Werner Karl - Hydra

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Die antike Hydra war ein neunköpfiges Monster.
Heimtückisch.
Gnadenlos.
Tödlich.
Nur ein Halbgott konnte sie besiegen. Behauptet die Legende …
Die Hydren aus der fremden Dimension sind darüber hinaus hypnotisch begabt … und von Rachegelüsten getrieben. Ihre Invasion der Milchstraße erreicht nun auch die Föderation der Menschen.
Bérénice Savoy – Agentin des Terranischen Geheimdienstes – weiß, dass sie das Übel an der Wurzel bekämpfen muss. Sie wagt mit einer Handvoll Gefährten den Flug in den Nexus, die Heimat der Hydren. Ihr Vorstoß dorthin könnte leicht zu
einem Himmelfahrtskommando werden. Denn bislang ist von dort noch niemand zurückgekehrt …

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Naya hatte längst Bérénices linke Hand losgelassen und war zwei Schritte zur Seite gerückt. Mit vor Entsetzen geweiteten Augen erlebte sie eine Facette ihrer dunklen Geliebten, die sie noch nie an ihr entdeckt und erst recht niemals für möglich gehalten hätte.

Bérénice sah dieses Entsetzen, als sie endlich den Blick von den beiden Gestalten lösen und sich der Rigelianerin mit befremdlichem Ausdruck zuwenden konnte. Wie ein Echo hallte das Gefühl in ihr wider und schien sich noch zu steigern, als sie die Rothaarige wieder bewusst wahrnehmen konnte.

Die Vision verschwand.

Das beklemmende, ja, beinahe betäubende Gefühl jedoch blieb.

»Nice?« Die Stimme Nayas klang brüchig. »Was war das eben? Wieder eine Vision?« Verwirrt blickte die Mutantin zu dem Affenähnlichen. »Wieso hast du ihn … geehrt?« Ganz offensichtlich hatte sie ein wenig Mühe gehabt, das passende Wort für Bérénices Geste zu finden.

»Ich habe nicht ihn geehrt«, kam es leise von der Agentin. »Ich habe einen Menschen, einen Mann geehrt … für eine Tat, die ich noch nicht kenne.« Sie warf ihrer Freundin einen verzweifelten Blick zu. »Von der ich aber ganz sicher weiß, dass sie stattfinden wird. Irgendwann einmal …«

»Sicher? Visionen sind vielleicht nur Varianten des Möglichen. Oder glaubst du, dass diese, deine neue Fähigkeit, zukünftige Ereignisse zuverlässig und unveränderbar zeigt?«

»Was wäre diese Fähigkeit wert, wenn diese Ereignisse nicht eintreten würden?« Dann wurde ihre Miene plötzlich hart und bitter. »Und bedeutet das nicht auch, dass man der Zukunft, dem Schicksal, dem eigenen Schicksal, nicht entkommen kann? Egal, was man tut?«

»Das ist blanker Fatalismus, Nice!« Bérénice konnte Naya ansehen, wie sehr sie die Unabänderlichkeit von Geschehnissen ablehnte und sich ärgerte, dass sie, Bérénice, es auch nur in Erwägung zog. »Das ganze Leben wäre sinnlos, hätten wir nicht die Chance, es zu beeinflussen, es zum Besseren zu wandeln. Genau aus diesem Grund sind wir hier im Nexus! Du selbst bist ein Paradebeispiel für das Gegenteil! Sind deine Visionen denn so schrecklich, dass sie deine Grundeinstellung zum Leben über den Haufen werfen?«

Bérénice stand wie ein Stück Holz vor ihr, in diesem Moment offenbar zu keiner Regung fähig. Nur ihre Augen lieferten Naya einen kleinen Beweis, dass die schwarze Holzpuppe vor ihr von Leben erfüllt war. Doch der Blick der Agentin ging durch die Rigelianerin hindurch. Endlich gab sie Antwort:

»Ja.«

Dieses eine kleine Wort traf Naya wie ein Faustschlag. Und als sie erneut in die Augen der Agentin schaute, sah sie im Hintergrund ein Bedauern durchschimmern, das ihr mehr Angst einflößte als die karge Entgegnung der Haitianerin.

Im Nexus

Naya wusste für mehrere Minuten nicht, was sie sagen sollte. Sie hatte Bérénice als knallharte Kriegerin erlebt, als Black Ice. Ja, in manchen Situationen konnte die taffe Haitianerin auch äußerst liebevoll und leidenschaftlich sein. Aber so deprimiert hatte sich die Agentin nur einmal benommen.

Auf Eternity, erinnerte sich die Mutantin . Bei der Bestattung von Moyra, Savannah, Major Palmwood und all den gefallenen Mazzar. Bérénice war wie betäubt dagestanden und schien mit ihren Gedanken ganz woanders zu sein. Dann wurde Naya schlagartig klar: Damals erlebte sie ihre erste Vision!

