Ingo M. Schaefer - ARTIR - Krieger der Wahrheit

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"Wahrheit?", fluchte sie. «Die ist heutzutage nicht erwünscht.»
Im magischen Balidan beherrschen seit Jahren ungesühnte Morde, Folter und Erpressungen den Altag der Menschen. Sie leben in Angst und Furcht.
Obwohl alle Menschen Waffen tragen und mächtigen Gruppen angehören, ist niemand sicher. Zwar können alle Gruppen zaubern, dennoch sind sie unsichtbaren Attentätern ausgeliefert.
Im Klima der Willkür und Unterdrückung traut sich niemand Wahrheiten auszusprechen und dafür zu kämpfen oder zu sterben.
Der junge Artir gehört keiner Gruppe an und kann nicht zaubern. Schutzlos ist er jeder Folter ausgeliefert. Er besitzt keine Waffe und sucht in allen Städten Aufnahme. Niemand will ihn, aber alle brauchen ihn.
Ihm bleibt nur die Flucht in die Wildnis. Als er erfährt, wer seine Gruppe ist, nimmt er den Kampf auf, um die Wahrheit zurück nach Balidan zu bringen.

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Ich entschied hier in Tawa mein Glück zu versuchen.

Ich zog mich in meine Welt, die Wildnis, zurück, die mich zu gerne töten wollte, wenn ich nicht aufpasste. Ich entfernte mich mehrere hunderte Meter vom Rand. Das bis zum Kinn reichende Steppengras hinderte mich am schnellen Vorankommen. Zwar bogen sich die verdrehten dreistengeligen Grashalme unter meinem Gewicht, aber es war, als ob ich durch einen Brei ging. Ich hielt auf eine Gruppe Lonabüsche zu, unter der ich meine beiden Taschen und den Stock verwahrt hatte. Dieser war ein geschnitzter Dorn des gewöhnlichen Nadelbaums. In der Wildnis wuchsen aus einem Samen vier Stämme. Aus jedem Stamm ragten neben Ästen die waagerecht und schräg wachsenden steinharten Dornen, die sich mit den anderen Stämmen verbanden. Dieser sturmsichere Stammverbund wuchs bis zu hundert Meter hoch. Manche sahen sogar wie Leitern aus. Die Dornen wurden bis zu zwei Meter lang, waren leicht und stahlhart.

Da ich ein Ausgestoßener war, besaß ich weder Werkzeuge noch Waffen aus Metall. Meine Schneiden schuf ich aus dem überall zu findenden Saramanth, einem durchsichtigen scharfkantigen Stein, härter als die Dornen. Erhitzte ich Saramanthen im Feuer und schreckte sie mit Wasser ab, genügte ein Schlag mit einem Felsstein, um den durchsichtigen Stein zu zersplittern. Kalt war er nicht zu zerschlagen. Die scharf-schneidigen Splitter trennten Felle, Knochen und jedes Holz. Dornen und Saramanthen fand ich überall.

In diesem Teil der südlichen Lande trocknete die Sonne vieles aus. Daher überwogen knorrige Büsche und verschieden harte Gräser. In der näheren Stadtumgebung fehlten Grasfresser und Fleischfresser. Eine Gruppe Steppenenste, vierbeinige braunfellige Grasfresser, die so schnell Jungen bekamen, dass selbst ihre natürlichen Jäger, die Steppennaveren, kaum mit der Jagd nach kamen, sah ich in weiter Entfernung im Osten. Dort hielten sie das Gras niedrig. Hier gab es bis auf Vögel keine Tiere, die mich jagten. Die sechsbeinigen Raubtiere und zugleich meine größten Widersacher in der Wildnis, die Naveren, musste ich hier nicht fürchten. Andere kleinere Fleischfresser, Nestres, vierbeinige schwarz-weiß scheckige scharfzähnige Biester griffen in Rudeln an, wenn die Beute sich nicht wehren konnte oder tot war. Sie konnten mir nicht gefährlich werden.

Im Gegensatz zu den weiß-grau gestreiften dickfelligen Bergnaveren, die bis zu vier Meter lang wurden und mir bis zur Brust reichten, blieben ihre braunen samtenen Brüder in der Steppe kleiner, liefen aber schneller. Beider Krallen waren scharf wie Saramanthen und zudem giftig. Glücklicherweise war das Gegenmittel sofort verfügbar, wenn man an den Speichel im Mund herankam.

Da ich weit genug vom Rand entfernt durch das Gras stapfte, konnten die Menschen im Kessel mich nicht sehen. Ich erreichte die Schlucht, als die Sonne merklich nach Westen gewandert war. Ich musste weiter stromaufwärts, bis ich einen geeigneten Abstieg hinunter zum Wasser fand. Neben dem Strom lief ein Felsenband, war mal einen Schritt, mal einen Fuß breit, bis sich die Schlucht zum Kessel öffnete. Wie ich mir dachte, stand hier keine Wache. Die Menschen dieser seltsamen Stadt rechneten nicht mit Besuch aus dieser Richtung. Tatsächlich begegnete ich in den fünf Jahren meiner Wanderung niemals einem Menschen in der Wildnis.

Keine Wachen sagten viel über das Selbstverständnis der Bewohner aus. Die Wildnis, mein Lebensraum, existierte für Tawa und seine Bewohner nicht. Ich vermutete, dass dies für alle Menschen in Balidan galt. Tatsächlich trauten sich die Leute niemals die Straßen zu verlassen, die die Wildnis trennten und Städte verbanden, um einen Fuß auf natürlich bewachsenen Boden zu setzen.

