Ingo M. Schaefer - ARTIR - Krieger der Wahrheit

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"Wahrheit?", fluchte sie. «Die ist heutzutage nicht erwünscht.»
Im magischen Balidan beherrschen seit Jahren ungesühnte Morde, Folter und Erpressungen den Altag der Menschen. Sie leben in Angst und Furcht.
Obwohl alle Menschen Waffen tragen und mächtigen Gruppen angehören, ist niemand sicher. Zwar können alle Gruppen zaubern, dennoch sind sie unsichtbaren Attentätern ausgeliefert.
Im Klima der Willkür und Unterdrückung traut sich niemand Wahrheiten auszusprechen und dafür zu kämpfen oder zu sterben.
Der junge Artir gehört keiner Gruppe an und kann nicht zaubern. Schutzlos ist er jeder Folter ausgeliefert. Er besitzt keine Waffe und sucht in allen Städten Aufnahme. Niemand will ihn, aber alle brauchen ihn.
Ihm bleibt nur die Flucht in die Wildnis. Als er erfährt, wer seine Gruppe ist, nimmt er den Kampf auf, um die Wahrheit zurück nach Balidan zu bringen.

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Was kümmerte mich Lorov oder sein Bruder? Was hatte ich damit zu tun, ob sie Balidan beherrschen wollten? Nichts und wieder nichts. Ich konnte nicht kräfftern und wusste nicht, wer ich war. Ich hatte genug damit zu tun, um zu leben. Was interessierten mich die Intrigen und verrückten Pläne der Brüder?

Ich befreite mich von meinen Taschen, entknotete das nasse Hemd. Die drei Furchen bluteten nicht mehr. Ich hatte noch drei volle Kolben. Einen öffnete ich. Es war wichtig ein zweites Mal Spucke auf die Kratzer zu streichen, auch wenn es schmerzhafter war als die Folter der Vomen. Fünf Schwarze, wenn ich die Frau dazu rechnete, waren notwendig, um mich zu Boden zu werfen. Früher genügte einer. Das sagte ich mir laut, um mich aufzubauen. Ich knotete das Hemd abermals fest um mich herum. Spucke und Wasser. Beide zusammen heilten meine Wunden. Je süßer umso schneller. Warum das so war, wusste ich nicht.

Ich breitete meinen Mantel aus. Er bestand aus Schnapperhaut, die Nässe abwies. Drei Tage lag ich in der Mulde. Fünf Jahre Wildnis, permanent verwundet und mein innerer Antrieb, der mich nach Süden zog, hatten mich abgehärtet. Aller Speichel war aufgebraucht. Ganz verheilt waren die Kratzer nicht, aber sie schlossen sich. Auf jeden Fall kam bald die nächste Konfrontation mit einem oder einer Naveren. Sie wollten mich fressen. Ich brauchte die Spucke.

Zumindest lag ich auf der richtigen Seite um weiter gen Westen und gen Süden zu kommen.

Ich hangelte mich an der Klippe nach Westen entlang. Das raue Gestein ritzte Hände und Beine blutig. Mit zunehmender Dunkelheit stieg ich über die Kante. Tawa lag weit hinter mir. Wenn Lorov auf etwas saß, das schwebte und unsichtbar war, wollte ich viele Kilometer zwischen ihm und mir legen. Ich wanderte die Nacht durch. Eine schnarchende Naverensippe umging ich. Im Morgengrauen fand ich eine Nadelbaumgruppe und kletterte an den Dornen soweit hoch, dass Naveren erfolglos sprangen und kein Vogel von oben etwas sah. Ich entdeckte einen kleinen See, der die Bäume hier überleben ließ.

Derart mit Wasser und Schutz abgesichert kam niemand an mich heran, was für meine derzeitige Lage zum Überleben wichtig war.

Der alte Lorov war sich sicher, mich getötet zu haben, und hatte Angst davor, dass ich erfuhr, wer ich war. Dann wurde sein Gespräch mit dem Bruder seltsam. Es gäbe Leute, die auf mich warteten, für die ich eine Hoffnung sei. Warum vertrieben mich dann die Menschen aus den Städten, die ich betrat? Das machte keinen Sinn. Welcher Name durfte nicht genannt werden und wäre nun gelöscht in der Jugend?

Sie wollten die Horte vernichten. Warum? Gerne vergaß ich die Zeit dort. Aber gleich vernichten? So schlimm war es nun nicht gewesen.

Bestimmt gab es genug Menschen, die sich den beiden entgegenstellten und die Absichten der beiden durchkreuzten. Schließlich konnten alle kräfftern, wie die Gruppen das Zaubern nannten und der Alte eindrucksvoll zeigte.

Hätte ich auch gern gekonnt.

Tag auf Tag verging. Die Wunden heilten zunehmend. Ich begann wieder zu jagen oder aß zur Not Früchte, wenn kein Tier sich fangen ließ. Noch fühlte ich mich zu nah an der Stadt und damit der möglichen Entdeckung durch Lorov unsicher. Er ritt ein Wesen, das flog. Machte Lorov sich und sein Tier unsichtbar? Die Frage war wie jene wichtig, warum ich keinen Windhauch in Tawa spürte, wenn ein flügelschlagender Vogel über mir schwebte. Es gab ein Wesen, es Vogel zu nennen wäre falsch, das einen Menschen tragen konnte. Aber das, nein, das war unmöglich. Ich wischte den Gedanken fort.

