Lotta Liebich - Von Nacktschnecken und anderen Katastrophen
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Arbeitssuchend, na prima, wie sich dies schon anhörte.
Seit jeher war sie in einem Beschäftigungsverhältnis gestanden, nachdem Isabelle das Abitur mit Bravour geschafft und das Studium der Betriebswirtschaft mit ansehnlichem Ergebnis durchgezogen hatte.
Kurz darauf machte sie sich in einem Unternehmen nützlich, dem bald schon eine wirtschaftliche Blütezeit prognostiziert worden war. Trotzdem saßen die Mitarbeiter und eben auch Isabelle irgendwann auf der Straße.
Sie strich sich das blonde Haar auf der linken Seite hinter das Ohr, starrte ihr Gegenüber an, zupfte die Strähne wieder hervor und wuschelte sich durch den Schopf.
Kopfschüttelnd öffnete sie die große Schnalle des breiten Gürtels um ihre Taille und zog das Leder enger. Sie hatte bereits das letzte Loch gewählt und noch immer saß er recht locker um den schmalen Leib.
Der Kragen des grauen Strickkleides kratzte sie und sie zog genervt daran, bis sie die Naht krachen hörte: »Ach Scheiße, Mann.« Panisch drehte sie sich hin und her, rückte näher zum Spiegelbild. Zum Glück war darin kein Riss zu erkennen.
Der Blick auf die Armbanduhr alarmierte sie, sich nun etwas mehr zu beeilen, denn zu spät zu kommen, das war für Isabelle undenkbar. Selbst wenn es sich um einen solch unangenehmen Termin handelte, wie den Heutigen. Eilig legte sie den Lippenstift auf, schmiss ihn zurück in die Acrylschublade des Spiegelschrankes, drehte sich um und schlug auf den Lichtschalter an der Wand, bevor sie den Raum verließ.
Einige Minuten später bereits lenkte Isabelle ihren weißen Peugeot auf den Parkplatz der `Arge´. Sie tröstete sich mit dem Gedanken, dass wenigstens der Abend einen angenehmeren Verlauf nehmen würde. Dann, wenn sie sich mit Emma, Jezna und Leni im `Taverna´ treffen wollte, um gepflegt ein paar `Aperol Spritz´ oder sonst etwas Süffiges zu schlürfen.
***
Emma kritzelte Kringel auf ihren Notizblick, nickte stumm und ließ sich die Schimpftirade mit halbem Ohr gefallen. Sie nahm den Hörer und hielt ihn am ausgestreckten Arm zur Seite, als ihre Sekretärin ins Zimmer schaute und einen weiteren Rückrufzettel zeigte. Emma nickte erneut, verdrehte die Augen, weil ihr der Papierfetzen nun auch noch vor der Nase hin und her gewedelt wurde. Sie winkte ab, richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf den tobenden Gesprächspartner und schloss konzentriert die Augen, bevor sie ansetzte: »Natürlich kann ich ihren Ärger verstehen, Herr Schubert! Aber meinen Sie nicht, dass wir die Versäumnisse meines Kollegen vergessen sollten, damit wir nun gemeinsam an Ihre Belange herangehen können?« Emma lehnte sich im Schreibtischsessel zurück.
»Endlich einmal ein vernünftiger Vorschlag«, dröhnte der Kunde mit vor Schreien heißerer Stimme.
»Selbstverständlich werde ich mich unverzüglich darum kümmern, sobald Sie mir Ihre Unterlagen vorbeigebracht haben. Vielleicht gleich Morgen, was halten Sie davon?«
»Das würde mich doch etwas beruhigen!«, antwortete Hans Schubert.
Einige Momente vergingen, bis die Steuerberaterin mit schmeichelnder Stimme und einem freundlichen Gruß endlich auflegen durfte. Sie stemmte die Ellbogen gegen die Tischplatte, legte die Stirn in die Handflächen und schloss die Augen.
»Nimmt dieser Tag eigentlich gar kein Ende mehr?«
Genervt griff sie nach dem auf dem Taschenrechner klebenden Notizzettel, wählte die Taste eins der Telefonanlage und wartete einen Augenblick, bis ihre Sekretärin abhob. »Marlene, sei so lieb und bring mir die Akte von `Jansen´. Bevor ich ihn zurückrufe, möchte ich doch nochmals reinschauen.«
Kaum, dass Emma aufgelegt hatte, nahm sie das Piepen ihres PCs wahr, der damit den Eingang einer E-Mail signalisierte.
Ihr Herz setzte einen Schlag aus, als sie sah, dass Paul Berger geschrieben hatte. Seine Firma war ein Mandant von ihr, deswegen standen sie in regelmäßigem Kontakt zueinander.
Schon allein mit seiner sexy Stimme hatte er sie für sich eingenommen, gleich bei ihrem allerersten Telefongespräch und sie hoffte seither, dass er immer öfters unter fadenscheinigen Gründen anrufen würde, nur um ihn hören zu können. Das Phantom Paul Berger und seinen herrlichen Bass mit dem ausgeprägte Rollen seines `R-s´, was ihr immer wieder diese prickelnde Gänsehaut über den Körper jagte.
