Gerhard Freitag - Der OGG

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Der OGG – der Oberste Galaktische Gerichtshof – sorgt innerhalb der Galaxis Milchstraße für die Einhaltung elementarer Verhaltensregeln zwischen den unterschiedlichsten Völkern. Seine Richter entscheiden in allen Rechtsfragen, die das Zusammenleben innerhalb der galaktischen Gemeinschaft betreffen. Sie sind jedoch nicht nur für die Rechtsprechung zuständig. Der OGG hat auch polizeiliche und sogar militärische Befugnisse!
Als die Solaner im Jahr 2893 Mitglied des OGG werden sollen, taucht aus den Tiefen des Universums eine ungeheure Gefahr auf, welche die gesamte Milchstraße bedroht.
Kann das jüngste Mitglied des OGG helfen, diese Gefahr zu besiegen?

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Ihre Gesellschaftsform kam am ehesten einer Monarchie gleich, in der die Fürsten zugleich auch die Eigentümer der wichtigsten Technologien waren.

Die Kaarghvölker waren in ihrer Mentalität sehr unterschiedlich. So unterschiedlich ihre Fellfarben- und Typen waren, so unterschiedlich waren auch ihre Reaktionen und Handlungen. Aggression und Passivität und alles dazwischen konnte man auf den einzelnen Kaarghplaneten finden.

Zhistolven

Diese Völker waren der jüngeren Geschichte der Galaxis zuzuordnen und stellten insektenartige Wesen dar, die sich gleich wie die Kaargh von einem gemeinsamen Urstamm aus entwickelten. Alle Zhistolvenvölker waren sechsgliedrige Arthropoden mit 4 Lauf- und 2 Greifarmen. Ihre Gesellschaftsformen waren so unterschiedlich wie ihre Stammesgeschichten. Viele hatten eine Art präsidentielle Demokratie, mit einem herrschenden Präsidenten und einem Parlament. Es gab aber auch monarchische Strukturen und vereinzelte Diktaturen. Die Zhistolven hatten dadurch keinen Gesamtvertreter, was ihre politische Einigkeit entsprechend erschwerte.

Die Zhistolven besiedelten die Planeten von rd. 50 Sonnen und hatten eine spezielle Hochtechnologie, was Nahrungsmittelverarbeitung, Genforschung, Biologie und ähnliches betraf.

Solaner

Das jüngste Mitglied des galaktischen Staatenbundes waren die Solaner. Ihre Raumfahrttechnologie war noch rückständig und unterrepräsentiert, sollte aber nach dem Beitritt zur GU rasch aufholen. Die Hominiden von SOL III bauten vorwiegend hantelförmige Raumschiffe von bis zu 150m Länge.

Worauf die Solaner hingegen mit Recht stolz sein konnten, war ihre Transmittertechnologie, die die der anderen Völker bei weitem übertraf.

Ihre Politik wurde durch ein 2-Kammern-Parlament vertreten, welches zuerst einen Präsidenten wählte, der dann die einzelnen Minister seiner Regierung bestimmte. Die Kammer der Konzerne und die Kammer der Planeten übten die parlamentarischen Kontrollrechte aus und wurden durch die Aufsichtsräte nach Opportunität und durch die politischen Parteien nach Mehrheitswahlrecht besetzt.

Die Solaner hatten es leicht, politisch mit einer Stimme zu sprechen, da der Präsident für alle 31 beherrschten Systeme sprechen konnte. Die beiden Kammern mussten den Gesetzesvorlagen allerdings mehrheitlich zustimmen.

Die Gesetze des OGG sollten alle 10 Jahre einer Überprüfung und eventuellen Neuordnung unterzogen werden. Dieses geschah durch das Zusammentreffen der obersten politischen Organe der Mitglieder bzw. deren bevollmächtigter Vertreter anlässlich der >Galaktischen Direktive

So gesehen, war die >Galaktische Direktive< eine Art oberstes politisches Organ der GU, des OGG und damit weiter Teile der Milchstraße.

Im Jahr 2693 TZ fand die dritte Galaktische Direktive statt, bei der die Solaner nach ihrer Mitgliedschaft in der Galaktischen Union auch Sitz und Stimme im Obersten Galaktischen Gerichtshof und in der Galaktischen Unionspolizei erhalten sollten.

Mit diesem Sitz war das Recht und die Pflicht verbunden, pro 10 beherrschter Sonnensysteme je einen Richter an den OGG und je 100.000 Soldaten an die GUPOL zu stellen. Terra würde also drei Richter und 300.000 Soldaten entsenden...

1 -

...aber hütet euch vor den 5 Sonnen in Kreise, denn das Ungemach ist schlimmer als der Tod. Seid fest im Geiste eurer Ahnen bei der Verteidigung des freien Willens des Gerichts...

