Horst Udo Barsuhn - Conn - Happy Years

Здесь есть возможность читать онлайн «Horst Udo Barsuhn - Conn - Happy Years» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Conn: Happy Years: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Conn: Happy Years»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Coon: Happy Years, 88 Kurzgeschichten über den Kater Coon.
Der Maine-Coon-Kater «Coon» lebt in einem kleinen pfälzischen Städtchen. Von seinen Erlebnissen und Begegnungen, die Coon mit Menschen und Tieren hat, erzählt er uns. Seine Freunde sind ihm wichtig, gleich ob es sich um Mensch oder Tier handelt. Durch Katzenaugen wird die Welt betrachtet wodurch und ein veränderten Blickwinkel entsteht.

Conn: Happy Years — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Conn: Happy Years», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ich denke genug gespielt für heute und trete durch die Katzenklappe ins Freie, um wieder frische Luft zu bekommen. Bei aller Begeisterung für Martinas Idee mir eine solche Angorawollkugel mitzubringen, vielleicht bin ich mittlerweile doch etwas zu alt dafür. Zudem sollte sich das Knäuel auch nicht so leicht abrollen lassen. Ich bin dann in mein Geheimversteck in einem Gartenhaus, eines verlassenen Hauses in der Nähe gegangen und für zwei Tage dort geblieben, denn Martina wird bestimmt diese Zeit benötigen um alles wieder besenrein zu bekommen. Während dieser Zeit möchte ich ihr lieber nicht im Wege stehen.

Erst Tage später habe ich erfahren, dass die Überraschung für mich nur eine Spielzeugmaus gewesen wäre, die sie mir gekauft hatte. Was soll ich denn mit einer Spielzeugmaus anfangen? Außerdem riecht die nach Chemie und nach dem Öl, das für die Aufziehautomatik benötigt wird. Wer will denn so ein unappetitliches Spielzeug in seinen Mund nehmen? Ich jedenfalls eindeutig nicht! Mit der teueren und kostbaren Angorawolle wollte sich Martina ursprünglich einen tollen Pullover stricken. Die Zeit dafür hat sie sich nun gespart, denn die Wolle war nicht mehr verwendbar und wurde fortgeworfen. Ich kann nur sagen: „Sorry, dass ich das falsche Geschenk genommen habe. Aber wesentlich mehr Spaß als mit der Spielzeugmaus habe ich auf jeden Fall gehabt“. Schnurr, miau. Als Martina anderen Leuten von meinem ungeplanten Streich erzählt hat, haben alle herzlich gelacht. Bis auf Martina, die das gar nicht lustig fand. Manchmal hat Martina einfach keinen Humor.

11: Jochen und Hanny grillen:

Jochen ist ein schlanker, 1,70 Meter großer, drahtiger Mann in den Fünfzigern. Seine Frau Hanny ist blond und fast einen Kopf kleiner. Sie arbeitet als selbständige Friseurmeisterin und fährt direkt zu ihren Kunden im Umkreis meines Städtchens. Neben dieser Tätigkeit ist sie auch noch eine tüchtige Köchin und bastelt zusätzlich in ihrer Freizeit Puppen und an deren Kleidung und Ausstattung. An einem Wochenende im Sommer haben die beiden Besuch. Es ist ein herrlicher Tag, kaum ein Wölkchen am blauen Firmament und der Wind weht leicht. Jochen interessiert sich nicht nur für Kunst und Kultur, sondern spielt unter anderem, aktiv in einer Altherrenmannschaft Fußball mit. Heute scheinen einige Sportsfreunde von ihm zugegen zu sein. Nur eine weitere Frau ist mitgekommen, denn wenn die Fußballfreunde zusammen grillen, kann es schon manchmal rustikal zugehen und das ist nicht immer im Sinne der Fußballerfrauen.

Der Grill steht neben dem Gebäude und die Holzkohlenanzünder brennen bereits. Die Holzkohle und die eingefüllten Briketts sind dabei langsam Wärme aufzunehmen, während die Männer miteinander, an einem Tisch auf der Veranda, miteinander „einen Skat dreschen“ (Coon-Anmerkung: Miteinander Skat spielen). Die Frauen sind in der Küche und bereiten Salate und kleine Süßigkeiten für das Essen vor. Ich nähere mich den Skatbrüdern vorsichtig, denn man kann nie wissen, ob nicht ein versteckter Katzenhasser unter einer Menschengruppe ist. Jochen begrüßt mich freundlich, denn ich stromere zwar ab und zu durch seinen Garten, lasse aber die Singvögel in Ruhe und erbeute dafür ab und zu eine Maus auf seinem Gelände. Besondere Freude bereitet es Jochen wenn ich Wühlmäuse erwische, die seinen geliebten Obstbäumchen und Gemüsepflanzen zusetzen.

