Matthias Naas - Pechpilz

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Philip und seine Zukünftige, Steffi, erwarten ein Kind. Doch der vom Pech verfolgte Ehemann interessiert sich weiterhin wesentlich mehr für seine Kumpel, seinen Fußballverein und den damit verbundenen Trinkeskapaden, wodurch er ständig am Feuer löschen ist.
Das neue Familienleben bis hin zum Erwachsenwerden seiner Kinder, treibt Philips jugendliche Männlichkeit an den Rand des Abgrunds. Bisweilen versteht er nicht, warum auf einmal Schluss sein soll mit lustig und warum das Glück an ihm vorbeizieht.
Bis zu dem Tag, als seine Tochter den ersten Freund nach Hause bringt.
"Sobald man im Leben eine ernsthafte Verpflichtung hat, besonders in Form einer Ehe und eines Kindes, dann schenke man die eigene Jugend seinem Kind."
Das hätte der Grantler Opa Karl seinem Neffen Philip besser früher mal erklärt. Nun erwarten Philip und seine Zukünftige, Steffi, ein Kind. Philip interessiert sich aber eigentlich viel mehr für seine Kumpel, seinen Fußballverein und das nächtliche Kneipenleben.
Trotzdem glaubt Steffi felsenfest daran, ihn umpolen zu können, um ein solides Familienleben zu führen. Doch da hat sie die Rechnung ohne seine nicht enden wollenden Eskapaden gemacht, die mit viel Pech versehen sind. Steffi hat sich einen Pechvogel an Land gezogen. Das wissen alle – sie nicht minder.
Nur hat sie nicht ahnen können, dass ihr Liebster trotz Ehe und Vaterglück seinen früheren Vorlieben auch über die Jahre hinweg weiterhin den Vorzug geben würde. Und das geht auf Dauer nicht gut, und eskaliert, als die geliebte Tochter ihren ersten Freund nach Hause bringt.
Ein Buch über Vorurteile, männliche Ängste und in die Jahre gekommene Tagträumer. Der Autor zeigt liebevoll, wie Ehe und Kinder die jugendliche Männlichkeit an den Rand des Abgrunds treiben können.

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Andreas schubste mich fortlaufend und flüsterte, ich solle ihm die Ringe geben. Ich raunte schamrot und schweißglänzend zurück, dass ich sie zu Hause vergessen habe.

»Siehst du, das ist noch so ein Grund, warum sich hier niemand hinsetzen wollte. Weil in deiner Gegenwart immer etwas Peinliches passiert. Und was machen wir jetzt?«

»Keine Ahnung, schick Sven ´ne SMS, dass er sie auf dem Weg hierher holen soll. Ein Ersatzhaustürschlüssel liegt unter der Fußmatte!«

Zum Glück schluchzte mein zukünftiger Schwiegervater Klaus seit der ersten Minute vor sich hin, was unser Geflüster mehr oder minder übertönte. Es war, wie es war: Schwiegerväter kann man sich nicht aussuchen. Aber Schwiegersöhne natürlich ebensowenig. Klaus war von Beginn an kein großer Fan von mir gewesen. Warum, das verstand ich erst, nachdem ich selber Vater wurde. Womöglich lag es daran, dass Klaus der Meinung war, mein Beruf sei zu wenig zukunftssicher, um eine Familie zu gründen, geschweige denn zu ernähren. Ich sollte mich weiterbilden und mir ein zweites Standbein schaffen, riet er mir ständig. Aber meine Güte, ich arbeitete schon zwanzig Jahre in der gleichen Firma. Von der Lehre an. Ich war unkündbar dachte ich.

Hans Heuser, der Standesbeamte, erzählte etwas aus unseren Lebensläufen, als ein lautes Piepen hinter uns ertönte. Alle in der ersten Reihe drehten sich um, und da saß Sven in der zweiten Reihe. Der musste vermutlich unter den ersten Gästen gewesen sein. Bemerkt hatte ich ihn vorher nicht. Steffi motzte ihn sofort an, während er Andreas fragte, wie er das denn jetzt anstellen solle. Hans unterbrach seine Rede und Sven erklärte Steffi achselzuckend, dass Andreas ihm eine SMS gesendet hätte. Steffi fauchte daraufhin Andreas an. Und ich gab ihr Rückendeckung.

»Also echt, Andi, du kannst doch jetzt nicht simsen!«

Er zeigte mir seinen Mittelfinger und presste zwischen seinen Lippen hervor, dass die Bombe eh gleich hochgehen würde und er es kaum erwarten könne.

Vor meinen Augen lief ein unangenehmer Film ab. Ich schaute Steffi an, wie sie einen kleinen Fächer aus ihrer Handtasche holte und sich Frischluft zuwedelte und mit der anderen Hand ihren Bauch hielt, der dem Anschein nach weiterhin schmerzte. Nicht ausgeschlossen, dass das Kleid doch mies geschneidert worden war und ich auf Schadenersatz klagen konnte, schoss es mir durch den Kopf. Logischerweise erst nach der Hochzeit.

Dann schaute sie mich an. Ebenso Klaus, der Beamte und all die anderen im Saal.

»Herr Philips? Ich habe gefragt, ob Sie die zu Ihrer Linken sitzende Stefanie Bärzel zu Ihrer rechtmäßig angetrauten Ehefrau nehmen möchten? Wenn ja, dann antworten Sie bitte mit: Ja, ich will!«

Das Einzige, was ich wollte, war hier rauszukommen. Steffis Miene verfinsterte sich mit jeder verstreichenden Sekunde weiter.

