Lotta Liebich - Von Nacktschnecken und anderen Katastrophen

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Vier schwäbische Frauen mittleren Alters und eine Chemnitzerin verbindet weitaus mehr, als die Tatsache, dass sie allesamt große Fans topmodischer Handtaschen und Schuhe sind, viel mehr zeichnet sich ihre Freundschaft darin aus, dass sie selbst in banalsten Situationen, aber auch zu Zeiten, wenn ordentlich Tränenfließen, immer füreinander da sind, komme da auch welcher Mann da wolle.

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Ihre Blicke trafen sich plötzlich und schnell sahen beide zur Seite. Es durchfuhr die hübsche Blondine wie ein Blitz und ihre Glieder spannten sich an, ihr Herz raste, die Handflächen wurden feucht und sie verspürte das überwältigende Gefühl heftigen Harndrangs.

Verräterisch stieg nun auch die Hitze in ihre Wangen und ihr blieb nur zu hoffen, dass er von Kurzsichtigkeit geschlagen, den Farbwechsel in ihrem Gesicht nicht wahrnehmen konnte.

Leider war es schon immer so gewesen, dass ihr Interesse gleich für jeden erkennbar war und sie betete inständig darum, dass wenigstens dieser eine Mann nicht sofort in ihr lesen konnte, wie in einem aufgeschlagenen Buch, das in Großbuchstaben blinkend ihre Verletzlichkeit preisgab.

Dem Gespräch zwischen den beiden Polizisten und ihrer Freundin hörte Isabelle kaum zu, selbst wenn sie sich zwischendurch scheinbar interessiert allen Dreien zuwendete und dämlich grinste.

Wie ein Idiot benehme ich mich, dachte sie und war sich sicher, dass sie an völlig unpassenden Stellen nickte. Vielleicht sogar lächelte sie belustigt und zeigte sich fröhlich, gerade dann, wenn vom Tod eines geliebten Haustieres die Rede war. Wundern würde sie das jedenfalls nicht.

Die Stimmen klangen weit entfernt für sie, wie die aus einem Traum und die fremdsprachengleichen Worte und Floskeln drangen als undefinierbare Geräusche zu ihren Ohren vor, kämpften sich durch ihre Gehirnwindungen, um sich von dort aus ins Nichts zu verabschieden.

»Oder Isa? Ist doch auch okay für dich?«

Der erneute Tritt gegen ihr Schienbein holte sie in den Wachzustand zurück. »Hey!«, schnaubte sie erschrocken und zog ein schmerzverzerrtes Gesicht.

Emma sah sie mit zusammengekniffenen Augen an, während Alfons und Konrad dagegen nur offensichtlich verstehend schmunzelten.

»Ja klar!«, wusste Isabelle schnell und übereifrig zu antworten, fernab jeglichen Wissens, zu was sie hier ihre Zustimmung gegeben hatte.

»Klasse!«, warf der Jüngere der beiden Polizisten ein und er winkte den, an der Theke verbliebenen Freund zu sich her. Die Männer rückten weitere Stühle vom Nebentisch heran und setzten sich gemeinsam zu den Frauen.

Es herrschte für einen kurzen Moment seltsame Stille, lediglich das Murmeln an den umliegenden Plätzen durchbrach das peinliche Schweigen.

Die Eiswürfel klirrten, als Emma ihr Glas an den Mund führte und sie musste im nächsten Moment heftig husten, weil sie sich verschluckt hatte. Isabelle sah sie irritiert an, weil sie sich mit dem Zeigefinger auf den Zahnspalt zwischen ihren eigenen Schneidezähnen tippte und die Freundin dabei mit starrem Blick fixierte.

Isabelle verstand zunächst nicht recht, was Emma hier bezweckte, als sie jedoch weiter in ihre aufgerissenen Augen schaute, sich nun selbst an den Mund fasste, mit den Fingerspitzen die Lippen entlangfuhr, da bemerkte sie das festgefrorene Lächeln in ihrem Gesicht. Deutlich konnte sie erfühlen, dass sie in ihrer Nervosität permanent die Zähne bleckte, in denen irgendetwas feststeckte, wenn sie Emmas Grimassen richtig zu deuten wusste. Jetzt, wo sie endlich kapiert hatte sprang sie von ihrem Stuhl auf und murmelte Unverständliches vor sich hin, bevor sie mit langen Schritten und der Handtasche unter den Arm geklemmt, das Weite der Toilette suchte.

Wütend auf sich und auf ihre Unfähigkeit, locker mit fremden, gutaussehenden Männern umgehen zu können, pulte sie grob den Rest der Cocktailkirsche aus der Ritze des Kauwerkzeugs hervor. Dabei schob sie mit den Fingern die Lippen aus dem Weg, um zu sehen, ob da womöglich noch mehr festhing.

»Wie blöd muss man eigentlich sein …«, nuschelte sie, »… wie dämlich, dass man einen Mann mit so roten Backen und mit einem ganzen Drecklappen zwischen den Zähnen nur doof anblökt?«

Sie schrak zusammen, als die Tür neben ihr geöffnet wurde und gegen die Wand schlug. Ein junges Mädchen kam grinsend aus dem Toilettenbereich heraus, verließ mit ungewaschenen Händen auch den Vorraum und verschwand nach draußen.

