Horst Udo Barsuhn - Conn - Happy Years

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Coon: Happy Years, 88 Kurzgeschichten über den Kater Coon.
Der Maine-Coon-Kater «Coon» lebt in einem kleinen pfälzischen Städtchen. Von seinen Erlebnissen und Begegnungen, die Coon mit Menschen und Tieren hat, erzählt er uns. Seine Freunde sind ihm wichtig, gleich ob es sich um Mensch oder Tier handelt. Durch Katzenaugen wird die Welt betrachtet wodurch und ein veränderten Blickwinkel entsteht.

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09: Gisela und der Giftgasalarm:

Gisela, eine fast 80 Jahre alte, ehemalige Lehrerin und ihr Malteserhund Maxl, wohnen in der 2.Querstraße und gehören auch zu meinem bevorzugten Freundeskreis. Als ich kurz vor Weihnachten bei ihnen miaue um „nach dem Rechten zu sehen“ (Gisela ist schließlich schon ein älteres Semester und hat manchmal gesundheitliche Probleme), öffnet mir eine lachende Ex-Pädagogin, die Tränen aus den Augenwinkeln wischt. „Hallo Coon, schön dass du da bist, gerade eben habe ich wieder einmal eine typische Aktion unserer Politiker mitbekommen: Der baden-württembergische Umweltminister, natürlich ein „Grüner“, hat an seine Parteifreundin in Bremen, die dort ebenfalls Umweltminister ist, einen Brief geschrieben. Wenn man gewohnt ist, dass man von seinen Mitarbeitern, die Hand aus der Sonne gelegt bekommt, wenn die Sonneneinwirkung zu groß ist, ist man auch zu bequem einen Absender auf den Brief zu schreiben. Im Brief war noch ein Tütchen mit Blumensamen enthalten. Die Bremer Umweltministerin, offensichtlich voller Misstrauen gegen alle und jedes, und besonders gegen einen geheimnisvollen Brief mit ungewissem Inhalt, hat dann einen Giftalarm ausgelöst. Die Bundespolizei, die Feuerwehr und zusätzlich auch noch die normale Polizei mussten anrücken. Das Behördenhochhaus wurde weiträumig abgesperrt. In Schutzanzügen waren die sachkompetenten Spezialisten vor Ort und haben den geheimnisvollen Brief vorsichtig geöffnet. Der Inhalt war dann die Weihnachtskarte des Amtskollegen aus Stuttgart und sein Samentütchen für die Schmetterlinge und Wildbienen. Die Kosten dieser ganzen Aktion will man jetzt aber wieder mal der Allgemeinheit, statt dem gedankenlosen Absender aufbrummen. Ob die Allgemeinheit auch die Kosten eines Einsatzes von Bundespolizei und Feuerwehr begleichen würde, wenn kein Politiker diesen Brief mit fehlendem Absender losgeschickt hätte, sondern ein ganz normaler Bürger?

Wieder einmal zweierlei Recht in unserem Land. Ich kann nur sagen, es zeigt sich immer mehr wo die Auswirkungen der ehemaligen 68ziger feststellbar sind. Die antiautoritäre Erziehung hat scheinbar ebenfalls einige gewaltige Auswüchse entstehen lassen“.

Ich schmunzele wegen dieser Geschichte. Wenn man die vorab geschrieben hätte, würde sie als Phantasie eingestuft werden. Doch wieder einmal zeigt sich: Die Realität überholt locker das Reich der Phantasie. Gisela hat sich, Maxl und mir noch etwas zum Essen, in der Pfanne zubereitet und gemeinsam haben wir dann den Pfanneninhalt geleert. Unterbrochen wird das Schmatzen immer mal wieder durch ein glucksendes Lachen von Gisela, wenn sie an den unglaublichen Einsatz von Polizei, Giftspezialisten und Bundespolizei denkt. Ob die Blumensamen in dem Tütchen nach den Untersuchungen noch brauchbar waren und ausgesät werden konnten, wurde nicht nachgefragt.

10: Mein Geschenk? Sorry!

Meine Mitbewohner Martina und Manfred sind während der Woche oft den ganzen Tag nicht anwesend, weil sie – und nun wörtlich – zu ihrer „verdammten, unmenschlichen Maloche gehen müssen, um ihre Kohlen zu verdienen“. Was mich immer wieder erstaunt ist die Tatsache, dass wir weder im Keller, noch in einem der anderen Zimmer im Haus, Kohlen jemals gelagert hatten. Also entweder bekommen sie diese „Kohlen“ erst in ein paar Jahren, oder sie leisten so schlechte Arbeit, dass sie eben keine Kohlen dafür erhalten. Erstaunlich ist zudem die Tatsache, dass wir unsere Heizung mit Gas betreiben und keine Kohleöfen für ein solches Brandmaterial vorhanden wären. Vielleicht macht die „verfluchte Schinderei“ auch so viel Spaß, dass die beiden die Kohlen die sie dafür erhalten komplett jeden Monat einem gemeinnützigen Zweck, beispielsweise dem Finanzamt oder einem der unterbezahlten Berufspolitiker spenden?