Wie er aussah, das wusste Emma nicht, denn er gab immer dann seine Akten hier im Büro ab, wenn sie noch nicht im Haus war. Sein Timing war demnach mehr als blöd. Stets rief er im Laufe des Tages an und erklärte, wie sehr er bedauere, sie erneut verfehlt zu haben. Ihre Knie wurden jedes Mal weich, obwohl er nur von den Zahlen in den, ihr vorliegenden Unterlagen, redete. Klar waren Ziffern und Fachwörter aus der Buchhaltung an sich wenig sexy, aber nicht, wenn sie aus seinem Mund strömten. Allein mit einem gehauchten `Fakturierung´ oder dem `Einnahmen-Ausgaben-Überschuss´ im samtenen Klang seiner Stimme, begannen ihre Schenkel zu beben.
Marlene trat ein, legte schweigend die gewünschte Akte auf den Tisch und verließ wieder unbemerkt den Raum. Emma starrte unterdessen noch immer angespannt auf den Bildschirm.
Sie führte den Mauszeiger über die Symbole verschlossener und geöffneter Briefumschläge und klickte doppelt auf den obersten. Unendlich lange Sekunden später öffnete sich die E-Mail und die Schrift flackerte verschwommen vor ihren Augen auf. Sie rieb sich
die Lider, verschmierte sich dabei den Mascara und sah auf die Buchstaben. Erst jetzt fiel ihr auf, was hier im Argen lag. »Brille. Verdammt, wo ist die?« Sie wühlte die losen Papiere zur Seite, griff nach der Jansen Akte, legte sie auf den Haufen rechts von ihr und fand endlich die Lesehilfe. Sie ärgerte sich seit langem darüber, dass die Schriftgröße hier bei den Emaileinstellungen sehr viel kleiner gehalten war, als bei den Kurznachrichten ihres mobilen Telefons, hatte bislang jedoch nicht herausgefunden, wie sie diese ändern konnte.
Kaum dass sie sich das silberne Designergestell auf die Nase geschoben hatte, versenkte sie nun neugierig den Blick in den Text auf dem Bildschirm.
»Hallo Emma, auch wenn ich diesmal keinen Grund habe anzurufen, um mich für mein gewohnt miserables Timing zu entschuldigen, habe ich gerade jetzt das Bedürfnis mich bei Ihnen zu melden. Ich möchte Sie nur fragen, wie es Ihnen geht.
Bald werde ich für meine Firma wieder Ihre Hilfe in Anspruch nehmen müssen und darf dann Ihr Büro aufsuchen. Glauben Sie, wir schaffen es endlich, uns zu sehen?
Nachdem wir schon einige Male miteinander gesprochen haben, würde ich so gern auch privat `Hallo´ sagen oder `Gute Nacht´.
Wäre es Ihnen arg unangenehm, mir Ihre Mobilfunknummer zu geben? Nur zu diesem Zweck, versprochen, nicht um Telefonterror zu treiben :) Oder vielleicht doch! ;) Tja, dieses Risiko müssten Sie in Kauf nehmen.
Jedenfalls schicke ich sicherheitshalber meine eigene Nummer, es könnte ja sein, dass es Ihnen lieber ist, wenn Sie mich stalken können *lacht*.
Im Anhang finden Sie meine digitale Visitenkarte.
Viele Grüße von Paul Berger«
Ein breites Grinsen legte sich auf Emmas Gesicht und sie spürte, wie es ihr die Hitze in die Wangen trieb.
Sie griff nach ihrem Mobiltelefon, öffnete die Kontakte und gab unter dem Namen Paul seine Nummer ein. Längere Zeit starrte sie auf die Ziffern, unsicher, ob sie ihm tatsächlich gleich schreiben, oder doch noch etwas abwarten sollte.
Emma entschied sich dazu, zunächst nur die E-Mail zu beantworten und ihm noch ein klein wenig die eigene private Telefonnummer vorzuenthalten. Neben einem lachenden Smiley bedankte sie sich und wünschte ihm, von wildem Herzklopfen begleitet, einen schönen Tag.
Auf ihre Antwort hin schwieg er sich aus, was verständlich war in Anbetracht dessen, dass sie ihn, für den Moment zumindest, abgewürgt hatte. Doch wenn es eine Regel im Umgang mit potenziellen Verehrern gab, dann diese, dass sich eine Frau zu Anfang unnahbar geben sollte. Dass sie sich nicht wie ein erlegtes Reh dem Kerl vor die Füße schmeißen durfte. Damit nämlich würde sie seinen naturgegebenen Jagdtrieb gleich von vorneherein im Keim ersticken. Ein Fehler, ein wirklich dummer Fehler wäre das, redete sie auf sich ein.
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