»Hm, ja natürlich, also, sicherlich möchte ich, ganz klar!«

Steffis Gesichtszüge entspannten sich. Der Standesbeamte stellte ihr dieselbe Frage. Jetzt wurde es für mich spannend. Ob sie es sich nach dem vorangegangenen Chaos anders überlegt haben könnte? Ich drehte meinen Kopf kurz zu Sven zurück, der wiederum in die Reihe hinter ihm schaute. Dann sah ich, dass man sein Handy von den Reihen dahinter nach vorne zu ihm zurückreichte. Wie konnte er das nur machen, fragte ich mich. Das war doch nicht witzig? Jeder, der die SMS las, schüttelte den Kopf. Meine Eltern wie alle anderen schienen fassungslos. Außer Opa Karl, der hielt ein kurzes Mittagsschläfchen an der Schulter seines Sohnes. Den Jungs an der Wand waren mittlerweile die Augen zugefallen. Einzig Ulli lachte. Sie wusste, dass in wenigen Minuten ihr Klausi mit der Handbibel auf dem Boden zusammenbrechen würde. Ulli war, im Gegensatz zu ihrem Mann, ständig guter Laune, da sie ihre Ehe nur mit Wodka ertrug, den sie sich bereits nach dem Frühstück täglich in den Orangensaft goss. Während mein Blick und meine Gedanken durch den Raum schweiften, überhörte ich das Jawort von Steffi. Ein wenig erschrak ich folglich, als der Bembel-Hans sprach: »Somit erkläre ich euch zu Mann und Frau!«. Wieso ging das alles so ratzfatz, fragte ich mich?

»Herr Philips, Frau Philips, Sie dürfen sich jetzt gegenseitig die Eheringe überstreifen und natürlich im Anschluss küssen«.

Man hörte die Spannung förmlich knistern im Raum. Steffi drehte sich erwartungsvoll zu mir um. Ich überlegte, alles auf Andreas zu schieben, der sie verloren habe. Klaus tauchte urplötzlich mit seiner Videokamera zwischen uns auf, um den Moment festzuhalten. Selbst Andreas stand stramm in voller Vorfreude da, um aus nächster Distanz das bevorstehende Drama mitzuerleben. Verzweifelt schaute ich auf den Beamten, der immer noch keine Anzeichen machte, in der kommenden Sekunde umzukippen. Also blieb nur ein Erdbeben.

»Hast du das gespürt Steffi? Die Erde hat gewackelt!«

»Ach Philipchen, du hast vermutlich zu lange gesessen und bist zu hastig aufgestanden. Jetzt ziehe mir endlich den Ring an, ich platze vor Neugierde!«

Da war er nunmehr. Der Moment, den die Sensationsmeute nach Svens Petze sehnlichst erwartet hatte. Ich sah Steffi an, wir hielten uns an den Händen. Dann fragte Steffi, warum ich zögern würde.

Ich war nicht in der Lage, ein Wort zu sprechen. Mein Kopf schwoll an, mir fielen sämtliche Haare aus. Ohren und Nase wuchsen unförmig in die Breite, die Augen quollen dreidimensional aus ihren Höhlen. Der Korpus verformte sich zu einem gehäuteten Windhund und meine Füße wuchsen über sich hinaus, um die gesamte Schwere der Last tragen zu können. Dabei sank ich gebeugt und gedemütigt zu Boden, um als Gollum , der die Ringe nicht mehr besitzt, Mitleid erwecken zu können oder geköpft zu werden.

Steffi hingegen sah mich nur fassungslos an, verlor dabei rapide an Gesichtsfarbe, um farblich mit ihrem Kleid eins zu werden. Auf Augenhöhe mit Klaus, der weiterhin fleißig meinen Arm und unsere Hände filmte, um zu bezeugen, wie ich den Ring aus der Hosentasche ziehen würde, geschah das Unabsehbare.

Es machte flutsch, ein Laut, der durch den ganzen Raum hallte. Steffis Augen nahmen den Ausdruck derer von Mesut Özil an. Danach überschlugen sich die Ereignisse. Steffis Fruchtblase platzte und breitete sich unter ihr aus. Die erste Reihe stob auseinander und riss Klaus mitsamt Kamera zu Boden. Derweil Andreas zum Altar sprang und in das hessische Kultgefäß erbrach, nachdem er die Blumen aus dem Bembel gezerrt hatte und diese durch die Luft flogen. Klausi kroch langsam empor, während der Beamte Andreas den Krug aus den Händen riss. Der kleine Woody hingegen zog Michael mit in den Schlamassel, der der Meinung gewesen war, das Hündchen an der Leine im Griff zu haben. Woody schleckte ungeniert das köstliche Fruchtwasser auf, als die übrigen Gäste, warum auch immer, in Panik verfielen. Ich schrie Sven an, der mir in dem Moment am nächsten stand, dass er den Notarzt rufen solle. Der schrie zurück, dass er nicht wüsste, wer momentan sein Handy hätte. Thomas war damit beschäftigt, Michael mit Woody an der Hand aus dem Elend zu ziehen, während Klaus mich anschrie, warum ich nichts unternehmen würde. Ulli schien im ersten Moment begeistert von der Show, kam aber dann ihrer Tochter zu Hilfe.

Und ich, ich fand in dem Moment das verloren geglaubte Glück. Es bedurfte keines Erdbebens, keines Infarkts, sondern einfach nur der Ankunft meines Kindes!

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