David Wilhelm Beckmann - Donovan

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Eine idyllische Kleinstadt am Rande Australiens. Leonie erscheint ihr neues Zuhause als das reinste Paradies. Besonders der charismatische Bürgermeister Daniel Donovan, der hier von jedermann bewundert wird, hat es ihr angetan. Doch bald schon zieht sie mit einer unaussprechlichen Anschuldigung den Zorn der Bewohner auf sich. Donovan und seine Stadt zeigen ihre wahren Gesichter und das Mädchen findet sich in einem Albtraum wieder, an einem Ort, den es nie hätte betreten sollen, mit einer Geschichte, die es niemals kennen wollte. Die Ereignisse überschlagen sich und schließlich muss Leonie sich fragen, ob sie all das nicht vielleicht sogar verdient hat. Und ob es überhaupt noch einen Ausweg für sie gibt.

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Sie entfernte das abenteuerliche Türschloss, ging auf den Flur und gemächlich in das Schlafzimmer in dem sie ihren Vater vermutete. Hier fand sie jedoch nur die kleine Sophie, die immerhin nicht mehr schlief und somit wieder zu den lebenden Wesen gezählt werden konnte. Sie saß auf dem Bett und spielte mit ihrem Kuscheltier. Es war kein Teddybär, Sophie hatte immer schon einen Hund bevorzugt. Das kleine Mädchen gluckste freudig vor sich hin.

Also begab sich Leonie in das andere Schlafzimmer und fand Michael, der es kommentarlos annektiert und bereits damit begonnen hatte, seinen Kleiderschrank zu bestücken. Auf seinem Bett thronte ein Karton namens »Arschloch«. Das musste auf das Konto ihrer Mutter gehen. Nette Idee, Mum, lachte Leonie in sich hinein, stellte die Bemerkung, die ihr auf der Zunge lag, allerdings hinten an und entschied sich, das Gespräch mit einer Belanglosigkeit in ihrer liebsten Bravesmädchenstimme zu eröffnen. »Hey, Dad, sag mal, weißt du vielleicht, wie spät es ist?« Die Frage erschien vollkommen sinnlos, da Leonie keinerlei Schwierigkeiten gehabt hätte die Uhrzeit auf dem Wecker abzulesen, den Michael bereits neben sein Bett gestellt hatte. Die Leute sagten und taten allerhand seltsame Dinge, nur um ein Gespräch zu beginnen und Leonie kümmerte es in diesem Moment nicht, ob sie eine dumme Frage gestellt hatte, nur, ob sie eine vernünftige Antwort bekommen würde. Denn sie hegte große Zweifel daran, dass Michael gerade in der Lage war, eine solche zu geben.

Er warf einen flüchtigen Blick auf seine Armbanduhr, während er seine Landkarte aufhing und an der Wand gerade rückte, sprach allerdings eher zu sich selbst als zu seiner Tochter, als er sagte: »Fast fünf. Pack schon mal aus. Ich mach gleich was zu essen.« Ganz zufrieden mit dieser Antwort war Leonie zwar nicht, aber immerhin würde er sie nicht verhungern lassen. Man muss Prioritäten setzen, dachte sie.

In der Hoffnung, dass Michael sich bald gänzlich erholen würde tat sie wie geheißen. Ohne Eile und mit in den Taschen vergrabenen Händen stieg sie die Treppe hinab und nahm bei jeder Stufe das Gefühl in sich auf, das dieses Haus ihr bescherte. Selbst die Hitze war hier nicht unangenehm, sondern schien genau richtig zu sein. Obwohl der große Raum im Erdgeschoss sich nicht verändert hatte, war es für Leonie wieder, als betrete sie ihn zum ersten Mal. Er empfing sie, wie eine Mutter ihr Kind. Der Berg aus Kartons in seiner Mitte hatte sich unmerklich verformt, doch Leonie konnte problemlos diejenigen finden, die ihr Hab und Gut beinhalteten. Diese allerdings aus der Menge zu fischen war in etwa so einfach wie der letzte Zug eines Jenga-Spiels und sie benötigte mehrere Anläufe, um einige der schwieriger zu erreichenden Kisten aus dem Berg zu klauben. Als würde man umgekehrt Tetris spielen, dachte sie, und zog und schob behutsam, hier ein wenig und dort ein wenig, bis sie schließlich fünf ihrer wertvollen Kartons befreit hatte. Stolz packte sie den ersten entschlossen und mit beiden Händen und scheiterte kläglich an dem Versuch, ihn anzuheben. »Was ist da denn drin?«, seufzte sie leise und öffnete ihren mit unnötig viel Packband umwickelten Feind. Im Inneren fand sie vorwiegend Bücher und ihre Filmsammlung, im Grunde nur Papier und rechteckige Plastikhüllen, die aber auf engstem Raum komprimiert ein gewaltiges Gewicht besaßen. Perfekt, sie würde also ungefähr tausendmal hoch und runter laufen müssen, um all ihre Sachen in ihr Zimmer zu bugsieren, denn ihr Vater würde ihr sicher nicht dabei helfen, die Kartons zu tragen. Falls er denn überhaupt dazu in der Lage gewesen wäre, was Leonie irgendwie bezweifelte. Sie fluchte innerlich, als hinter ihr plötzlich ein Schatten auftauchte und eine Stimme sagte: »Miss Fitzpatrick?«

Das Mädchen fuhr so schnell herum, dass sie das Gleichgewicht verlor und wie ein Sack Reis unbeholfen auf den Karton plumpste, über den sie sich Sekunden zuvor noch geärgert hatte. Vor ihr, mitten in der Tür stand Chief Richmond, in seiner bescheuerten Uniform und dem seltsamen aufgeregten Blick, der keine Ruhe zu finden schien. Im totalen Gegensatz dazu sprach er mit seiner gelangweilt freundlichen Stimme: »Ich habe Sie doch nicht etwa erschreckt?« Er wollte ihr aufhelfen, doch Leonie winkte ab und schwang sich wenig elegant zurück auf ihre Füße.

