Andreas Köcke - Lebe jetzt

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Markus und Saskia erträumen sich ihr gemeinsames Leben, so wie viele andere Paare auch. Sie schreiben ihre gemeinsamen Ziele und Wünsche auf und legen diese in ein Kästchen um sich immer wieder daran erinnern zu können. Doch je länger sie zusammen leben, umso mehr verlieren sie sich aus den Augen. Nach vielen Enttäuschungen und schlimmen Verletzungen leben sie in ihrem Haus in Parallelwelten nebeneinander her.
Dann passiert etwas, was ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. Alles was bisher wichtig war, stellt sich plötzlich in Frage. Es wird absolut deutlich, dass es die Chance sein Leben zu leben für jeden nur einmal, und zwar genau hier und jetzt gibt.

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„Alles in Ordnung?“

„Ja“, antwortete Markus schnell. Bitte bringen sie mir ein großes Bier und einen Magenbitter. Ach ja, und ein Päckchen Zigaretten bitte, egal welche Marke.“

„Geht in Ordnung“, sagte sie mit einem netten Lächeln und verließ seinen Tisch mit geschmeidigen Bewegungen.

Während Markus auf seine Bestellung wartete, wurde er unfreiwilliger Zuhörer des Gespräches, welches das Pärchen an dem anderen Tisch führte. Sie schienen frisch verliebt zu sein, hielten permanent Körperkontakt, indem sie sich an den Händen hielten, sich sanft streichelten oder hin und wieder küssten. Auch waren sie sehr darauf bedacht, während des Gesprächs ständig Augenkontakt zu halten. Immer wieder mussten sie während des Gesprächs lachen. Es sah alles so unendlich glücklich und ungezwungen aus. Die beiden waren dabei sich gegenseitig ihre Wünsche an das kommende gemeinsame Leben zu offenbaren.

Wie Saskia und ich, kam es ihm äußerst schmerzvoll in den Sinn.

„Bitte sehr. Ihre Getränke und die Zigaretten. Zum Wohl.“ Die nette Bedienung hatte seine Bestellung gebracht. Sogar an eine Schachtel Streichhölzer hatte sie gedacht.

„Danke sehr.“ Markus nahm einen großen Schluck von dem Bier und kippte den Schnaps gleich hinterher. Ohne nachzudenken, griff er sich eine Zigarette und zündete sie an. Tief sog er den Rauch in seine Lungen und musste sich beherrschen nicht zu husten. Junge, Junge, sagte er zu sich selbst. Das bist du nicht mehr gewohnt.

„Was meinst du eigentlich, wie viele Kinder wollen wir einmal haben?“, sagte gerade die Frau am Nebentisch und strahlte ihren Freund an.

„Ich weiß nicht so recht. Bevor wir uns mit dem Thema beschäftigen sollten wir erst einmal an die Karriere denken.“

Das hat gesessen, dachte Markus, als er sah, wie das Lächeln aus dem Gesicht der Frau verschwand.

„Ja klar“, kam es sehr gezwungen von ihr. „Da hast du sicher recht.“ Sie zog, sicher unwillkürlich, ihre Hand zurück.

„Alles in Ordnung?“, fragte ihr Gegenüber.

„Natürlich, ich habe wohl ein wenig zu weit gedacht“, kam es als Antwort von ihr. Sie versuchte dabei zu lächeln, was ihr aber ganz schlecht gelang.

„Na dann ist es ja gut“, gab ihr Freund zur Antwort und lehnte sich zufrieden zurück.

Merkst du nicht, wie es ihr gerade geht, hätte Markus am liebsten gerufen. Mach nicht den gleichen Fehler wie ich. Opfer dein Leben und die Liebe nicht der Karriere. Dafür hast du noch ausreichend Zeit. Aber das Leben geht schneller vorbei als du denkst.

Ja, schneller als man denkt. Hoffentlich geht alles gut. Hoffentlich bringt die nächste Untersuchung ein positives Ergebnis. Ich brauche doch noch jede Menge Zeit um alles in Ordnung zu bringen. Bitte lieber Gott. Schenk mir die Zeit. Schon wieder fängst du mit Gott an, dachte er, als er sich dabei ertappte. Du warst dir doch immer sicher, dass es den nicht gibt. Also hör auf damit.

Er griff sein Glas und trank es mit dem zweiten Schluck aus. Suchend blickte er sich nach der Bedienung um. Diese war gerade dabei, die Gäste am Tresen zu bedienen. Markus wartete geduldig bis sie in seine Richtung blickte und hob dann die Hand, um auf sich aufmerksam zu machen. Sie nickte kurz und lächelte dabei, um zu signalisieren, dass sie ihn wahrgenommen hatte.

Kurz darauf kam sie an seinem Tisch vorbei. „Darf es noch etwas sein?“, fragte sie mit einem bezaubernden Lächeln im Gesicht.

