Werner A. Korn - Heimische Heilpflanzen

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Jahrtausendalte Erfahrungen und Überlieferungen, welche die Naturheilkunde begründeten, wurden nach und nach von der modernen Medizin weitgehend verdrängt.
Etliche Pflanzen, deren heilende Eigenschaften in Vergessenheit gerieten, bezeichnete man kurzerhand als Unkraut und vernichtete sie sogar.
Auch in den Bereichen Küche und Kosmetik vernachlässigte man die Verwendung der würzigen und hilfreichen Heilkräuter.
Seit dem 20. Jahrhundert wird diesen Heilpflanzen nun wieder die Aufmerksamkeit geschenkt, die ihre Bedeutung verdient.
Heil- und Gewürzpflanzen können Beschwerden lindern, das allgemeine Wohlbefinden fördern, ja sogar Krankheiten vorbeugen und somit die körperliche und geistige Gesundheit stärken. Die meisten Heilpflanzen enthalten mehrere heilkräftige Wirkstoffe, die in ihrer Gesamtheit gezielt den Organismus unterstützen, Körperfunktionen und bestimmte Organe stärken und Abwehrkräfte fördern. Eine Selbstbehandlung ist allerdings nur bei leichten Erkrankungen angesagt.
Hier finden Sie Tipps zum Anbau von Heilpflanzen im eigenen Garten, Hinweise auf Inhaltstoffe der Pflanzen und Rezepturen für die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Küche, Gesundheit, Kosmetik und Haushalt.
Dieses Buch ist kein medizinischer Ratgeber und kein Wegweiser für medizinische Selbstdiagnose. Es handelt sich vielmehr um eine Sammlung von Überlieferungen und Erfahrungsberichten aus der Volksmedizin.
Die hier beschriebenen Empfehlungen für Anwendungen mit Heilpflanzen sind keine Arzneimittel zur Heilung von Krankheiten.
Im Krankheitsfall ist unbedingt der Weg zum Arzt, Therapeuten oder erfahrenen Apotheker erforderlich. Allergiker und chronisch kranke Menschen, die ständig Medikamente einnehmen müssen, sollten in jedem Fall vor Anwendungen mit Heilpflanzen ihren Arzt befragen. Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf die verschiedenen Inhaltstoffe der Pflanzen. Was dem einen gut tut, kann für einen anderen sogar schädlich sein.

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Ausnahme: Die Blätter der Brennnessel sammelt man nur bei abnehmendem Mond! Auch sollte Brennnesseltee nur bei abnehmendem Mond getrunken werden.

Blütentage: Zwillinge, Waage, Wassermann.

Nicht verwelkte Blüten werden von Frühjahr bis Spätsommer, zur Mittagszeit, bei zunehmendem oder Vollmond geerntet, wenn die Sonne scheint.

Frucht und Samentage: Widder, Löwe, Schütze.

Früchte und Samen sollten immer reif sein, nicht grün oder matschig. Geerntet werden sie bei trockenem Wetter, jedoch nicht in der Mittagshitze, von Sommer bis Herbst. Für die sofortige Verwendung sammelt man sie bei zunehmendem Mond, zum Aufbewahren und haltbar machen bei abnehmendem Mond. Ungünstige Tage sind: Steinbock, Fische, Krebs und Jungfrau.

Konservieren und Lagern

Zum Abfüllen und Lagern der Kräuter, unabhängig von der Erntezeit, wählt man die Zeit des abnehmenden Mondes.

Bei zunehmendem Mond besteht die Gefahr der Fäulnisbildung. Die geeigneten Gefäße sind dunkle Gläser oder Papiertüten. Helligkeit wirkt sich ungünstig auf die Inhaltstoffe aus. In Töpfen gepflanzt, kann man die meisten Kräuter an einem hellen, warmen Platz gut im Haus überwintern. So hat man die Möglichkeit, auch in der kalten Jahreszeit frisch zu ernten.

