Horst Udo Barsuhn - Conn - Happy Years

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Coon: Happy Years, 88 Kurzgeschichten über den Kater Coon.
Der Maine-Coon-Kater «Coon» lebt in einem kleinen pfälzischen Städtchen. Von seinen Erlebnissen und Begegnungen, die Coon mit Menschen und Tieren hat, erzählt er uns. Seine Freunde sind ihm wichtig, gleich ob es sich um Mensch oder Tier handelt. Durch Katzenaugen wird die Welt betrachtet wodurch und ein veränderten Blickwinkel entsteht.

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Ist es nicht schön, wenn man, schon mit geringen Mitteln, so eine herzliche Begeisterung und Anteilnahme auslösen kann? Doch dann wird es auch für mich Zeit zu gehen, denn meine Natasha soll ihr Geschenk so fangfrisch wie möglich erhalten. Ich blicke noch einmal auf den Marktplatz zurück und stelle ganz sachlich fest: So leer habe ich den noch nicht einmal in der dunkelsten Nacht, extremer Kälte, oder bei Starkregen gesehen.

04: Lydia wird vor Schaden bewahrt:

Lydia ist eine schon etwas ältere, schlanke Dame, der man ihre 84 Lebensjahre nicht ansieht. Nach dem zweiten Weltkrieg hat sie, schon als Kind, bei Landwirten in einem Pfälzischen Dorf mitgeholfen und so ihre Familie unterstützt die schlechten Zeiten zu überstehen. Später hat sie dann bei reichen Familien zuerst sauber gemacht und dann den Kindern geholfen die ersten Schuljahre, ohne größeres Notenchaos zu überstehen. Noch einige Jahre später hat sie dann bis zu ihrem Ruhestand bei einer großen Handelskette gearbeitet. Lydia hat schwarze Haare und das Aussehen das die Sängerin und Filmschauspielerin Katarina Valente, in jüngeren Jahren aufzuweisen hatte. Als unternehmungslustige Dame hat sie zwar nie geheiratet, aber trotzdem ohne Probleme allen Männern „den Kopf verdrehen“ können, wenn sie das gewollt hätte – aber das wollte sie nicht, sondern nur gewissenhaft ihre Arbeit tun, und nach der Pensionierung tanzen und lachen. Ich kann sie mehr als gut leiden, kann aber trotzdem nicht direkt mit ihr in Kontakt treten, weil sie Katzen nicht mag. Zufällig habe ich auch erfahren warum: Vor vielen Jahren hatte Lydia im Sommer die Fenster in ihrer Wohnung offen stehen lassen. Eine Katze ist dann neugierig gewesen und heimlich in die Wohnung gekommen. Dort hat sich der Fellträger alles genau angesehen, ohne selbst gesehen zu werden. Als dann später Lydia zur Arbeit gegangen ist, hat sie alle Fenster geschlossen und die eingedrungene Katze war gefangen. Während Lydia abwesend war, hat sich die eingesperrte Katze, von Panik und Angst getrieben, dafür entschieden Urin und festere Entsorgungsprodukte loszuwerden. Ein Teppich musste dann für die Hinterlassenschaften herhalten.

Hat bestimmt ganz fürchterlich gestunken als Lydia zurückgekommen ist. Sie hat dann alle Fenster aufgerissen und die Katze ist, mit steil nach oben gestelltem Schwanz geflüchtet. Natürlich ohne vorher beim Sauermachen mitgeholfen zu haben. Die Katze war zwar jetzt ins Freie entlassen, aber die Beseitigung des Gestankes war natürlich ein gewaltiges Problem. Es gipfelte in der Entsorgung des Teppichs und dem mehrmaligen Reinigen des Bodens. Seit dieser Zeit mag Lydia keine Katzen, aber das ist natürlich für mich kein Grund sie nicht trotzdem zu mögen.

Normalerweise bin ich für sie total unsichtbar, wenn ich auf ihrem Gartengrundstück bin, aber an diesem Tag ist es anders, denn ich habe so eine Ahnung und habe mich deshalb aus dem Garten mit lautem Katzensingen gemeldet, bis Fenster aus den Nachbarnhäusern aufgehen und Lydia in den Garten gerannt kommt. Es ist schon etwas dran, dass einige Tiere eine Vorahnung bei bevorstehender Gefahr haben und weil ich in diesem Moment genau so eine böse Vision habe, bin ich so penetrant mit meinem Rufen. Während sie mich aus ihrem Garten vertreiben will, sehe ich aus den Augenwinkeln einen weißen Personenkraftwagen der die abschüssige Straße heranbraust. Ich schreite langsam vor Lydia her, die mir weiter folgt.

Das weiße Auto ist so schnell unterwegs, dass es die Kurve zur nächsten Zufahrt auf die Bundesstraße keineswegs schaffen kann. In diesem Moment durchbricht der weiße Wagen auch schon den hölzernen Vorgartenzaun, knallt gegen die Hausfassade, durchbricht diese und steckt jetzt, zerbeult, in der Küchenwand fest. Ein toller Anblick, denn der hintere Teil des Autos steht im Vorgarten, während das Vorderteil auf dem Küchenboden parkt. Staub umnebelt die Luft, zudem fallen noch einige Steine aus der Fassadenwand herab, dann ist zunächst einmal Ruhe.