„Ja, sehr gerne. Bitte bringen sie mir noch ein großes Bier.“ Unglaublich, wie freundlich diese Frau doch ist, dachte er, während sie davonging. Ganz bestimmt ist sie unglaublich glücklich, obwohl der Job hier sicher nicht leicht war. Wie alt mochte sie wohl sein? Ich denke mal so Ende zwanzig, Anfang dreißig? Anfang dreißig. Sofort kam ihm bei diesem Gedanken wieder Saskia in den Sinn. Er hatte die letzten Jahre an keinem einzigen Tag so oft an Saskia gedacht wie heute. Wie erbärmlich du bist, dachte er bei sich. Solange es dir gut ging und du keine Probleme hattest, war es dir egal, was aus ihr wird und kaum hast du ein Problem, benutzt du sie, um jemanden zu haben, bei dem du deine Sorgen loswerden kannst. Ganz schön mies Markus. Du wirst sie keinesfalls mit deinem Problem belasten, bevor du eine sichere Diagnose hast. Das hat sie nicht verdient. Du hast ihr schon genug angetan. Markus griff nach seinem Glas und trank, um sich anschließend eine weitere Zigarette anzuzünden. Besser als die erste schmeckte diese aber auch nicht. Trotzdem rauchte und trank er weiter, da er sich ja vorgenommen hatte, heute mal wieder richtig einen draufzumachen, um dabei wenigsten für kurze Zeit sein Problem verdrängen zu können.

Das Publikum im Lokal wechselte gelegentlich, aber Markus war weiterhin nicht daran interessiert sich auf eine Unterhaltung einzulassen. Das junge Pärchen vom Nachbartisch hatte mittlerweile auch seinen Platz geräumt. Ihm war aufgefallen, dass beim Hinausgehen ein deutlicher Abstand zwischen den Beiden lag. Seit seiner Reaktion auf ihre Frage nach der Anzahl der möglichen gemeinsamen Kinder war die Frau deutlich auf Distanz gegangen. Ich denke, das war’s für dich junger Mann, dachte Markus. Du wirst deine Karriere ohne sie machen müssen. Wie kann man nur so dumm sein. Wirst schon noch sehen, wo dich das hinbringt.

Du musst ja wohl ganz ruhig sein! Da war sie wieder, diese Stimme in ihm die sich einfach ständig ungefragt in seine Gedanken einmischte. Du hast es doch selbst nicht besser gemacht. Also versuch nicht Anderen gute Ratschläge geben zu wollen. Bekomme erst mal dein eigenes Leben auf die Reihe!

Was geht dich das eigentlich an? Was glaubst du wer du bist, dass du es dir herausnimmst mir ständig Ratschläge geben zu wollen und dich in meine Gedanken einmischst?

Ruhig, jetzt ganz ruhig Markus. Du scheinst das Trinken und Rauchen nicht zu vertragen. Wie kannst du dich mit dir selbst streiten? So was Verrücktes. Bei dem Gedanken musste er sogar ein wenig lächeln. Streitest dich mit dir selbst. Oh Mann, so weit ist es schon gekommen.

„Darf es noch Etwas sein? Er hatte gar nicht gemerkt, dass die nette Bedienung an seinen Tisch gekommen war. Oh, Entschuldigung, ich war gerade mit meinen Gedanken ganz woanders und habe sie leider nicht bemerkt. Ja, gerne noch ein Bier.“

„Das macht doch nichts“, kam es gewohnt freundlich zurück. „Das geht doch jedem mal so. Besonders wenn man ausgeht, um sich abzulenken oder weil man Sorgen hat.“ Obwohl sie lächelte, hatte er den Eindruck, dass sie ihn währenddessen forschend anblickte, so als wüsste sie genau, warum er hier war.

„Ja, da haben sie wohl recht“, gab er freundlich zurück. Wenigstens machen sie den Eindruck, dass sie täglich vom Glück geküsst werden. Sie wirken sehr ausgeglichen, glücklich und zufrieden.“ Diesmal war er es, der beobachtete. Sie machte es ihm aber leicht, indem sie mit einem tiefen Seufzen sagte: „Wenn sie wüssten.“

Mit dieser Antwort ließ sie ihn wieder alleine und setzte sich in Bewegung in Richtung Tresen. Ihre Bewegungen schienen nicht mehr so leicht wie vorher zu sein, so als hätte Markus ihr mit seiner Aussage eine riesengroße Last auf die Schultern gelegt.

Kann ja gar nicht sein, dachte Markus, dem das natürlich nicht entgangen war. Dafür war er als Autoverkäufer zu gut geschult, Stimmungswechsel über das Verhalten seiner Mitmenschen sofort zu erkennen. Du hast dich sicher getäuscht. Warum sollte sie plötzlich anders sein, obwohl du ihr ja ein Kompliment gemacht hast. Sicher ist sie nur müde. Wie spät war es eigentlich? Ein Blick auf die Uhr zeigte ihm, dass es mittlerweile schon fast ein Uhr nachts geworden war. Jetzt aber los. Als die Bedienung an seinen Tisch kam, um ihm das bestellte Bier zu bringen, bat er sie um die Rechnung und fragte, ob sie so nett wäre ihm ein Taxi zu rufen.

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