Walter K. Ludwig - Gaukler

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Stefan Limbach hat es geschafft. Vom gescheiterten Journalisten und Hartz-IV-Empfänger zum Bestsellerautor. Gleich mit seinem Erstlingswerk gelingt ihm ein Riesenerfolg. Jetzt genießt er die späte Anerkennung und sein Leben. Alles ist gut. Oder?
Nicht ganz. Oberstaatsanwalt Ernesto Biedermann von der Staatsanwaltschaft Hamburg hat dringenden Gesprächsbedarf. War der frischgebackene Erfolgsautor in jungen Jahren ein militantes, gewalttätiges Mitglied der linksautonomen Hausbesetzerszene in der Hafenstraße? Vielleicht sogar ein Mörder? Das möchte der Oberstaatsanwalt gerne wissen. Limbach stolpert in die Fänge der Justiz. Das ist nicht sein einziges Problem. Ihm selber kommt ein ungeheurer Verdacht: Sein eigener Verleger, so scheint es, hat eine dunkle Vergangenheit. Ein sehr dunkle. Der sensible Autor muss plötzlich an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen. Und gerät dabei in allerhöchste Gefahr.
"Geil! Jetzt merke ich, wie das Koks wirkt." Der Ex-Senator hatte sich zwei Linien reingezogen. Es klopfte an der Tür. Einer der beiden Begleiter des Ex-Senators ging hin und öffnete. Draußen standen zwei Nutten. Der Ex-Senator öffnete seine Hose.

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„Na los, wird’s bald, ich mach‘ keinen Spaß, ey!“

Aber dafür ist er sich wahrscheinlich zu fein, der Herr Oberstaatsanwalt. Das wäre sicher unter seiner Würde.

„Jetzt mach‘ hin, ey! Ey, ich stech‘ jeden ab, der mir zu nahe kommt!“

Aufregung an der einzigen geöffneten Kasse. Ein blasses, halbes Hemd, Typ Junkie, fuchtelt mit einem Messer herum. Die Kassiererin zittert vor Angst. Die Schlange an der Kasse erstarrt vor Schreck.

„Rück‘ den Schotter raus du Schlampe, ich sag‘s nicht noch mal, ey!“

Dass der Oberstaatsanwalt ihn und seinen Haufen „Emil und die Detektive“ nennt, freut ihn. Es schmeichelt ihm. Bald war der Spitznamen im ganzen LKA und irgendwann sogar im ganzen Polizeipräsidium rum. Nicht jeder Kollege verstand sofort den Sinn. Kostner erklärte es gerne. Immer wieder. „Mensch Leute, ‚Emil und die Detektive‘, das Buch von Erich Kästner!“

„Darf ich mal.“

Ruhig und unauffällig, dennoch zielstrebig und zügig bahnt sich der Hauptkommissar seinen Weg Richtung Kasse.

„Ist das alles, ey? Du verarschst mich, du Schlampe! Da muss doch noch mehr sein.!“

Ist eben ein feiner, gebildeter Mann der Herr Oberstaatsanwalt. Ein richtiger Herr. Deswegen war es für Kostner auch gar keine Frage, dass sein neuestes Ansinnen, so befremdlich und heikel es auch sein mochte, bei ihm sofort auf offene Ohren stieß. Ging um irgendeinen Schmieranten, um den zurzeit viel Aufhebens gemacht wurde, wegen eines Buches, das der geschrieben hatte.

„Ich sag‘s dir, wenn du mich verarschst, stech‘ ich dich ab, ey! Und dann mach‘ ich bei denen weiter!“

Der Junkie wendet sich kurz den Kunden in der Schlange zu und fuchtelt mit dem Messer in ihre Richtung.

Die Kassiererin zittert vor Angst. Einige Kunden suchen das Weite und zücken, außer Sichtweite, aufgeregt ihre Handys, andere erstarren vor Schreck und bleiben wie angewurzelt stehen.

„Rück‘ den Schotter raus, Schlampe, ich sag‘s nich‘ nochmal, ey!“

Seiner Meinung nach hat der Schmierer ‚ne Menge hanebüchenen Unsinn verzapft, den man nicht weiter ernst nehmen müsste, aber der Herr Oberstaatsanwalt meinte, das Ganze sei gar nicht zum Lachen. Diesem Schmierfinken müsse man unbedingt mal auf den Zahn fühlen. Es gehe dabei gar nicht um das, was er geschrieben und gesagt habe. Sondern darum, was er getan habe. Möglicherweise.

Ermittlungen, natürlich so diskret wie möglich. Streng geheim, genauer gesagt. Offiziell gebe es nämlich gar keine Ermittlungen. Anordnung von oben. Ermittlungen? Welche Ermittlungen?

Ehrensache für Emil und die Detektive!

Kostner hat sich weiter vorgearbeitet und steht jetzt fast direkt hinter dem halben Hemd. Der Typ hat sich sämtliche Scheine, die in der Kasse waren, in die Hosentasche gestopft. Aber er will mehr.

„Jetzt rück‘ deine Brieftasche raus!“, verlangt er von der Kassiererin. Die kommt seiner Aufforderung panisch schlotternd nach. Dabei fällt ihr die Brieftasche aus der Hand.

Biedermann und Kostner haben kürzlich ein Jubiläum der besonderen Art gefeiert. Insgesamt fünfhundert Jahre Freiheitsentzug konnten sie auf ihrem Konto verbuchen. So was schweißt zusammen.

„Ey, was soll das, Schlampe? Du verarschst mich! Ich stech‘ dich ab, ich stech‘ alle hier ab!“

Der Typ ist kurz davor, durchzudrehen.

