Horst Udo Barsuhn - Conn - Happy Years
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Der Maine-Coon-Kater «Coon» lebt in einem kleinen pfälzischen Städtchen. Von seinen Erlebnissen und Begegnungen, die Coon mit Menschen und Tieren hat, erzählt er uns. Seine Freunde sind ihm wichtig, gleich ob es sich um Mensch oder Tier handelt. Durch Katzenaugen wird die Welt betrachtet wodurch und ein veränderten Blickwinkel entsteht.
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Frau Spritzer kann also mit dem Begriff „Irenik“, für die Friedenslehre überhaupt nicht anfangen. Selbst der Pfarrer meidet sie so gut es geht, auch wenn sie immer wieder Blumen für die Kirche bringt. An diesen kleinen Beispielen sieht man: Sie ist eindeutig ein „immerwährender Quell der Freude“ und eine „überschwänglichen Begeisterung“ macht sich sofort bei ihrer Anwesenheit breit. Die strenge Frau hat ihre Umgebung am liebsten besenrein, besser noch antiseptisch, aber wenn wir gerade das Thema Sauberkeit betrachten, ihre menschliche Umgebung in der Pfalz behauptet, dass „sie nicht mehr ganz sauber ist“! Dieser Ausspruch hat aber mehrere Bedeutungen: Die erste Auslegung betrifft den eigentumstechnischen Bereich, dann kann man dem Betreffenden nicht vertrauen, oder ihm zumindest Unsauberkeiten im geschäftlichen Handeln zutrauen. „Der oder die ist nicht ganz sauber“, heißt dann: Illegale Geschäfte werden vorgenommen, Diebstähle (Coon: „Der macht lange Finger“, heißt: Der stiehlt), Bestechungen, Steuerhinterziehungen und die ganze Bandbreite der gerichtlich verwendbaren Eigentumsdelikte.
Die zweite pfälzische Bedeutung für den Ausspruch: „Die ist nicht mehr ganz sauber“, betrifft die geistige Verfassung eines Menschen. Weitere Aussagen die geistige Vollständigkeit eines Pfälzers kritisch zu hinterfragen sind: „Der hat ja einen Sprung in der Schüssel“, oder: „Bei dem ist im Hirnkästchen etwas durcheinander geraten“, auch: „Der hat nicht alle Latten im Zaun“, auch: „Die hat nicht mehr alle Tassen im Schrank“!
Eine dritte Bedeutung von „Du bist ja nicht mehr ganz sauber“, wird angewandt, wenn sich jemand gegenüber seinen Chefs oder gegen eine Behörde mehr gewehrt hat, als sich das der Normalbürger, auch nur ansatzweise trauen würde. Dann ist dieser Ausspruch so etwas wie ein bewundernder Ritterschlag für den gezeigten Heldenmut. Es liegt in der Natur der Sache, dass der Ausspruch in diesem Zusammenhang nur äußerst spärlich angewandt wird, denn so viele Helden hat halt auch die Pfalz nicht zu bieten.
Frau Spritzer gehört eindeutig der zweiten Spruchauslegungsgruppe an. „Die iss joh hirnrissisch“ (Coon Übersetzung: Diese Frau hat ja Risse in ihrem Gehirn und verfügt deshalb nicht mehr über alle, sozial notwendigen, gehirntechnischen Denkfähigkeiten)(auch an dieser Übersetzung zeigt sich wieder einmal mit welch knappen Wörtern das Pfälzische, äußerst komplexe und komplizierte Zusammenhänge darstellen kann).
Das Anwesen von „Frau Spritzer“ gehört eigentlich nicht zu meinem Gebiet, aber die Kater aus dem betreffenden Bereich haben mich um meine Mithilfe gebeten und so inspiziere ich die Gegebenheiten vor Ort, um mir ein eigenes Urteil zu bilden. Vielleicht kann ich den hilfesuchenden Tieren eine sinnvolle Unterstützung sein. Das Grundstück hat nur wenige Insekten und wo es keine Insekten und keine Nistplätze gibt, kann kein Vogel überleben. Hier zeigt sich wieder einmal überdeutlich: Jeder Eingriff jetzt, wirkt sich auch auf die Zukunft aus. Alle Flächen die der Mensch versiegelt fehlen für ein gesundes, biologisches Gleichgewicht. Von einem Baum, des Nachbargrundstücks aus habe ich eine gute Übersicht über den Garten und die Mauern des „Spritzeranwesens“. Frau Spritzer sitzt, gut getarnt unter einem Vordach und beäugt misstrauisch die Umgebung. Kaum will sich ein Vogel niederlassen, weil er vielleicht ein Beuteinsekt für sich oder seine Jungen sieht, nimmt Frau Spritzer den bereitliegenden Wasserschlauch, in dem eine Regulierungsdüse angebracht ist, die jetzt rasch gedreht wird, um den Vogel, mit dem Wasserstrahl, wegzuspritzen. Versuchsweise stellt sich auch ein ortsansässiger Kater zur Verfügung, der probeweise auf der Mauer entlang marschiert. Sofort schnappt sich Frau Spritzer wieder den Schlauch mit