Johann Benos - Gelehrte Frauen der Antike - Ein Lexikon
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In einem Exkurs erschien es mir richtig, auch einige repräsentative gelehrte griechische Frauen zu beschreiben, die im 14. Jh., 15. Jh., 16. und 17. Jh. sowie im 18. Jh. gelebt haben, um zu zeigen, dass es auch in schwierigen Zeiten Frauen gab z. B. während der Besatzung Griechenlands durch das Osmanische Reich, als Bildung schon für junge Männer beinahe unmöglich war, die kaum eine Möglichkeit fanden, ihren Wissensdurst zu stillen und sogar Gelehrte zu werden, so wie einige Theologinnen des 14. und 15. Jh. Laskarina Bouboulina war die erste Admiralin der Weltgeschichte, die diesen militärischen Rang offiziell in einem Staat erlangte oder Manto Mavrogenous, die erste Generalin der griechischen Geschichte und gleichzeitig Gelehrte, außerdem die erste bedeutende Malerin Neugriechenlands Thalia Flora-Karavia, die bedeutendste Philosophin Neugriechenlands Evanthia Kairi, die Ärztin Matio Megdani-Sakellariou, die gleichzeitig, aber unabhängig von dem Briten Edward Jenner (1749-1823) die Polioimpfung erfand , die jedoch heutekeiner mehr kennt, die erste neugriechische Erzählerin Angeliki Palli, die erste Schriftstellerin Neugriechenlands Elissawet Moutzan-Martinegou, die erste Biographin Neugriechenlands Maria-Anastasia Petrettini, die bekannte Theologin Theoktisti aus Lesbos und das Allround-Talent der Neuzeit Isabella Theotoki-Albrizzi.
2.1.Die Frau in den verschiedenen Epochen griechischer Kultur
Die Lage der griechischen Frau wird in fast allen Abhandlungen über das kulturelle Leben des antiken Griechenlands so behandelt, als entsprächen 1000 Jahre einer Epoche. Die Autoren analysieren die Lage der Frau pauschal vom 7. Jh. v. Chr. bis zum 4. Jh. n. Chr. und benutzen, um ihre Argumente zu untermauern, Autoren wie Homer, Aristoteles und christliche Schriftsteller, als wäre die Zeit stehen geblieben und die Bräuche in dieser Zeitspanne gleich geblieben, ganz so, als würden wir das Leben in Europa vom Mittelalter bis heute wie eine Epoche behandeln und die Frauenrechte des Mittelalters auf die Frau des 19. Jh anwenden. Dabei ändert sich die Welt und damit die Menschen und ihre Einstellung zu einem Thema innerhalb von 20 bis 30 Jahre gewaltig. Die Lage der Frau in 18 Jh war eine andere als im 19. Jh und wiederum eine andere als im 20. Jh. Da wir keine genauen Details über die Änderung der Bräuche und die Lage der Frau in so kurzen Abständen herausfinden können, versuche ich dies jeweils über einen Zeitraum von 200 Jahren, jedoch erst seit 700 v. Chr. und damit der Zeit des Beginns der Geschichtsschreibung. Die früheren Epochen müssen pauschal behandelt werden. Außerdem darf man Hellas nicht als einen Staat mit gleichen Sitten und Bräuchen betrachten, in dem die Frauen überall die gleichen Rechte gehabt hätten. Erst nach Alexander dem Großen dürfen wir die Griechen und Griechinnen des Riesenreiches als zwei Größen behandeln.
2.1.1. Kykladische Kultur (7000 bis 2000 v. Chr.)
Die älteste Kultur auf griechischem Boden nennt man kykladische Kultur, weil die meisten Kulturerzeugnisse dieser Zeit auf den Kykladen gefunden wurden, auch wenn es in Thessalien in der Nähe der heutigen Stadt Volos ein ganzes Wehrdorf gab, das von 7000 bis etwa 1000 v. Chr. existierte, und man dort bei Ausgrabungen viele Tonscherben aus der ältesten Zeit der griechischen Geschichte fand.
Die archäologischen Funde dieser Kultur zeigen die große Bedeutung der Frau. Die Statuen und Statuetten dieser Zeit auf den Kykladen zeigen vorwiegend Frauen mit hohen Hüten, wahrscheinlich Priesterinnen oder Priesterinnen-Königinnen. Sie bezeugen den hohen Stellenwert der Frau dieser Zeit.
2.1.2. Minoische Zeit (2000 bis 1500 v. Chr.)
Die erste Kunde über gelehrte Frauen haben wir aus der sog. minoischen Zeit, und zwar erfahren wir aus der Mythologie, durch Legenden und bildliche Darstellungen, welche große Bedeutung die Frau in dieser Epoche spielte.
