Bernd Schremmer - Adam und Eva

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Eva hat Adam nicht verführt, beide haben nicht vom Baum der Erkenntnis gegessen, es gab keinen Sündenfall. Gott, der Herr hatte keinen Grund seine Geschöpfe auf dem Garten Eden zu vertreiben. Hat aber Kain seinen Bruder Abel erschlagen!? Wer weiß? – Und so lebten sie im Kreise ihrer Kinder und Kindeskinder bis in unsere Tage; Und doch passiert am Ende etwas völlig Unvorhergesehenes.

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Den ganzen Abend rührten sie mit keiner Silbe daran.

Und so vergingen die Tage, die Abende, die Monde.

Gemeinsam verrichteten sie ihre Arbeiten im Haus, besprachen ihre Mahlzeiten, probierten neue Speisen aus, erfreuten sich an den Blumen und Kräutern in Evas Hausgarten, erjagten mal einen Hasen, mal eine Taube, mal einen Wiesel, ernteten von den Bäumen und Sträuchern, lagen in der Sonne, lauschten den zwitschernden Vögeln, kannten weder Not noch Mühe, und nachmittags, wenn auch nicht jeden, so doch fast jeden zweiten Tag, machte sich Adam auf zu seinem Spaziergang.

Adam ging. Und war froh. Sie denkt nicht mehr daran, dachte er. Sie hat die Schlange abgetan, aus ihrem Kopf verbannt.

Er lief, anfangs wie üblich am Ufer entlang, doch nach etwa hundert Schritten, sobald Eva ihn von der Hütte aus nicht mehr sehen konnte, verließ er heute den Fluss und ging hinein in den Wald.

Es war ein etwas windiger Tag. Die Blätter rauschten in den Zweigen. Die Blätter, die sich wieder einmal gelblich färbten, vereinzelt schon von den Bäumen fielen. Es wurde Herbst. Schon vor etlichen Monden hatte Adam beschlossen, die wechselnden Farben in der Natur Jahreszeiten zu nennen.

Allein, seine Gedanken waren heute mit etwas ganz anderem befaßt. Er hatte in der Nacht einen Traum gehabt. Einen Traum, so sonderbar, wie noch kein Traum zuvor.

Er war auf einem Esel durch die Wüste geritten.

Es war ihm schleierhaft, wie er so etwas hatte träumen können. Noch nie hatte er auf dem Rücken eines Esels gesessen. Dass Eden, Gottes herrlicher Garten, sich nicht endlos weit erstreckte, wusste er allerdings schon von früheren Spaziergängen. Ohne dass er sich bisher groß Gedanken darüber gemacht hatte. Doch nun war die Wüste, die Eden umgab, in seinem Traum erschienen. Sie war in seinem Kopf.

Sich immer weiter vom Fluss entfernend, kämpfte sich Adam, die Sonne im Rücken, durch Gebüsch und Gestrüpp vorwärts in jene Richtung, in der er die Wüste sehr nahe wusste.

Er traf einen Fuchs, der ihn aber nicht weiter beachtete. Er begegnete einer grauen Katze, die ihn verwundert ansah und dann weiterschlich. Er hörte einen Hirsch, der sich durch knackendes Geäst seine Bahn brach. Allein, die durch die Bäume flimmernde Sonne senkte sich schon, und der Weg wurde Adam länger und länger. Was ihm Schritt um Schritt seltsamer vorkam. Bis er schließlich einsehen musste, dass er sich verirrt hatte. Denn plötzlich stand er mitten auf einer Wiese.

Es war, wie er sofort erkannte, das kleine Rasenstück in der Mitte des Gartens, und er stand genau zwischen den beiden Bäume, die, laut Gottes Wort, anders waren als alle übrigen Bäume im Garten.

Da vergaß Adam seinen Traum, den Esel, die Wüste. Und er trat, da er nun schon einmal hier war, vor den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

Er blickte hinauf in die Äste und Zweige.

Keine Schlange.

Sosehr er seine Augen auch anstrengte, er sah nur die schönen rotbäckigen Äpfel. Er schaute sich um. Und er dachte an Eva, sein braves Weib.

Da hörte er eine Stimme:

Fürchte dich nicht, Adam. Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tag, da ihr vom Baum der Erkenntnis esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Adam traute seinen Ohren nicht. Wer sprach da?

Die Schlange, von der Eva erzählt hatte, konnte es nicht sein. Denn eine Schlange war nirgends zu entdecken, auch kein anderes Tier, weder am Stamm des Baums noch in den Zweigen noch irgendwo unten im Gras.

Da wurde Adam klar: Es war der Baum, der zu ihm gesprochen hatte!

Es konnte nicht anders sein. Der Baum kannte Gottes Wort, denn er war ja dabei gewesen an jenem Tag, als der Herr das Gebot erlassen hatte, und nun wollte er ihn mit seinen herrlichen Äpfeln – Adam suchte nach dem passenden Wort – verlocken? versuchen? verführen!

