Bodo Dietrich - Mein erfolgreicher Weg aus dem Burnout

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Mein erfolgreicher Weg aus dem Burnout: краткое содержание, описание и аннотация

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Kurzkommentare von «Erstlesern» zum Buch:
"Mit dem Buch geben Sie dem Leser einen sehr persönlichen Einblick in die Umstände, die zu Ihrem Burnout geführt haben und zeigen, wie man auch aus eigener Kraft die Misere überwinden kann. Hierin sehe ich den besonderen Wert der verfassten Geschichte für den Leser, der womöglich mit einer ähnlichen Situation konfrontiert ist."
(H.-U.K.)
"Ich bin Geschäftsführer eines Unternehmens. Als solcher trage ich auch Verantwortung für meine Mitarbeiter und Angestellten. Ich habe das Buch gelesen und sowohl einer betroffenen Mitarbeiterin, als auch der personalverantwortlichen Abteilung wärmstens empfohlen."
(M.G. aus H.)
"Danke für dieses offene und ehrliche Buch!!!
Ich denke es sollte nicht nur von Burnout gefährdeten Leuten gelesen werden sondern vor allem von ihren Partnern und Angehörigen."
(A.U. aus R.)
"Das Buch ging mir wirklich «unter die Haut!» Die Ängste, die Beklemmung und Verzweiflung sind sehr gut nachvollziehbar. Vor allem ist es hervorragend gelungen, zu beschreiben, wie schnell man an einem solchen Punkt ankommen kann. «Das schaffe ich schon», «das muss jetzt halt gehen», «wird bestimmt bald besser»… solche Gedanken kennen die meisten! Umso wertvoller ist das Buch, das klar macht: VORSICHT – hör' auf die Signale deines Körpers! Die Erfahrungen aus diesem Buch können in einer Burnout Situation helfen. Dafür ganz herzlichen Dank!"
(I.M. aus N.)
"Wow!! Ich bin erst mal sprachlos (passiert nicht so oft!) Sehr mutig und «brutal» offen in der Beschreibung der eigenen Situation!"
(R.R. aus O.)
"Der Anfang des Buches hat mir nicht so viel gebracht, aber den Brief an einen Freund, den fand ich richtig gut."
(T.D. aus M.)
"Ich finde es sehr interessant, wie die Stresssituationen beschrieben wurden und mit den körperlichen Reaktionen erfolgreich umgegangen wurde, um sie kontrollieren zu können."
(K.U. aus R.)
"Es ist nicht leicht ein Buch in dieser Tiefe über sich selbst zu schreiben.

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So! Dann wollen wir mal…

2.) Der Anfang: Die Zeit mit meinen sechs „Baustellen“

Im Nachhinein ist man immer schlauer, das wissen wir inzwischen alle. Auch in diesem Fall ist es so. Wenn ich zurückschaue, dann gab es während der gesamten Entwicklung über mehrere Jahre immer wieder Anzeichen, die sich verstärkt haben, die ich zwar wahrgenommen, aber falsch eingeschätzt habe.

Die größten Fehler dabei lagen bei mir selbst, weil ich einfach auch ignorant war. So Gedanken wie: „Mir passiert das nicht, den anderen ja, aber mir doch nicht.“ Ich treibe Sport als Ausgleich, achte einigermaßen auf die Ernährung, bin kein Risikopatient, körperlich seit Jahren gesund, wie soll ich da anfällig sein.“ „Ich bin schon zweimal Marathon gelaufen und fünfmal Halbmarathon, ich weiß was ich leisten kann, ich kenne meine Grenzen.“ „Außerdem lasse ich die Kollegen nicht hängen, wir sitzen in der Abteilung ja alle im gleichen Boot, und ich mache nicht als erster schlapp.“ „Es ging doch bisher immer gut, all die Jahre vorher, wieso soll jetzt was passieren, wo ich doch viel mehr Erfahrung habe und vieles schneller und effizienter im Job machen kann als früher, kann also auch immer mehr leisten.“

Ja, denkt man, kann aber sehr gefährlich sein. Irgendwo hat jeder seine eigene individuelle Grenze.

