David Wilhelm Beckmann - Donovan

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Eine idyllische Kleinstadt am Rande Australiens. Leonie erscheint ihr neues Zuhause als das reinste Paradies. Besonders der charismatische Bürgermeister Daniel Donovan, der hier von jedermann bewundert wird, hat es ihr angetan. Doch bald schon zieht sie mit einer unaussprechlichen Anschuldigung den Zorn der Bewohner auf sich. Donovan und seine Stadt zeigen ihre wahren Gesichter und das Mädchen findet sich in einem Albtraum wieder, an einem Ort, den es nie hätte betreten sollen, mit einer Geschichte, die es niemals kennen wollte. Die Ereignisse überschlagen sich und schließlich muss Leonie sich fragen, ob sie all das nicht vielleicht sogar verdient hat. Und ob es überhaupt noch einen Ausweg für sie gibt.

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Bürgermeister Dr. Daniel J. Donovan behält sich das Recht vor, jede der oben genannten Bestimmungen jeder Zeit außer Kraft setzen zu können.

Willkommen in Balling's Cape

Keine Sekunde nachdem Leonie fertig gelesen hatte, hatte Michael sich die Liste unter den Nagel gerissen und war nun damit beschäftigt, mit einem dicken Filzstift auf ein großes Blatt Papier zu kritzeln, das er aus seinem Schlafzimmer geholt hatte. Dabei studierte er immer wieder aufmerksam die zehn aufgeführten Punkte. Er sah aus wie ein Schuljunge, der eifrig seine erste Hausaufgabe erledigt, bevor ihm auffällt, dass das eigentlich überhaupt keinen Spaß macht und dass er ungefähr die nächsten zehn Jahre seines Lebens darunter leiden wird.

Leonie musterte ihn belustigt, denn so hatte sie Michael noch nie erlebt. Da er aber eine neue Beschäftigung für sich entdeckt hatte, blieb es an Leonie hängen, das Abendessen zuzubereiten – oder wenigstens etwas Ähnliches. Dabei dachte sie nicht weniger intensiv über die Liste nach als ihr Vater.

Einiges war einfach zu verstehen. Klar, man durfte eben nicht kriminell werden. Hab ich eigentlich nicht vor, überlegte sie. Man durfte niemanden einladen. Na ja, Balling's Cape war sowieso zu weit von allem entfernt, als dass Leonie ihre Freundinnen herbestellt hätte und ihre Mutter würde wohl niemals den Weg antreten, solange Michael unter den Lebenden weilte. Allerdings fragte Leonie sich, was mit den »Messen« gemeint war, im Besonderen verwirrte sie dabei der Ort der Veranstaltung. Messen hatten doch eigentlich was mit Kirche zu tun, aber dieses Rätsel würde sich bestimmt auch noch lösen lassen.

Zunächst würde sie sich einen Kakao machen, sagte sie sich, denn wozu die Eile? Michael war ja sowieso beschäftigt und hätte im Moment auch einen Bombeneinschlag ignoriert. So sah er zumindest aus.

Mit dem Geräusch eines kleinen Glöckchens verkündete die Mikrowelle wenig später, dass Leonie sie öffnen konnte. Sie nahm die Tasse heraus und genoss den ersten Schluck, der, wie sie fand, immer der beste war. Dann schaltete sie, genüsslich schlürfend den Herd ein.

Von Michael hörte sie immer wieder Gemurmel. Das meiste davon verstand sie nicht, doch hin und wieder war sie sicher, den Namen zu hören, der ihr selbst im Kopf herumschwirrte. Was nicht verwunderlich war, da er in der zehn Punkte zählenden Liste, geschätzte zwanzig Mal genannt wurde. Den Umstand, dass sich eine ganze Stadt an Donovans Regeln hielt, beeindruckte sie schon, auch wenn ihr eben nicht alle einleuchteten. Viele waren wahrscheinlich sowieso nur Richtlinien, an die man sich nur lose halten musste, wie sie es aus Fluch der Karibik gelernt hatte. Und Donovan war Psychiater. Der musste Bescheid wissen, oder? Sie hatte sich fest vorgenommen, bald mit ihm zu sprechen und wenn sie ihn über die Bedeutung dieser Liste ausfragen konnte, würden sie immerhin schon mal ein Gesprächsthema haben.

Endlich erhob sich Michael von seinem Platz und hielt ehrfürchtig sein nunmehr beschriftetes Blatt Papier in die Höhe. Er ging zum Kühlschrank und befestigte es mit den kleinen Magneten, die wie Buchstaben aussahen und das Wort »Willkommen« bildeten, an der Tür. Ein weiteres kleines Einzugsgeschenk. Wahrscheinlich auch vom unterforderten Polizeichef angebracht, lächelte Leonie in sich hinein, seltsam, dass ich die jetzt erst bemerke. Denn eigentlich war sie eine große Liebhaberin von Kühlschränken. Es hatte wohl einfach daran gelegen, dass er leer gewesen war.

