Gerhard Freitag - Der OGG

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Der OGG – der Oberste Galaktische Gerichtshof – sorgt innerhalb der Galaxis Milchstraße für die Einhaltung elementarer Verhaltensregeln zwischen den unterschiedlichsten Völkern. Seine Richter entscheiden in allen Rechtsfragen, die das Zusammenleben innerhalb der galaktischen Gemeinschaft betreffen. Sie sind jedoch nicht nur für die Rechtsprechung zuständig. Der OGG hat auch polizeiliche und sogar militärische Befugnisse!
Als die Solaner im Jahr 2893 Mitglied des OGG werden sollen, taucht aus den Tiefen des Universums eine ungeheure Gefahr auf, welche die gesamte Milchstraße bedroht.
Kann das jüngste Mitglied des OGG helfen, diese Gefahr zu besiegen?

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„Ich bin Wim Van Hanroy“, sagte der Präsident.

„Ich bin der Kommandant dieses Schiffes und heiße Frank Hegenbosch“, stellte sich auch der Commander vor.

„Ich heiße Georg Atahasi und bin der Adjutant des Präsidenten der Menschheit“, gab sich Atahasi würdevoll, während er gleichzeitig versuchte, die Kugel mit allen seinen Sinnen zu espern.

„Ich weiß“, meinte Hortal nur, und die drei Menschen bildeten sich ein, so etwas wie ein Lächeln in der wohlmodulierten Stimme zu hören. „ Sinnlos “, raunte er Atahasi telepathisch zu.

„Wir wissen jetzt Ihren Namen“, versuchte Van Hanroy den Faden wieder aufzunehmen. „Aber was sind Sie? Und was ist eigentlich passiert? Haben Sie etwas mit unserem Ausbruch aus dem 5-D-Raum zu tun? Haben Sie unseren Hyperfunk unterbrochen? Was ist das für ein seltsames Gebilde außerhalb unseres Schiffs?“

„Viele Fragen auf einmal“, schmunzelte die rötliche Kugel nun deutlich. „Ich werde versuchen, sie so zu beantworten, dass es auch verständlich bleibt. Auch wenn das nicht immer ganz einfach sein wird.“

Langsam entspannten sich die drei Zuhörer. Scheinbar war dieser Hortal keine unmittelbare Gefahr. Wenngleich er offensichtlich über ungeheure Machtmittel verfügte.

„Also zuerst: Was bin ich? Ihr müsst euch vorstellen, dass Intelligenzen, die im Zuge ihrer Entwicklung immer älter und reifer werden, schließlich die unterschiedlichsten Konsequenzen aus ihrer Stammesentwicklung ziehen. Die einen bekämpfen sich aus rassistischen Gründen und vergehen in einem alles vernichtenden Atomkrieg. Wieder andere bekriegen sich mit anderen Völkern um irgendwelche Ressourcen aus religiösen oder anderen Gründen und bringen sich dabei ebenfalls gegenseitig um. Die dritten wiederum schaffen es, alle diese Entwicklungsstufen zu überleben und wirklich weise zu werden. Auch hier gab es in der Vergangenheit schon ein paar unterschiedliche Entwicklungen. Bei den Hortal war es so, dass sie beschlossen, sich zu einer Zentralintelligenz zu integrieren.

Was ihr hier vor euch seht, ist nicht ein einzelnes Wesen, sondern sind viele Wesen, die zu einem Bewusstseinszustand verschmolzen sind.“

Nun entstand ungläubiges Schweigen.

Was sollte denn eine Zentralintelligenz sein?

„Moment mal“, unterbrach Atahasi seine ausufernden Gedankengänge. „Wollen Sie damit andeuten, dass Sie mehrere Personen gleichzeitig sind?“

„Stellt euch vor“, war die Antwort Hortals, „dass die Menschheit noch weitere 100.000 Jahre lebt und sich technisch, organisatorisch, mentalitätsmäßig und spirituell weiterentwickelt. Eines Tages könnte es dann soweit sein, dass eure Rasse beschließt, ihre Individualität zu beenden, um zu einem Gemeinschaftswesen zu verschmelzen. Die Entwicklung muss nicht so sein. Es ist aber eine der Möglichkeiten.“

Nachdem Hortal den Zuhörern einige Sekunden des erschütterten Nachdenkens gegönnt hatte, setzte er fort: „Wir jedenfalls haben das so gemacht. Damals vor rund 50.000 eurer Jahre.“

Die Stimme der Kugel bekam nun wieder einen geschäftsmäßigen Klang: „Zu den anderen Fragen: Ich habe euren Hyperflug unterbrochen, da ihr zu einer wichtigen Mission in das politische Zentrum der Galaxis unterwegs seid. Das blaue Gebilde – wie ihr es nennt – ist mein Raumschiff.“

In diesem Augenblick klopfte es an der Tür, und der Wachführer wollte mit lauter Stimme wissen, wieso sein ABC keinen Kontakt mit den ABCs der Delegation mehr habe. Commander Hegenbosch beruhigte ihn und bat, dass man sie so lange nicht mehr störte, bis sie sich von selbst wieder meldeten.