Lydia ist ganz blass und denkt jetzt nicht mehr an meine Verfolgung. Entsetzt hat sie die Augen aufgerissen und bringt kein vernünftiges Wort heraus. Innerhalb kurzer Zeit ist die Unfallstelle aber mit Bewohnern unseres Städtchens gefüllt. Nüchtern denkende haben medizinische und polizeiliche Hilfe herbeigerufen und auch die Feuerwehr kommt mit dem ersten Einsatzwagen. Es vergeht einige Zeit bis der Fahrer des Wagens aus dem Autowrack geschnitten wurde. Auch die Vertreter der Presse können sich natürlich so einen Anblick nicht entgehen lassen und ein Fotograph macht ausdruckstarke Bilder, während einige Bewohner meines Städtchens, mit ihren Handys kleine Schnappschüsse erstellen und diese rasch weitersenden.

Außer einem gewaltigen Schreck ist dem Autofahrer nichts passiert, während sich Lydia fragt ob sie mit dem Kerl schreien soll, weil er so schnell gefahren ist, oder lieber eine Kerze in der Kirche anstecken sollte, weil ihr selbst nichts passiert ist. Minuten zuvor war sie noch in der nun völlig ruinierten Küche gewesen, zumindest so lange, bis ich mich so vehement gemeldet hatte. Mich wird sie wahrscheinlich bei den Dankesworten in der Kirche nicht mit einbeziehen, sondern eher denken dass es Unglück bringt wenn einem ein schwarzer Kater über den Weg läuft. Schade drum, aber nicht zu ändern. Ich mag Lydia trotzdem sehr, auch wenn sie nach wie vor keine Katzen ausstehen kann, denn wahre Gefühle müssen nicht unbedingt erwidert werden, sondern wir bekommen sie wertfrei, ohne Hintergedanken und ohne etwas miteinander aufzurechnen zu wollen.

Die Feuerwehrleute und die Polizei bringen das Unfallereignis in kurzen Worten auf den Punkt: „Zu schnell, zu schlecht, „zu dappisch“ (Coon Übersetzung: Ganz dumm, einfach total blöd und bescheuert gefahren). Nachdem das Autowrack aus Lydias Haus gezogen wurde, hat die Feuerwehr Sicherungsmaßnahmen ergriffen. Damit nicht noch weitere Fassadenstücke herabfallen können, wird das Loch mit Stützen gesichert und auch notdürftig, mit Seekieferplatten verbarrikadiert. Die Polizei empfiehlt Lydia ins Hotel zu ziehen, aber das lehnt sie das ab und besteht darauf weiter in ihrem Heim zu bleiben. Sie hat das auch begründet: „Ich habe in meiner Jugend, während der Kriegszeit, schon weit schlimmeres durchgemacht als hinter zerstörten Wänden zu übernachten“.

Ich denke mir bei diesem Ausspruch: Bei allen Katzengöttern, was für eine tolle, widerstandfähige Frau. Die wirft so schnell nichts um. Respekt, Respekt!

05: Die Radarfalle:

Ab und zu besuche ich befreundete Menschen in meinem Städtchen. Einer dieser besonders guten Freunde ist Horst. Er ist ein alleinlebender Rentner und hat in seinem Leben schon jede Menge, verschiedener Berufe ausgeübt. Er ist so ein richtiger „Old Scool-Vertreter“. Er machte in den verschiedenen Ländern in denen er sich aufgehalten hat, Fotos und erstellte dann ganz herkömmlich und altmodisch die entsprechenden Fotoalben. Manchmal zeigt er mir dann die Bilder und erzählt mir von den Vorkommnissen, die er dort selbst erlebt hat. Kunst und Kultur und verschiedene Musikstilrichtungen mag er, auch wenn sie noch so unterschiedlich erscheinen mögen. Bei meinem heutigen Besuch ist er sichtlich in Rage (wütend). In der Pfalz würde man sagen: „Der iss awwer heid gelade“(Coon: Der ist aber heute energiegeladen), oder auch: „Mit demm iss awwer heid ned gut kärrsche esse“ (Coon: Mit ihm ist es heute nicht angenehm Kirschen zu essen). Beide Aussagen drücken die persönliche Wut über etwas aus, was ihn geärgert hat. Schon wenige Minuten später bin ich im „Bilde“: Die Verwaltung hat eine transportable Radarfalle im Städtchen installieren lassen. Wie ich den Worten von Horst entnehmen kann, ist nicht nur er, sondern auch viele andere Einwohner dort „hineingerauscht“. Bislang waren dort 50 Kilometer zulässig gewesen, aber die Verwaltung, hat in ihrer, unendlichen Weisheit und einer göttlichen Eingebung, die Geschwindigkeit, quasi über Nacht, auf 30 Kilometer herabgesetzt. Schilder wurden angebracht und praktisch zeitgleich auch die Geschwindigkeitsfalle sofort in die Wege geleitet. An dieser Straße befinden sich weder Schulen, noch ein Geschäft und auch kein Museum, Kindergarten oder Altersheim. Es sind auch keine nennenswerten Unfallschwerpunkte oder ein anderer, logischer Grund dafür vorhanden diese Maßnahmen umzusetzen. Die Einwohner meines Städtchens sind von der Geschwindigkeitsreduzierung überrascht worden und bis man dafür der Verwaltung, bei den nächsten Kommunalwahlen, die dafür berechtigte „Quittung“ geben kann, dauert es noch zwei Jahre. An diesem Tag habe ich mich schon rasch von Horst verabschiedet, weil ich mir vor Ort auch einen eigenen Eindruck der Situation machen will. Als ich ankomme, fährt Metzger Josef gerade in die Radarfalle und ich höre ihn bis auf die Straße kräftig fluchen.

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