Werner Karl - Hydra

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Die antike Hydra war ein neunköpfiges Monster.
Heimtückisch.
Gnadenlos.
Tödlich.
Nur ein Halbgott konnte sie besiegen. Behauptet die Legende …
Die Hydren aus der fremden Dimension sind darüber hinaus hypnotisch begabt … und von Rachegelüsten getrieben. Ihre Invasion der Milchstraße erreicht nun auch die Föderation der Menschen.
Bérénice Savoy – Agentin des Terranischen Geheimdienstes – weiß, dass sie das Übel an der Wurzel bekämpfen muss. Sie wagt mit einer Handvoll Gefährten den Flug in den Nexus, die Heimat der Hydren. Ihr Vorstoß dorthin könnte leicht zu
einem Himmelfahrtskommando werden. Denn bislang ist von dort noch niemand zurückgekehrt …

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»Nahe dran, Laurent«, entgegnete Naya und musste augenscheinlich ihre eigene Befremdung gegenüber dem Überfall hinunterschlucken. »Ich habe schon vor längerer Zeit die MOBY DICK gefragt, wie sie zu dieser monströsen Größe gelangen konnten … und dabei ihren enormen Energiebedarf decken können.« Sie deutete auf das Raubtier und dessen Opfer. »Das, was wir dort sehen, ist die ursprüngliche – und erwachsene – Form eines Slide-Wesens. Aufgrund ihrer Größe war und ist es ihnen unmöglich, sich an die schreckhaften Panzerschweine heranzuschleichen …«

»Panzer… schweine ?« Laurent ließ seine Waffe sinken. »Wie kommst du auf diese Bezeichnung?«

Naya lächelte gequält. »Es kommt dem am nächsten, was es ist: ein Allesfresser. Zwar durch einen recht festen Panzer einigermaßen vor seinen anderen Fressfeinden geschützt, aber chancenlos gegen ein Slide-Wesen, das sich im Bruchteil einer Sekunde direkt in die beste Position sliden und zuschlagen kann.«

»Ach du Scheiße«, entfuhr es dem Franco-Kanadier. »Hoffen wir nur, dass die hiesigen Slide nicht auch uns als Leckerbissen betrachten.«

»Dazu besteht kein Anlass. Unser Mineralgehalt ist dafür viel zu gering, Laurent«, führte Naya fast dozierend aus. »Du hast sicher schon das Glitzern auf den Blättern der meisten Pflanzen hier bemerkt. Die Panzerschweine fressen diese stark mineralhaltigen Blätter und nutzen die Stoffe zum Aufbau ihres Panzers. Gegen andere Fressfeinde hilft ihnen das sehr gut. Gegen die Angriffe der Slide …«

»Ein Gleichgewicht der Natur«, schloss Bérénice die Unterhaltung. »Gäbe es die Slide nicht, würden die Panzerschweine sich vielleicht unkontrolliert vermehren und alles Blattwerk auffressen.« Dann verfinsterte sich ihre Miene. »Die Hydren müssen sofort das Potential der Slide-Wesen erkannt haben, als sie irgendwann einmal auf dieser Welt gelan…« Dann unterbrach sie sich. »Das kann nicht sein«, hob sie ihre vorherige Vermutung selbst auf. »Die Hydren hatten keine anderen Raumschiffe. Also …«

»Ist Kobold II auch deren Heimatplanet«, beendete Naya angespannt den Satz.

Laurent Girards Waffenlauf zuckte sofort nach oben und zielte auf nicht vorhandene Hydren. »Und dennoch haben sie ihn verlassen?« Der Spacetrooper wirkte deutlich nervöser, als er es ohnehin schon gewesen war. Er begann, sich langsam auf der Stelle zu drehen, nahm dabei die Umgebung in Augenschein und behielt sein Gewehr auch dann im Anschlag, als er den Kreis vollendet hatte und innehielt.

»Ich glaube, ich weiß warum«, übersetzte der Translator ein Klackern und alle wandten sich zu Arliss um. Die Beraterin hatte eine ausdruckslose Miene aufgesetzt. »Auch die Hydren müssen ursprünglich Opfer – Nahrung – der Slide gewesen sein. Vielleicht hat sich ihre Hypnosefähigkeit als Abwehr gegen die Angriffe der Slide entwickelt. Und irgendwann war es dann soweit, dass sie ihre blitzartig aus dem Nichts auftauchenden Gegner einfach geistig überwältigen konnten. Der Weg zu weiterer Evolution war frei. Und später, viel später, mussten sie erkannt haben, dass man aus Feinden Sklaven machen und sie zu willigen Vehikeln züchten kann. Und für sich haben sie danach eine Welt gesucht, in der ihre Schlangenbrut und sie selbst keine Angst mehr vor Überfällen der Slide-Wesen haben müssen.«