»Weib, du bist echt `ne Sau. Pfui Teufel!« Isabelle lenkte den Blick von der Eingangstür zurück auf das Waschbecken und ließ sich kühles Wasser über die Handgelenke laufen. Sie spritzte wütend einen Schwall gegen ihr Spiegelbild vor sich und atmete einige Male ein und aus, bevor sie sich abtrocknete und ebenfalls aus der Toilette ging.

Vorsichtig sah sie um die Ecke, als sie aus dem schmalen Gang in den großen Raum zurückkehrte. Hier postierte sie sich hinter den Gästen an einem Stehtisch und beobachtete für einen kurzen Moment ihre Freundin, die sich angeregt mit den Männern an ihrem Platz unterhielt.

Ohne sie.

Isabelle konnte nicht verstehen, weshalb sie so verunsichert war. Im Berufsleben musste sie doch auch Tag für Tag ihren Mann, oder wohl eher ihre Frau stehen. Bisher zumindest, bis zum unvermeidlichen Untergang der Firma, in der sie sehr hart für ihren Chef und Exfreund gearbeitet hatte. Doch nicht nur dies, auch finanziell hatte sie diesem Mann geholfen, sich mit einem Kurierunternehmen ein Standbein zu verschaffen. Letztlich wurde sie jedoch von ihm abserviert, als er sich in eine andere Frau verknallt hatte. In ein unverschämtes Miststück, das sich eines Tages ungefragt an Isabelles Schreibtisch gesetzt und ihr mit dem Stiefel dieses Schufts einen ordentlichen Tritt in den Allerwertesten verpasst hatte.

Sie betrachtete nochmals die Gruppe an ihrem eigenen Tisch, nahm allen Mut zusammen und machte sich auf den Weg. Bestimmt würde sie unbemerkt Platz nehmen und die Aufmerksamkeit einzig auf ihr Getränk richten können, hoffte sie, nur um nicht in das Gesicht dieses tollen Mannes sehen zu müssen.

Kaum jedoch, dass sie sich auf ihren Stuhl gesetzt hatte, rückte ihr umwerfend attraktiver Nebensitzer näher zu ihr. Er griff mit der einen Hand nach Isabelles Stuhllehne, mit der anderen nach dem Rand der Sitzfläche und zog sie mit schmerzhaftem Quietschen zu sich. Sie sah auf die zarten Finger nahe ihres Oberschenkels und ein Prickeln machte sich wenige Zentimeter weiter oben in ihrem Schoß bemerkbar. Erschrocken wegen ihres Kontrollverlustes legte sie sich beide Hände auf ihre empfindliche Stelle und spürte zeitgleich, wie sich das Blut in ihrem Gesicht aufstaute.

»Ich bin übrigens Matthias.« Er reichte ihr die Rechte und sie gab ihm nach kurzem Zögern die ihre mit zittrigen Fingern.

Ein Lächeln umspielte seinen Mund und Isabelle hatte das Gefühl, als müsste sie sich völlig verlieren in seinen blauen Augen, im festen Blick, der nun überhaupt nicht mehr schüchtern wirkte. Unweigerlich drehte sich ihr der Magen um und sie glaubte fast schon, dass sie sich über seine Schenkel erbrechen würde. Darum konzentrierte sie sich auf ihre Atmung, lauschte auf ihren Herzschlag und schaffte es tatsächlich, sich wieder etwas zu beruhigen. Für einige Momente zumindest.

Sie sah ihm ins Gesicht, als er seine Aufmerksamkeit auf die Arbeitskollegen am Tisch richtete und entdeckte dabei die feinen Fältchen, die ihm einen spitzbübischen und ungemein einnehmenden Charme verliehen. An ein Stillsitzen war nun kaum noch zu denken und ihre Kleidung schien plötzlich zu eng zu sein. Es fühlte sich fast so an, als würde sie sich um ihren Brustkorb und um den Bauch spannen, nur um ihr den Raum zum Atmen zu rauben, gerade jetzt, wo Isabelle den Sauerstoff so dringend benötigte.

Was für ein Mann schallte es dabei unentwegt durch ihren Kopf und sie war kaum noch zu einem klaren Gedanken fähig.

Kapitel 2:

Gerade die Anfangszeiten des sukzessiven Herantastens und ungeduldigen Wartens auf ein Lebenszeichen des Angebeteten sollte sehr viel länger anhalten, als es für gewöhnlich vonstattenging, da waren sich die Freundinnen einig.

Emma jedoch konnte es generell nicht schnell genug gehen, den Kontakt zu knüpfen und sich die Nächte im Gespräch mit einem potenziellen Partner um die Ohren zu hauen, um alles aus ihm herauszuquetschen, was sie interessierte. Natürlich wollte sie auch nicht warten müssen, bis sie die körperliche Nähe zu ihrem neuen Freund fand, damit sie ihn fortan mit Haut und Haaren ihr Eigen nennen konnte.

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