In der kretisch-minoischen Zeit spielten die Frauen in Politik und öffentlichem Leben genau die gleiche Rolle wie die Männer. Betrachtet man die Wandmalereien, so sieht man, dass die Frauen an allen Aktivitäten der Männer teilnehmen, und beurteilt man vor allem die griechische Mythologie, die zum größten Teil aus dieser Zeit stammt, waren die Frauen nicht nur Herrscherinnen, sondern auch Kämpferinnen, bedeutende Athletinnen, Jägerinnen und Priesterinnen und übten auch sonst die gleichen Berufe wie die Männer aus.
2.1.3. Mykenische Zeit (1500 bis 1000 v. Chr.)
In der mykenischen Zeit nahm die Bedeutung der Frau in der Politik etwas ab, und ihre Position in der Gesellschaft war nicht mehr unantastbar. Allerdings blieben die vorkommenden hervorragenden Frauengestalten in der Mythologie und in den Legenden genauso zahlreich wie die Gestalten der Männer. Die Göttinnen hielten ursprünglich das Gleichgewicht mit den Männern, nun aber haben wir mehr Götter als Göttinnen und mehr Krieger und kaum Kriegerinnen. Die „Große Mutter“ verlor ihre hervorragende Bedeutung, und aus „Dione“ wurde „Dias“, der mit dem „Zeus“ verschmolz. Nun haben wir auch viele Seher und Priester. Die Frauen konnten noch Könige auf den Thron bringen oder absetzen, Herrscher waren nun meistens Männer. Aber Frauen liebten den, den sie wollten, und wenn sie uneheliche Kinder bekamen, auch wenn sie verheiratet waren, sagten sie einfach, es handele sich um das Kind eines Gottes, was die Väter oder Ehemänner auch akzeptierten. So wurde die autretene Doppelmoral der Gesellschaft, die den Frauen nicht zugestand was den Männern erlaubt war, gesellschaftlich akzeptiert. Antiope, verheiratet mit Enopeus, gebar von Zeus angeblich Zwillinge, Zethos und Amphion, Kalchinia bekam von Poseidon Peratos, den achten König von Sykeon, und seine Urenkelin zeugte mit Apollon Korone. Chthonophyle bekam von Hermes Polybos, den König von Korinth, Io aus Argos bekam von Zeus Epaphos, Amymone zeugte mit Poseidon Nauplieus, und Danae gebar von Zeus den König Perseus. Aithra, die Ehefrau von Ägeus, dem König von Athen, bekam von Poseidon Theseus usw. Sogar Priesterinnen, denen es nicht erlaubt war, mit Männern sexuell zu verkehren, bekamen von den „Göttern“ Kinder, Timandra (gr. die ihren Mann ehrt) betrog ihren Ehemann Echemos, König von Tegea, mit einem Proletarier. Eryphyle spielte eine maßgebende Rolle im Königreich Argos.
Atalanta, die große Heldin und weiblicher Herakles, tötete mit ihren Pfeilen zwei Kentauren, als sie sie zu vergewaltigen versuchten, und sie kämpfte besser als Männer gegen wilde Tiere. Sie ist diejenige, die mit mehreren Männern auf die Jagd ging, um den kaledonischen Eber zu erlegen, einen sehr großen Eber, der die Felder der Bauern verwüstete, und sie war diejenige, die ihn erlegte. Ihrer Forderung entsprechend wollte sie nur denjenigen heiraten, der sie im Rennen besiegen konnte. Melanion besiegte sie und bekam sie. Aber sie hatte auch Kinder von Ares und vom Helden Meleagros. Hippodamea machte etwas Ähnliches. Nur wer sie beim Wagenrennen, das ihr Vater veranstaltete, besiegte sollte ihr Ehemann werden. Die schöne Helena soll, bevor sie Menelaos heiratete, mit Theseus und Achilles geschlafen haben, und ihr Liebesabenteuer als Verheiratete mit Paris ist bekannt. Ihre Rückführung nach Hause durch Menelaos blieb ohne Konsequenzen für sie[1], aber bevor er sie zurückholte, hatte sie nach dem Tode von Paris noch den Troer Deiphobos als Liebhaber. Laut anderen Quellen soll sie weitere Liebhaber gehabt haben. Ihre Tochter Hermione machte es ähnlich. Erst hatte sie ein Verhältnis mit Neoptolemos und dann mit Orestes.
Frauen erscheinen in der Mythologie auch als Gründerinnen von Königreichen. Sparta von Sparta, Messene von Messenia, Kallisto-Arkte von Arkadien usw. Dichter der klassischen Zeit machten aus dem erotischen Leben ihrer Heldinnen nicht selten Schandtaten, und die Frauen wurden zu den verachtenswertesten Frauen Griechenlands. Mancher änderte ihr überliefertes Lebensende und schrieb quasi unter Zuhilfenahme dieses Stoffs eine Kriminalgeschichte.
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