Einfrieren

Ganze Kräuterzweige oder Blätter auf einem Backblech oder einer Platte ausbreiten und einfrieren. Sobald die Kräuter gefroren sind, füllt man sie in verschließbare Gefrierdosen. Kleingehackte Kräuter kann man im Eiswürfelbehälter mit etwas Wasser zu Kräuterwürfeln einfrieren.

Trocknen

Ganze Zweige von Kräutern kann man zu kleinen Sträußchen binden und zum Trocknen aufhängen. Einzelne Blüten, Blätter und Früchte werden vor dem Trocknen kleingeschnitten, dann breitet man sie auf einem sauberen Tuch oder Papier aus und wendet sie gelegentlich um. Der Platz sollte schattig und luftig sein, nicht in der Sonne oder in geheizten Räumen auslegen. Wenn die Kräuter bei Berührung rascheln ist der Trocknungsvorgang abgeschlossen. Wurzeln vor dem Trocknen sauber waschen und die Seiten- und Faserwurzeln entfernen. Anschließend spaltet man die Wurzel der Länge nach und hängt sie, an Fäden aufgezogen, an einen luftigen, schattigen Platz.

Nach dem Trocknen sollten alle Pflanzenteile in gut verschließbare Gefäße gefüllt und aufbewahrt werden.

Getrocknete Pflanzerteile sollten niemals mit Metall in Berührung kommen (keine Blechdosen verwenden).

Kräuteressig

Selbstgemachter Essig mit frischen Kräutern immer bei abnehmendem Mond ansetzen. Geeignete Kräuter sind z. B. Estragon, Dill, Zitronenmelisse, Basilikum, Kapuzinerkresse, Salbei, Weinraute, Eberraute, Minzen, Majoran, Rosmarin, Pfefferminze, Thymian und Oregano.

Die ausgewählten frischen Kräuter säubern, abtrocknen und klein schneiden, in eine weithalsige, saubere, dunkle Flasche geben und mit einem guten Wein- oder Obstessig aufgießen. Alle Pflanzenteile müssen gut bedeckt sein, sonst besteht Schimmelgefahr! Die Flasche wird anschließend fest verschlossen. An einem sonnigen Platz lässt man den Ansatz ca. 4 Wochen lang ziehen, wobei man täglich einmal durchschüttelt. Nach dieser Zeit wird die Flüssigkeit durch ein sauberes Tuch gefiltert, das man am Schluss noch kräftig ausdrückt. Dann füllt man den fertigen Essig wieder in eine gut verschließbare dunkle Flasche. Die Beigabe von 1 bis 2 frischen Kräuterzweigen oder Zitronenscheiben ergibt einen besonders delikaten Geschmack.

Kräuteröl

Die Herstellung von Öl mit frischen Kräutern sollte immer bei abnehmendem Mond erfolgen. Geeignete Kräuter sind z. B. Thymian, Rosmarin, Basilikum, Oregano, Salbei, Minze, Majoran, Estragon, Eberraute, Dill, Lavendel, Knoblauch und Johanniskraut.

Die ausgewählten Kräuter werden mit einigen Tropfen reinem, kaltgepressten Oliven- oder Distelöl im Mixer oder Mörser zu einem Brei verarbeitet, anschließend in einer keimfreien, dunklen Flasche mit dem gleichen Öl aufgegossen und 4 Wochen fest verschlossen an einem sonnigen Platz aufgestellt. Alle 2 bis 3 Tage durchschütteln. Danach seiht man das fertige Öl durch ein sauberes Tuch in eine sterile Flasche und bewahrt es im Kühlschrank auf.

Zubereitungen und Anwendungen

Falls keine anderen Angaben gemacht werden, sind folgende Zubereitungsmöglichkeiten zu empfehlen:

Tee oder Aufguss

Wenn keine anderen Angaben gemacht werden, verwendet man 1 TL getrocknete oder 2 TL frische Kräuter für ¼ l Wasser.