Wie hat sich das alles angebahnt? Was sind im Nachhinein die Ursachen gewesen?

Aus heutiger Sicht weiß ich: Es war die Summe aus mehreren „Baustellen“ im privaten und beruflichen Bereich, die parallel jahrelang gut gegangen sind. Dann ereignete sich an einer der „Baustellen“ ein Fehler, den ich verschuldet hatte und der von mir persönlich empfundene Stress stieg an, was auch die anderen Bereiche negativ beeinflusste. Damit begann eine Kettenreaktion.

Erste Baustelle: Arbeitsplatz

Ich arbeite als Planungsingenieur für fördertechnische Anlagen und Lagerausstattung im Logistikbereich, Aufgabenbereich: Ist-Aufnahme, Planung Realisierung und Inbetriebnahme, eigene Mitarbeiter-keine, alle erforderlichen Arbeiten werden von uns im Team als Projektleiter selbst ausgeführt.

In der Abteilung hatten wir schon immer viel zu tun, langweilig war einem nie. Das kennen die meisten von euch sicherlich auch. Projektreisen zu bestimmten Planungszeiten oder Inbetriebnahmen bei Projektende haben dann noch einen drauf gelegt. Aber damit hatte man ja Erfahrung, das stellte eigentlich kein Problem dar. In der Regel hatte jeder von uns teilweise bis zu 10 Projekte parallel. Das kann viel oder wenig sein, je nach Projektgröße und Projektphase. Oft waren darunter 2 größere mit der Hauptarbeit, dann 3-4 mittlere und „Kleinkram.“

Erschwerend kam in den letzten 2 Jahren hinzu, dass zwar vom Chef Unterstützung durch neue Mitarbeiter vorgesehen war, 2 neue Kollegen hatten auch angefangen, aber sich jeweils in der Probezeit oder kurz danach wieder anders orientiert. Das war für uns eigentlich nicht nachvollziehbar, weil gerade ein paar Jahre vorher ein neuer Kollege ohne Probleme einen sehr guten Start hingelegt hatte und auch heute noch bei uns ist. Wir hatten alle zusammen mit dem Chef versucht sie einzulernen, so wie es auch mit dem früheren Kollegen funktioniert hatte. Während meiner Zeit in der Reha kam dann noch ein weiterer hinzu, der jetzt auch schon mehrere Jahre Berufserfahrung bei uns gesammelt hat.

Das bedeutete für uns anderen in dieser Zeit in der Abteilung: Die Zusatzarbeit für das Einlernen der beiden neuen Kollegen über 1 Jahr war einfach für die Katz. Das hatte damals nicht gerade motiviert. War einfach „dumm gelaufen.“

Zweite Baustelle: Ehrenamt in der Kirchengemeinde

Das hatte ich auch seit 15 Jahren im Ältestenkreis der Gemeinde inne. Das war am Anfang eine unheimlich schöne Zeit. Hat viel Energie gekostet, die war es aber Wert. Die ganze Familie hatte sehr schöne Erlebnisse dabei, die wir auch nicht missen möchten, auch heute nicht. Dann kam die Zeit der Einsparungen, wie überall. Das traf alle Gemeinden in unserem Bereich. Schwere Entscheidungen standen an, unangenehme Entscheidungen. Verkauf des Gemeindehauses, Umbau der Kirche. Der Sparprozess begann 2004 und das Projekt mit dem Gemeindehaus und der Kirche zieht sich jetzt schon seit 2008 sehr schleppend hin, aus Gründen, die die Gemeinde nicht zu vertreten hat.

