Ole R. Börgdahl - Fälschung

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Wer ist das kleine Mädchen mit dem Sonnenhut, woher stammt das geheimnisvolle Gemälde, wurde es wirklich von einem Jahrhundertgenie erschaffen? Das Kunst- und Auktionshaus Blammer in München übernimmt den Auftrag zur Versteigerung, doch es ist schwerer als gedacht. Alle Indizien sprechen für die Echtheit des Gemäldes, aber es gibt einfach keinen Herkunftsnachweis, es gibt keine Spur von dem Bild hin zu dem großen Meister. Der Rechtsanwalt Georg Staffa macht sich auf die Suche. Seine Recherche führt ihn bald aus Europa in eine Welt, die er vorher nicht kannte, führt ihn fort von dem Gemälde, hin zu Menschen, deren Geschichte und Schicksal der Schlüssel zu dem Geheimnis ist.

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Es war Florence erster Besuch in einer Wellnessoase. Sie sah sich das Angebot der Massagen an und entschied sich ausgerechnet für die Hawaiianische-Lomi-Lomi-Nui-Massage. Colette fand ihre Wahl in Anbetracht ihrer Herkunft als etwas langweilig, musste aber zugeben, dass es mit die beste Massage war, die das Wellnessprogramm zu bieten hatte. Sie selbst entschied sich auch für das Lomi-Lomi, was wiederum Florence langweilig fand. Sie ließen sich fast eine halbe Stunde lang durchkneten, einreiben und massieren. Danach gingen sie zum Schwimmen in die Aquawelt, die ebenfalls zu der Wellnessoase gehörte. Den Nachmittag beendeten sie schließlich in der Ruhezone. Colette hatte recht, wie Florence feststellen musste, in der Ruhezone ließ es sich wunderbar entspannen.

3 Nuku Hiva

Am nächsten Morgen frühstückten sie alle gemeinsam. Florence war zusammen mit der Familie aufgestanden. Simon reichte ihr ein Brötchen. Marc spielte am Tisch. Florence hatte ihm aus Paris eine Actionfigur mitgebracht, die es anscheinend in Deutschland nicht zu kaufen gab. Er war begeistert und kündigte an, die Figur gleich morgen mit in die Schule nehmen zu wollen.

»Florence war das erste Mal in so einem Studio«, erklärte Colette.

»Es war herrlich«, bestätigte Florence. »Schwimmen und ausruhen kann ich natürlich auch zu Hause, aber es ist schon etwas anderes, wenn man sich ganz abschotten kann. Und dann war natürlich auch die Massage toll.«

»Wie hieß die noch gleich?«, fragte Simon.

»Hawaiianische-Lomi-Lomi-Nui«, sagte Colette.

»Das passt ja zu dir, Florence. Und was bedeuten die Worte?«

»Nui ist eigentlich der Begriff für groß und Lomi bedeutet wohl kneten oder so ähnlich, also die große Knet-Massage.«

Sie lachten.

»Genauso habe ich mich auch gefühlt«, stöhnte Colette. »Aber hinterher hat man schon gemerkt, wie angenehm und entspannend es war. Ich werde die Lomi-Lomi-Nui auf jeden Fall noch einmal wiederholen und ich werde auch alle anderen Massagen einmal durchprobieren.«

»Nicht, dass man dich noch zerfleischt, Liebling«, sagte Simon lachend.

Colette stieß ihn an und er wich lachend aus.

»Wann geht denn heute deine Maschine«, fragte Simon schließlich. Er sah auf die Uhr, als wenn er auch gleich ins Büro aufbrechen wollte.

»Die Maschine nach Paris hebt um zehn ab. Von dort geht es dann um eins Richtung New York und über Los Angeles nach Tahiti.«

»Oh, schöne Reise. Ich würde an jedem dieser Orte aussteigen und ein paar Tage bleiben.« Simon versuchte die Melodie von »New York, New York« zu pfeifen.

»Das habe ich schon alles hinter mir«, sagte Florence. »Diesmal möchte ich einfach nur nach Hause. Ich bin jetzt fast schon drei Wochen fort, da bekommt man langsam Heimweh.«

»Eigentlich müssten wir dich doch einmal besuchen«, schlug Simon vor.

»Oh, das ist eine gute Idee, Liebling«, sagte Colette fröhlich. »Lass uns im Sommer was anderes machen, als nach Italien zu fahren.«

Simon schaute sie an. »Meinen Italien-Urlaub lasse ich mir nicht nehmen, aber wir können doch im Herbst oder im Frühjahr mal daran denken. Wann ist denn die beste Reisezeit für die Marquesas und vor allem, wann wird es dir denn am besten passen?«

Florence sah ihn an und überlegte. »Es gibt zwar eine Art Regenzeit, etwa wenn Ihr hier Sommer habt, aber ab September wird es weniger.«

»Na siehst du, Schatz«, sagte Simon euphorisch, »wir fahren im Juli wieder nach Jesolo und dann in den Herbstferien oder vielleicht sogar über Weihnachten in die Südsee.«

»Das ist doch eine gute Idee, über Weihnachten«, bestätigte Florence.

