Werner Karl - Hydra

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Die antike Hydra war ein neunköpfiges Monster.
Heimtückisch.
Gnadenlos.
Tödlich.
Nur ein Halbgott konnte sie besiegen. Behauptet die Legende …
Die Hydren aus der fremden Dimension sind darüber hinaus hypnotisch begabt … und von Rachegelüsten getrieben. Ihre Invasion der Milchstraße erreicht nun auch die Föderation der Menschen.
Bérénice Savoy – Agentin des Terranischen Geheimdienstes – weiß, dass sie das Übel an der Wurzel bekämpfen muss. Sie wagt mit einer Handvoll Gefährten den Flug in den Nexus, die Heimat der Hydren. Ihr Vorstoß dorthin könnte leicht zu
einem Himmelfahrtskommando werden. Denn bislang ist von dort noch niemand zurückgekehrt …

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Und wenn sie es können, können es diese verdammten Rigelianer erst recht, dachte er und betrachtete das Loch, welches er in den letzten vier Monaten in die Decke über sich gegraben hatte. Die Frage ist nur, inwieweit telepathische Sinne die Masse erhärteten Gesteins durchdringen können … welche ich auch noch zu durchstoßen anstrebe.

Clear war bewusst, dass er sich in einem klassischen Dilemma befand. Grub er nicht, war er einigermaßen sicher vor den Mutanten. Und würde irgendwann alle Vorräte aufgebraucht haben und verdursten oder verhungern. Grub er weiter, würde er selbst einen Schacht schaffen, durch den parapsychische Fühler ihn erreichen könnten. Natürlich war sein Gehirn wie das aller Agenten des Terranischen Geheimdienstes konditioniert worden. Somit wären bis noch vor einiger Zeit auch seine Gedanken vor heimlichen Lauschern geschützt gewesen. Die blanke Anwesenheit eines Gehirnes aber würden die Rigelianer trotzdem mit ihren Sinnen aufspüren können … und Eins und Eins zusammenzählen.

Clear hob eine Hand und wischte sich Schweiß von der Stirn. Dann spuckte er verächtlich aus und ging auf den Presslufthammer zu, den er aus den Tiefen des Magazins hervorgekramt hatte und seit Monaten beharrlich einsetzte. Clear war kein Mann, der anderen die Entscheidungen überließ. Kamen seine Anhänger: gut. Kamen zivile Rettungstrupps, würde er ein unschuldiges Opfer mimen. Kamen aber die Rigelianer, würde er sich zu wehren wissen. Ihnen etwas vorzuspielen, hatte keinen Sinn mehr. Denn die rigelianischen Mutanten konnten mittlerweile auch konditionierte Gehirne lesen. Einer der Hauptgründe, warum er sie hasste und versucht hatte, die meisten von ihnen mit einem Schlag zu vernichten.

Die Rigelianer werden die Ressourcen des Planeten nicht so einfach aufgeben. Sie werden ihre Minen wieder aufbauen wollen. Selbst wenn keine zivilen Retter kommen … die Rigelianer werden irgendwann auftauchen. Also werde ich kämpfen müssen. Es wäre nicht das erste Mal. Wieder spuckte er aus. Was soll´s? Ich habe Vorbereitungen getroffen, dachte er grimmig und machte sich an sein heutiges Pensum.

Nur eine Woche später drangen lang ersehnte Geräusche an sein Gehör. Es war mitten in der Nacht , wie er seine Schlafphase trotzig nannte, ohne zu wissen, ob an der Oberfläche des Planeten wirklich Nacht herrschte, da es ihm an funktionierenden Chronometern fehlte. Clear war zu gut ausgebildet und erhielt sich auch zu normalen Zeiten die Schärfe seiner Sinne mit diversen Übungen, als dass er die leisen, weil fernen Geräusche hätte überhören können. Ohnehin hatte er sich schon vor Eintritt in den Terranischen Geheimdienst einen leichten Schlaf antrainiert. Dies hatte ihm schon im ersten Jahr seiner Ausbildung einige Pluspunkte eingebracht.

Wer tief schläft, bleibt irgendwann für immer liegen, zitierte er stumm einen seiner selbstverfassten Lieblingssprüche, richtete sich in der Dunkelheit seines Schlafzimmers auf und lauschte.

