Rainar Nitzsche - Wandlungen der Drei

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Fortsetzung von «Der Leuchtende Pfad des Magiers», Reise durch die Welten = Bioregionen der Erde 3-5: Chinesisches Nebelland der Drachen (Manfreds Mutter ist ein Feuerdrache), Aufbruch des Massaimädchens Moyo in den Norden Afrikas und Verwandlung in eine Schwarze Pantherin: Sie ist ein Leopardenmensch. Vor 65 Millionen Jahren schlug ES von T-Her ins Meer, und die Dinos starben aus. Vor 4 Millionen Jahren spaltete ER sich von «ES» ab, ging an Land und hatte Einfluss auf die Menschenevolution. Seitdem zieht ER durch die Welt und tut, was er will. Manfred, ein Magier, aber doch nur ein Mensch, der sich auf seiner Reise in zahlreiche Wesen verwandelt, hat keine Chance gegen IHN. Und wie soll Manfred in Eurasien auf dem Weg nach Osten zum Himalaya jemals auf seine neue Liebe Moyo treffen, die nach Ägypten unterwegs ist?

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Ich öffne meine Augen ein zweites Mal. Also träumte ich nur zu träumen, aus meinem Traum zu erwachen und in Nebeln zu zerfließen! Also bin ich irgendwann irgendwo gelandet. Ich schaue mich um und sehe - Nebel.

„Vergessen auch hier?“, rufe ich laut und lausche.

Doch da sind weder Echo noch Antwort. Die Nebel schweigen.

Benebelt sind meine Sinne: Mein Augenlicht ist ohne Licht blind.

„Wo bin ich?“, flüstere ich mir zu, höre, rieche nichts und sehe noch immer nur Nebel. Taste mit meinen Händen und fühle feuchtes Gras zu meinen Füßen.

Also bin ich in einer Wiese, an einem anderen Ort zum Leben wiedererweckt. Tief atme ich die Morgenluftfrische. Es riecht nach Erde. Alles kehrt wieder zurück, denke ich, hinweg mit diesen letzten Morgennebeln, es werde Tag!

Und tatsächlich, so geschieht es: gewaltig steigt der Morgensonn auf, lässt Tau und Nebel verdampfen. Neu werden Farben und Bilder geboren. Mild ist der Duft. Freie Sicht für einen Augenblick, bis der Vorhang wieder fällt?

Ich liege auf dem Rücken in der Wiese. Über mir rasen Wolken lautlos ins Nichts. Dann hüllen mich wieder Nebel ein.

Nun gut, geht’s nicht so, dann geht’s eben anders. Ich stehe auf, drehe mich langsam um meine Achse. Und während ich mich weiterdrehe, steige ich auf und schaue hinab, ganz so, wie ich es schon einmal tat.

Welch seltsames Land und doch so bekannt! Ein Land, das ich irgendwo schon einmal sah? Oder nahm es ein anderer andernorts wahr und sandte mir die Bilder zu?

Ja, mein Herr und Meister, der mich nach seinem Ebenbild schuf, Er Dort Oben war es, der es „ Nebelland “ nannte, alles erträumte Er sich. Oder aber ... Doch dies nur zu denken, wäre schon „Gotteslästerung“ - und die Strafe folgte sogleich, es sei denn, Er Dort Oben wäre ein gütiger „Gott“ und hörte meine Gedanken, die Er mich denken lässt, und lächelte. Ach ja, ich weiß, Er tut es ja! So kann mir nichts geschehen, also denke ich es zu Ende: Oder aber diese Landschaft entsprang gar nicht Seinem Geist. Er sah sie nicht in sich , sondern mit Seinen Augen irgendwo dort draußen vor sich . Vielleicht war da einst und irgendwo in Seiner Welt nur ein Gemälde an einer Wand, nicht mehr und auch nicht weniger. Viele Jahre könnten seitdem Dort Oben vergangen sein, wenn es denn Dort überhaupt Jahre vergleichbar mit denen hier hunten gibt. Längst könnte das Bild dort nicht mehr hängen, wo es einst hing. Doch was spielt das schon für eine Rolle?!

Einmal vor langer Zeit war Er Dort Oben ganz ergriffen von diesem Bild einer selbst für Ihn so fernen Landschaft mit kiefernbestandenen Hängen und Nebeln in den Tälern. Da konnte Er nicht widerstehen. Also betrat Er dieses Land - doch nur in Seinen Träumen.

Ich aber, der ich bin wie Er, gleite sanft zu Boden, lande sicher auf meinen Füßen, schließe stehend meine Augen. So sehe ich nun, was Er einst sah, sehe Ihn jetzt in einer Stadt mit Namen Kaiserslautern staunend das Gemälde betrachten.

Schon beim ersten Mal war es ihm aufgefallen. Welch grandiose Landschaft, dachte er gänzlich überwältigt von den Bergen, den Nadelbäumen, dem tosenden Bach, der da so tief ins Tal hinunterstürzte, in das weite Land der Inseln und Nebel.