Die kleingeschnittenen Pflanzenteile mit siedendem Wasser übergießen, bei Tee meist 10 Min., bei Aufguss ca. 3 Std. ziehen lassen, dann abgießen. Dabei die Kräuter gut ausdrücken.

Es sollten nur Keramik- oder Porzellangefäße benutzt werden. Heilwirkende Tees immer nur mit Honig oder gar nicht süßen. Wenn nicht anders angegeben, werden die Tees nach dem Essen getrunken, da sie die Verdauungssäfte verdünnen und dadurch evtl. Verdauungsbeschwerden verursachen könnten. Vor dem Essen trinkt man jene Teesorten, die die Verdauungssäfte (Magensäfte) anregen.

Absud, Abkochung oder Essenz

Meist gilt: 1 EL getrocknete oder 2 EL frische Kräuter mit ½ l kochendem Wasser übergießen, ca. 30 Min. köcheln, durch einen Filter abseihen und gut ausdrücken. Feuerfeste Glas- oder Porzellangefäße benutzen. Der Absud ist im Kühlschrank 2 bis 3 Tage haltbar.

Tinktur

50 g frische oder getrocknete Kräuter mit 250 ml 70%igem Alkohol ansetzen. In fest verschlossenem Glas an sonniger Stelle 4 Wochen ziehen lassen, einmal täglich durchschütteln. In dunkle Flaschen abseihen und an einem dunklen Ort lagern.

Tinkturen werden entweder unverdünnt auf einen Löffel Zucker, oder verdünnt mit ¼ l Wasser, in der Regel 10 bis 20 Tropfen, eingenommen. Man kann sie auch für Kompressen, Badezusätze oder zur Salbenherstellung verwenden.

Vorsicht: Alkoholische Tinkturen und Essenzen nicht an alkoholkranke Personen oder Kinder verabreichen.

Kräuterwein

Eine Handvoll Kräuter mit ½ l gutem, trockenen Weißwein oder Rotwein aufgießen, kurz aufkochen und anschließend abkühlen lassen. Viele Sorten werden aber auch nur kalt angesetzt (z.B. Weißdornwein). Kräuterwein ist nicht lange haltbar und man sollte ihn nicht in großen Mengen auf Vorrat zubereiten. Ein ½ l Wein sollte innerhalb von 3 Tagen getrunken werden.

Mundspülung und Gurgelwasser

Für Mundspülungen verwendet man hauptsächlich einen ungesüßten

Kräuteraufguss oder Absud.

Zum Gurgeln nimmt man ebenfalls den Aufguss oder einen Absud. Je nach Art der Beschwerden, z.B. bei Erkältungen oder Halsentzündungen, gibt man dabei etwas Honig in das Gurgelmittel.

Dampfbad, Inhalation

Man übergießt in einer Schüssel eine Handvoll getrocknete oder frische Kräuter mit 1 l siedendem Wasser. Dann deckt man den Kopf über der Schüssel mit einem großen Tuch ab und inhaliert 5 bis 10 Min. lang die heißen Dämpfe. Für Inhalationen kann man auch einige Tropfen ätherisches Öl der ausgewählten Pflanze in das heiße Wasser geben.

Badezusatz

Für Hand- oder Fußbäder:10 g getrocknete Kräuter mit 1 l siedendem Wasser übergießen, 15 Min. ziehen lassen, abseihen und mit ca. 9 l warmem Wasser aufgießen.

Für Vollbäder:100 g getrocknete Kräuter mit 5 l siedendem Wasser übergießen, 15 Min. ziehen lassen, abseihen und ins Badewasser geben.

Für Sitzbäder:50 g getrocknete Kräuter mit 1 l siedendem Wasser übergießen, 15 Min. ziehen lassen, abseihen und mit 9 l warmem Wasser aufgießen.

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