»Nein, überhaupt nicht, Officer«, antwortete sie sarkastisch, doch Richmond wusste entweder nicht was Sarkasmus war, oder ignorierte ihn gekonnt. Leonie hätte sich nicht entscheiden können, was davon wahrscheinlicher war. Völlig geschockt darüber, wie leicht er sich hatte anschleichen können, brauchte sie einen Moment um die Situation zu verarbeiten. Hinter dem Mann erkannte Leonie auf der Straße einen Polizeiwagen, sowie einen Kollegen Richmonds, der am Steuer saß und zu warten schien. Leonie hatte wenig Freude daran, allein mit dem seltsamen Cop zu sprechen und versuchte möglichst schnell herauszufinden, was er wollte. »Also, die Tür ist doch offen. Haben wir noch was vergessen?« Sie versuchte diesmal weniger schroff zu klingen. Für sie stand fest, wenn heute ein Fitzpatrick von diesen Herren verhaftet würde, dann würde das nicht sie sein. Und Sophie wohl eher auch nicht.

»Nein, nein, diesmal war ich es, der etwas vergessen hat.« Er griff in seine Tasche und zog einen Briefumschlag hervor, den er ihr reichte.

Leonie nahm ihn wortlos an und Richmond schenkte ihr ein Lächeln, ehe er seine Mütze aufsetzte und sich der Tür zuwandte. Leonie blickte auf den weißen Umschlag, den die wenigen Worte zierten:

Zu Händen von M. Fitzpatrick und Töchter

Richmond hatte den Ausgang bereits erreicht, als Leonie ihn irritiert fragte: »Von wem ist der?« Sie hatte eigentlich fragen wollen Und bei wem dürfen wir uns bedanken?, aber wie so oft hatte das was man wirklich sagte, nichts mit dem gemein, was man gerne gesagt hätte.

Richmond sah sie noch einmal an und antwortete mit unverkennbarem Stolz in seiner Stimme: »Von unserem Bürgermeister natürlich, Miss Fitzpatrick. Willkommen in Balling's Cape.« Dabei lüftete er seine Mütze ein wenig. Dann trat er hinaus ins Sonnenlicht und ließ Leonie, die inzwischen wieder auf den Karton gesunken war, allein zurück. Dort saß sie und starrte stumm auf den Umschlag in ihren Händen.

Die Kirchturmuhr schlug fünf und der Klang der Glocken tanzte leise über die Dächer der Stadt.

3

Wenig später, als ihr Vater zu ihr stieß, saß Leonie noch immer auf ihren Büchern und Filmen und war voll-kommen ratlos. Michael sah sie kurz an, zwängte sich aber ohne ein Wort an ihr vorbei in die Küche und begann mit den Geräten dort – die offenbar auch ein Einzugsgeschenk waren – augenblicklich einen Lärm zu veranstalten, der nicht von dieser Welt war. Mit den Schlüsseln war er geschickter, dachte Leonie abwesend und erhob sich langsam, um ihrem Vater den Brief zu zeigen, der ihm offenbar überhaupt nicht aufgefallen war. Und vielleicht auch ein bisschen, um ihn davon abzuhalten, das nagelneue Besteck um sich zu werfen.

»Wir haben Post, Dad.« Sie setzte sich auf den Küchentisch, so dass sie ihren Vater beobachten konnte, der gerade die Funktionsweise des Herds erforschte und wedelte den weißen Umschlag wie einen Fächer vor sich hin und her, in der Hoffnung Michaels Aufmerksamkeit zu erregen. »Hat mir dieser Polizist gegeben«, ergänzte sie etwas genervt, da er sie scheinbar ignorierte, oder zumindest nicht die Notwendigkeit darin sah, sich seiner Tochter zuzuwenden.

»Ach was, tatsächlich? Und was schreibt er?«, nuschelte er schließlich, abgelenkt von seinem andauernden Versuch, sich die Technik der Küche Untertan zu machen. Leonie hatte nicht das Gefühl, dass er verstanden hatte.

»Er schreibt gar nichts. Der ist vom Bürgermeister, hat er gesagt. Ist das nicht komisch? Hat der Polizeichef hier so wenig zu tun, dass er Postbote spielen muss, um über die Runden zu kommen?«, fragte Leonie nachdenklich. Sie hatte den Umschlag inzwischen auf ihrem Schoß abgelegt, die Hände neben sich auf den Tisch gestützt und musterte nun ihren Vater, der noch immer nicht zu verstehen schien, was seine Tochter ihm mitzuteilen versuchte.

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