Adam spürte, jetzt kam es darauf an.

Und also holte er tief Luft und nahm alle seine Geisteskräfte zusammen. (Natürlich wusste er, dass es keinen sprechenden Baum gab, ebensowenig wie es sprechende Tiere gab, und auch keinen Baum, der Ohren hatte, ihn zu hören. Aber darauf kam es jetzt nicht an.) Fest und entschlossen trat er noch einen Schritt vor und sprach:

„Höre, Baum! Ich fürchte mich nicht. Aber warum sollte ich von deinen Äpfeln essen? Damit mir die Augen aufgetan werden? Sie sind es schon. Damit ich erkenne, was gut und böse ist? Ich will es nicht wissen. Damit ich wie Gott bin? Das will ich nicht sein!“

Adam schwieg. Er hörte nichts.

Er fand, er hatte recht anständig gesprochen. Kehrte sich ab und ging.

Er ging über die Wiese auf den Wald, auf die Sonne zu, blieb aber nach ein paar Schritten noch einmal stehen und drehte sich um.

„Höre“, sagte er, „ich fürchte mich nicht. Aber was soll aus Eva werden? Ich esse von deinen Äpfeln. Erkenne, was gut und böse ist. Und falle, wissend geworden, tot um. Und dann? – Eva wird sich die Augen aus dem Kopf weinen. Sie wird für immer allein sein. Sie wird niemals Kinder haben. Wie könnte ich ihr das antun?“

Adam lauschte abermals. Nickte. Kehrte sich ab und schritt erneut auf den Wald zu.

Doch am Ende des Rasenstücks kam er nicht umhin, sich abermals umzudrehen.

„Höre, ich bin kein Narr. Ich weiß wohl, du bist nur ein Baum. Trotzdem sag`s ich dir noch einmal: Ich will nicht sein wie Gott! Denn Gott, der Herr, hat mich Mensch genannt! Das ist es, was ich bin, und so soll es sein.“

Adam lauschte zum dritten Mal. Lächelte zufrieden. Er fand, es war, alles in allem, eine recht gelungene Rede – und er wusste ja, wem er sie gehalten hatte.

Das einzig Ärgerliche, fand er, war nur, die unheimliche Stimme hatte, wie schon zu Eva, abermals in der Mehrzahl gesprochen, so als würde sie davon ausgehen, dass, wenn schon nicht Eva, dann er schwach werden und von den Äpfeln ein paar mit nach Hause nehmen würde.

Nach Hause. In ihre Hütte. Zum Abendessen.

Und während er sich weiter durch den sich langsam lichtenden Wald schlug – in Richtung des Flusses, damit Eva nicht stutzig wurde – , wurde ihm mit jedem Schritt klarer: Er konnte ihr unmöglich von seinem unerhörten Erlebnis erzählen. Es würde sie viel zu sehr aufregen. Es würde sie wieder an die Schlange erinnern. Und am Ende würde sie – nicht auszudenken! – darauf warten, dass er tot umfiel.

Vielleicht konnte er ihr später einmal davon erzählen, nach einigen Monden oder Jahren. Zuvor musste er erst noch ein wenig nachdenken, über das Ganze.

Es vergingen aber nur wenige Tage, da erkannte Adam sein Weib, und Eva wurde schwanger.

Und nach neun Monden gebar Eva einen Knaben und ein Mädchen. Den Knaben nannten sie Kain, und seine Zwillingsschwester nannten sie Lebuda.

So steht es geschrieben.

Die erste Familie

Da war nun im Haus die Freude groß. Ein Junge. Ein Mädchen. Der Unterschied war leicht feststellbar. Und Eva im weichen Stroh, je einen Wurm im Arm, war froh, dass sie es geschafft hatte. Einige Augenblicke lang hatte sie geglaubt, sie würde die Schmerzen nicht überleben. Und Adam, nachdem er sich seinerseits erholt hatte, strahlte vor Stolz. Sie hatten Gottes Gebot erfüllt. Seid fruchtbar und mehret euch.

Er konnte sich gar nicht satt sehen an dem Ergebnis. Sie hatten zwei Menschlein geschaffen! (Ein Weltereignis, in der Tat.) Sie waren Vater und Mutter geworden. Und das bedeutete: Sie besaßen von Stund an zwei neue Wörter! Und zwei weitere kamen hinzu. Sohn und Tochter. Und die vier Wörter zusammen ergaben ein fünftes: Familie.

Weiß Gott, dachte Adam, es ist wirklich aufregend, erhebend, wenn auch nicht immer ganz einfach, der erste Mensch zu sein. Die fünf Wörter jedenfalls beschrieben eine ganz neue Welt. Vermittelten ein ganz neues Lebensgefühl, zwischen Eva und ihm, und von sich selbst.

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