Arliss ließ ihre Lippen flattern wie ein schnaubendes Pferd. Offenbar erkannte sie im gleichen Augenblick, dass bislang kein Mensch diese Mazzar-Geste kannte und sah sich genötigt, diese zu erklären. »Ich wollte mit meinen Lippen andeuten, dass ich erleichtert bin. Wenn meine Vermutung stimmt, dürften auf Kobold II wirklich keine Hydren mehr sein. Sie werden den Nachschub von Slide-Wesen aus eigenen Beständen nachzüchten. Sie müssen auf entsprechend große Exemplare zurückgreifen können. Die Phase mühseliger Aufzucht kleinerer zu großen Exemplaren haben sie längst überwunden. Und domestizierte und versklavte Slide dürften auf der anderen Welt auch für den Hydren-Nachwuchs keine Gefahr darstellen.«

Allen kam diese Erklärung logisch und nachvollziehbar vor. Dennoch schien nun die Landschaft bei aller Pracht deutlich an Glanz verloren zu haben.

Ohne dass sie es bemerkt hatten, war das räuberische Slide-Wesen wieder verschwunden und hatte die Reste seines schrecklichen Mahles einfach liegen lassen. Nur Caesar war aufgestanden und hatte mit einer Hand auf den Ort des Überfalls gedeutet und danach auf sich. Er wiederholte die Geste solange, bis Bérénice verstand.

»Lasst ihn gehen, Soldaten«, rief sie seinen Bewachern zu und hatte dabei eine Ahnung, was er dort wollte. Nachdem Arliss bestätigend ein paar Mal mit ihren Nickhäuten geblinzelt hatte, ließen die Mazzar den Gorilla gehen.

Ohne ein Wort des Dankes wandte sich Caesar um und marschierte mit gemessenen Schritten auf den Kadaver zu. Als er ihn erreicht hatte, stieß er mit einem Bein einige Teile des Kadavers an und schien etwas zu suchen. Schließlich fand er es, bückte sich und riss mit einem Ruck etwas aus dem zermalmten Schädel. Es war die Zunge des Panzerschweins. Das Slide-Wesen hatte seinem Opfer zwar in den Kopf gebissen und es damit augenblicklich getötet, sich dann aber über den Panzer und dessen Inhalt hergemacht.

Die Zunge stellte offensichtlich einen Leckerbissen für den Gorilla dar. Denn mit genussvollem Schmatzen stopfte er sich das Ding in sein Maul und kaute genüsslich darauf herum. Als er damit fertig war, drehte er sich Bérénice zu, hob grüßend die blutige Faust und ließ aus seinem bluttriefenden Hundemaul einen Ruf erschallen.

Der die Agentin aus Raum und Zeit riss …

Vision Drei

Über das Bild des blutverschmierten Gorillas schob sich der Körper eines anderen Kriegers. Für einen langen Moment kam es Bérénice vor, als würde jemand ein transparentes Bild vor den Affenähnlichen rücken. In einer faszinierenden Duplizität sah die Agentin zwei Gestalten fast deckungsgleiche Bewegungen vollführen.

Caesar, selbst etwa 2,10 Meter groß und mindestens 200 Kilogramm schwer, hatte immer noch die Rechte mit dem Rest der Zunge erhoben. Blut tropfte ihm davon auf den Arm und seine Brust herab.

Der Krieger, der wie ein Geist davor agierte, war nicht weniger groß, dabei in einer Art und Weise muskulös, die man nicht anders als heroisch bezeichnen konnte. Mächtige Pakete aus sorgsam trainierten Muskeln bildeten einen Körper, der für den Kampf und Heldentaten wie geschaffen wirkte. Auch er war mit Blut bedeckt, hatte seinen rechten Arm erhoben und hielt etwas in der Faust, was Bérénice nicht erkennen konnte.

Beide, der ehemalige Sklave der Hydren und der Mensch, schienen ihren Gruß der Agentin zu widmen, ihre Trophäen ihr, der schwarzen Frau, entgegenzustrecken und sie zu einer Antwort aufzufordern.

Langsam, fast wie unter Zwang, hob Bérénice ihre eigene Rechte. Ohne, dass es ihr bewusst geworden war, hatte sie ihr Katana ergriffen, welches sie immer auf dem Rücken in einer Scheide bei sich trug. Sie reckte es in die Luft und fühlte sich in diesem Moment wie eine klassische Amazone, die ihren Kampfgefährten die Ehre erwies.

Der Affenähnliche stieß als Antwort ein scharfes und lang gezogenes Brüllen aus, das wie eine Mischung aus einer lärmenden Kreissäge und einer fauchenden Dampflok klang.

Darüber lag der heisere Ruf des Mannes. Er hatte – wie sein reales Pendant – zuvor die Lungen mit Luft gefüllt, dabei seine Brust erheblich anschwellen lassen und gab nun seine Version eines Triumphschreies von sich.

Der Doppelklang, der von Bérénices Begleitern natürlich nur zur Hälfte wahrgenommen wurde, erhielt durch ihren eigenen Schrei ein zusätzliches Element: heißblütig, auf eine schreckliche Weise martialisch, wie sie es selbst als Black Ice niemals zuvor getan hatte.

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