Nach Wochen der Genesung lief ich gen Westen. Diesmal wich ich allen Gefahren aus statt sie zu suchen. Die Narben durften nicht aufplatzen. Mich beschäftigte ein Problem, das ich lösen wollte und keine Lösung fand.

Die schwarz tragende Frau vergaß ich nicht.

Ich grüßte sie als Schlame und wurde von hinten gestoßen.

Jemand fand es nicht gut, dass ich die Frau auf diese Weise grüßte. Als ob dieser jemand darin eine Gefahr sah, als ob es um die Aufdeckung eines Geheimnisses ging, als ob jemand verhindern wollte, dass ich mehr heraus fand. Danach folgte alles dem Schema der letzten Jahre.

Was war an der Frau, das ich nicht verstand und herausfinden wollte? Irgendetwas hämmerte gegen meinen Kopf, als ob ich es wissen müsste. Die Angelegenheit ließ mich nicht los. Warum beschäftigte mich das? Tawa wollte mich töten. An ein Zurück war auf keinen Fall zu denken. Ich hatte mich entschieden ins Südgebirge zu gehen, wenn die Menschen in den Städten mich nicht haben wollten. Diese Entscheidung stand über allem.

Was aber faszinierte mich an der Frau? Obwohl sie als Vome verwandelt wurde, war dies eine Lüge, weil in ihr die Schlame lebte. Das widersprach den Grundsätzen, die mir gelehrt wurden.

Ich war kein Fachmann für Zauber, Verwandlungen und Horte, gerade ich nicht. Ich versuchte mich an alles zu erinnern, was ich für die Lösung meiner Frage benötigte.

Die Verwandlung war heilig, unumkehrbar. Dafür ging man auf die Suche, die im Hort begann.

Meine erste Erinnerung war der Anblick der vier Männer, ihre Gesichter abgewandt, die mich an Beinen und Armen festhielten. Das erste Gefühl war Schmerz, der meinen Arm hinaufkroch, meinen Körper und Kopf erreichte, bis ich mich vor Schmerzen krümmen wollte. Ein muskulöser starker Loxmen presste ein Armband auf mein rechtes Handgelenk, das hart wie Eisen und genauso schwer wurde. Dann ließ auch er mich los. Die Schmerzen machten mich starr. Eine Menschenmenge aus vielen Farben sah mich an.

„Wer hat ihn gebracht?“, rief der kleine Loxmen. Niemand meldete sich.

„Wo sind die Eltern?“, rief die Menge. Niemand meldete sich.

Zwei Männer packten mich grob, schwarze Männer und schoben mich vor eine achteckige Öffnung.

„Sei gegrüßt, Sucher, wer sind die Eltern?“, fragte ein Stimmenchor aus der Öffnung.

„Niemand ist da.“

„Das gab es noch nie“, riefen die Stimmen. „Jedes Kind hat Eltern. Wo sind sie?“

Niemand meldete sich.

Ich hatte keine Eltern, was immer das sein sollte. Es gab keine Bilder, keine Personen vorher. Jemand legte mir ein Armband an und ich wusste nichts mehr. Später erfuhr ich, dass das allen so ging. Kein Sucher wusste, wer seine Eltern waren, und woher er kam. Aber den Stimmen schien das nicht egal zu sein.

Sie stritten miteinander, schließlich riefen sie:

„Sucher, tritt ein! Wir nennen dich Sohn Balidans. Alle deine Entscheidungen, die du hier triffst, werden dich zu deiner Gruppe führen. Sie wird dich aufnehmen, einkleiden, bewaffnen. Geh jetzt in die Halle zu den anderen.“

Ich war der einzige, der keinen Namen trug. Die Stimmen, wir sahen niemals jemanden, nannten die Armbänder DAL.

Ich versuchte meinen nicht zu beachten. Er jagte mir nur Schmerzen in den Arm oder nachts durch den ganzen Körper. Er mochte mich nicht, glaubte ich. Ich sah, wie andere ihre streichelten. Das machte ich auch. Er wurde nur härter, wenn das möglich war. Ab da versuchte ich ihn zu ignorieren. Abziehen oder abtrennen konnte ich ihn nicht. Irgendwie war er mit mir verwachsen, nicht körperlich sondern geistig. Antworten auf meine Fragen bekam ich nicht. Wenn es um Wissen statt um Entscheidungen ging, antwortete mir niemand. Dafür wären die Gruppen da, war die noch freundlichste Antwort. Und nach der Herkunft der Armbänder zu fragen, war vergebens.

Als ich damals die riesige Halle betrat, blieb ich staunend stehen. In der buntesten Decke, die ich so niemals wieder sah, zogen alle möglichen Farben in Schlieren, Tropfen oder Kreisen umher, vermischten sich zu neuen Farben, trennten sich wieder, bildeten neue Formen, die wieder in einem steten Wechsel sich änderten oder ineinander liefen. Kleine Fäden wanderten über die Decke. Sie zu zählen war unmöglich; manchmal sah man so viele, weil sie die Farben verdunkelten, dann schienen sie durchsichtig zu sein. Während alle anderen nach oben sahen, blickte ich umher. Die farbenfrohe Decke verlief ringsum in nach unten reichende einfarbige Zungen, die breite Steinsäulen leckten. Die Decke erhellte den Saal, während die Säulen im Dunkeln lagen. Zwischen den Säulen gab es Räume unterschiedlicher Größe. Bevor ich sie weiter betrachten konnte, ließen mich Schmerzen im Arm wieder zusammen zucken.

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