Dritte Baustelle: Pflegefall Mutter und Uroma

2005 ist meine Mutter an schleichender Demenz erkrankt. Die ersten beiden Jahre haben wir Sie zu Hause gepflegt, das war in der letzten Phase enorm anstrengend, vor allem emotional. Für Sie, weil Sie anfangs auch selbst merkte, dass „im Kopf nicht mehr alles o.k. war“ und wusste was kommen würde. Ich selbst bin verschiedene Male ausgerastet, aus Angst, dass Ihr etwas zustößt, weil Sie sich unbewusst in Gefahrensituationen, z.B. auf der Straße, begeben hat. Ihr Erinnerungsvermögen war einfach nicht mehr da. Sie wusste immer weniger was sie gerade gemacht hatte, worüber wir gesprochen hatten oder wozu manche Gegenstände da sind. Bis wir Sie morgens nach einem Sturz in der Nacht bewusstlos auf dem Weg zum Bad auf dem Boden gefunden haben. Plötzlich klingelten alle Alarmglocken auf einmal. An diesem Tage waren wir beim Hausarzt, haben eine Einweisung ins Pflegeheim organisiert und sechs Pflegeheime in der Umgebung angefragt, die Koffer gepackt und umgezogen. Die Gefahr war zu groß, die Pflege zu Hause war nicht mehr zu leisten obwohl ich Ihr immer versprochen hatte: „Mutter du musst nicht ins Heim.“ Am nächsten Tag hatte ich eine Inbetriebnahme im Ausland, die ich nicht verschieben „konnte“ und flog für eine Woche weg. Drei Firmen waren auf diese Woche koordiniert, das Lager wurde umgeräumt und alles hätte neu koordiniert werden müssen und es hätte einen Terminverzug gegeben. Also absagen oder nicht?

Es war ja alles organisiert mit Mutter. Hatte doch geklappt, war zwar sehr stressig, aber Mutter war in guten Händen. Mit dem Chef war auch alles besprochen. Wenn es mit Mutter kritisch werden würde, könnte ich die Reise jederzeit sofort abbrechen. Also nicht absagen. Meine Frau erledigte den Rest, hielt mich auf dem Laufenden und die Woche verlief gut.

Wir besuchten Mutter dann ein Jahr lang immer noch im Pflegeheim und unterstützten mit allem was notwendig war. Das muss man erst mal begreifen und verarbeiten, wenn ein nahestehender Mensch so langsam abbaut und zum Schluss nicht mehr weiß was er mit dem Löffel in der Hand und dem Suppenteller machen soll. 2008 verstarb unsere Mutter dann im Krankenhaus. Dieser Abschnitt lag zwar vor dem tatsächlichen Burnout, kostete aber sehr viel Kraft und so einfach wischt man diese Zeit mit den Bildern und Erfahrungen auch nicht aus dem Kopf. Das braucht Zeit. Manche von euch kennen das bestimmt auch.

Vierte Baustelle: Umbau Elternhaus - Barrierefreiheit

Diese war eine richtige Baustelle. Ich hatte Mutter versprochen, dass ich in meinem Elternhaus im EG eine Erweiterung anbaue, damit Sie die steilen Treppen ins OG zum Schlafzimmer nicht mehr gehen muss. Da kaum Eigenkapital da war habe ich so gut wie alles selbst gemacht, Erdaushub für das Fundament, Einschalung, betoniert, gemauert, Holzbalkendecke, verputzt, Elektrokabel verlegt. Nur der Zimmermann und Dachdecker und Fliesenleger war zugekauft. Dieser Anbau über 2 Etagen begann ca.2005, als wir merkten, dass Mutter nicht mehr so rüstig war wie früher. Ihre Demenz war schneller als ich mit dem Anbau. Ich wurde nicht rechtzeitig fertig, nur das EG war bezugsbereit und der obere Stock blieb eine Baustelle bis nach Ihrem Tod. Insgesamt habe ich dann mit der Verzögerung der Pflege 5 Jahre daran gearbeitet. Ich dachte das geht so nebenher. War aber nicht so. Was nebenher ging, war der schleichende Verlust meiner eigenen Energie. Das ist zwar schon ein paar Jahre vorher passiert aber hat immens viel Kraft gekostet. Bis dahin war das die schwerste Lebensphase für mich.

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