Michael trat einen Schritt zurück und Leonie konnte erkennen, was er verfasst hatte:

TÜREN NICHT ABSCHLIEßEN SONNTAG 12 UHR GABRIEL ROAD 1 TÜREN NICHT ABSCHLIEßEN TERMIN DIENSTAGS 17 UHR TÜREN NICHT ABSCHLIEßEN

Der Merkzettel war in so unnötig großen Buchstaben verfasst, dass Leonie beinahe laut losgelacht hätte. Dabei wäre sie aber den Schluck Kakao, den sie gerade im Mund hatte, mindestens zur Hälfte wieder losgeworden und sie entschied sich stattdessen für Beherrschung, was gar nicht so leicht war. Michael aber schien stolz wie ein Hund, der zum ersten Mal erfolgreich einen Ball apportiert hatte und betrachtete entspannt sein Werk, als er sagte: »So. Jetzt vergessen wir es bestimmt nicht mehr.«

»Bestimmt nicht«, bestätigte Leonie, bemüht, möglichst ernst zu klingen und fügte dann hinzu: »Herrchen ist bestimmt stolz auf dich.« Schon in der nächsten Sekunde fragte sie sich, warum sie das gesagt hatte, schließlich konnte Donovan ja nichts für Michaels übereifriges Verhalten, oder? Sie erntete einen finsteren Blick ihres Vaters und machte sich wortlos ans Kochen, während Michael sich zu Sophie an den Tisch setzte, die mittlerweile wieder unbekümmert ihren Plüschhund knuddelte.

Nach einer Weile brutzelten Würstchen in der heißen Pfanne. Leonie war keine besonders begabte Köchin, was vor allem daran liegen mochte, dass sie sich noch nie ausgiebig mit diesem Hobby befasst hatte, schrieb es aber ihrem mangelnden Talent zu, eben um zu verhindern, dass sie zum Kochen verdonnert wurde. Das hatte immer gut geklappt, aber Michael hatte sich herausgeredet – so war es seiner Tochter jedenfalls vorgekommen –, ihre Mutter war sonst wo und Sophie würden sie wohl kaum an den Herd setzen. »Tja, man muss nehmen, was man kriegen kann«, murmelte Leonie leise.

Wenig später war das eher dürftige Mahl fertig, zumindest ging die Köchin davon aus und wenn nicht, auch nicht schlimm, dann würde sie in Zukunft zumindest nicht mehr kochen müssen.

Michael hatte sich in der Zwischenzeit wenigstens ansatzweise nützlich gemacht und das Geschirr aus einem der Kartons gefischt, die immer noch den halben Raum verdunkelten. Leonie tischte auf. Michael sah erst die Würstchen und dann seine Tochter skeptisch an.

»Was?«, fragte Leonie in genervtem Tonfall, war aber eigentlich immer noch ziemlich gut gelaunt und erwartete ein schönes kleines Wortgefecht mit ihrem Vater.

» ... ist das?«, ergänzte Michael ihre Frage, hob seinen Teller einen Finger breit in die Luft und ließ ihn wieder auf den Tisch fallen. Das Scheppern ließ Sophie urplötzlich voll konzentriert von ihrem Kuscheltier aufsehen, als ob ein Schuss in einem Westernduell gefallen wäre und sie sehen wollte, wer getroffen zu Boden ging.

»Abendessen. Wie würdest du es nennen?« Leonie setzte die trotzigste Miene auf, die ihr Repertoire hergab und lehnte sich mit verschränkten Armen in ihrem Stuhl weit zurück.

»Nichts, was ich essen würde«, antwortete ihr Vater und schob seinen Teller demonstrativ von sich weg. Dann erhob er sich und ging in Richtung Küche. Leonie vermutete, dass er sich lieber selbst etwas machen wollte und fand diese Reaktion beinahe beleidigend, so schlimm konnte ihr Essen ja nun auch nicht sein. Okay, die Würstchen waren vielleicht etwas schwarz, aber das passierte schon mal, oder?

Auf halbem Wege hielt Michael jedoch inne. Einen kurzen Moment stand er nur da und blickte auf einen seiner Kartons, die ihre Mutter so treffend beschriftet hatte. Dann drehte er sich um, kehrte auf seinen Platz zurück, murmelte »Entschuldige« und begann zu essen.

Als sein Teller leer war, saß Leonie noch immer mit offenem Mund da. Sie verzehrte ihre nicht mehr wirklich warmen Würstchen, während Michael Sophie fütterte und warf ihrem Vater unentwegt misstrauische Blicke zu, was ihn aber nicht weiter zu stören schien. Sie vermutete einen Witz oder etwas ähnliches und wartete auf die Pointe, die nicht kam. Ihr Vater hatte sich tatsächlich bei ihr entschuldigt und gegessen, was sie gezaubert hatte – nun ja, was auf dem Tisch stand. Das war praktisch unmöglich, aber es war passiert. Gut war das Essen tatsächlich nicht, aber Leonie hatte das auch nicht erwartet und es spielte auch absolut keine Rolle mehr. Trotzdem war es erstaunlich, dass Michael keine Miene verzogen und es zu allem Überfluss auch noch abschließend mit »Sehr lecker« kommentiert hatte. Leonie hatte immer mehr das Gefühl, nicht ihren Vater vor sich zu sehen, doch an dieses seltsame Verhalten seinerseits hätte sie sich sogar gewöhnen können.

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