Das Geräusch klang wie mehrere in ihrer Stärke abnehmende Schläge eines Drummer-Sticks auf einem Tomtom. Tatsächlich hatte Clear zu Beginn seiner halb freiwilligen, halb unfreiwilligen Gefangenschaft körperdicke Plastikrohre in etwa ein Meter lange Stücke gesägt und senkrecht an über 200 Stellen im Bunker an die Decken gehängt. Am oberen offenen Ende eines jeden Rohres hatte er jeweils zwei dünne Drähte so fragil befestigt, dass ein damit gehaltener Pingpong-Ball sofort herabfallen konnte, würde eine Erschütterung die Aufhängung der Röhre erreichen. Der Ball würde am unteren Ende der Röhre mehrfach auf eine straff gespannte Membran aus dünner Folie schlagen, welche die Funktion eines Schlagzeugfelles ausreichend erfüllte, bis der Ball sich wieder beruhigt hätte. Clear hatte in einem Schrank zwar ursprünglich nur ein Dutzend Pingpong-Bälle gefunden. Es war ihm aber nach einigen Versuchen gelungen, aus Dichtungsmasse ähnlich dünnwandige Bälle herzustellen, die seinen Ansprüchen genügten, ein Pingpong-Spiel aber sicher nicht überstanden hätten. Jetzt dienten ihm diese Vorrichtungen als energetisch neutrales Warnsystem, das ihm zuverlässig anzeigte, an welcher Stelle des Bunkers eine Rettungsmannschaft sich den erhofften Überlebenden zu nähern versuchte. Leider konnten ihm seine Röhren nicht verraten, wer dort oben bohrte.

Der Anführer der Titanenkinder saß geduldig aufrecht in seinem Bett, bis ihn ein zweites Signal erreichte. Er zwang sich, alle nachfolgenden Aufschläge abzuwarten, damit die Richtung zu orten und erhob sich erst, als der zweite Ball zur Ruhe gekommen war.

Könnte der große Speisesaal sein. Nicht weit von hier. Dann zog er sich rasch an, packte ein paar selbst fabrizierte Waffen und ging auf den Gang hinaus, der nach der nächsten Abzweigung und weiteren hundert Metern direkt in den Speisesaal mündete. Er hatte sein Lager mit Absicht in der Nähe der Nahrungsmittelvorräte errichtet. Noch während er die Strecke zurücklegte, versuchte er durch logisches Nachdenken die möglichen Retter zu identifizieren.

Natürlich kennen die Betreiber und die Behörden den Bauplan des Bunkers genau. Die Koordinaten aller Räume, Flure, Maschinen und Einrichtungen sind bekannt. Es gibt außer der Maschinenhalle nur noch einen Raum mit hoher Decke: den Speisesaal. Alle anderen Räume liegen tiefer und haben noch dickere erkaltete Lavamassen über sich. Also bohren sie dort, wo die Schicht am dünnsten sein dürfte. Clear grinste hämisch. Das hört sich nach zivilen Rettungsmannschaften an.

Er näherte sich dem Speisesaal und blieb an dessen Eingang stehen. Das automatisch aufflammende Raumlicht zeigte ihm rasch, welche Röhren ihre Bälle hatten fallen lassen. Und ein erneut hörbares Brummen und Schleifen verriet, dass die Retter näher kamen.

Plötzlich verstummten die Bohrgeräusche. Die Stille danach hielt mehrere Minuten an und Clear war schon versucht, mit irgendeinem Ding durch Schläge auf die Deckenträger des Saales auf sich aufmerksam zu machen. Aber dazu hätte er auf eine Leiter steigen und diese auch noch erst aus einem Lagerraum holen müssen. Die nur einen Augenblick in ihm aufblitzende Befürchtung, die Retter könnten ihre Bemühungen aufgeben und womöglich an anderer Stelle weitersuchen, verschwand, als dumpfes Dröhnen an seine Ohren drang.

Clear verzichtete auf eine Leiter, schob rasch zwei Tische aneinander und hob einen dritten zu einer Mini-Pyramide darauf. Mit gekonnten Bewegungen kletterte er auf die Erhöhung und drosch mit einer provisorischen Lanze hart gegen den gerade noch erreichbaren Träger über ihm. Als Antwort verstummte das Dröhnen. Clear schlug das klassische SOS 6und lauschte. Anstelle erneuter Schläge setzte das Bohrgeräusch wieder ein und in zwei, drei benachbarten Röhren fielen die Bälle herab und begleiteten das Bohren mit ungleichmäßigen Tönen.

Sie haben mich gefunden!, durchfuhr es Clear. Aber wer?

Seine erzwungene Geduld und dennoch wachsende Anspannung wurden auf eine harte Probe gestellt, denn es dauerte noch fast eine ganze Terra-Stunde, bis die Decke des gesamten Speisesaales wie eine Glocke dröhnte und Staub und kleine Steinchen immer öfter und dichter herabregneten.

Clear hatte sich längst wieder in den Zugang verzogen, da er keine Lust hatte, im letzten Moment von herabstürzenden Deckenteilen erschlagen zu werden. Als der Speisesaal wenig später ein einziger staubiger Nebel war und der Krach infernalische Dimensionen annahm, presste Clear seine Hände mit aller Kraft an seine Ohren. Der Staub brannte in seinen tränenden Augen und raubte ihm zusätzlich die Sicht. Erst als der Lärm unvermittelt aufhörte und der Staub sich langsam zu senken begann, schafften seine roten Augen es wieder, Umrisse und Einrichtungsgegenstände wahrzunehmen.

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