Jürgen Ruhr - Crystal Fire

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Der junge Medizinstudent Daniel Bossheimer ist ein wahres Genie, ein Überflieger. Er meistert sein Studium in Düsseldorf mit Leichtigkeit und träumt von einer Karriere als Forscher.
Doch neben seinem Studium beschäftigt er sich mit der Entwicklung eines Medikamentes, das leistungssteigernd – sowohl in physischer, als auch in psychischer Hinsicht – wirken soll.
Nach zahlreichen Rückschlägen scheint ihm endlich der Durchbruch gelungen zu sein: Experimente mit Katzen zeigen deutliche Intelligenz- und Lernsteigerungen bei den Tieren.
Daniel Bossheimer wähnt sich am Ziel.
Als ihm die Fortschritte bei seinen Katzen nicht ausreichen, beginnt er mit Selbstversuchen und stellt überrascht fest, dass sein Medikament wirklich die Leistungen zu steigern vermag.
Einzig die Nebenwirkungen, die ihm schier das Gehirn zu verbrennen scheinen, sind noch das Manko, das es auszuräumen gilt. Doch mit zunehmendem Konsum seiner Substanz geht eine Veränderung mit dem Studenten anheim …

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Nach dem Tod der Katzen - es waren insgesamt fünfzehn gewesen, über die er penibel Buch führte - hatte er die Tiere in seiner kleinen Wohnung seziert und genauestens untersucht. Zu seiner Freude konnte er keinerlei Gewebeveränderungen im Gehirn feststellen. Der Tod ging immer auf multiples Organversagen zurück. Alle toten Tiere wurden von ihm nach seinen Untersuchungen sorgfältig in Beton eingegossen und im Rhein versenkt. An verschiedenen Stellen, immer mitten in der Nacht und stets darauf bedacht, nicht beobachtet zu werden.

Daniel überlegte einen Moment und ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen. „Ich werde dir natürlich alle anfallenden Kosten großzügig ersetzen und ...“ Er machte eine kurze Pause, um die Spannung zu erhöhen und seinen folgenden Worten mehr Gewicht zu verleihen: „Du darfst meinen Wagen benutzen, wann immer du willst. Natürlich nur, wenn ich ihn nicht selbst brauche, aber denke einmal daran, welchen Eindruck du auf diese Sylvia machen könntest ...“

Flos Blick wanderte zum Tisch hinter seinem Freund, doch die Mädchen dort waren verschwunden. „Den MX-5? Wirklich? Du würdest mir den Wagen leihen? Bald haben wir Semesterferien, gilt dein Angebot dann auch noch?“

Daniel lehnte sich grinsend in seinem Stuhl zurück. Er wusste, dass er gewonnen hatte. „Auf jeden Fall. So habe ich es dir versprochen. Wenn du mir heute Nachmittag eine neue Katze bringst.“

2. Versuchsmaterial

Daniel Bossheimer saß in seiner Zweizimmerwohnung in der Düsseldorfer Altstadt und las die Protokolle seiner letzten Versuche mit der entlaufenen Katze. Er ärgerte sich, dass das Tier entkommen war, denn das bedeutete, dass er nun wieder bei Tag eins seiner Experimente beginnen musste. Aber wenigstens schien die Zusammensetzung der Substanz die Katze nicht geschädigt zu haben. Im Gegenteil: Nachdem er die richtige Dosis gefunden hatte, zeigte der kleine Stubentiger sensationelle Fortschritte. Die Reflexe waren eindeutig schneller geworden und die Intelligenz steigerte sich merklich. Dabei zeigte das Tier niemals Anzeichen irgendeiner physischen oder psychischen Abhängigkeit. Natürlich war das schwer zu beurteilen, doch Daniel hatte keinerlei Entzugserscheinungen bei seinem Versuchstier bemerken können. Das Pulver, das er aus einer Reihe von Zutaten zusammenmixte und selbstverständlich Anteile von LSD enthielt, schien dem Körper aber in keiner Weise zu schaden.

Daniel lächelte und klickte auf ein Symbol am Bildschirm. Eine komplizierte chemische Formel erschien und als er diese erneut mit dem Mauszeiger anklickte, wurden die Molekülketten der Formel grafisch dargestellt. ‚Lysergsäurediethylamid‘, überlegte er und sah sich die Verbindung mit den anderen chemischen Mitteln an, ‚das ist der eigentliche Katalysator‘. Seine Versuche mit Kokain und einem Haschischderivat hatten in der Kombination mit den Tabletten, die er mühsam in einem Mörser zerkleinerte, und den anderen chemischen Mitteln zum Versagen der Organe im Katzenkörper geführt. Mit Lysergsäurediethylamid lag die Sache ganz anders und Daniel war sich sicher, endlich den großen Treffer gelandet zu haben. Seit ihm seine Eltern mit zwölf Jahren einen Chemiebaukasten schenkten, arbeitete er schon darauf hin. Er lachte leise und murmelte zu sich selbst: „Wenn die wüssten, was ich damals schon zusammengebraut habe ...“

Daniel kehrte zu seinen Aufzeichnungen über die Experimente mit den verschiedenen Mitteln zurück. Anfänglich versagte der Kreislauf der kleinen Tiere, als er aber die Dosis verringerte, die er ihnen ins Futter mischte, zeigte sich gar keine Wirkung mehr. Oder eine zu geringe und vernachlässigbare Veränderung des Verhaltens der Katzen. Teilweise schienen sie unkonzentriert zu sein, verloren das Gleichgewichtsgefühl oder nach einiger Zeit sogar das Interesse an ihrer Umgebung.

