Michael Schenk - Die Pferdelords 03 - Die Barbaren des Dünenlandes

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Mit der zwölfteiligen Saga um die Pferdelords entsteht die faszinierende Chronologie eines Reitervolkes. Im Verlauf der Abenteuer entwickeln sich Kultur und Technik der beteiligten Völker, vom einfachen Signalspiegel hin zum optischen Präzisionsinstrument, der Dampfmaschine und, im letzten Abenteuer, sogar dem Luftschiff. Die Pferdelords begegnen bestehenden und untergegangenen Königreichen, den Elfen des Waldes und denen der See, Zwergen, Sandbarbaren, fliegenden Lederschwingen und krebsartigen Irghil, immer wieder bedroht von den Orks des schwarzen Lords und seinen gestaltwandlerischen Magiern. Die Pferdelords lassen eine faszinierende Welt entstehen und unterhalten mit Action, Spannung und Humor.
Hier liegt die Reihe nun erstmals in einer vom Autor überarbeiteten und ergänzten e-Book-Ausgabe vor. Jedes Abenteuer ist in sich abgeschlossen.

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beschützt. Nun hatte ihr Volk eine andere Heimat gefunden, aber die Tote

Wache des Königs hielt noch immer die alte Grenze.

Kapitel 3

Die alten Lieder wussten zu berichten, dass die Menschen des Sandes einst in

festen Städten lebten. In Städten mit Häusern und Mauern aus Stein. Aber es

waren sehr alte Lieder, und kaum ein Angehöriger des Sandvolkes konnte

sich vorstellen, dass es tatsächlich jemals so gewesen sein sollte. Seit Urzeiten

schon waren ihre Heimstätten beweglich, um dem wechselnden Wüstenwind

trotzen und dem Sturm weichen zu können. Die Städte des Volkes hatten

keine Häuser und keine Mauern und auch keine Namen. Sie waren

Heimstätten und wurden nach den Clans benannt, die sie bewohnten. Die

Heimstatt des Nagerclans war typisch für die Zeltstädte des Nomadenvolkes.

Das Erste, was man von einer Heimstatt erblickte, waren die

Aussichtsplattformen, die sich auf einem geschälten Pfahl erhoben. Es waren

hohe und starke Pfähle, die man aus Bäumen gefertigt hatte und von denen

ein jeder mit Blut bezahlt worden war, denn im Land des Sandvolkes gab es

keine Bäume und schon gar keine Wälder. Man musste das kostbare Holz aus

den Ländern anderer Völker holen. Aber das Sandvolk hatte nicht viel, mit

dem sich handeln ließ, und so nahm es sich mit Gewalt, was es brauchte.

Manchmal gelang dies ohne Blutvergießen, manchmal brachte man

gegnerische Schädel für diese Kämpfe, manchmal musste man eigene

zurücklassen. Der Preis dafür – die hohen Pfähle – wurde sorgsam gepflegt

und mit den Zeichen der Krieger versehen, die um sie gekämpft hatten.

Die Plattformen dienten dazu, die Annäherung eines Gegners zu erkennen,

doch der Hauptfeind des Sandvolkes bewegte sich nicht auf der Erde, sondern

darunter.

Sandwürmer sahen nicht besonders gut, und das brauchten sie auch nicht,

da sie im Wüstensand tief unter der Oberfläche lebten und nur nach oben

kamen, wenn sie etwas Fressbares entdeckt hatten. Sie nahmen Vibrationen

im Boden noch über große Entfernungen wahr, wobei sie besonders auf

gleichförmige Erschütterungen reagierten, wie Lebewesen sie bei der

Fortbewegung erzeugten. Ein Angehöriger des Sandvolkes lernte daher früh,

seine Füße in veränderlichem Rhythmus aufzusetzen.

Aber auch die Sandwürmer riefen Vibrationen hervor, wenn sie sich unter

der Oberfläche hindurchwühlten, und genau das machte man sich bei den

Plattformen zunutze. Denn auf ihnen erhoben sich Stangen mit dünnen

Metallplatten, die zu schwingen und zu klirren begannen, sobald sich ein

Sandwurm näherte. Und da die Plattformen mit Bedacht immer viele Längen

vor der Heimstatt errichtet wurden, hatten deren Bewohner im Falle eines

Alarms genug Zeit, um sich auf den Wurm vorzubereiten.

Es gab nicht viel, was ein Angehöriger des Sandvolkes gegen einen

Sandwurm aufzubieten hatte. Da war zum einen die Schnelligkeit seiner Füße

und zum anderen das Gift des Sandstechers, das allerdings eine bestimmte

Stelle im gewaltigen Maul des Wurms erreichen musste. Es war nicht leicht,

einen vergifteten Pfeilstachel in diese Stelle hineinzutreiben, und so versuchte

das Sandvolk lieber, dem Wurm rechtzeitig zu weichen oder seine

Aufmerksamkeit erst gar nicht zu erregen.

