Swami Desastah - Der göttliche Blumentopfwurf

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Adrian Mönch ist ein klischeehafter Computernerd: ein zynischer, kontaktunfähiger Frischluftverweigerer. Sein Privatleben findet zwischen World of Warcraft, Assembler und Mikrowellenessen statt. Isabell Heumann ist seine Appartement-Nachbarin, passionierte Esoterikerin, Veganerin und Anhängerin der ganzheitlichen Lebensweise. Sie versucht ihren renitenten Nachbarn zu einem besseren Leben zu bekehren. Die zwei passen in etwa so gut zueinander wie Himbeeren auf eine Pizza Diavolo. Doch eines Tages passiert etwas Seltsames: Adrian fällt ein Blumentopf auf den Kopf – und nach OP und künstlichem Koma ist der Einzelgänger wie verwandelt: heiter-gelassen, erklärt er Langsamkeit zu seinem obersten Lebensprinzip und quatscht daher wie ein Erleuchteter.
Während Isabell begeistert von der Transformation ihres Nachbarn ist, sind Adrians Ärzte wie Arbeitskollegen konsterniert – und versuchen mit allen Mitteln den alten Adrian wieder herzustellen. Eindrucksvoll vergeblich – bis sich Geschichte wiederholt und Gott zum zweiten Mal mit einem Blumentopf wirft und trifft.

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„Aber Du kannst Dir doch nicht ewig diesen Mist antun!“ gab sie sich entrüstet, „weißt Du, was das mit Deiner Gesundheit macht? Und die vielen Zusatzstoffe!“

„Isabell, wenn moderne Technik für eins gut ist, dann dazu, dass man sich in Minutenschnelle so etwas ähnliches wie Essen zubereiten kann!“

Sie ließ einfach nicht locker…

„Ich bestehe darauf, dass Du heute mal von mir mit isst. Du bist so blass wie eine Käsemilbe aus der Dunkelkammer.“ Ich setzte meine Engelsstimme auf – auf Engel stand sie ja sowieso – und flötete.

„Isabell, Du hast so ein wundervoll eingerichtetes Appartement! Halte Dich doch da auf! Oder noch besser: mache einen langen Spaziergang in der Sonne! Das setzt die Schwingung herauf!“

Wenn man sie nämlich mit einer Sache beleidigen konnte, dann war es Sarkasmus. Den ich allerdings erst entwickelt hatte, seitdem ich in diesem Mehrparteienmietshaus wohnte. Das Dumme war allerdings: meine esoterisch angepustete Nachbarin – da von ange haucht zu sprechen, wäre tiefgestapelt gewesen – war nie allzu lange beleidigt. Im Gegenteil hatte die Halbwertszeit meiner Ironie-Anfälle in den letzten Wochen bedenklich abgenommen.

Aber mit dem konstruktiven Vorschlag, dass sie Sonne tanken sollte, hatte ich wenigstens anderthalb Stunden Zeit herausgeschunden. War ja schon mal was.

Ich aß nicht viel langsamer als die Mikrowelle zum Zubereiten brauchte – und setzte meine wohlverdiente Reise von Analog- nach Digitalland an. Die zweite App wartete immerhin. In den anderthalb Stunden Freiheit kam ich immerhin 14 Zeilen weiter. Allerdings verhaspelte sich dann mein Gehirn und von den vielen Einsen und Nullen, die in meinem binär arbeitenden Oberstübchen erschienen und wieder verschwanden, vertauschten sich hinterhältiger Weise zwei. Aber das war nicht mal das Schlimmste. Denn der Bronchialtee, wie ich Isabell getauft hatte, fühlte sich schon nach 90 Minuten bemüßigt, sich wieder um mein Seelenheil zu kümmern.

*Klingeling*. Ich tat zunächst so, als wäre ich nicht da. Es klappte nicht. Logisch: da ich sowieso nie an die frische Luft ging, wenn es nicht unbedingt nötig war, wusste sie immer, wo ich mich aufhielt. Also öffnete ich.

„Ich mache mir wirklich Sorgen um Dich, Adrian.“ Sie schubste mich zur Seite und drang ohne Durchsuchungsbefehl in meine Wohnung ein. „Das ist doch keine Lebensqualität: ständig futterst Du diesen Fraß, Du kommst nie raus! Es ist Frühling draußen! Hast Du das überhaupt bemerkt vor lauter…Computer?“

„Schau mal, Isabell: ich bin am Herd ungefähr so eine Sensation wie Du am PC, und die Einen retten eben die Welt, die Anderen sorgen dafür, dass der digitale Fortschritt nicht stehen bleibt. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Religion fand ich schon auf der Schule scheiße!“

„Es geht hier nicht um Religion, sondern um das Leben, das an Dir vorüber zieht. Und wenn Du mit 40 krank und fertig sein willst, musst Du nur so weiter machen!“

„Wieso? Ich schone meinen Körper doch! Wenn ich irgendwo Sport sehe, mache ich einen großen Bogen darum! So hält er länger und wird nicht vorzeitig verschlissen!“

„Du kannst bei mir essen, wirklich ! Und dann können wir mal was unternehmen!“

„Ich war einmal bei Deinem Meditationskreis und das hat mir gereicht.“

„Wir könnten ja auch mal…tanzen gehen!“

Ich seufzte.

