Rainar Nitzsche - Wandlungen der Drei

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Fortsetzung von «Der Leuchtende Pfad des Magiers», Reise durch die Welten = Bioregionen der Erde 3-5: Chinesisches Nebelland der Drachen (Manfreds Mutter ist ein Feuerdrache), Aufbruch des Massaimädchens Moyo in den Norden Afrikas und Verwandlung in eine Schwarze Pantherin: Sie ist ein Leopardenmensch. Vor 65 Millionen Jahren schlug ES von T-Her ins Meer, und die Dinos starben aus. Vor 4 Millionen Jahren spaltete ER sich von «ES» ab, ging an Land und hatte Einfluss auf die Menschenevolution. Seitdem zieht ER durch die Welt und tut, was er will. Manfred, ein Magier, aber doch nur ein Mensch, der sich auf seiner Reise in zahlreiche Wesen verwandelt, hat keine Chance gegen IHN. Und wie soll Manfred in Eurasien auf dem Weg nach Osten zum Himalaya jemals auf seine neue Liebe Moyo treffen, die nach Ägypten unterwegs ist?

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Ich öffne meine Augen und schwebe noch immer und sehe sieben Raben vor mir auf dem Ast einer uralten Weide am Ufer des Nebelsees sitzen. Es sind die ersten lebenden Wesen seit langem.

Noch immer ist alles still. Denn auch die schwarzen Vögel schweigen.

Staunend - nein, nein, nicht mit offenen Schnäbeln - staunend schauen sie das Licht und den Menschen.

Sieben an der Zahl, diese fehlt ja noch in meiner Rabenzahlenmagie, denke ich und mir fällt ein Märchen ein. Es heißt Die sieben Raben :

Sieben.

Einst hatte ein Paar sieben Söhne, aber keine Tochter. Als diese endlich schwächlich zur Welt kam, sollte sie noch die Nottaufe erhalten. Also schickte der Vater seine Söhne aus, Wasser zu holen. Doch der Krug fiel in den Brunnen und die Söhne trauten sich nicht heim. Die Zeit verging, und ihr Vater sprach im Zorn: „Ich wollte, dass sie alle zu Raben würden!“ So verfluchte er sie und so geschah es: als Raben flogen sie davon. Sie aber überlebte und wuchs heran, so wunderschön und erfuhr erst spät, dass sie sieben Brüder hatte, zog hinaus in die Welt, um sie zu finden, und gelangte ans Ende der Welt. Dort traf sie auf Mondin und Sonn, die zu ihrer Zeit Menschenfresser waren. Die Sterne aber waren freundlich, einer von ihnen, der Morgenstern gab ihr den Schlüssel - das war ein Hinkelbein - zum Glasberg, in dem die Raben wohnten. Doch sie verlor den Schlüssel und musste einen Finger opfern, um ihre Brüder zu erlösen: aus Raben wurden wieder Menschen.

Verwünschung, Erlösung, Verwandlung von Menschen in Raben, von Raben zurück in Menschen, Geschwisterliebe und Opfer: Fleisch und Blut erlösen die Verfluchten.

„Kroar kroar“, höre ich Sieben Raben rufen.

Bilder steigen auf, geboren – wiedergeboren, Gedanken beginnen zu kreisen: Krähenkrächzen, Rabenkrähen, Raben, die hier leben, sich ernähren vom Nachwuchs der Kleinen, von Kranken und Leichen. Augen und Gedärm, Knochen und die Reste der Felle und Federn verbrannter Tiere.

Feuer. Flammen. Drachen! Nicht Wächter, nicht Wachen!

Erwachen die Drachen?

Drachenträume

Blau der Himmel

über weißen Wolken,

die sich wandeln in Drachen,

die lachend erwachen.

Ihr Leben

währt Äonen.

Feuer ist ihr Atem

in diesem kalten nassen Land.

Worte des Magiers

Niemand fragt nach dem Weg.

Nach welchem Weg?

Wohin?

Also antworte ich dir auch nicht: „Wie du hinkommst? Das ist die einfachste Sache der Welt. Wer suchet, der findet!“

Und so findet ihn Manfred irgendwann im Irgendwo.

Sieh an, schau da, sein Mund ist geschlossen. Erstarrt liegt er da - doch wirklich leblos, gänzlich tot?

Träumen Drachen?

Träumen Drachen von längst vergangenen Zeiten, von Drachen und all den Sachen, die Drachen miteinander machen?

Wartet der eine hier vor mir?

Worauf?

Dass ich die Worte spreche, die ihn zum Leben erwecken?

Gut, ich werde es tun. Schließe meine Augen und spre..., kein Menschenmund kann sie sprechen. Also denke ich dem steinernen Drachen Bilder zu, der da so gewaltig vor mir aufragt, dem winzigen, sitzend schwebenden Menschen.

Und tatsächlich, der Drache erwacht aus seinem steinernen Traum und öffnet seinen gewaltigen, vor Zähnen starrenden Mund.