Mit Schaudern betrachtete sie Caesar, der den Rest der Zunge verschlungen hatte und zu ihnen zurückgekommen war. Unweigerlich musste sie an einen anderen Sklavenanführer denken: Spartacus. Es ist Tausende von Jahren her. Aber im Grunde hat sich nichts geändert. Die Schwachen werden von den Starken unterdrückt. Ob nun Sklave der Römer oder der Hydren. Auch diese Dimension kennt Unterdrückung.

Erschrocken fühlte die Rigelianerin die Niedergeschlagenheit in sich heraufkriechen, die sie zuvor an ihrer Freundin beobachtet hatte. Wir müssen uns davon befreien, sonst sind wir verloren. Alle!

»Was hast du nun vor, Nice?«, wandte sie sich mit erzwungen unternehmungslustigem Ton an die schwarze Frau. Eher zufällig ging ihr Blick dabei zu Caesar und Bérénice folgte der Bewegung.

»Wir lassen die Gorillas frei. Offensichtlich gefällt es Caesar hier. Ich glaube kaum, dass er und die anderen auf ihre Heimatwelt gebracht werden wollen. Die Hydren werden dort, im Gegensatz zu den Slide auf dieser Welt, ständig ihren Bedarf auffrischen. Wir können dort nicht hin. Nicht ohne Waffen, nicht so unvorbereitet und schon gar nicht mit dem Risiko, von den Hydren versklavt zu werden. An ein weiteres Zuchtprogramm glaube ich nicht. Die Gorillas sehen nicht so aus, als wären sie ein Produkt der Hydren.«

Als hätte der Affenähnliche sie verstanden, grummelte er in einer Weise, die man vage als Zustimmung hätte deuten können.

Dann wandte sich Bérénice an Naya. »Was denkst du darüber? Können wir die MOBY DICK auch ohne die Gorillas nutzen? Und was ist Ihre Meinung, Beraterin Arliss? Es ist müßig, die Affenähnlichen ständig bewachen zu müssen.«

Naya antwortete zuerst. »Die MOBY DICK vielleicht. Aber du hast angedeutet, dass du auch die anderen Slide-Schiffe in unsere Dimension bringen willst. Dafür sind wir definitiv zu wenig Mutanten.« Flynn und Roy sagten kein Wort und nickten nur.

»Von mir aus lassen wir die Affenabkömmlinge gerne hier«, stimmte Arliss zu. »Deren letzter Aufstand hat uns viel Blut gekostet. Vielleicht folgen uns die anderen Slide auch ohne die Sklaven. Wir könnten meine Mazzar auf alle Schiffe verteilen …«

Bérénice sah die beiden so unterschiedlichen Frauen an und wandte sich dann an Laurent Girard, der fast wie ein fünftes Rad am Wagen wirkte. »Was ist deine Meinung, Soldat?«

»Ich wäre lieber sofort wieder in meiner Dimension, wenn du schon fragst. Auch wenn wir nur mit der MOBY DICK zurückkehren würden, wäre deren Erforschung unschätzbar wertvoll. Wenn unsere Wissenschaftler es schaffen würden, die natürliche Slide-Fähigkeit dieser Wesen in eine Technik umzusetzen, die wir in unsere Raumschiffe einbauen könnten, hätten wir den Grundstein dafür gelegt, dass sich die Angriffe der Hydren von selbst auflösen würden … früher oder später. Also: Je früher, desto besser.« Dann sah er auf die stummen Artgenossen ihres Raumschiffes. »Wenn sie der MOBY DICK folgen: gut. Wenn nicht: auch gut. Ich traue unseren Forschern zu, dass sie es untersuchen können, ohne ihm zu schaden.«

»Wir Mazzar werden unseren Beitrag dazu leisten, Bérénice Savoy. Menschen und Mazzar müssen gemeinsam daran arbeiten, die Ursache der Kriege auszumerzen. Sei es in unserer Dimension, sei es in dieser. Ich glaube mittlerweile nicht mehr daran, dass die Hydren militärisch zu besiegen sind. Auch die von uns provozierte massive Aufrüstung irdischer Technologie und entsprechender Raumstreitkräfte würde den Krieg mit den Hydren nur in die Länge ziehen. Lassen wir die Gorillas frei und suchen den Weg zurück in den Einsteinraum. Dort können wir mehr bewirken als in dieser feindlichen Dimension.«

Als Bérénice zustimmend nickte, klackte Arliss einigen Soldaten Worte zu, die der Translator offensichtlich nicht erfassen konnte. Doch als sich etwa ein Dutzend der Krötenabkömmlinge wieder in das lebende Schiff begab und nur zehn Minuten später die ersten Gorillas in der Schleuse erschienen – ohne sie eskortierende mazzarische Bewacher und unerwartet ruhig , war klar, welche Anweisung die Beraterin erteilt hatte. In einem dichten Strom schritten die Gorillas über die Rampe und sammelten sich um Caesar, der mit ausdruckslosem Gesicht die Freilassung verfolgte. Als der letzte Affenähnliche die MOBY DICK verlassen hatte und die Menge zum Stillstand kam, herrschte für einen Augenblick Ruhe.

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