Horst Udo Barsuhn - Conn - Happy Years

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Coon: Happy Years, 88 Kurzgeschichten über den Kater Coon.
Der Maine-Coon-Kater «Coon» lebt in einem kleinen pfälzischen Städtchen. Von seinen Erlebnissen und Begegnungen, die Coon mit Menschen und Tieren hat, erzählt er uns. Seine Freunde sind ihm wichtig, gleich ob es sich um Mensch oder Tier handelt. Durch Katzenaugen wird die Welt betrachtet wodurch und ein veränderten Blickwinkel entsteht.

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Einige Zeit später haben wir dann gemeinsam gegessen und der gebackene Wolfsbarsch war einfach ein Gedicht gewesen. Dann sind wir drei noch gemeinsam in den Garten und haben der Schildkröte einige Salatblätter gegeben. Ein weiteres viertel Stündchen später habe ich mich dann für das köstliche Mahl bei Angelika mit einem begeisterten Miauen bedankt und bin dann gegangen, um in den Gartenanlagen herumzustreifen. Beim Weggehen höre ich Angelika noch sagen: „Rebecca, morgen werden wir beiden wieder Rechnen, doch diesmal ohne Coon, denn der würde Dir sonst die ganzen Ergebnisse ausrechnen und das ist nicht Sinn der Sache, sosehr ich auch seine Fähigkeiten als Hilfslehrer bewundern muss“.

07: Wieder Frau Spritzer:

Erneut sind bei mir Klagen über Frau Spritzer eingegangen. Einige Zeit hatte sie mit der Trockenlegung des gefluteten Zimmers und der angrenzenden Räumlichkeiten zu tun, doch das scheint mittlerweile erledigt zu sein. Gestern hat sie, mit dem Feuerwehrschlauch, eine junge Katze von der Mauer ihres Grundstücks förmlich heruntergeschossen. Im weiten Bogen ist das nichts ahnende Jungtier vom Wasserdruck überrascht worden. Zum Glück haben Katzen eine gute Reaktion, deshalb ist die kleine Katze, mit den Beinen voran gelandet und hat – außer dem gewaltigen Schock, und den blauen Flecken vom starken Wasserstrahl, keine weiteren Beeinträchtigungen davongetragen. Obwohl Frau Spritzer eigentlich nicht zu meinem Gebiet gehört, will ich ihr wieder einen Denkzettel verpassen, auch wenn ich bezweifele dass Menschen, entgegen allen Beteuerungen, durch Schaden wirklich klug werden können. Bevor nämlich eine Verhaltensänderung vorgenommen werden kann, wäre eine sachliche Analyse des Verhaltens und dem Willen zur Änderung notwendig.

In einer Nacht als sich Wolken vor den Mond schieben, sind seltsame Dinge auf ihrem Grundstück vorgegangen: Viele Katzen haben immer wieder Süßkirschen herbeigebracht. Wenn in dieser Nacht ein aufmerksamer Fußgänger herumspaziert wäre, hätte er darunter vielleicht auch einen großen, schwarzen Maine Coon Kater sehen können, der mit seinen Zähnen einen Henkel festgehalten hat, an dem ein Plastikeimerchen hängt. Der Behälter ist ebenfalls gut mit überreifen Süßkirschen gefüllt. Nachdem sich der Kater etwas neben der Mauer von Frau Spritzer, von seiner Beförderungsarbeit erholt hat, ist er, mit dem gefüllten Eimerchen, auf die Mauerkrone gesprungen und von dort hinunter auf die hellen Knochensteine und den Betonuntergrund die einen großen Teil des Grundstücks ausmachen. Der Kater leert jetzt den Eimer, mit den herauskullernden Kirschen aus. Einige der anderen Katzen haben auch viele Kirschen mitgebracht, wieder andere haben jedoch nur wenige Kirschen im Mund dabei.