Ich sehe ihn, ohne meine Augen zu öffnen - Lider statt Kinderhände, hinter denen ich mich verstecke?. Gedanken rasen: Aha! Jetzt wird es spannend und sich zeigen: Schnappt er zu oder kommt da gar etwas aus seinem gewaltigen Mund heraus? Zunge, Worte oder Feuer - das ist hier die Frage.

Ich öffne meine Augen.

Was geschah? Starb ich? Wurde ich wiedergeboren? Wo bin ich?

Schwebe nicht mehr, sondern stehe aufrecht auf der Erde, drehe mich einmal im Kreis und schaue mich um und sehe ihn nicht. Trete ein paar Schritte zurück und erkenne die Formen im Felsen vor mir: gewaltig, gigantisch, doch ohne Leben, in der Bewegung erstarrt, als hätte er einst Medusa erblickt, so ragt ein Jadedrache vor mir auf.

Ist es überhaupt ein Drache?, frage ich mich nun doch. Was sahen Menschen nicht alles schon in irgendwelchen Formen - Kanäle und ein Gesicht auf dem Mars - und schon war die Marszivilisation geboren, Leben, das es in bescheidener Form dort geben könnte, einst gegeben hat, wieder geben wird.

Also träumte ich nur, der Drache würde erwachen. Also tat ich noch nichts. Das muss irgendwie an diesem Nebelland liegen: nichts als Schäume und Träume.

Also stehe ich auf, hebe meine Arme und singe mit gewaltiger Stimme die magischen Worte.

Und eine zweite Stimme flüstert synchron andere Worte in mir und aus mir hinaus.

Und so ist es, als sei ich ein Vogel und könnte auf der Syrinx mich selbst begleiten.

Draußen aber ...

Schau an: es scheint, als verwandelten sich Manfreds Mund und Hals für einen Augenblick, in dem er die Worte singt, in den eines Drachen.

Rufe die Worte hinaus, die Drachen wecken. Sie lauten:

„Stein, wach auf!

Kehre ins Leben zurück!

Drache bist du!

DRACHE erwache!

Wach auf aus deinen Träumen!

Wach auf!“

Singe immer und immer wieder den Refrain: „Wach auf!“

Nichts geschieht.

Nun, einen Versuch war es wert. Hätte ja gelingen können. Setze mich wieder ins Laub, das ein kleiner Zauber trocknete. Jetzt hüllt mich wieder ein Bärenfell ein. Es ist kalt geworden.

Fliegt Zeit dahin, vergeht der Tag. Der Sonn versinkt so rot und groß hinter Büschen und Bäumen.

Nacht. Sterne strahlen über mir. Voller Sehnsucht schaue ich auf. Kein Nebel nirgendwo. Und auch die Volle Mondin scheint dort still zu stehen.

Werwolfzeit, Zeit der Morde, Zeit der Liebe, denke ich noch und ...

Manfred schläft. Nichts passiert.

Noch immer nichts.

Nichts - nichts - nichts - …

Jetzt aber ist da ein Fauchen, ein Hitzeschwall.

Ja, so erwachen Drachen und lachen.

Dieser Lärm! Springe auf und ziehe mein Schwert aus den Dimensionen, in denen es geborgen ruhte.

Sie falten sich wieder zu und behalten OM in sich.

Ach, diese lebenswichtigen Reflexe. Meist sind sie gut und richtig, doch jetzt und hier scheint mein Schwert der Meinung zu sein, dass ich es nicht brauche. Tja, so ist das mit denkenden Waffen.

Also bleibt mir nichts anderes übrig als zu verharren. Ich rieche, höre, fühle und weiß, was war, was ist, stehe da und schaue dem Drachen in die Augen, versuche, ihn zu bannen.

Seine Augen aber befehlen mir.

„Komm näher! Komm zu mir und wärme dich! Denn kalt ist die Nacht. Komm zu mir!“, flüstert seine Stimme in meinen Ohren, meinem Geist, in meiner Seele.

So muss ich denn gehorchen, gehe näher und näher an den Drachen heran, sehe es für den Bruchteil einer Sekunde auf mich zuschießen, denke einen letzten Gedanken: Feuer!

Schwärze.

Erwacht, frage ich mich: Starb ich? Bin ich nun tot - gegrillt, verkohlt, zu Staub zerfallen, längst gestorben, im Jenseits geborgen?

Ich lebe!

Wo lebe ich und wann?

Bin wohl wiedergeboren, denn mein Menschenkörper brannte, verbrannte. Daran erinnere ich mich und verstehe: Mein alter Körper blieb drüben - in der alten Welt zurück. Hier aber im Drachenland laufe ich die ersten Schritte auf allen Vieren zum Ufer hin, schaue in den spiegelnden See und betrachte still meinen Drachenkörper.

Sehe verwundert meine Hände an, die sich nirgendwo mehr spiegeln, denn da ist kein See vor mir. Das sind ja Menschenhände. Da waren doch eben noch Drach... Und da sind Menschenbeine, ein Menschenrumpf. Ich betaste meinen Kopf, auch der scheint ziemlich menschlich zu sein.

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