„Sie sind also 50.000 Jahre alt und bestehen aus vielen Personen?“, wollte Wim Van Hanroy noch einmal wissen.

„So ungefähr“, klang die tiefe Stimme aus der Kugel wieder etwas belustigt. „Und ich bin gekommen, um euch zu warnen. Und nun sagt einfach >du< und Hortal zu mir.“

„Du bist gekommen...?“, setzte nun Commander Hegenbosch nach einer neuerlichen Nachdenkphase fort. „Du hast uns aus dem Hyperraum geholt, den Funk unterbrochen und willst uns warnen?“

„Langsam nähern wir uns den Fakten“, beharrte Hortal auf seiner Geschichte. „So ist es. Hört zu:

Im Galaktischen Zentrum entwickelten sich vor Äonen die ersten Intelligenzen. Diese haben nach und nach die Raumfahrt erfunden. Sie haben sich bekämpft oder sind friedlich geblieben, haben sich zusammengeschlossen oder sind für sich geblieben, haben eine Religion entwickelt oder auch nicht. Manche haben sich selbst vernichtet, viele haben sich gegenseitig umgebracht. Einige wenige haben sich weiterentwickelt. Diese wiederum sind unterschiedliche Wege gegangen. Gleichzeitig aber konnte keines dieser Wesen die Naturgesetze auf den Kopf stellen oder außer Kraft setzen. Auch wenn so manche technologische Entwicklung so ausgesehen haben mag. Die Grenzen der Physik des 7-dimensionalen Raumes kann niemand sprengen.“

„Gibt es etwa 7 Dimensionen?“, rief Hegenbosch aufgeregt.

„Ja, aber von dieser Antwort hast du gar nichts“.

„Immerhin erfahren wir soeben etwas, was wir vorher noch nie gehört haben.“

„Nun, herausragende Neugier scheint mir eine der Voraussetzungen gewesen zu sein, warum sich die Solaner im Verhältnis zu anderen Völkern so rasch entwickelten. Aber hört nun weiter zu. Meine Erzählung hat nichts mit Wissenschaft zu tun:

Irgendwann - lange vor eurer Zeit – wurden viele Völker der Milchstraße von Unbekannten angegriffen und in ihrem Fortbestand bedroht. Erst nach langem und verlustreichem Kampf konnte die Bedrohung schließlich besiegt werden. Der Preis war allerdings sehr hoch. Hunderte Sonnensysteme wurden vernichtet. Milliarden intelligenter Lebensformen wurden getötet. Sogar die geschichtlichen Überlieferungen gingen verloren. Heute weiß in eurer Galaxis kaum noch jemand über die damaligen Ereignisse Bescheid.“

Hortal legte eine Pause ein, um den drei Menschen Gelegenheit zum Nachdenken zu geben.

Van Hanroy fragte schließlich mit nachdenklicher Stimme: „Und woher weißt du etwas davon?“

„Wir sind ihnen damals entkommen.“

„Den Unbekannten?“

„Da waren sie nicht mehr so unbekannt. Jedenfalls erhielten wir dann den Auftrag, so einen galaktischen Krieg in Zukunft verhindern zu helfen.“

„Es gibt jemanden, der so mächtigen Wesen, wie ihr es scheinbar seid, Aufträge erteilt?“ Die Stimme Van Hanroys zitterte leicht bei dieser Frage.

„So kann man das nicht bezeichnen. Wenn ich euch diese Dinge so erzählen wollte, wie sie wirklich sind, würdet ihr mich nicht verstehen.“

„Wieso nicht?“

„Stellt euch vor, ihr müsstet jemandem von einem Planeten, auf dem man noch mit Ochsenkarren die geernteten Früchte vom Feld holt, erklären, was ein Hyperraumantrieb ist. So ähnlich geht es mir jetzt.“ Und mit einem unüberhörbaren Schmunzeln in der Stimme setzte er fort: „Aber ich bemühe mich sehr!“

Van Hanroy beschloss, vorsichtshalber einmal die Überlegenheit Hortals anzuerkennen. Es war sicher besser, solche Wesen zum Freund zu haben: „Bitte noch einmal ganz langsam. Du willst uns also vor einer Gefahr warnen, die im Galaktischen Zentrum auf uns lauert? Warum?“

Die rote Kugel stieß nun ein echt amüsiertes Lachen aus: „Lassen wir es einmal dabei, dass ich euch vor einer Gefahr warne. Was ich eigentlich von dir will“, - und nun hatte Van Hanroy den Eindruck, dass jetzt er ganz allein gemeint war - „ist folgendes: Ihr habt nun das Recht und die Pflicht, 3 Richter und 300.000 Soldaten an den OGG abzustellen. Das solltet ihr so nicht tun.“

„Augenblick“, warf Van Hanroy ein, „was soll denn das heißen? Wir arbeiten seit Jahren daran, Vollmitglied nicht nur der GU, sondern auch des OGG zu werden. Jetzt haben wir es endlich geschafft und ich darf vor der >Galaktischen Direktive< sprechen.“

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