Hilfe leisten und im Ernstfall dauernd die Amerikaner um Unterstützung anflehen -, fordern von Obama ein stärkeres Engagement in den Kriegen und Bürgerkriegen der Gegenwart. Soll er in deren Augen zum geschmähten George W. Bush werden? Meiner Meinung nach haben Obama und seine Berater außenpolitisch und militärisch bisher kaum Fehler gemacht.

Islam

24.08.2014

Zu den Kriegen im Nahen Osten schreiben sehr viele Kommentatoren, dass diese Form des Terrorismus und der Kriegsführung nichts mit dem Islam zu tun habe. Mit welchem Islam? Wenn das richtig ist, dann müssten diese brutalen Gräueltaten auch ohne Koran und mittelalterliche islamische Traditionen, die von Marokko bis Indonesien annähernd gleich sind, möglich sein. Ist das glaubhaft? „Islamisten“ werden in den Medien solche Menschen genannt, die den Islam offenbar zu radikal interpretieren, d. h. aber, dass diese Religion doch zu einem gewissen Prozentsatz ihr Nährboden ist. Genauso wie „Empiristen“ die Bedeutung der Empirie (Erfahrung) als Erkenntnisquelle radikaler interpretieren und bewerten als Empiriker. Beiden aber ist gemeinsam, dass sie die Erfahrung als alleinige Quelle des Wissens betonen.

Es ist zu hoffen, dass es muslimischen Verantwortlichen und „aufgeklärten“ Gelehrten gelingt, den Glutkern jeder Religion, - nämlich Gott anzuflehen für die Hilfe bei einer guten Lebensführung und für das Seelenheil -, zu betonen und irre Traditionen und intolerante Ansprüche zu verdammen.

Diskutieren

27.08.2014

In der Sendung „Fakt“ (26.8.) am Dienstagabend warnten „Nahostexperte“ davor, den Kurden Waffen zu liefern. Das sei zu gefährlich, denn die Waffen, die man den Peschmerga liefere, würden vermutlich auch in die Hände der PKK gelangen, die damit Unheil anrichten könnten. Diese Partei werde im Westen nämlich als Terrororganisation eingestuft.

Die Alternative dazu ist, keine Waffen zu liefern. Dann aber würde der „Islamische Staat“, wenn man den Analysen trauen kann, gewiss auch die Kurdengebiete überrennen und dort seine unmenschlichen Gräueltaten verüben. Es ist meiner Meinung nach viel sinnvoller, ein vermutetes Risiko einzugehen, als eine sichere Katastrophe zu verantworten. Wie für so viele menschliche Probleme haben die Alten Römer auch für diese Situation ihre in Stein gemeißelte Einsicht: Roma deliberat, Saguntum perit (Rom beratschlagt, Sagunt geht unter).

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