Durch die große Mithilfe und Anteilnahme der anderen Katzen an der Maßnahme, kommt trotzdem eine stattliche Anzahl von Kirschen zustande. Jetzt beginnen die Katzen ausgelassen miteinander zu spielen: Hier werden einige Kirschen mit einer Pfote weggedrückt, dort steht auf einigen Kirschen eine Katze. An anderen Stellen werden Kirschen auf den hellen Platten angenagt und der dunkelrote Saft läuft aus. Wie der Kirschsaft spritzt, das rot könnte auch von Blut stammen. Hier kullern Kirschen und eine Katze schlägt davon Stück um Stück auf zwei andere Katzen, die versuchen diese zu fangen und wieder zurückzuwischen. Fast jede Katze hat eine andere Technik für die kullernden Früchte entwickelt: Die einen scheinen das Kegeln zu bevorzugen, andere übern den Abschlag wie beim Golf, die nächste Katze meint offenbar sie müsste sich einmal im Jonglieren üben. Ein tigergestreifter, hinkender Kater scheint für Polo-Turniere trainieren zu wollen, während ein anderer Kater, die Kirschen als Wurfgeschosse zu nehmen scheint. Doch ganz gleich welche Sportart die Katzen auch ausüben wollen, allen ist eines gemeinsam: Sie haben einen unbändigen Spaß. Selbst die ältesten Katzen werden noch einmal jung und machen ein Happening aus der Aktion. Mit den teilentsafteten Kirschen wird aber weiter gespielt, denn die Muster auf dem hellen Boden wirken sehr apart. Zwei, drei Katzen wälzen sich sogar in bereits gegorenem Kirschsaft und reinigen dann, an anderer Stelle das Fell, indem sie über noch saubere Steine auf dem Refugium kriechen. Es macht den Fellträgern gewaltigen Spaß den rollenden Kirschen erst nachzuhechten, dann die rote Frucht zu fangen und dann entweder wieder ins Spiel zu bringen, oder sie zu zermatschen. Das Spielen und die ausgelassene Fröhlichkeit ziehen sich über einige Stunden hin und erst am frühen Morgen verlassen alle Katzen, schmutzig vom Kirschsaft zwar, aber beglückt und zufrieden das Grundstück von Frau Spritzer. Würde man das Muster im Hof jetzt aus einigem Abstand betrachten so wären Verknüpfungen zur Modernen Kunst durchaus feststellbar. Natürlich ist hier kein Werk von Gerhard Richter entstanden, aber den „Action Painting Begründer“ Jackson Pollock, der als einer der größten Vertreter des „Abstrakten Expressionismus“ gilt, hätten wir mit unserem Gemeinschaftswerk locker geschlagen – und dass sogar zweistellig! Aus diesem Grunde waren wir Katzen sowohl mit den nächtlichen Spielen, als auch mit dem beeindruckenden Kunstwerk auf dem ehemals hellen Untergrund, mehr als zufrieden und stolz. Und das zu Recht!

Auf dem Beobachtungsbaum auf dem Nachbargrundstück von Frau Spritzer sitzen jetzt erstaunlich viele Katzen und schauen gespannt auf das Haus und das künstlerische Bodenkunstwerk. Wenige Minuten später kommt Frau Spritzer aus dem Haus. Aufgerissene Augen, Brille absetzen, Kopf schütteln, unidentifizierbare Töne entspringen dem Mund, Brille wieder aufsetzen, erneutes, noch heftigeres Kopfschütteln, Brille absetzen, mit dem Taschentusch die Brillengläser reinigen, Aufsetzen der Brille, leichtes Kopfschütteln, noch weiter aufgerissene Augen, ein Tiefer Seufzer, dann ein Hinsinken auf den Boden. Frau Spritzer ist bedient. Im Sitzen schaut sie sich noch einige Zeit die Süßkirschen-Verzierungen an und zieht sich dann fluchtartig ins Haus zurück. Fast empfinde ich sogar so etwas wie Mitleid, aber wenn ich daran denke wie sie mit dem Wasserstrahl meine Artgenossen attackiert und von den Mauern herunterschießt, werden meine Augen hart und ich bin von unserer Aktion wieder mehr als überzeugt. An diesem Tag, und an vielen weiteren, haben die Vögel und andere Tiere keine Spritzattacken zu befürchten, denn Frau Spritzer bleibt für einige Wochen in ihrer Wohnung, bis eines Tages ein Reinigungstrupp vorbeikommt und mit Hochdruckgeräten und Reinigungsmitteln die kunstvolle Aktionsgestaltung vom Untergrund entfernt. Darüber kann ich nur mein Bedauern ausdrücken, denn das Kunstwerk hätte bestimmt in einem Museum für Moderne Kunst, einen würdigen Platz, an exponierter Stelle, bekommen können. Aber durch die Beseitigung der Farben und Muster ist das leider nicht mehr möglich. So kann man auch ein lohnendes Geschäft durch den Verkauf von Kunst zunichte machen. Arme Frau Spritzer.

