Helmut Lauschke - Aus Höhen und Tiefen

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Der Herbst blutet sich hinweg im Laub.
Leg sie zusammen die Briefe und Bücher, die gemalten und ungemalten Bilder, die letzte Blume und das Laub des Herbstes, leg sie zusammen, die Zeit drängt für die letzte Reise. Wenn dir die Träne vor dem Auge steht, verlier sie nicht, gib sie der letzten Blume.
Im Wellengang des Fließens nimmt das Leben das Wort mit auf die Reise. Dem Flusslauf folgen die Reflexionen, doch die Gedichte eilen ihm voraus, wenn es um die Sehnsucht und die Träume der Liebe geht. Es ist der Atem es Bewusstseins, der dahinflieht, um die Erfüllung einzufangen.
Die Finsternis begingen wir festlich, wir standen am Wasser und sahen ihm nach. Lächelnd fuhr der Mond über dein Gesicht und nahm dir die Tränen von den Augen.
Das Verlangen ist, die Zweiheit zu überwinden und die Einheit zu formen. So werde ich In dir die Welt durchwandern, auch dann, wenn es felsig wird und sich die Füße an den Klippen stoßen. Denn ohne Wunden geht es nicht, dich von innen zu erkunden.
Noch ist der Streifen dünn, der den Horizont streckt. Du kehrtest mit dem Traum zurück, denn beim Auftauchen hast du gelacht. Dann fragtest du, wie es weitergehen wird, wenn der Streifen kein Streifen mehr ist und der Feuerball hoch kommt und den letzten Zweifel wegbrennt.
Der Morgen wird nichts Neues bringen außer dem Licht, das die Nacht nicht hält, die wegsinkt zur anderen Seite und dort eindunkelt bis in den Schlaf, was der Tag nicht brachte, nämlich den Frieden, die Mahlzeit, das sichere Haus. Was du gestern noch sahst, ist weg, die Säcke voll Mais und Reis. Selbst die Mehlspur auf dem Boden hat sich verlaufen, ist verweht.
Im Gefäß stecken keine Blumen für den Himmel, sondern Menschen, wie du und ich, die sich in endlosen Lagen bis in den Himmel hoch türmen, nachdem sie das Schreituch über den Hügeln erstickte. Oben helfen sie sich gegenseitig auf.

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Der Brief Der Brief Der Brief war überfällig, wenn er nur nicht so leer wäre. Als gäbe es im Leben nur das Wetter und im Beruf nur den Stress. Da fehlen der Mut zum offenen Wort und die Vorstellung für die Zukunft. Die einen kommen aus dem Husten nicht heraus, halten sich das Taschentuch vors Gesicht, die andern kommen nicht zur Arbeit und die Kinder schwänzen die Schule. Den ganzen Tag sitzen sie vor der Glotze und essen sich dabei dumm und fett. Die Nasen tropfen, doch mit den Mäulern sind sie stumm. Auch wenn es überfällig ist, das Schreiben ist umsonst, denn keiner weiß noch was zu sagen. Alle scheuen sich zu fragen, ob die Uhr noch richtig tickt und überhaupt das Ding noch richtig funktioniert. So bleibt das Angeschriebene liegen, Zeitstaub legt sich in Schichten darauf. Am Schalter stempeln sie die Briefe, wo der Umschlag teurer ist als das, was drinnen steckt. Jedenfalls ging der Brief nicht los, stattdessen klingelte das Telefon, wo es auch nicht viel zu sagen gab.

Ein Bild

Nicht überspitzt

Heute

Schlafstörung

Räumungsbefehl

Vermutung

Tücke des Tages

Abschied

Am Tor der alten Heimat

Ein Felderlebnis

Hügel

Der Türmer

Es bleibt dabei

Stiefel gegen Schale

Versuch, es leichter zu machen

Es muss zu sehen sein

Schlaf!

Du

Anliegen

Worauf es keinen Anspruch gibt

Schneise

Später

Wie du's findest

Auch für dich

Ein letztes Mal

Die letzte Aufstellung

Letzte Vorbereitung

Damals

Herbst (I)

Nachruf (II)

Abrechnung

Stille Nacht

Sprache

Was kommen mag

Dank

Wie an jedem Tag

Rauch

Was fehlt

Nichts

Ach

Am Ende der Träne

Kelchgedanken

Guten Abend, gute Nacht

Im Schlag

Draußen

Lass

Nicht alles

Wohin

So und so

Unsterblich

Hand

Eine von vielen

Und vieles mehr

Richtungswechsel

Herbst (II)

Meißelgeschichte

Herbstblatt

Als der Sonntag kam

Gewagter Blick

Das Andere

Vorm Ausgang

Sturz und Steig

Schwingender Palmfächer

Ein Fall von vielen

Ins Dorf zurück

Morgengruß

Vorstellbar

Du, die schönste Rose

Ein letzter Ruf

Am Zaun, wo der Himmel beginnt

Einem Bilde nachgedacht

Dann

Durchbruch

Geträumt – gestürzt

Die Geheimnisse sind eingewebt

Das, was kommt

Göttlich

Der andere Ton

Bis bald

Es wird weiter gehängt

Zu triumphieren gibt es nichts

Lass die Schaufel stecken

Zwiesprächiger Ruf

Jedes Mal

Einbruch

Sichtwechsel

Im Schulterblick

Abgase

Zifferblatt

Schwellensprung

Ungleichen

Bretterbude

Lesetipp

Das Wort – ein Wagnis

Ein letztes Wort

Der Spruch

Es nimmt kein Ende

Auf fremdem Boden

Was war, was ist

Kernstrahlung

Im Nachhinein

Lähmen – schämen

Impressum neobooks

Abend

Gedanken - Reflexionen

Schütz dich vor der Sonne, der Mond tut dir nichts an, der lässt dich in Ruh. Den Tag sollst du vermeiden, in der Nacht die Dinge tun, die du zum Leben brauchst. Dann wird der Raum doch größer zum Atmen und zur Flucht.

