Unser Unterbewußtsein will uns warnen; das tut es immer dann, wenn wir uns z.B. in Gefahr oder auf Abwegen befinden, d.h., wenn wir uns von unserem eigentlichen Lebensziel wegbewegen, oder einfach dann, wenn wir glauben etwas tun zu müssen, obwohl ein Blick nach innen – Richtung Unterbewußtsein – mit offenen Ohren wesentlich effizienter wäre. Probieren Sie es aus: Wenn Sie wieder einmal eine innere Unruhe verspüren und das dringende Gefühl haben, etwas tun zu müssen, dann suchen Sie sich doch, wie in Übung 1 beschrieben, einen ruhigen Platz, führen den Check wie beschrieben durch, und warten mit aufgestellten Antennen, was für Mitteilungen aus Ihrem Unterbewußtsein kommen. Sie können dann diese Übung durch folgende Suggestionen verstärken:
Übung 2: „Bei innerer Unruhe und Spannungszuständen“
Den Check wie unter Übung 1 beschrieben durchführen.
Stellen Sie sich vor, wie in ihren Kopf Ruhe „einsickert“, ähnlich wie eine Flüssigkeit in ein Gefäß einfließt. Vergegenwärtigen Sie sich dann Gelassenheit und sagen sich:
„ Ich bin völlige Ruhe und Gelassenheit; ich fühle mich vollkommen entspannt!“
Lassen Sie auch bei dieser Übung dem Körper Zeit, mit den entsprechenden Gefühlen zu reagieren.
Machen Sie sich nun klar, daß Ihr Unterbewußtsein Ihnen was zu sagen hat, und daß es am besten weiß, was jetzt gut ist für Sie!
Eines ist sicher, mit diesem Vorgehen können sie nur gewinnen, denn, wie sagt schon ein altes Sprichwort: „In der Ruhe liegt die Kraft.“
Was kann ich tun... bei Unzufriedenheit?
Unzufriedenheit und Ärger gehen oft Hand in Hand. Wer unzufrieden ist, strahlt dies auf seine Umwelt aus, und bekommt das, was er ausstrahlt, auch wieder zurück. Emotionen sind Energien und tragen zur Schaffung einer Realität bei, die für uns dann auch authentisch nachfühlbar ist.
Wer weiß, daß seine Gefühle Schwingungen aussenden und dafür sorgen, wie uns unsere Umwelt aufnimmt, der versucht tunlichst, diese so angenehm wie möglich zu gestalten. Unsere Emotionen treten meistens dualistisch bzw. paarweise auf: Zum einen erfolgsorientiert, zum anderen tendieren sie zum Mißerfolg. Es ist diese innere Diskrepanz, weder auf das eine, noch auf das andere exakt festgelegt zu sein, was uns eine innere Unzufriedenheit bescheren kann. Woran soll ich denn nun glauben? Bin ich überzeugt, das zu schaffen, was mir wichtig ist, oder lasse ich mich von Gefühlen beherrschen, die meinen Mißerfolg ankündigen?
Erfolg und Mißerfolg sind zwei Paar Schuhe. Und doch gehören sie zusammen wie Tag und Nacht, oder wie heiß und kalt. Nur durch die Gegensätzlichkeit unterscheiden sie sich, und ergeben doch zusammen ein Ganzes.
Wie ich mich schließlich festlege, d.h., an was ich letztlich glaube, ist leider nicht immer von meinem bewußten Verstand abhängig. Wie oft versucht man schließlich den Erfolg hypnotisch in sein Erleben zu bringen durch bloße Willenskraft, um dann festzustellen: Je mehr ich mich bewußt auf den Erfolg konzentriere, und ihn versuche gewaltsam in mein Leben zu holen, umso mehr entferne ich mich von meinem Wunsch. So gärt die Unzufriedenheit. Das, was ich mir sehnlichst wünsche, läßt sich durch Willenskraft nicht erreichen.
Doch was kann man tun, wenn man spürt auf Mißerfolg programmiert zu sein? Scheinbar reicht es ja nicht aus, nur geistig dem Erfolg zuzustimmen?
Wer wirklich erfolgreich sein will im Leben, wer innere Zufriedenheit erfahren und das Gefühl von innerer Harmonie und Ausgeglichenheit spüren möchte, der sollte sich auf den Weg nach innen begeben, und dort ansetzen, wo Gefühle entstehen: Im Unterbewußtsein.
Hintergrundinformation:
Gedanken formen Welten; aber nur dann, wenn sie nicht von den wesentlich stärkeren Gefühlen negiert werden. Widerspricht das Gefühl dem bewußten Gedanken, siegt das Gefühl. Durch seine erlebte Authentizität stellt es nämlich eine Überzeugung dar, die nicht ohne weiteres vom bloßen Gedanken beherrscht werden kann!
Auch hierzu ist wieder eine Übung zu empfehlen. Wer Veränderungen an seinen Gefühlen vornehmen und sie zu seinen Gunsten beeinflussen möchte, dem bleibt eigentlich auch nichts anderes übrig, als den Weg nach innen zu gehen, um von dort aus die Steuerung seiner Gefühle zu übernehmen, und zwar während einer Entspannung. In diesem Zustand ist das Unterbewußtsein offener, und der Verstand eher geneigt, sich einmal eine andere Auffassung als die bereits bestehende anzuhören.
Übung 3: „Die innere Unzufriedenheit überwinden: Lernen Sie Ihre Gefühle in den Griff zu bekommen.“
Hinweis: Diese Übung hat nicht nur einen praktischen Charakter! Sie muß auch geistig verstanden werden. Die Inhalte der Suggestionen und ihre Wirkungsweise sollte man sich im entspannten Zustand so echt wie möglich vergegenwärtigen. Deshalb wird hier die Theorie genauso erläutert wie die Praxis.
Den Check durchführen, wie oben schon beschrieben!
Innere Zufriedenheit hat etwas mit dem eigenen Erfolg zu tun, und zwar mit dem Lebenserfolg insgesamt. D.h., es geht nicht um temporäre Erfolge bzw. Mißerfolge, sondern um die Summe an Erfahrungen, die jeder von uns macht.
Deshalb sollten bei innerer Unzufriedenheit folgende Suggestionen zum Einsatz kommen:
„ Ich bin ein Erfolg auf der ganzen Linie; ich bin Wachstum auf der ganzen Linie!“
Wichtig ist, sich diese Suggestionen mit größtmöglicher Überzeugung zu vergegenwärtigen. Je echter die Suggestionen aufgenommen werden, desto schneller wird es einen Erfolg zeitigen.
Sollte der Erfolg sich nicht sofort zeigen, es gibt immerhin Wünsche, die so komplex sind, daß man ein wenig Wartezeit natürlich einplanen muß, dann hilft auf jeden Fall die Suggestion über das Wachstum. Immer, wenn wir sehen, daß sich etwas in unserem Leben tut, haben wir bereits Erfolg. Und man sollte bedenken, daß echter Erfolg nur aus gesundem Wachstum entsteht.
Diese Übung sollte so oft wie möglich, am besten täglich, und dann sogar wiederholt durchgeführt werden. So prägt man den Suggestionen entsprechend sein Verhalten und seine Erwartungen.
Eine Warnung: Nicht diese Übung nach ihrer Durchführung schwächen, indem Sie sich mit den Negierungen der Suggestionen versorgen; ein oft verlockendes Unterfangen, schnell wieder destruktiv zu denken, sobald man wieder mit materiell Gegensätzlichem konfrontiert wird! So bringt eine Übung mit Suggestionen natürlich nichts.
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