»Und wie lange braucht man, bis man bei dir da auf der anderen Seite der Welt ist?«, fragte Simon. Er überlegte. »Eine Mitarbeiterin aus unserer Buchhaltung war letztes Jahr in Australien. Das ist ja ungefähr die Richtung. Auf jeden Fall ist sie mehr als zwanzig Stunden geflogen.«

»Mit den Zwischenstopps, also New York und Los Angeles, bin ich jetzt sogar gut zwei Tage unterwegs und dann bin ich auch erst auf Tahiti und muss dort übernachten, bevor ich auf die Marquesas weiterfliegen kann. Also so schnell seid ihr nicht bei mir, aber das ist doch egal, dann bleibt ihr eben drei oder vier Wochen, oder solange ihr wollt. Ihr könnt schon Anfang Dezember kommen. Ich lade euch ein, ich würde mich wirklich sehr freuen.«

»Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, dass es so lange gedauert hat«, sagte Colette. »Aber es ist ja schon mehr als zehn Jahre her, zehn oder sogar zwölf Jahre, dass ich Florence einmal auf ihrem Island besucht habe, das war noch vor unserer Zeit, mein Schatz.«

»Zwei Tage, vielleicht sogar drei.« Simon sah Colette an und verzog die Mundwinkel. »Glaubst du, das schaffen wir, Liebling.«

»Natürlich, ich schaffe das.« Colette legte ihre Hand auf Simons Schulter. »Damit die Reise nicht zu einseitig wird, machen wir tatsächlich noch Zwischenstation in New York, da wollte ich immer schon einmal shoppen gehen.«

»Abgemacht, Florence«, sagte Simon fröhlich. »Du bekommst bald Besuch. Jetzt muss ich aber los, ins Büro.«

Die Frühstücksrunde löste sich auf. Simon nahm heute Morgen wieder das Cabriolet und half noch die schweren Koffer in den Kombi zu wuchten. Marc wollte selbstverständlich mit zum Flughafen fahren. Alles, was sich um Flugzeuge drehte, war zurzeit sein Lieblingsthema. Er wollte unbedingt auf die Aussichtsterrasse, um die startenden Maschinen zu beobachten. Bis sie endlich vom Zuhause der Halters losfuhren, wurde es langsam sogar knapp. Florence durfte die Mittagsmaschine nach New York auf gar keinen Fall verpassen. Sie musste auch noch die Koffer aufgeben, die sie erst auf Tahiti wiedersehen sollte. Als sie am Schalter der Air France stand, machte Colette noch ein letztes Foto, ein Abschiedsfoto. Sie hatte die Kamera immer noch bei sich. Die Frauen umarmten sich, Marc bekam einen Kuss auf die Stirn und Florence entschwand durch das Gate. Sie ging mit ihrer Reisetasche durch die Gepäckkontrolle, winkte noch einmal und verschwand dann in einem Korridor, der sie zu ihrem Ausgang bringen sollte. Als Colette ihre Freundin das letzte Mal sah, war sie kaum fünfzig Meter von ihr entfernt. In wenigen Tagen würden es wieder fünfzehntausend Kilometer sein, erstaunlich dachte Colette. Marc drängte jetzt auf die Besucherterrasse.

Später sahen sie dem Start einer Air-France-Maschine zu, in der Florence sicherlich saß. Colette musste ihrem Sohn zuliebe noch fast zwanzig Minuten in der Kälte auf der Terrasse aushalten. Später wollte er auch noch in das kleine Luftfahrtmuseum, sodass sie den Flughafen erst gegen Mittag wieder verließen.

Zu Hause angekommen dachte Colette an etwas, das sie sofort erledigen musste, weil sie es sonst bestimmt vergessen würde. Sie hielt den Fotoapparat in der Hand und ging damit in das Arbeitszimmer ihres Mannes. Eigentlich war es ihr beider Arbeitszimmer. Sie nutzte es hauptsächlich tagsüber und Simon nur am Wochenende, dennoch war die gesamte Einrichtung von Blammer bezahlt worden. Selbst wenn das Telefon oder der Computer oder die anderen Bürogeräte eine Störung hatten, kam eine Firma, die auch bei Blammer die Hard- und Software betreute, und brachte alles wieder in Ordnung. Colette schaltete ihren Laptop ein. Sie besaßen zwei Geräte. Eines hatte Simon immer dabei, das andere stand im Arbeitszimmer und wurde nur von ihr benutzt. Hier hatte sie die Schulungsunterlagen gespeichert, die sie für ihren Unterricht an der Wirtschaftsakademie brauchte. Aus der Schreibtischschublade holte sie ein Kabel, mit dem sie die Digitalkamera an den Laptop anschloss. Das Programm, mit dem Colette die Bilder herunter auf den Computer speichern konnte, startete automatisch. Sie wollte die Fotos nur kopieren und nicht gleich von der Kamera löschen. Sie wählte die Option alle Bilder kopieren und ließ das Programm den Befehl abarbeiten. Die Aufnahmen begannen über den Bildschirm zu rattern. Das Herunterladen würde einige Minuten dauern. Colette verließ das Arbeitszimmer, um nach Marc zu sehen.

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