Es wird so bleiben, wie es ist, ein Schlafen gibt es nicht. So irrt der Mensch bei Tage, in der Nacht verwirrt die Sicht.

Wenn

Wenn du wieder auf den Beinen bist und wieder gehst, weil du wieder gehen willst, dann schau nicht nach den Seiten und schau auch nicht zurück, weil dich der Schwindel sonst befällt und du dir das Bein wieder brichst.

Wenn du wieder auf den Beinen bist, dich ans Fenster stellst, weil du sehen willst, was auf der Straße unten geht und fährt, dann blickst du in das Durcheinander und siehst Menschen, die vorübergehen, ohne sich anzusehen und ohne Gruß.

Wenn du wieder auf den Beinen bist, doch die Treppe weder hoch noch runter gehen kannst, dann ist es besser, du schreibst dir einen Brief.

Du siehst mich an und fragst an wen? Schon lange hat dir keiner mehr geschrieben. Ich sage dir, schreib den Brief an dich, schreibe, wie du dein Leben lebst und auch, wie das Leben für dich auf den Beinen wäre, wenn du die Treppe wieder steigen könntest.

Nachruf (I)

Was willst du noch, da ist das Kraterloch. Wenn du da nicht reingehst, steht die Welt auf dem Kopf. Ob der Kopf unten oder oben ist, wer kann schon was dafür, wenn der Stoß von hinten kommt. Stürzt du nach vorne, dann ist die Zeit nicht mehr, um darüber nachzudenken, ob du die Welt von unten oder von oben sehen wolltest.

Doch mach keinen Fehler, solange du denken kannst, denn noch kann etwas schieflaufen, was die Absicht nicht war.

So

Eben ist das Leben nicht, ahnen kann man’s. Wenn es so ist, kann man’s anders auch nicht machen. Sie können lachen, sie können weinen, dazwischen ist die Hölle los.

Einer stößt den Ellenbogen hart in die Flanke des andern. Der andere läuft mit dem Kopf nach unten und das oben die Decke entlang. Da lässt sich einer fallen, als wär er ein Kartoffelsack.

Es hilft alles nicht, man muss durchs Tal. Fürwahr, es ist die Höllenqual.

Morgenrot

Noch ist der Streifen dünn, der den Horizont überzieht und streckt. Du kehrst mit dem Traum zurück, denn beim Auftauchen hast du gelacht. Der Streifen wird dicker, hebt sich höher über die Gerade hinaus. Du fragst, wie es weitergehen soll, wenn der Streifen kein Streifen mehr ist und der Feuerball hoch kommt und den letzten Zweifel verbrennt.

Dann hast du den Traum weggeräumt, bist aus ihm wie aus einer Schüssel gestiegen, dass es das Gestern mit dem Schmerz nicht mehr gab. Schon drückt und zieht es an den Ecken und Enden, es ist der Faden, der dem Gestern nachhängt. Dieser Faden klebt sich an den Tag, da hat die Spinne vorgesponnen, den Faden mit dem Speichel festgemacht am großen Stein der langen Nächte.

Der Morgen wird nichts Neues bringen außer dem Licht, das die Nacht nicht hält, die wegsinkt zur anderen Seite und dort eindunkelt bis in den Schlaf, was der Tag nicht brachte, nämlich den Frieden, die Mahlzeit und das sichere Haus.

So steigt der rote Ball nach oben, drückt die Welt nach unten weg. Es brennt das Feuer, das den Planeten im Erwachen überzieht in der Gewissheit, dass es dabei bleibt und der Traum ein anderer gewesen ist.

Was heute ist, kann auch morgen sein

Was willst du mehr, wenn es nichts zu haben gibt, was mehr, wenn das Wenige immer weniger wiegt?

Was du gestern noch sahst, ist weg, hat sich in Luft aufgelöst, die Säcke von Mais und Reis. Selbst die Mehlspur auf dem Boden hat sich verlaufen, ist verweht.

Was denkst du, wo du bist? Hier wird nicht geschlafen! Dass nicht gegessen wird, weil es nichts zu essen gibt, diese Sache ist bekannt, die der Mutter gehört, wenn sie sich hinlegt, um dich zur Welt zu bringen.

Wo die Mutter dir das Leben gibt, da kommst du so schnell nicht weg, es sei denn, Mutter und du werdet aus der Armseligkeit mit Gewalt vertrieben, was dann sehr schnell und mit Schlägen und mit Schüssen geht.

Es ist nicht so, dass es noch etwas gibt, was man sich vormachen kann, um dem Kind auf die Beine zu helfen, das mit anderen Kindern zwischen leeren Töpfen liegt.

So wird das Kind mit anderen Kindern liegenbleiben, Kinder haben es anderen Kinderaugen vorgemacht. Du wirst es sehen und an mich denken: Nach einer Woche kräht kein Hahn mehr darüber, dass es der Hunger und die leeren Mägen waren.

Neumond

Die Wellen, die Kellen, sie schnellen nach oben und nach unten. Die Schnallen, die Quallen, sie kleben wie Pech. Was nur, wenn es anderes Wetter gibt und aus dem Neumond die Bombe fällt?

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