Andreas Köcke - Lebe jetzt

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Markus und Saskia erträumen sich ihr gemeinsames Leben, so wie viele andere Paare auch. Sie schreiben ihre gemeinsamen Ziele und Wünsche auf und legen diese in ein Kästchen um sich immer wieder daran erinnern zu können. Doch je länger sie zusammen leben, umso mehr verlieren sie sich aus den Augen. Nach vielen Enttäuschungen und schlimmen Verletzungen leben sie in ihrem Haus in Parallelwelten nebeneinander her.
Dann passiert etwas, was ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. Alles was bisher wichtig war, stellt sich plötzlich in Frage. Es wird absolut deutlich, dass es die Chance sein Leben zu leben für jeden nur einmal, und zwar genau hier und jetzt gibt.

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„Nichts Besonderes Hr. Vogel. Ich wollte ihnen nur noch sagen, dass ich froh bin sie als Mitarbeiter zu haben und mit ihrer Arbeit sehr zufrieden bin. Wir sollten uns, wenn ich zurück bin, zusammensetzen und bei einem Glas Wein über ihr Gehalt reden. Ich hoffe das ist in ihrem Sinne?“

Am anderen Ende der Leitung herrschte einen Moment Stille. „Ja klar, Chef. Ich freue mich sehr. Es geht Ihnen aber gut, oder?“

„Ja, Hr. Vogel. Ich finde nur das war längst überfällig.“ Mann, muss ich ein Ekel gewesen sein, dass ihn das so überrascht, dachte er bei sich.

„Gut Chef. Ich freue mich. Bis dann. Den Wagen verkaufe ich Hr. Heil ganz sicher“, sagte er und lachte dabei laut und angenehm wie es seine Art war.

„Bis dann. Viel Erfolg.“

„Danke. Tschüss Hr. Schmidt.“

In der Leitung knackte es leicht. Er hatte aufgelegt. Eigentlich hätte Markus gerne mit jemandem geredet, aber bevor er nicht sicher war, wollte er seine Mitarbeiter nicht einweihen. Er wollte nur noch nach Hause und mit Saskia reden. Er brauchte dringend das Gespräch mit ihr, hatte aber auch irgendwie große Angst davor. Auch sie hatte er wirklich schlecht behandelt. Hoffentlich trug sie ihm das in dieser Situation nicht nach. Sicher war er sich nicht. Irgendwie war sie ihm fremd geworden und auch er war bestimmt nicht mehr ihr Vertrauter. Warum sollte sie sich für seine Probleme interessieren. Er hatte ja sonst auch nie mit ihr darüber geredet, obwohl sie ihn anfangs noch inständig darum gebeten hatte. Irgendwann hatte sie das aufgegeben und sich zurückgezogen.

Markus startete den Motor und versuchte sich auf das Fahren zu konzentrieren. Gut, dass er die Strecke aus der Stadt nach Hause auswendig kannte. So verlief die Fahrt reibungslos und er kam ohne irgendwelche Zwischenfälle vor dem schmiedeeisernen Tor an, welches die Einfahrt zum Grundstück versperrte. Ein Druck auf die Fernbedienung und geräuschlos schwangen die schweren Flügel des Tores auf. Er fuhr den Wagen in den Carport und betrat das Haus. Saskia konnte er weder im Erdgeschoss noch im Obergeschoss finden. Wo ist sie nur, wenn man sie mal braucht, dachte er und wurde dabei sogar ein wenig wütend. Ihr Wagen steht doch draußen, also muss sie auch da sein. Ruhig Markus. Werde nicht schon wieder ungerecht.

Während er das dachte, hörte er jemanden ein Kinderlied singen. Was ist denn das? Das muss vom Dachboden kommen. Er ging ganz leise die Treppe nach oben, die zum Dachboden führte. Die Tür zum Boden stand einen Spalt weit offen, sodass er hineinsehen konnte. Da war Saskia also. Doch was war denn hier los? Markus traute seinen Augen nicht. Saskia saß, mit dem Rücken zu ihm, auf einem Schaukelstuhl und hielt eine lebensgroße Babypuppe auf dem Arm. Die Puppe trug Babybekleidung und Saskia sang ihr ein Kinderlied vor und es schien ihm, dass sie dabei vor sich hin weinte. Der Boden war wie ein Kinderzimmer eingerichtet. Es gab eine Wickelkommode, auf der sogar Windeln lagen, eine Plastikbadewanne, ein Kinderbett, über dem ein Mobile hing und einen Kinderwagen. Das Zimmer war genau so eingerichtet, wie sie es sich früher gemeinsam erträumt hatten. Das Lied war zu Ende und Saskia sprach jetzt mit der Puppe. Immer wieder fiel der Name Marie. Marie? Das war doch der Name für eine mögliche Tochter, auf den sie sich geeinigt hatten, als sie sich noch ihre gemeinsamen Träume mittteilten. Das war zu viel. Markus machte auf dem Absatz kehrt und ging vorsichtig die Treppe nach unten um von Saskia nicht bemerkt zu werden. War seine Frau jetzt ganz durchgedreht? Warum spielte sie mit Puppen? Eine Frau von zweiunddreißig Jahren? Ich glaub es nicht. Ich habe einen Tumor und meine Frau spielt mit Puppen. Marie, so sollte einmal ihre Tochter heißen. Doch es war nie dazu gekommen, weil es nie den richtigen Zeitpunkt dafür gab. Aber Moment mal. Saskia war doch vor acht Jahren Mal schwanger gewesen. Sie hatten damals beschlossen das Kind abzutreiben, weil er gerade dabei war das Autohaus aufzubauen und ein Kind zu der Zeit keinen Platz in ihrem Leben hatte.