Ein Sandwurm verfügte neben seinem Vibrationssinn über die Fähigkeit,

eine Wärmequelle an der Oberfläche auszumachen, und so entfachte kein

Angehöriger des Sandvolkes ein Feuer direkt am Boden. Aus diesem Grund

erhoben sich auch die Wohnstätten der Clans auf Pfählen über dem

Wüstenboden. Das dazu benötigte Holz war jedoch einfacher zu erhalten,

denn die verwendeten Pfähle durften kürzer sein, und für die

Bodenplattformen der Häuser genügten sogar sorgsam gebundene

Knüppelhölzer. Die Feuer wurden stets klein gehalten, doch konnte man nicht

ganz auf sie verzichten, denn man musste kochen und brauchte in den eisigen

Wüstennächten auch eine Wärmequelle. Als Brennstoff wurden die reichlich

vorhandenen und schnell nachwachsenden Stachelpflanzen genutzt.

Aus deren Fasern wurden auch die halbkugelförmigen Zelte gefertigt, die

auf den Pfahlplattformen standen und als Behausung für die Menschen

dienten. Die Fasern wurden von den Frauen zugeschnitten, sorgfältig weich

gekaut und danach zu dicken Strängen geflochten, wodurch die Zelte

überraschend dicht waren und gut vor Wind und Sand schützten, sofern man

den Eingang sorgsam mit einem Fell oder einer Lederhaut bedeckte. Das bei

einem Regensturm herabstürzende Wasser ließ die getrockneten

Pflanzenfasern ungeheuer schnell aufquellen, sodass sie das Zeltdach

zuverlässig abdichteten.

In der Mitte jedes Hauszeltes erhob sich eine Steinplatte, auf der gekocht

und geheizt wurde und über der sich ein Loch im Zeltdach befand, durch das

Rauch und Gerüche abziehen konnten. Manchmal löschte ein besonders

starker Regen das Feuer, doch man störte sich nicht daran, denn in der Wüste

war Regenwasser kostbarer als Glut.

Der Regen brachte viel mehr Wasser als das Fleisch der Stachelpflanzen.

Wenn er fiel, sammelten die Menschen des Sandvolkes das Nass in

gebrannten Gefäßen und traten oft unbekleidet aus ihren Pfahlzelten heraus,

um die seltene Erfrischung zu genießen. Doch mitunter schwoll der Regen

zum Regensturm an, und das Wasser wurde zur Gefahr. Denn die riesigen

Tropfen schlugen mit großer Wucht vom Himmel herunter, sodass der

trockene Boden sie nicht schnell genug aufnehmen konnte. Pfützen bildeten

sich, wuchsen zusammen und bedrohten das Leben der Menschen, wenn sie

nicht rechtzeitig die hohen Pfahlzelte erreichten.

Die Pfahlbauten waren in konzentrischen Kreisen angeordnet. Die äußeren

Ringe waren den Zelten der Krieger vorbehalten, gefolgt von denen der

Nicht-Krieger. Die Eingänge wiesen ins Kreisäußere, sodass ein Angreifer

notfalls vom Zelt aus bekämpft werden konnte. Der innere Zeltring war den

Frauen und Kindern vorbehalten, die so am besten geschützt waren. Auch die

gebundenen Männer und Frauen mussten diese Trennung einhalten, denn

Tradition und Notwendigkeit verlangten es so. Wenn sie den hitzigen Drang

verspürten, einander zu bedecken, geschah dies in einem der dicht an dicht

stehenden Frauenzelte. Nicht selten gaben die zuhörenden Frauen später ihre

Kommentare ab, worüber nicht jeder der Krieger glücklich war.

In der Mitte der Heimstatt schließlich stand das Schädelhaus. Es wurde

von einem Geflecht aus Pfählen gestützt, denn es war ein großes Haus, in dem

der Kriegerrat zusammentrat und in dem die Trophäen seiner Streifzüge

aufbewahrt wurden. Die Eingänge wiesen in die vier Himmelsrichtungen, und

die Wände dazwischen waren mit den genommenen Schädeln bedeckt. Viele

Krieger traten in dem Rat zusammen, und es gab viele genommene Schädel,

daher hob sich die Kuppel des Schädelhauses weit über die anderen Pfahlzelte

empor.

Musste die Heimstatt verlegt werden, so wurden Pfahlzelte und Inventar

auf Schleppen aus Stachelpflanzenfasern verstaut, die von den Frauen

gezogen wurden, während die Kinder um sie herumtollten und die Krieger sie

beschützten.

Obgleich die Gebäude der Heimstatt aus Holz und Stachelpflanzen

bestanden, waren sie keineswegs schmucklos. Die Frauen nutzten die farbigen

Mineralien, die sie in Sand oder Gestein fanden, zerdrückten sie und mischten

sie mit Wasser zu einem Brei, mit dem sie das Holz oder die Pflanzenfasern

färbten. So zeigten sich die Gebäude der Heimstätten in verschiedenen Rot-,

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