Rainar Nitzsche - Wandlungen der Drei

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Fortsetzung von «Der Leuchtende Pfad des Magiers», Reise durch die Welten = Bioregionen der Erde 3-5: Chinesisches Nebelland der Drachen (Manfreds Mutter ist ein Feuerdrache), Aufbruch des Massaimädchens Moyo in den Norden Afrikas und Verwandlung in eine Schwarze Pantherin: Sie ist ein Leopardenmensch. Vor 65 Millionen Jahren schlug ES von T-Her ins Meer, und die Dinos starben aus. Vor 4 Millionen Jahren spaltete ER sich von «ES» ab, ging an Land und hatte Einfluss auf die Menschenevolution. Seitdem zieht ER durch die Welt und tut, was er will. Manfred, ein Magier, aber doch nur ein Mensch, der sich auf seiner Reise in zahlreiche Wesen verwandelt, hat keine Chance gegen IHN. Und wie soll Manfred in Eurasien auf dem Weg nach Osten zum Himalaya jemals auf seine neue Liebe Moyo treffen, die nach Ägypten unterwegs ist?

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Schwarz sind ihre Augen, die da vor mir landet und mich neugierig zu betrachten scheint. Ja, Raben gehören doch zu den intelligentesten Vögeln. Schwarz, denke ich, schwarz ... schließe meine Augen, um mehr zu sehen, zu ergründen, wer sie wirklich ist.

Die waren doch eben noch blau-grau, denkt die Rabin, deren wahren Namen Menschenmünder niemals aussprechen könnten. Denn jetzt sieht sie dort rote Feuer brennen.

Gedanken rasen: Eine Rabin. Wer könnte sie sein? Weshalb schaut sie mich so an. Das kann doch kein Zufall sein! Trafen wir uns früher schon? Eine Frau bist du. Doch wer? Erinnerst du mich an sie, die ich einst verlor. Du - in mir - und du dort draußen? Bist du Nairra in neuem Körper? Weilt ihre Seele in dir? Weine ich nun wieder Tränen um meine verlorene Liebe? Tränen - salzige Wassertropfen oder Tränen aus Feuer, die fern der Außenwelt brennen. Ein Krächzen, ein Singen. Ach ja, eine Rabin war da. Öffnet euch, meine Augen! Öffnet euch und schaut!

Aha! Noch immer sieht sie mich interessiert an, spricht schließlich: „Kroar kroar!“

Ich nix verstehen, nix Rabe, denke ich noch und schlage mir auch schon mit der rechten Hand an meine Menschenstirn: „Ach, was mache ich denn, wieso tue ich nichts? Die Lösung heißt doch Verwandlung. „Hallo, wie geht’s?!“, antworte ich ihr nun aus Syrinx und Schnabel auf rabisch.

Die Rabin aber spricht: „Träume noch ein wenig! Schwebe dann nach Osten! Dort triffst du die Drachen, die jetzt erwachen. Hörst du sie lachen, die da bewachen - schon lange keine Schätze mehr?“ Dann fliegt sie davon.

Und was tue ich? Fliege ich hinterher oder ...?

Ich bleibe, nehme meinen alten Menschenkörper wieder an und denke ein wenig nach über Raben, Zahlen und Magie: Rabenzahlenmagie. Ich sehe Bilder in mir. Ich höre, lebe es: Eins, zwei, fünf, zehn, einhundert.

Eins.

Eine Rabin, ein Rabe - eine Liebe.

Einst im Westen lebte Lug , der große Gott der gallischen Kelten. Lug aber trug auch andere Namen. Er war Lamfada, der mit der langen Hand, Samildanach , der Alleskönner, Meister des Handwerks und der Künste. Ihm verbunden war der Rabe. Heil dem Zauberer und dem Dichter. Er war der Lichte.

Dann war da der Rabe als Diener der Zauberer und Hexen. „Sieh dem Raben nicht zu lange in die Augen, sonst stiehlt er dir deine Seele und fliegt damit davon!“, sprach der Zwerg zu Sneewittchen.

Zwei.

Ein Rabenpaar. Einst lebten zwei Raben, Hugin und Munin , bei Odin . Ihm opferten die Normannen den Abt der Mönche. Odin aber ist Wodan, Gott des Krieges und Vater der Toten, der auf seinem Schimmel Sleipnir durch die Kältewüsten zieht. Wolf und Rabe sind ihm geweiht. Ein Auge gab er für die Weisheit hin, denn er ist der Gott der Dichtkunst und Ekstase. Seine Raben sandte er als Späher aus. Nachts raunten sie ihm ins Ohr, was sie auf ihrem Flug durch die Welt bei Tag gesehen hatten.

Fünf.

Im Frühling finden sich die Paare. Rabe und Rabin, aus eins und eins werden zwei, aus zwei werden mehr . Er bringt ihr einen Leckerbissen und zeigt ihr, was für ein Kerl er ist: segelt dahin, dreht und überschlägt sich. Beide fliegen sie synchron: das ist zeitgleicher, gleichstarker und gleichartiger Flügelschlag ... Eins-sein in Harmonie.