Der Hauptkommissar ist fest entschlossen, alles zu tun, damit der Oberstaatsanwalt bald wieder Grund zur Freude haben würde.

„Jetzt heb‘ endlich diese verfickte Brieftasche auf und rück‘ die Kohle raus, ey!“

Womöglich hat man tatsächlich bald etwas Konkretes gegen diesen Limbach in der Hand. War eigentlich gar nicht so schwer gewesen. Solide Kriminalistenarbeit eben. Alter Trick: Den schwachen Punkt von jemandem erkennen und dann gezielt dort ansetzen. Und Limbach hatte einen schwachen Punkt. O ja, den hatte er.

Heulend hebt die Kassiererin ihre Brieftasche auf und reicht sie dem halben Hemd. Ihr Hand zittert dabei, als ob sie Schüttelfrost hätte. Dann macht sie sich nass.

Allmählich nervt der Typ, denkt Kostner. Zeit die Sache zu beenden. Dann tritt er ihm ohne Vorwarnung in die Kniekehle. Sofort sackt der Typ zusammen. Kostner donnert ihm seine Faust ins Genick und der Möchtegern-Räuber liegt flach auf dem Boden und macht keinen Mucks mehr. Der Hauptkommissar kniet sich auf seinen Rücken und legt ihm die Acht an.

„Keine Panik, Kriminalpolizei“, sagt er und hält seinen Dienstausweis in die Höhe.“ Und ich hab‘ immer noch keine Söckchen, denkt er.

3. Porno

3. Porno

Stefan Limbach, Peter-Heinrich Wagner, Vivien Hansen, Nui Choonhavan

Hätte er nur auf seine innere Stimme gehört. Limbach, das ist albern, was

du da machst, hat sie gesagt. Dann wäre sein Tag nicht schon am frühen Morgen verdorben gewesen.

Aber er konnte nicht anders.

Nui hat die Nacht bei ihm verbracht. Limbach hat wenig Schlaf bekommen. Im Dämmerschlaf hat er mitbekommen, wie sie morgens das Bett und die Wohnung verlassen hat, um zur Arbeit zu gehen. Er hat sich nochmal umgedreht und ist gleich wieder eingeschlafen. Hat wirr geträumt. Irgendwas mit einem Boot und Flugzeugen und Wasser und ihm mittendrin. Ist gegen zehn aufgewacht, aufgestanden, hat seine Morgentoilette erledigt und hätte dann eigentlich frühstücken gehen können.

Aber zu seiner täglichen Routine-Prozedur gehört noch ein Ritual, das er sich seit einiger Zeit angewöhnt hat, das seinen festen Platz nach dem Frühstück hat und ohne das er niemals das Haus hätte verlassen können.

Die innere Stimme, die diesmal besonders laut gelästert hat, hat er wie immer ignoriert.

Limbach ist in sein Arbeitszimmer gegangen. Hat sich an den überdimensionalen Schreibtisch gesetzt. Hat den Computer hochgefahren. Hat dann seinen Namen gegoogelt. Einige tausend Einträge, wie gehabt. Hat dann den Titel seines Buches eingegeben. Weit über hunderttausend Nennungen. Verkaufsrang eins bei Amazon. Zufriedenes Lächeln.

Bis dahin war noch alles gut gewesen.

Aber dann war er auf die aktuelle SPIEGEL-Bestsellerliste gegangen. Und war aus allen Wolken gefallen. Denn dort stand nicht, wie üblich, sein Buch auf Platz eins. Schlimm genug, doch das hätte er noch verkraftet, wenn auch zähneknirschend. Nach über einem Jahr ununterbrochen an der Spitze war ja damit zu rechnen gewesen, früher oder später. Schließlich ist die Konkurrenz nicht auf den Kopf gefallen.

Von Platz eins auf Platz zwei gerutscht zu sein ist also nicht das Thema. Aber wer ihn von der Spitze verdrängt hat, das bringt ihn dann doch aus der Fassung. Nicht Follett oder Fitzek etwa, nicht Wolf und auch kein Ludwig.

Sondern eine Pornodarstellerin!

Limbach ist die Kinnlade nach unten gesackt. Fassungslos hat er minutenlang auf den Bildschirm gestarrt. Hat dann den Namen der ihm völlig unbekannten Frau gegoogelt und sich eingehend über sie informiert. Ist sogar auf ihrer Homepage gewesen. Ist dann unruhig und ständig „Pornoschlampe“ vor sich hin murmelnd in der Wohnung hin und her gegangen, wie ein Hamster im Laufrad. Hat schließlich seinen Verleger angerufen, ihm die Ohren voll gejammert und sich mit ihm für den Nachmittag verabredet.

Jetzt sitzt er im Lambo und fährt über die Reeperbahn. Aus dem CD-Player dröhnt „Highway to Hell“ von AC/DC. Er braucht jetzt unbedingt ein ordentliches, deftiges Frühstück. Mit Rührei, Speck und starkem Kaffee. Und Vivien. Vivien? Komisch, dass ich gleich an die gedacht habe, denkt er. Er kennt sie doch kaum und noch gar nicht so lange. Vivien arbeitet als Bedienung in einem Lokal direkt auf der Reeperbahn. Sie war ihm gleich aufgefallen. Nicht bloß, weil sie hübsch und nett ist. Das sind alle Bedienungen, die bei der Restaurantkette arbeiten, zu der das Lokal gehört und die es bestimmt nicht zuletzt auch deshalb zu etlichen Filialen in Hamburg und Umgebung und neuerdings auch darüber hinaus gebracht hat.

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