Alle Kartenspieler sind mir gegenüber sehr friedlich und so setze ich mich neben die Gruppe und schaue mir die Spiele an: „18, 20, zwo, null, sieben, dreißig“, sie sagen verschiedene Zahlen auf, und einer bekommt dann den Zuschlag. Der darf dann noch manchmal zwei verdeckte Spielkarten, die auf dem Tisch liegen nehmen und muss dafür zwei Karten auf den Tisch zurücklegen. Dann sagt der mit dem Zuschlag so etwas wie: „Grand oder auch Herz, Null oder Pik“ und dann spielen sie die Karten aus. Ein vierter Mann am Tisch rechnet dann laut aus, was das Spiel an Zahlenwert zu bekommen hat, und nachdem die Runde das abgenickt hat, schreibt er diese Zahlen, auf einem Block auf. Danach setzt einer der anderen Spieler aus, damit der bisherige „Schreiber“ mitreizen und mitspielen kann. Der jeweilige Schreiber darf nur in die Karten eines der aktiven Kartenspieler schauen, was sich „kiebitzen“ nennt (zuschauen, hineinsehen).

Ab und zu prostet man sich mit den Wein- oder Biergläsern zu und erzählt sich einen Witz oder eine kleine Anekdote: „Gestern hat mich Hanny genervt gefragt warum ich nicht wenigstens einmal ihrer Meinung sein kann. Ich habe dann geantwortet: „Weil wir dann beide unrecht hätten. Die hat vielleicht Augen gemacht“!

Ein anderer grienend: „Kennt Ihr den? Hans hat „gut einen über den Durst getrunken“ (Coon: Heißt in der Pfalz: Er war total betrunken („hagelgranatendicht“) und kommt aus eigener Kraft nicht mehr nach Hause) und lässt sich mit einem Taxi heimfahren. An der Haustüre meint der Taxifahrer: „Das macht 32 Euro“. Hans sieht im Geldbeutel nach. Er meint dann mit belegter Stimme zum Fahrer: „Bitte fahren Sie noch mal ein Stück zurück, ich habe nämlich nur noch 30 Euro einstecken“. Gelächter von allen, dann meint einer trocken: „Ihr wisst doch noch vor 14 Tagen, nach dem Fußballspiel bin ich doch ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dort haben die mich bei der Patientenaufnahme gefragt ob ich verheiratet bin. Ich habe dann gesagt: „Ja, das bin ich, aber die Verletzungen und Verstümmelungen sind beim Fußballspiel passiert. Die haben vielleicht gelacht. Ein Glück nur, dass mein Täubchen nicht dabei war“. Jochen lachend: „Wenn sie Dein Täubchen von 130 Kilogramm Kampfgewicht gesehen hätten, dann wären die gleich geflüchtet“. Alle Lachen, bis auf „Täubchens Mann“, der zieht nur, scheinbar ängstlich, etwas sein Genick ein und die anderen lachen noch lauter.

Doch jetzt geht es wieder konzentriert beim Skat zur Sache. Ein besonderes Ereignis ist als der etwas beleibtere Alfred, die höchste Zahl beim Reizen nennt und den Zuschlag für das Spiel erhält. Alfred nimmt grinsend und siegesgewiss die „Stock“ genannten zwei Karten vom Tisch ebenfalls zu seinen Karten auf, und reiht diese in seiner Phalanx ein. Erstaunt bin ich, dass Alfred, im Gegensatz zu den bisherigen absolvierten Spielen keine zwei Karten zurücklegt als er einen Grand ansagt. Er ruft dann noch die zwei Namen: Schneider und Schwarz auf. Jochen sagt trocken: „Kontra“, Alfred lehnt sich etwas überrascht zurück, schaut nochmals in seine Karten und meint dann triumphierend: „Re“. Jochens Spielpartner gibt dann: „Noch ein Kontra von mir dazu“, Alfred gibt es „und zurück“. Dann spielen die drei los und der Schreiber strahlt über das ganze Gesicht. Karte um Karte wird auf den Tisch gelegt und als „Stich“, von Alfred „eingesäckelt“.

Wie nicht anders zu erwarten, irgendwann hat fast keiner der Skatspieler mehr eine der Spielkarten auf der Hand. Jochen hat noch eine, sein Partner in diesem Spiel ebenfalls noch eine, nur Alfred hält noch drei zwischen seinen Fingern. Dann schaut er überrascht Jochen an, als dieser mit seiner letzten Karte wedelt, sieht nochmals auf seine drei übrigen, überlegt, reißt die Augen auf, bekommt einen knallroten Kopf, wobei selbst die Ohrenmuscheln mit zu glühen scheinen und schreit: „Scheiße, Scheiße, dreimal verdammte Scheiße! Und Ihr Drecksäcke habt das gleich gemerkt, dass ich vergessen habe zwei Karten zu drücken, deshalb habt Ihr mir das Kontra verpasst“! Jochen meint ganz ruhig und trocken zurück: „Lieber Alfred, und Du hast es zurückgegeben und dann noch einen drauf und noch einen. Das Spiel wird Dich eine Kleinigkeit kosten“! Alfred flucht und die drei anderen am Tisch kriegen sich vor Lachen fast nicht mehr und müssen schon nach Luft schnappen wenn sie jetzt auf Alfred und sein verärgertes Gesicht sehen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Conn: Happy Years»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Conn: Happy Years» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Conn: Happy Years»

Обсуждение, отзывы о книге «Conn: Happy Years» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x