Nun sind wir wieder vereint - jetzt - für einen Augenblick - für alle Ewigkeit: Du und ich sind nun ein Rabenpaar, eine Familie, die bald Nachwuchs bekommen wird. Denn ich habe dich begattet, und du hast die Eier gelegt. Drei sind es im Nest dort oben in der Felsenwand, die nur Vögel wie wir erreichen können.

Dann kommt die Zeit der Geburten, brechen die Schalen auf, schauen drei Rabenkinder heraus. Wir füttern sie.

Zeit rast dahin. Frühling und Sommer. Schon wagt hechelnd unser erstes Kind seinen ersten Flug, und - landet auf dem Boden. Nebel liegt über allem am Morgen, Regen. Endlich bricht Sonn durch Wolken.

Sie fliegen, sie lernen, sie leben für sich mit den anderen in der Gruppe.

Du und ich sind wieder zu zweit, ein Rabenpaar für alle Zeit!?

Zehn.

Ein Rabe, eine Rabin, ein Rabenpaar, drei Kinder, fünf Raben. Zehn waren es einst. Weit im Osten lebte Shen-Yi, der himmlische Bogenschütze. Dort erzählt man sich die Sage, das vor langer Zeit zehn Sonnen in Gestalt von Raben das Leben der Erde bedrohten. Yi schoss neun von ihnen ab, ein Rabe blieb am Leben. Und deshalb kann man heute noch den dreifüßigen Raben im Sonn erblicken.

Einhundert.

Auf den Schlachtfeldern und an den Leichen der Tiere, die die Wölfe jagen und erbeuten, versammeln sich die Raben und nehmen sich die leckeren Bissen. Hundert Jugendliche finden sich im Winter im Tal ein. Dort gibt es jetzt Essen im Überfluss. Auch die Drei, die vor kurzem noch Kinder waren und die wir kennenlernten, sind dabei.

All diese Dinge sieht Manfred in sich, denn er erinnert sich an Vieles aus längst vergangenen Zeiten und fernen Ländern. Und während er all dies erlebt und im Lotussitz von West nach Ost schwebt, merkt er nicht, wie der Tag vergeht, wie es dämmert. Er landet und öffnet seine Augen.

Bist du es?, frage ich mich und betrachte dich noch immer.

Träumte ich nicht eben noch von dir und mir und unseren Kindern?

Was tust du hier? Und wo sind denn nun die Drachen?

Denn dort sitzt du so nah vor mir, groß und schwarz von Kopf bis Fuß und von Rabengestalt.

Doch sitzt du nicht auf einem Pfosten . Denn den wird es hier niemals geben: keine Menschen, keine Zäune, keine Pfosten! Also ist in der Außenwelt alles doch ein wenig anders als in Gedicht und Traum.

Also sitzt da kein Rabe auf einem Pfosten, sondern eine Rabin auf einem Zwei..., sie sitzt auf keinem Zweig, sondern auf dem verwitterten Stubben einer alten von einer Sturmbö gefällten Eiche, in dem die Larven des Hirschkäfers essen und wachsen, bis sie sich verpuppen, um zu schlüpfen.

Gedanken rasen: Schau sie dir an! Ist sie nicht wie Badb, die irische Göttin des Krieges? Komm näher! Geh dicht ran. Ja. Jetzt siehst du, was sie tut. Sie pickt an irgendwas dort unten, das sie mit den Zehen ihres rechten Fußes hält. Und immer wieder schaut sie auf, dreht den Kopf und senkt ihn wieder. Wechsel der Konzentration auf Mahlzeit und Blick in die Weite der Welt. Das ist Leben, Überleben! Dann fliegt sie davon und lässt die Reste auf ihrem Ruheplatz zurück.

Ich komme näher und sehe die Leichenteile eines kleinen Wesens, die Augen sind ausgehackt, der Bauch ist aufgerissen. Pelzig zwar und doch irgendwie menschlich, so winzig, so zart - soo tot! Mein Homunkulus fällt mir ein, den ich einst schuf nach meinem Bilde und Rainar nannte. Doch der kann es nicht sein, hier , so fern seiner Heimat. Und außerdem war er ja fast unbehaart. Ich weiß nicht, was für ein Wesen dies ist, doch verstehe ich, was geschah und gehe weiter.

Gehe ich wirklich durch den Nebel oder blieb ich längst stehen, und es sind die Nebel, die sich bewegen, deren Schleier an mir vorüberziehen? Gehe ich im Kreis, bin ich in einer Zeitschleife gefangen oder einfach nur verwirrt im Geist? Weiter, immer weiter gehe ich - oder glaube ich zu gehen, denn mein Wille ist eisern, auch wenn ich längst jede Orientierung verloren habe -, bis ich dich treffen werde - irgendwo und irgendwann. Was wird mich erwarten an einer Grenze, die weder aus Stahl noch Stein noch Holz ist, die niemand sieht, die niemand riecht, noch hört, die also gar nicht existiert!? Wie auch der Pfosten nicht, von dem ich träumte. Und war da eben überhaupt ein großer schwarzer Vogel auf einem Eichenstumpf? Erträumte ich ihn mir? Brachten die Nebel mir ein Bild aus längst vergangenen Zeiten? Gibt es die ewige Wiederkehr des Gleichen?

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