„Es…tut mir leid, Bronchialtee. Mein Herz, meine Seele, all meine Emotionen…gehören dem PC – und World of Warcraft.“

Jetzt war sie richtig beleidigt. Na endlich.

„DU redest von Seele! Ausgerechnet Du! Das ist ungefähr so, als würde ich von…HMTL quatschen oder so was!“

HMTL hieß eigentlich HTML und war eine Auszeichnungssprache. Wahrscheinlich hatte sie das Wort mal irgendwann bei mir aufgeschnappt, bis auf den Buchstabendreher. Ich ging nicht davon aus, dass sie von selbst drauf gekommen wäre. Aber was das eigentlich entscheidende war: Isabell ging – und blieb diesmal weg. Bis Sonntagabend. Es war eine Wohltat. Ich hatte mal wirklich Zeit für mich und kam immerhin bis in das letzte Drittel des zweiten Realms. Und stolze 48 Zeilen auf meiner Zweitapp. Nach absolut nervtötenden zweieinhalb Jahren war dieses Wochenende endlich mal von Licht und Liebe gekennzeichnet. Zu mir selbst, dem Leben – und vor allen Dingen der digitalen Anderswelt.

An diesem Wochenende war es offiziell: wenn ich jemals etwas anderes machen würde als IT und auch noch auf die glorreiche Idee kommen würde, ein Buch zu verfassen, hätte dessen Inhalt irgendwas mit Esoterikvermeidung zu tun.

Eine strahlende Zukunft

Damals, als ich in das Haus eingezogen war, war Isabell schon da. Isabell war sicherlich nicht hässlich, wenn auch keine ausgesprochene Schönheit. Vor allen Dingen war sie sechs Jahre älter als ich und das bedeutete nun mal: Achtung, Bemutterungsversuche . Die erste Zeit fand ich ihre Anwandlungen ja noch ganz lustig. Aber nicht allzu lange. Um genau zu sein, waren es eigentlich nur die ersten paar Stunden. Naja, eigentlich waren es nur rund zwei. Oder anderthalb, mit den zwei Stunden hatte ich nämlich großzügig aufgerundet.

Aber unsere Kommunikation wurde dann doch ziemlich zäh und auch einseitig: sie wie die berühmte Schallplatte mit dem Sprung, ich erst gar nicht zu Wort kommend. Also das, was ich mir klassisch schon immer unter einer Frau-Mann-Beziehung vorstellte. Weswegen ich auch keine hatte, keine gehabt hatte und nie eine haben würde. Das stand in meiner Lebensplanung jedenfalls schon mal fest. Ich war ja auch erst 30.

Heiraten sollten Männer sowieso erst im besten Alter, also ca. mit Ende 50. Wenn überhaupt.

In den gut zweieinhalb Jahren, die ich Isabell bis dahin an der Wange hatte, war dies – neben ihren Kurztrips zu so genannten „Kraftplätzen“, womit aber keine Fitnessstudios gemeint waren, und Esoterikseminaren – das erste Wochenende, an dem sie mich mal in Ruhe gelassen hatte.

Demzufolge war meine Laune am Montag nicht schlecht, als ich auf der Arbeit eintrudelte, und sie sollte sogar noch besser werden. Im Personalbüro war der Chef, der mit dem Personalberater über eine ganz bestimmte Person sprach:

Mich.

„Der Herr Mönch, glauben Sie mir: der isst IT, der schläft IT, der trinkt IT, der denkt IT. 26 Stunden am Tag, 9 Tage die Woche. Wenn einer die Extra-Meile geht, dann der !“

„Wie lang ist er jetzt bei uns?“

„Gut zweieinhalb Jahre. Keine Klagen, keine Forderungen, bis auf vier Tage wegen Grippe Anfang letzten Jahres keine einzige Krankmeldung.“

Ich dachte mir an dieser Stelle, dass es ganz gut wäre, dem Gespräch ein Ohr zu widmen.

„Er ist garantiert nicht ausgelastet mit Kundenbetreuung. Er ist zu was Höherem bestimmt. Wie ich seinem Lebenslauf entnehme, hat er bereits eine App entwickelt und abgesetzt.“

„Hat er…?“

„Keine Frau, keine Kinder, keine Scheidung, keine Altlasten. Sein soziales Buch ist so blütenweiß wie er arbeitsam.“

„Würde sich doch bei den Developern gut machen?!“

„Das denke ich auch. Wir sollten ihn…in die Entwicklungsabteilung versetzen.“

„Sie holen mir den jungen Mann dann zur Frühstückspause mal ins Büro.“

Das duftete mal nach einem Montag, an dem es sich wirklich lohnte, arbeiten zu gehen!

Nach drei oder vier Kundengesprächen und einer bereits durchorganisierten nachmittäglichen Reiseroute durch DAU-Land wurde ich dann auch ins Büro vom Chef beordert.

„Guten Morgen, Herr Mönch. Sie wirken ein bisschen blass um die Nase. Schönes Wetter am Wochenende nicht genutzt?“

„Ach wissen Sie, Herr Schneider, ich habe da schon seit Monaten den Entwurf für eine App herum fliegen, da werde ich doch nicht meine Zeit mit was Profanem wie Spazierengehen vertrödeln.“ Beim Gedanken an Spazierengehen und frische Luft schüttelte es mich innerlich, was ich mir auch ein bisschen anmerken ließ. Sicher war sicher!

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