08: Die bewachte Bettdecke:

Es ist in manchen Haushalten üblich nach dem Aufstehen, die Bettdecken zum Lüften, teilweise aus dem Fenster, oder über das Balkongeländer zu hängen. Als ich im Herbst, morgens an einem Haus, mit einem niedrigen Balkon vorüberkomme, scheinen die Bewohner bereits die Wohnung verlassen zu haben, denn es brennt kein Licht. Der Aufbruch scheint auch etwas eilig gewesen zu sein, denn zwei weiße Bettdecken hängen immer noch über dem niedrigen Balkongeländer und sind nicht ins Zimmer zurückgelegt worden. Eine der Bettdecken hat so herrliche Fransen auf dem Baumwollüberzug und die bewegen sich im leichten Wind.

Zuerst will ich daran vorbeilaufen, aber mit den wehenden Fransen kann man bestimmt ein spaßiges Spiel treiben. Zunächst versuche ich mit einer Pfote einige wehende Fransen zu erwischen, die sind aber zu weit vom Boden entfernt. Also auf beide Hinterbeine stellen und beide Pfoten nach oben krallen. Nur den äußerste Rand einiger Fransen kann ich damit leicht berühren. Jedoch nach dem Hochspringen und dem Festkrallen an der Bettdecke, ist ein optimaler Haltekontakt hergestellt. Ich hänge jetzt ganz an der Bettdecke und durch meinen heftigen Absprung habe ich auch die Bettdecke stärker in Bewegung gesetzt und so schaukele ich mit der Bettdecke einige Zeit hin und her. Als dann die Schaukelbewegungen nachlassen, löse ich mich und springe erneut hoch, damit die nächsten Schwebevorgänge umgesetzt werden können. Hinwippen, zurück schwingen, das macht einen Heidenspaß. Ich schwinge hin und her, fast könnte man meinen Tarzan würde sich auf Lianen durch den Dschungel fortbewegen. Eine weiße Bettdecke, mit einem daran schwingenden, schwarzen Maine Coon Kater, wie toll ist das denn? Ein eindrucksvolles Bild: Schweben, gleiten, wie ein Pendel in der Uhr schwingen, die Geschwindigkeit ist berauschend und immer rasantere Amplituden machen mir sichtlich Freude. Irgendwann einmal scheine ich aber doch mit zu viel Schwung zu agieren, oder die Bettdecke ist einfach nicht fest genug aufgehängt worden. Sei es wie es will: Die Fransen-Bettdecke löst sich komplett und fällt mit mir nach unten. Ich löse meine Krallen sofort aus dem Stoff und komme ohne Probleme auf dem Boden an. Nur wenige Schritte von mir entfernt liegt jetzt auch die Bettdecke auf dem Boden. Jetzt steigt auch ein angenehmer Geruch aus dem Bettutensil heraus. Die Besitzerin dieser Bettdecke benutzt ein feines, zurückhaltendes, wohlriechendes Parfüm. Ich überlege die weiteren Schritte: Die Wohnungsinhaber scheinen nicht da zu sein. Die Bettdecke kann ich aber ganz ohne Bewachung auch nicht auf dem Boden liegen lassen, denn bestimmt wird sie dann gestohlen. Etwas müde bin ich auch. Als Quintessenz dieser Überlegungen habe ich mich dann auf der am Boden liegenden Bettdecke eingekuschelt und geschlafen. Sollte wirklich jemand versuchen sich die Decke anzueignen, werde ich das zu verhindern wissen. Meine Müdigkeit und der vorteilhafte Geruch auf der Decke führen dazu, dass ich schon nach kurzer Zeit eingeschlafen bin. Erst am späten Nachmittag ist dann die Wohnungsinhaberin mit einem Auto angekommen. Statt mich sanft zu wecken und dann die Decke wieder an sich zu nehmen, hat sie zuerst ein Foto mit mir und der Bettdecke gemacht und sofort, unerlaubterweise, im Netz verbreitet. Danach werkelt sie in ihrer Einkaufstasche herum und holt ein Stück geräucherten Heilbutt heraus, den sie mir vor die Nase hält. Das Wasser ist mir im Munde zusammengeflossen und die nahe Anwesenheit eines Menschen hat mich aus dem Schlaf gerissen. Hellwach überlege ich mir das Tauschangebot: Eine Bettdecke, die mir nicht gehört und die ich mir kurzfristig als Unterlage für meine Bewachertätigkeit ausgeliehen habe, gegen ein bestimmt wohlschmeckendes Stück Heilbutt. Der Austausch für meine kostbare Liegestätte hat dann rasch stattgefunden: Ehemals weiße Bettdecke gegen das Stück Fisch. Wie sie meine Haare aus dem Überzug bekommen hat ist mir nicht bekannt, aber vielleicht hat sie die auch drinnen gelassen, weil auch Katzen einen feinen Eigengeruch haben, der äußerst inspirierend für Menschen sein kann.

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