Dann irgendwann, an einem Faschingsdienstag vielleicht, ja, so war es, geschah es. Er besuchte wieder einmal dieses eine Chinarestaurant, das es schon längst nicht mehr in seiner Stadt gibt, betrat wiederum den GOLDENEN DRACHEN. Diesmal setzte er sich so, dass die Landschaft beim Essen ausgebreitet vor seinen Augen lag. Jetzt traute er sich endlich, die ältere Chinesin zu fragen, wo die echte Landschaft, das Vorbild, denn läge.

Irgendwo in Rotchina“, antwortete sie, die wohl wie die meisten Chinesen zu jener Zeit in Deutschland von Taiwan oder aus Hongkong kam. Genauer wusste sie es nicht.

Aber spielt das denn eine Rolle? Selbst seine Frage, hatte die denn einen Sinn? Was hätte er gewonnen, wenn er es erfahren hätte?

Nun blieb noch das Rätsel der Schriftzeichen oben links in der Ecke. Sahen sehr chinesisch aus, wunderbar gemalt in seinen Augen. Doch ohne Klang in seiner Kehle, für ihn nur Bilder und keine Worte. Denn sein Chinesisch war nun mal nicht sonderlich, genau genommen, gar nicht existent. So war es eben damals zu seiner Zeit in seiner Welt: Es gab zahlreiche Sprachen. Doch die meisten Menschen hatten nur eine gelernt . Wie auch immer, an diesem einen Tag war er mutig und fragte die Chinesin ein zweites Mal, diesmal nach der Bedeutung der Schriftzeichen.

Poesie“, lautete ihre Antwort.

Vielleicht wusste sie auch nicht mehr oder konnte es gar nicht lesen und schon gar nicht übersetzen. Wer weiß, wer weiß!

Mehr erfuhr er damals nicht und niemals mehr in seinem kurzen, langen, ewigen Leben. Er aß seine Suppe, Hühnerfleisch mit Reis, trank Jasmintee dazu, bezahlte und ging.

Zu Hause träumte er von der chinesischen Landschaft. In seinem Traum ging er zum Bild hinüber. Das Restaurant war leer, er konnte sich nicht erinnern, wie er hineingekommen war. Aber das war ohne Bedeutung. Er war zurückgekehrt zu dem, was ihn schon so lange gerufen hatte. Er war dem Ruf gefolgt, aber nicht dem Ruf der Mondin und nicht dem Leuchtenden Pfad. So stand er allein und klein und staunend so nah wie nie zuvor davor.

Seltsam nur war, dass er sich zugleich von seinem Stammplatz aus vor dem Bild stehen sah - Mecki fiel ihm ein, Lektüre aus der Jugendzeit, Abenteuer in Serie in einer Rundfunkzeitung mit Namen Hör zu bei seinen Großeltern. Darin geschah es einmal, was jetzt wieder geschah, was diesmal ihm selbst geschehen sollte?

Ja. Erst stand er nur staunend da, dann wurde er immer kleiner, schrumpfte bis auf die Größe einer Menschenhand, konnte gerade so über den unteren Rand des rahmenlosen Gemäldes schauen. Seine Hände griffen nach vorne, spürten hartes Gestein. Er zog sich hoch. Schon hörte er den Wasserfall in der Ferne tosen. Seinem Oberkörper folgten die Beine.

Jetzt war er im Land seiner Träume. Er lief in die Weite, lief ins Land hinein, dem Nebelland entgegen.

Ich komme!“, hörte er sich rufen und immer wieder seinen Ruf von den Bergen widerhallen. Doch im Echo waren Silben verlorengegangen: „Komm! Komm!“, klangen die Worte in seinen Ohren.

Rasch lief er, immer weiter, so schnell ihn seine Füße trugen, hin zu der fernen Schlucht zwischen den beiden Gipfeln der Berge. Denn dort lag sein Ziel.

Im Tal

Der Dieb,

der die Augen der Toten isst.

Du willst wissen, wer er ist?

Sein Name ist Rabe.

Worte des Magiers

Ich bin ein Teil von Ihm Dort Oben, denke ich, bin dort, wohin Er ging in seinem Chinatraum, an einem Ort/zu einer Zeit so fern von hier.

Dunkelgrün-schwarz sind da nur Silhouetten von Bäumen. Morgendämmern. Eiseskälte.

Stehe auf einem Bergrücken und sehe hinab.

In der Ferne ragen Bergketten düster auf. Langsam steigen die Nebel empor - oder sinke ich hinab? Alles verschwimmt hinter grauen Schleiern, die sich nun verbinden mit dem Grau des wolkenverhangenen Himmels über mir. Krähen, Elstern und Eichelhäher, auch Amseln und Meisen, Sperlinge und Banden von Staren sehe ich nun - nicht mehr. Alles scheint tot. Kein Vogel am Himmel. Aber noch immer sind da Vogellaute in meinen Ohren.

Was, was, was?, krächzt mein Verstand. Was bedeutet das?

Dabei ist alles doch so einfach, antworte ich mir auch schon selbst: Nebel verdecken die Sicht und schlucken nicht völlig den Schall. So einfach ist das.

Sehe nur noch Schatten von Bäumen. Alles andere ist grau in grau, nebel- und wolkengrau. Ein kleiner Vogel fliegt vorbei, von links nach rechts, so dicht vor meinen Augen. Aber ohne einen Laut. Denn jetzt ist auch jeglicher Gesang verstummt. Stille.

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