Die Obduktion der Gehirne aller toten Katzen hatte keinerlei Anzeichen einer Veränderung durch sein Mittel feststellen lassen, die Substanz, auch in den unterschiedlichen Zusammensetzungen, schädigte also nicht das Gehirn.

Und jetzt hatte die letzte Katze insgesamt über fünfzehn Tage überlebt. Eine noch nicht dagewesen Zeitspanne. Doch vor fünf Tagen war das Tier aus der Wohnung geflohen und die Umstände erschienen Daniel mehr als merkwürdig. Als er von der Uni nach Hause kam, stand das Fenster im Badezimmer einen Spalt offen und die Katze musste da herausgeklettert sein. Daniel war sich aber absolut sicher, dass er sowohl das Fenster, als auch die Tür zum Bad fest geschlossen hatte, und der Hebel ließ sich nur mit einiger Kraft bewegen. Er suchte nach Anzeichen, dass jemand in seine Wohnung eingebrochen war und sein Versuchstier befreit hatte, doch darauf deutete nichts hin. Und es fehlte ja auch nichts. Daniel hatte das Fenster die letzten Tage einen Spalt offenstehen lassen, in der Hoffnung das Tier würde zurückkehren, doch leider war die Hoffnung bisher vergebens gewesen.

Er blickte auf die Uhr am Computerbildschirm. Es wurde Zeit, dass Florian mit dem neuen Versuchstier kam. Der ließ schon wieder viel zu lange auf sich warten. Daniel nutzte die Zeit, um eine Vielzahl von Tabletten zu mörsern und neue Portionen seiner ‚Medizin‘ vorzubereiten. Das Mittel würde die Welt verändern, da war er sich sicher. Schnellere Reaktionen, intelligentere Menschen und nicht zuletzt eine Steigerung der Leistungsfähigkeit des Gehirns mit vielleicht ganz neuen und unbekannten Möglichkeiten schwebten ihm vor. Einen Moment gab er sich den Träumen seiner Kindheit hin, als in diversen Science-Fiction Romanen sogenannte ‚Mutanten‘ Fähigkeiten, wie Telekinese oder Teleportation, hervorbrachten. Er war sich darüber im Klaren, dass dies nur Phantasien waren, doch konnte man das wirklich wissen? Die Fähigkeiten des menschlichen Gehirns waren noch nicht endgültig erforscht und die Erfindungen und Entwicklungen der letzten Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende zeigten, dass der Mensch durchaus über sich selbst hinauswachsen konnte. Warum dann nicht auch so ‚übernatürliche‘ Fähigkeiten?

Doch zunächst genügte es schon, die Reaktion und das Denken der Menschen durch seine Erfindung zu verbessern. Jedenfalls wäre ihm der Nobelpreis sicher. Wenn nur die Erprobung des Mittels nicht so lange Zeit in Anspruch nehmen würde und er nicht ständig mit irgendwelchen Rückschlägen zu kämpfen hätte! Aber nach den Versuchen mit der letzten Katze, schien dies ja endlich ein Ende gefunden zu haben.

Das nächste Tier würde ihm auf keinen Fall entkommen, dafür hatte er gesorgt. Sämtliche Fenster waren jetzt mit abschließbaren Griffen versehen. Selbst die stärkste und intelligenteste Katze wäre nicht in der Lage, sie so einfach zu öffnen.

Kurz nach siebzehn Uhr klingelte Florian Feldner endlich an der Wohnungstür. Daniel öffnete ihm und blickte ungeduldig auf den Transportkorb in der Hand seines Freundes. Eine scheue, magere kleine Katze blickte ihm aus großen Augen entgegen.

„Komm rein, Flo.“ Er schloss hinter seinem Freund die Tür sorgfältig und vergewisserte sich zweimal, dass sie von außen nicht geöffnet werden konnte. „Wieso hat das so lange gedauert? Musstest du die Katze erst noch einfangen?“

Flo schaute ihn missmutig an. „Nein, aber die Leute von der Katzenhilfe wollten alles genau wissen. Meinen Namen, wo ich wohne und alles über meine familiären Verhältnisse. Als sie erfuhren, dass ich in einem Studentenwohnheim lebe, hätten sie mir das Tier fast verweigert. Erst eine großzügige Spende hat sie überzeugt.“ Er hielt Daniel eine Quittung über zweihundert Euro hin. „Das übernimmst doch du? Du hast es versprochen.“

Daniel nickte. „Komm erst mal rein. Ein Bier?“

„Gerne. Hast du ein kaltes? Ich bin geschafft.“

Daniel nahm den Transportkorb an sich. Er würde die Katze vorläufig noch darin lassen. Dann überlegte er kurz, sie für die gesamte Dauer seines Experiments in dem kleinen Käfig zu lassen, verwarf den Gedanken aber wieder. Schließlich wollte er die Reaktionen und das Verhalten seines Versuchstieres testen und das ließ sich ja in der kleinen Box nicht bewerkstelligen. Er stellte die Kiste mit der Katze in den abgetrennten Bereich des Wohnzimmers, den er als Labor benutzte. Dann holte er seinem Freund und sich das versprochene Bier.

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