Was heißt hier wir haben beschlossen, sagte auf einmal eine Stimme in ihm? Du warst es doch, der beschlossen hat und Saskia hatte keine Chance und auch nicht die Kraft sich zu wehren. Ihm wurde auf einmal wieder richtig übel. Auf dem schnellsten Weg rannte er ins Bad um zu erbrechen. Als er dann am Waschtisch stand, um sich das Gesicht abzuwaschen und die Zähne zu putzen, sah er sein Gesicht im Spiegel. Wer bist du überhaupt? Was ist aus dir nur geworden? Du hast alle um dich herum nur gedemütigt und verletzt und geglaubt die Welt dreht sich nur um dich. Verdammt, was bin ich nur für ein Arschloch geworden. Schau dich an. Eine leere gefühllose Hülle bist du. Weiter nichts. Kein Wunder, dass dich niemand mag. Du hast dir die letzten Jahre alles nur erkauft und alles aufgegeben, was dir im Leben einmal wichtig war. Und jetzt das. Wenn es wirklich Krebs ist, kannst du es nicht mal mehr gut machen. Markus konnte sein eigenes Spiegelbild nicht mehr ertragen und eilte aus dem Bad. Von Saskia war weiterhin nichts zu sehen. Die beschäftigte sich weiterhin auf dem Dachboden mit ihrer Marie. Fürchterlich. Die arme Saskia. Was habe ich nur getan? Was ist nur aus uns geworden? Wo sind all unsere Träume geblieben? Ich muss erst mal hier raus.

Kapitel 2

Markus verließ das Haus, setzte sich in seinen Wagen und fuhr planlos durch die Stadt. In seinem Kopf herrschte das völlige Chaos. Entgegen seinen Gewohnheiten beschloss er, einen trinken zu gehen, um zur Ruhe zu kommen. An einer Kneipe hielt er an und parkte das Auto. Es war mittlerweile gegen 16:00 Uhr. In der Kneipe saßen schon ein paar Männer am Tresen, um ihr Feierabend Bier zu trinken. Von den Tischen war nur einer mit einem jungen Pärchen besetzt. Zuerst überlegte er sich, ob er einen freien Platz am Tresen nehmen sollte, um sich mit einem Gespräch abzulenken, verwarf den Gedanken aber schnell, da er eigentlich allein sein wollte. Er steuerte auf einen freien Tisch in der Nähe des jungen Pärchens zu und ließ sich nieder. Im Raum zogen Schwaden von Zigarettenrauch umher und er genoss, obwohl er vor Jahren mit dem Rauchen aufgehört hatte, den Geruch. Markus schaute sich um und dachte bei sich, wie lange war er schon nicht mehr in einer Kneipe gewesen? Das Klientel war ihm in den letzten Jahren einfach zu billig geworden. Früher war er oft mit Saskia in Kneipen gegangen, um Spaß zu haben, Darts oder Pool Billard zu spielen und Freunde zu treffen. Freunde, wen hatte er denn noch? Ihm fiel beim besten Willen niemand mehr ein. Da er sich in den letzten Jahren ausschließlich um sein Geschäft gekümmert hatte, sagte er ausgesprochene Einladungen immer ab. Mit der Zeit wurden die Einladungen immer seltener, bis sie ganz ausblieben. Auch sonst hatte er jeglichen Kontakt zu seinen früheren Freunden abgebrochen, da er der Meinung war, dass sie nicht mehr zu seinem Lebensstil passen würden. Die Leute, welche durch Geschäftskontakte hinzugekommen waren, konnte man weder in der Kategorie Freunde noch Bekannte einordnen. Es waren halt einfach Geschäftspartner, mit denen man mal essen ging, um über’s Business zu reden und sich dann völlig unverbindlich wieder trennte. Soweit er wusste, war auch Saskia völlig isoliert. Auch ihr war vom früher gemeinsamen Freundeskreis niemand mehr geblieben.

„Was darf es denn sein“, fragte eine angenehme weibliche Stimme. Markus löste sich aus seinen Gedanken und sah auf. Vor ihm stand eine junge Frau mit einem kleinen Block in der Hand. Sie hatte eine ausgesprochen nette Ausstrahlung und wartete auf seine Bestellung. Über ihrer Jeans trug sie eine rote Schürze mit dem Werbeaufdruck einer Brauerei. Ihr Oberteil lag eng an und zeigte deutlich, dass sich darunter eine perfekte Figur verbarg. Um den Hals trug sie ein dezentes silbernes Kettchen mit einem Herzanhänger, auf den ein großes F graviert war. Die Haare hatte sie hochgesteckt, sodass man ihren schlanken Hals und ihr hübsches Gesicht deutlich sehen konnte.

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