Ingo M. Schaefer - Kein Zurück Ohne Dich

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Dr. Louis White begegnet der ihm unbekannten Emma McIntyre. Er findet sie aufregend und begehrenswert. Sie behauptet sofort ihn seit der Jugend zu kennen. Aber Louis besitzt keine Erinnerungen an früher. Sie glaubt ihm nicht und spürt, dass sie den jungen Louis immer noch liebt, weil er damals ihr Weg aus der Hölle war.
Beide haben grauenhafte Erlebnisse hinter sich.
Er weiß nicht, dass nur sie ihn zurückbringen kann.
Sie weiß nicht, dass nur er sie heilen kann.
Ihre Gegner wollen beides verhindern und schrecken vor nichts zurück.
Als sich herausstellt, dass ihr Treffen lange geplant war, kann nur Liebe beider Reisen beenden, und die kommt versteckt, auf unverhofften Wegen daher.

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„Du bist mein Freund“, sagte sie leise und zaghaft. Mehr sagte ein Mädchen nicht und selbst das war schon viel.

„Für immer“, sagte er. „Wenn ich dich heirate, dann wird dich niemand mehr herum schubsen.“ Ihm fiel etwas ein. Er grinste. Er griff in seine Hosentasche und zog einen kleinen schwarz funkelnden Stein hervor. „Bewahre ihn auf. Wenn du ihn mir morgen gibst, wird dir nie etwas geschehen. Ich gehöre zu dir und du zu mir. Du kannst dann machen, was du willst. Keine Verbote mehr.“

„Heiraten dürfen nur Erwachsene. Du bist doof. Aber der Stein ist schön. Wo hast du ihn her?“

Als er es ihr erklärte, wurde ihr flau im Magen. Jetzt erkannte sie, dass er jedes Wort ernst meinte.

Als der Segler ablegte, winkte sie zum Abschied am Kai und hielt in der anderen Hand seinen Stein. Er winkte zurück.

Am selben Tag packten der Mann und die Frau schnell die Koffer und zerrten die weinende verstörte Emma ins Auto. Sie versteckte den Stein, der ihr Anker auf Hoffnung war.

Als sie älter wurde, dachte sie oft an Louis, vor allem, wenn andere Jungen sie enttäuschten. Seinen Nachnamen kannte sie nicht. Mit der Zeit verwischten die Erinnerungen, machten Platz für andere. Den schwarzen Handschmeichler verwahrte sie. Er half ihr und gab ihr eine Vorstellung auf einen Mann.

Irgendwann.

Irgendwo.

Kapitel 1

Mai 2020

Fremantle Primary School, Westküste Australien

Elena White ordnete ihren Schreibtisch für das kommende Bewerbungsgespräch. Sie kannte die junge Frau aus der vielversprechenden Akte und ihren Ruf. Seit die Fremantle Primary School als independent, als unabhängig galt, konnte sie über die Lehrer entscheiden. Seitdem feierte ihre Schule landesweite Erfolge. Emma McIntyre sollte der nächste große Fang werden, um Western Australia weiter voranzubringen. Das Departement hatte die junge Lehrerin zudem empfohlen.

Die Erfolge der Frau in Queensland fanden Beachtung. Elena wusste, dass Brisbane im Rennen war. Aber sie hatte nicht vor die Segel zu streichen. Fremantle wuchs und ihre Schule musste vorangehen. Das Telefon klingelte. Sie nahm den Hörer ab.

„Miss McIntyre ist da“, meldete Sylvee, die Schulsekretärin und das Herz der Schule.

„Vielen Dank, Sylvee. Schicke sie bitte herein!“

Jemand klopfte - weder aufdringlich noch zaghaft.

„Herein!“, rief Elena und stand auf.

Die Tür öffnete sich und eine junge fröhliche Frau trat ein. Sie trug ein dezentes graues Kostüm, passende schwarze Pumps, modernen Kurzhaarschnitt und rote Fingernägel. Elena gefiel alles an der jungen Frau.

„Guten Morgen, Miss McIntyre! Herzlich Willkommen in Fremantle und vielen Dank, dass Sie kommen konnten!“

„Hallo, Misses White! Vielen Dank! Fremantle gefällt mir sehr gut“

Elena nickte und bat sie, sich zu setzen.

Emma hoffte, die Direktorin sah ihr die Nervosität nicht an. Sie war aus Melbourne angereist, weil sie umworben worden war; aber die Schulleiterin wärmte ihr Herz und die kleine Stadt Fremantle war einfach bezaubernd. Europäischer Einfluss prägte die Westküste im Gegensatz zur eher amerikanischlastigen Ostküste. Tief in ihr fühlte sie sich bereits heimisch.

Das Gespräch verlief bestens. Die beiden Frauen verstanden sich.

Elena erkannte Strenge und Güte in Emmas Auftreten, im Blick und der Haltung. Notwendig für diesen Beruf.

„Ihre Fächer sind Englisch und Deutsch. Und sie haben auch Chemie studiert.“

„Aber nicht geprüft“, warf Emma ein.