(Aus „Die Artefakte des zentristischen Geschehens“. Archiv der Jünger des Geistes)

Wim Van Hanroy glaubte einen Gong zu hören. Doch als sein Bewusstsein aus den unteren Sphären des Schlafes in immer höhere Schichten vordrang, kam ihm schließlich in den Sinn, dass der wohltönende Dreiklang doch nicht von einem Gong, sondern nur von seinem ABC stammte, dem er am Vorabend befohlen hatte, ihn um 7:30 Uhr TZ zu wecken. Als der ABC erkannte, dass die Gehirnströme schon fast den Wachzustand erreicht hatten, fragte er mitten in den verfliegenden Traumzustand hinein: „Möchtest du schon die Zusammenfassung der letzten Nachrichten hören?“

„N’ja, bitte nur die Headlines und den Kurzkommentar“, war die noch etwas verschlafene Antwort des terranischen Präsidenten an seinen „Advanced Brain Chip“ – den in seinem Nacken implantierten Chip, der aus ganz gewöhnlichen Menschen plötzlich solche mit ungeheuren Fähigkeiten machte.

Der ABC begann die Headlines der wichtigsten Holostationen und Newsagenturen in die virtuelle Sicht Van Hanroys einzuspielen. Zuerst kamen die Nachrichten des Solaren Empires, dann die News der wesentlichen Fremdrassen.

Natürlich befassten sich die meisten Kommentatoren mit der >Galaktischen Direktive<, jenem nur alle 10 Jahre stattfindenden Treffen der höchsten Volksvertreter der GU. Während sich praktisch alle terranischen Kommentatoren mit der bevorstehenden Aufnahme des Solaren Empires in den OGG befassten, war dieser Aspekt den fremdrassigen Kommentatoren unterschiedlich viel Raum wert.

Unterdessen begab sich Wim Van Hanroy in die Hygienezelle, um sich dort seiner Morgentoilette zu widmen. Dabei gab er den fremdrassigen Nachrichten eine höhere Zeitgewichtung als den solaren. Die Meinungen der anderen kannte er naturgemäß nicht ganz so genau wie die Meinungen im eigenen Reich.

Nachdem ihn die Warmwasserdüsen ausgiebig massiert und die Warmluftdüsen wieder getrocknet hatten, war er mit dem aktuellen Weltgeschehen vertraut, welches er während seiner 7-stündigen Schlafperiode versäumt hatte.

Er legte frische Kleidung an und bat seinen ABC um die aktuellen Schiffsnachrichten, um auch in diesem Punkt auf der Höhe der Dinge zu sein.

Wim Van Hanroy war 86 Jahre alt und hatte bereits eine Rejuvenation hinter sich, was ihm Aussehen und Spannkraft eines 50-jährigen verschaffte. Er hatte graue, kurz geschnittene Haare und das blasse Gesicht von jemand, der selten Gelegenheit hat, von natürlicher UV-Strahlung bestrahlt zu werden. Seine fast 2 Meter große hagere Gestalt war allen Bürgern des Solaren Empires schon seit 2 Amtsperioden bekannt. Von Terra nach Zeiss III waren es rd. 24.000 LJ, eine Entfernung, welche die >Solares Empire< in 25 Tagen zurücklegen sollte. Präsident Van Hanroy hatte also genug Zeit, sich und seinen Stab auf die Feierlichkeiten anlässlich des Beitritts des Solaren Empires zum OGG und auf die >Galaktische Direktive< vorzubereiten.

Da die aktuellen Schiffsnachrichten keinerlei echten Neuigkeitswert hatten, beschloss Van Hanroy, einen Blick ins Weltall zu werfen. Der bewusste Gedanke genügte, damit sein ABC eine Schmalwand seiner Kabine in einen Holoschirm verwandelte, der ein dunkelgraues Nichts zeigte, in dem schwarze Schlieren ein undefinierbares Durcheinander zeichneten. Van Hanroy reagierte verärgert über sich selbst. Wie konnte er nur annehmen, dass man während des Fluges im Hyperraum auf einem Außenschirm etwas sehen könne? Ein Gedankenbefehl stellte den Urzustand der Schmalwand wieder her und der Holoschirm verschwand. Dann ließ er sich die aktuellen Flugdaten in seine virtuelle Sicht einblenden und erfuhr, dass bis zum nächsten Orientierungsausbruch noch etwa 3 Stunden vergehen würden. Dieses Mal würden er und sein Tross – eine Delegation von Politikern, Wirtschaftsfachleuten und Journalisten – zum ersten Mal Gelegenheit haben, in einem terranischen Hantelraumschiff in das Zeiss-System einzufliegen. Sicher erfuhren sie dabei Dinge, die man als Passagier eines zeissonischen Raumers niemals mitbekommen würde.

Van Hanroy überlegte, wie oft er bereits die Fragen durchgegangen war, die sich mit der Tatsache beschäftigten, dass Terra nun 3 Richter und 300.000 Soldaten an den OGG zu entsenden hatte.

Warum wollte alle Welt bei diesen Fragen mitreden?

Sahen die Regierungskollegen, die Abgeordneten der Kammern, die Generäle und die Leitartikler nicht, dass es für die diversen Führer der Kaargh, der Zeissonen oder gar der Alorer gar keinen Unterschied machte, ob die entsandten Richter nun dieser oder jener terranischen Partei angehörten? Warum bloß war Demokratie so ein schwieriges Geschäft?

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