der Düse und es gelingt ihr den heftigen Wasserstrahl, auf den Kater zu richten und diesen von der Mauer zu „schießen“. Schon nach kurzer Zeit steht für mich fest, dass sofort gehandelt werden muss. Ich beobachte Frau Spritzer und ich beobachte auch ihr Haus. Einige Fenster stehen einen Spalt weit auf und dies bringt mich auf eine Idee. Bestimmt gehen noch drei Stunden vorüber, bevor die hagere, grauhaarige Frau zufrieden wieder ihre Brille putzt, aufsteht und ins Haus geht. Wahrscheinlich will sie sich etwas zum Essen bereiten. Der Wasserschlauch bleibt vor Ort liegen. Rasch schnappe ich mir die Regulierungsdüse und zerre sie hinter mir her, in Richtung der Hausmauer im Garten. Mit der Wasserdüse im Mund springe ich auf einen Fenstersims und hieve den Düsenkopf direkt neben den offenstehenden Fensterspalt. Dort öffne ich langsam den Düsenkopf und Wasser sprudelt heraus. Zum Glück bin ich nicht wasserscheu und deshalb ziehe ich auch noch Schlauch nach und lasse den offenen Düsenkopf in den offenstehenden Fensterspalt rutschen. Mit beiden Vorderpfoten drücke ich auf den Wasserschlauch, damit dieser auch richtig verankert ist. Nass, aber zufrieden mit meinem Werk mache ich es mir wieder im Baum des Nachbargrundstücks bequem und beobachte die Aktivitäten auf dem Anwesen von Frau Spritzer. Stunde um Stunde läuft Wasser in das Zimmer hinter dem Fenster, in das ich den Wasserschlauch eingebracht hatte. Von Frau Spritzer keine Spur. Sie muss ausgiebig beim Essen gewesen sein, vielleicht hat sie aber auch für einige Stündchen einen Mittagsschlaf gehalten, und ist in dieser Zeit ihrer Umwelt nicht auf den „Wecker gegangen“, auf jeden Fall wird das laufende Wasser den Raum sehr gut durchfeuchten. Erst nach Stunden kommt sie aus dem Haus gehastet. Von meinem Beobachtungspunkt aus kann ich hören wie sie immer wieder verzweifelt: „O Gott, oh Gott“ ausruft und dann zum Wasserschlauch gelaufen kommt. Sie zerrt am Wasserschlauch, der aber etwas verkantet ist und sich deshalb einige Augenblicke gegen die Fensterentnahme wehrt. Nach einiger Zeit kann sie aber doch den Schlauch ganz herausziehen, wobei sie sich selbst einnässt. Dann wird der Düsenkopf zugedreht, anschließend auch der Haupthahn am Anschlussstück des Wasserschlauches. Frau Spritzer schaut sich misstrauisch um, kann aber keinen „Rabauken“ erblicken, der ihr das alles angetan hat. Wutschnaubend geht sie ins Haus zurück, öffnet die Fenster und dann kann ich sie mit einem Eimer und vielen, ich würde sogar sagen sehr vielen trockenen Tüchern hantieren sehen. Einige Vögel sitzen oberhalb meines Beobachtungspunktes im Baum und pfeifen fröhlich und begeistert vor sich hin. Einige der Vögel trauen sich sogar auf das Geländer der Tierhasserin und einige, besonders rachsüchtige, hinterlassen sogar einige Fäkalreste auf den Fensterscheiben. Jetzt hat sie offensichtlich sogar noch die Polizei verständigt, die natürlich auch nichts feststellen kann, denn wenn man nach Fingerabdrücken sucht und nicht nach Tatzenabdrücken, oder leichten Bissspuren, dann ist das Resultat entsprechend. Verstohlen kratzen sich auch zwei der anwesenden Polizisten an der Stirne und zeigen auch damit: „Die Frau ist nicht ganz sauber“!
Für diesen Tag gilt auf jeden Fall: Heute ist genug gespritzt Frau Spritzer.
Als die Polizisten unterwegs zu ihrem Einsatzfahrzeug sind, kann ich sie gut hören: „Dii ald hodd awwer ah een knall weck. Dii kann ned meer knusprisch soi“ (Coon Übersetzung: Die ältere Dame hat aber auch einige, geistige Minderleistungen aufzuweisen. Es ist eindeutig, dass sie der aktuellen Realität nicht mehr entsprechend Folge leisten kann). Die anderen Beamten nicken und lachen und einer meint ergänzend: „Fast wie der 23-jährige Autofahrer, der uneingeschränkt seinem Navigationsgerät vertraut hat und am Wochenende, in einem Ort an der Mosel, sein Fahrzeug in eine überflutete Unterführung gefahren hat, bis der Wagen, im wahrsten Sinne des Wortes abgesoffen ist. Die Feuerwehr und die Polizeidienststelle haben den Fahrer dann gerettet und auch das Fahrzeug wieder herausgezogen“. Ein weiterer Polizist witzelt: „Der hat vielleicht angenommen dass er ein Amphibienfahrzeug lenkt“. Allgemeines Gelächter.
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