„Ich bin ehrlich, Emma. Ich brauche Sie schnellstmöglich in allen Fächern. Und was Sie in Melbourne angefangen haben, können Sie hier auch weiterführen. Das Departement hat dafür Gelder, mehr als Brisbane geben wird, für Sie bereitgestellt. Sie sehen, wir Westler kämpfen um Sie.“

Emma zögerte nicht.

„Vielen Dank. Ich bleibe in Fremantle. Kennen Sie jemanden, der Zimmer vermietet?“

„Das ist toll.“ Elena schüttelte Emma die Hand. „Ja, hier kennen wir immer jemanden für etwas. Jetzt würde ich Sie gerne herumführen und dem Kollegium vorstellen.“

Nach gut zwei Stunden verließ Emma das Schulgelände mit einem anhaltenden Glücksgefühl. Alle hießen sie willkommen. Sie fühlte sich gebraucht und wertvoll.

Wasser und Strand tauchten vor ihren Augen auf und verschwanden wieder.

Der alte Chemielehrer, ihr Namensgedächtnis war miserabel, nutzte gleich eine Freistunde, um ihr den Wissenschaftstrakt zu zeigen. Im Gespräch mit ihm verging die Zeit schneller. Der Hausmeister drückte ihr Schlüssel und Hausordnung in die Hand. Ein verschmitzter Kerl schien er zu sein, obwohl Emma ahnte, das er nicht nur sehr ernst, sondern auch sehr hart sein konnte.

Er war für die wohl sauberste Schule Australiens verantwortlich.

Der Tag war perfekt und sie begann ihm zu misstrauen. Was würde kommen? Sie beschloss, den Glücksmoment zu genießen, bis er verschwand. Warum sollte sie erwähnen, dass die Ostküste für sie nicht in Frage kam? Wichtige Menschen banden sie an Queensland; die Liste gescheiterter Beziehungen überwog, und die Westküste bedeutete den ersehnten Neuanfang.

Dezember 2020

Fremantle Hospital, Westküste Australien

Klinikdirektor Sahid Chadakis deutete auf die lederne Sitzgruppe.

„Louis, bitte setzen Sie sich.“

„Vielen Dank, Mister Chadakis.“

Louis White verbeugte sich dankend. Sie setzten sich. Unter Ärzten ließ man den Doktortitel grundsätzlich weg.

„Ich danke, dass Sie die Zeit fanden zu kommen.“ Chadakis gab den Weg vor, den das Gespräch nehmen würde, wenn es nach ihm ginge.

Warum sollte man zu einem Vorstellungsgespräch nicht kommen, dachte Louis und erwiderte Chadakis Lächeln.

Als sie saßen, sagte der Jüngere: „Ich soll Sie von Miss Strout grüßen.“

„Danke, wie geht es ihr?“, fragte Chadakis im Plauderton. Seine Entscheidung war bereits gefallen, als er Louis' Bewerbung auf den Schreibtisch bekam, mit der er gehofft, aber nie gerechnet hatte. Das Fremantle Hospital konnte mit den Gehältern anderer Kliniken und schon gar nicht mit jenen in den Staaten mithalten. Seine alte Mentorin in Boston war sehr mitteilsam gewesen, wer den jungen Chirurgen umwarb.

Fast einsneunzig Zentimeter groß, lange sehnige Hände. Nur die Augen, obwohl blau und klar, schienen zu zeigen, dass die Welt alles andere als gut war. Chadakis kannte nur den offiziellen Lebenslauf.

Bester Abschluss an der Monash University in Melbourne, einer der besten Universitäten für Medizin weltweit. Praktikum völlig überraschend hier bei ihm in Fremantle. Chadakis hatte Louis nach Boston gezwungen, um ihm alle Möglichkeiten zu zeigen. Er arbeitete nun seit zwanzig Jahren im Fremantle Hospital und begriff immer besser, wie die Menschen hier tickten. Egal welche Hautfarbe, jene, die hier aufwuchsen, waren auf eine stille, edle Art heimatverbunden wie die Wonghis, die Ureinwohner Westaustraliens. Louis White war und blieb für immer ein Westler, wie die Menschen sich selber nannten, egal, wie viel Geld die Ferne anbot. Er sah sich die Ferne an, kam mit neuem Wissen zurück und bewarb sich in Fremantle.

Der Direktor wusste, in einem Jahr würde Louis zum Stationsarzt aufsteigen und das Fremantle Hospital zu bisher ungeahntem Ruf führen.

Kapitel 2

15. Dezember 2022

Police Departement, Perth, Westküste Australien

Chiefinspector John Taylor griff eine zerfledderte Akte aus seiner Schublade.

Der Todestag seines Schwagers Steve White und seiner Schwester Olana jährte sich. Heute würde er die Mappe durch eine neue ersetzen. Dazu musste er die wenigen Blätter aus dem Hefter nehmen. Diese Arbeit vermied er bisher. Die ersten Jahre suchte er verzweifelt nach dem Durchbruch, um die Gründe für ihren Tod zu finden.

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