Egal wie dem auch sei, auf jeden Fall sind sie oft tagsüber überhaupt nicht anwesend und so muss ich das harte Dasein eines „Schlüsselkaters“ (bei Menschen wird das als Schlüsselkind bezeichnet) fristen. Mein Hausschlüssel ist in Form der Katzenklappe vorhanden und so kann ich Tag und Nacht meinen Aufgaben und Interessen nachgehen. Vielleicht hat Martina wegen ihrer langen Abwesenheit ein schlechtes Gewissen bekommen und hat mir deshalb, an diesem morgen, vor ihrem Weggang zugeflüstert, dass sie ein besonderes Geschenk für mich hat. Sie hat es aber jetzt versteckt und ich soll es erst am Abend erhalten, wenn sie von der Arbeit und den Einkäufen zurückkommt.

Ein Starkregen im Freien bringt mich zu dem Entschluss erst später meinen Tagesgeschäften nachzugehen. Die dadurch freigewordene Zeit will ich dafür verwenden mein versprochenes Geschenk zu suchen. Nicht etwa das Katzen besonders neugierig wären, - Gott bewahre -, aber wir wollen halt einfach nur alles wissen. So öffne ich die Schranktüren in der Küche, im Bad, in Schlaf- und im Wohnzimmer, durchstöbere die Fächer der Garderobe und des Arbeitszimmers.

In einem Schrankfach, im Wohnzimmer, finde ich dann eine Tüte mit einem großen Knäuel Angorawolle. Das muss mein Geschenk sein. Also Tüte herausziehen und den Knäuel heraus pulen. Ganz sanfte Wolle, reinweiß, anschmiegsam und selbst die Berührung hinterlässt ein wohliges Gefühl. Ich bin zwar kein Katzenbaby mehr, aber das spielen mit Wollknäuel hat mir immer Freude bereitet und dass Martina daran gedacht ist, ist mehr als lobenswert. So beginne ich mit dem runden Spielzeug herumzutollen. Erst wird die ganze Kugel durch die Räumlichkeiten vor mir hergetrieben, eingefangen und erneut auf die Reise geschickt. Nach einigen Minuten erwacht dann der Forscher in mir und ich will sehen wie die Angorawollkugel die Treppe herunterkullert. Also die Wolle zwischen die Zähne nehmen, die Treppe hoch und von dort herunterrollen lassen. Leider hüpft sie nicht so kräftig von den Stufen ab, wie ich das gehofft hatte. Die Wolle dämpft den Aufschlag und deshalb bleibt die Kugel auf halber Treppenhöhe liegen. Deshalb mit der Pfote eine kräftige Wischbewegung ausführen und die Kugel schießt über die Treppenstufen hinweg. Sie kullert unter das offene Regal für die Hausschuhe. Von dort fische ich sie jetzt wieder heraus und aus dem ehemals reinweißen Angoraspielzeug, ist eine graue, staubbehaftete Kugel entstanden.

Ich finde Martina und Manfred sollten mal wieder unter dem Regal Staub wischen, damit meine Geschenke nicht so dreckig werden können! Doch dann spiele ich weiter mit der Wolle: Hochwerfen und vor der Landung auf dem Boden, mit der Pfote, einen kräftigen Hieb geben, damit die Wollkugel weiterfliegen kann. Ganz nettes Spielzeug muss ich zugeben. Nur so ganz stabil ist das ganze nicht, denn allmählich löst sich die Kugel auf und es hängt bereits ein langer Wollfaden heraus. Mal sehen wie lange so ein Faden ist. Deshalb habe ich die Kugel ins erste Geschoss, ins Bad getragen und dann den losen Faden, mit einer Dose von Martinas Schminkutensilien, die auf dem Frisiertisch stehen, beschwert. Jetzt die Rolle nach vorn treiben und die Fadenlänge dadurch immer weiter steigern. An der obersten Treppenstufe habe ich dann einen heftigen Schlag auf die Restkugel ausgeführt, damit sich möglichst schnell alles aufgedröselt. Möglicherweise war meine Schlagkraft für das Restbündel doch etwas zu stark, denn ich höre aus dem Bad ein klapperndes Geräusch. Natürlich habe ich nachgesehen was passiert ist. Das Fenster ist einen Spalt weit geöffnet und eine weiß-rosa Wolke mit Gesichtspuder, wabbert mir entgegen.

Durch die heftige Vorwärtsbewegung der Kugel, hat auch der Faden unter der Dose einen guten Impuls erhalten und die Dose mit nach vorn, vom Tisch gezogen. Diese wiederum ist dann auf den Boden geknallt und scheint auch nicht richtig verschlossen gewesen zu sein, denn die rosa Pulverwolke ist jetzt im Umlauf, und hüllt das ganze Bad ein. Ups, sorry, aber die Dose wollte ich wirklich nicht vom Tisch ziehen und eine solche Sauerei anrichten. Teile der Angorawolle haben sich ebenfalls farbig eingefärbt und vom Spiegel, bis zum letzten Winkel im Bad scheint eine dünne Pulverschicht vorhanden zu sein. Bevor ich zu viel, schädlichen Pulverstaub einatme und Husten muss, bin ich die Treppenstufen heruntergegangen. Die Wolke, scheint mich wegen des Fensterspalts im Bad, zu verfolgen. Währenddessen liegt der Angorafaden vom Bad, bis in den Flur ausgebreitet. Als ich wieder hinter mich blicke, sehe ich die sanfte, rosa Wolke, die offensichtlich Zimmer nach Zimmer in Besitz nimmt.

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