Auf dem Felsband kam ich schnell voran und stand am Ende der Schlucht, als es bereits dunkler wurde. Die Kessellage begünstigte einen frühen Abend.

Von hier unten wirkten die steilen hohen Wände bedrohlich und einengend, weil ich die Weite gewohnt war. Was die Menschen wohl planten, als sie mit mächtigen Kräfftern dieses Loch in die Erde frästen? Für mich war es ein Gefängnis; die Wache ließ niemanden herein und wohl auch niemanden heraus. Vielleicht brauchte ich auch keinen Ausgang. Wenn sie mich aufnahmen, ich dazu gehören durfte, könnte ich sogar mit den Wänden leben.

Dornenlose Nadelbäume ragten bis zur Hälfte der Steilwände in die Höhe. Die Bewohner hatten sie soweit mit Kraft verändert, dass sie aus einem Stamm bestanden, den man einfacher fällen konnte. Das hatte ich in Targent mal kurz beobachten können. Der Ring aus Nadelbäumen war gute fünfhundert Meter breit, um durch Laubbäume, die ebenfalls niemals in der Wildnis existierten, abgelöst zu werden. Gewöhnliche Laubbäume bestanden aus drei miteinander verwachsenen Stämmen und trugen zahlreiche verschiedene kleine Früchte wie zum Beispiel die süßen Sagakugeln, die, nachdem sie gepflückt waren, hell leuchteten. Die Sagabäume vor mir waren kleiner und zwei-stämmig. An diesen Zweigen hingen kopfgroße bunte Früchte. Wildsagas blieben klein wie meine Fingernägel. Ich sah viele andere Früchte, die so verändert waren, dass ich sie nicht erkannte. Niemand nannte mir ihre Namen. Meine Aufenthalte in Städten mit ihren Nahrungsgürteln blieben zu kurz.

Das hatte einen Grund. Jemandem gefiel nicht, was ich sagte, daraufhin lähmte man mich mit der magischen Kraft und dann fiel man über mich her - mit Klingen, Messern oder auch Hämmer. Ich war allen Erwachsenen wehrlos ausgeliefert. Ich wusste nicht, wie man die Kraft, dieses geheimnisvolle Etwas, nutzen konnte. Niemand erklärte mir, wie es ging. Da ich zu keiner der acht Gruppen gehörte, kümmerte sich niemand um mich. Mir blieb nur die Wildnis und in jeder Stadt um Aufnahme zu bitten. Bisher vertrieben sie mich aus den Städten, folgten mir aber nie in die Wildnis.

Hier am Ende der Schlucht versteckte ich abermals die Taschen und den Stock. Meine Kapuze zog ich fest über mein weißes Haar.

Um zu überleben, musste ich lautloser sein als die Tiere. Ich schlich mich durch den Gürtel näher an die Stadt mit ihren Menschen heran.

Die erste Frau, die ich über eine Steinbrücke auf mich zu gehen sah, verwirrte mich. Obwohl sie sich schwarz kleidete, sah ich in ihre Augen, in ihr Inneres und sah eine Schlame vor mir und traf blitzschnell eine folgenschwere Entscheidung. Ich sprang aus dem grünen Gürtel in ihren Weg, so dass sie abrupt stoppen musste.

„Sei gegrüßt, Schlame!“, rief ich vorlaut und sah zu spät die vier Vomen, die ihr folgten. Arme streckten sich mir entgegen, zeigten auf mich. Eine harte unsichtbare Wand traf mich und haute mich zu Boden.

Die Folter begann. Meine Haut schien zu reißen. Nägel schlugen in die Knochen.

Die vier Vomen drückten meinen Körper mit der geheimnisvollen Kraft nieder. Sie lachten über mich, weil ich machtlos war.

Die Frau blieb stehen, sah mich kalt an, zog sich weder zurück, noch griff sie ein. Die Männer kreisten mich ein. Das hatte ich ja toll hinbekommen. Warum musste ich reden?

Ich kannte die Antwort. Niemals würde ich still sein, wenn es um die Wahrheit ging. Die Frau war keine Vome. Mochte sie Schwarz tragen und alle Merkmale dieser Gruppe mit der Verwandlung erhalten haben. Sie war im Innersten, das tief verschüttet war, eine Schlame.

Die Männer würden ihren Spaß haben, mich zusammenschlagen. Aber die Treppen hoch hinaustreiben? Das bezweifelte ich. Ich saß, nein, ich lag in der Falle. Konnte es schlimmer werden? Eigentlich nicht. Schwere Hammer trafen meine Arme, Beine, Hände, Füße und den Kopf, allerdings ohne die Knochen zu brechen. Die Kraft konnte jeden Schmerz in mir hervorrufen und mich lähmen, aber verletzen konnten nur reale Gegenstände, Waffen, Werkzeuge oder Krallen. Die hatten die Männer glücklicherweise nicht dabei. Aber sie waren in der Lage mit der Kraft eine Waffe zu schaffen, eine Vomenkralle, dann hatte ich ein ernstes Problem. Ich gab kein Geräusch, kein Murren, kein Keuchen von mir. Diese Genugtuung gab ich ihnen nie. Das Gemeine war, ich erfuhr niemals das Ende einer solchen einseitigen Auseinandersetzung, weil die Schmerzen lange anhielten. Mittlerweile standen die vier Männer nur noch einen Schritt entfernt, als ich über mir ein Geräusch hörte. Ein leises Rascheln, als ob Tuch Haut streifte. Etwas war über mir, das ich nicht sehen konnte.

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