Angela Rommeiß - Susanna

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Nach einem Lottogewinn macht ein Ehepaar aus Weimar eine Urlaubsreise ins Öztal, die sich schnell zum Horrortrip für die junge Frau entwickelt. Schließlich muss sie aus eigener Kraft und zudem heimlich versuchen, wieder nach Hause zu gelangen. Sie stellt ihre bisherige Lebensstrategie in Frage und sieht ihr Umfeld und die Menschen, die ihr bisher nahe waren, allmählich mit anderen Augen. Schließlich ändert sie ihr Leben radikal – trotz Verlusten – und wird endlich glücklich.

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Susanna kraxelte wieder zurück, um den Zündschlüssel zu holen. Der Airbag hing als schlaffer Sack aus dem Lenkrad heraus und verdeckte das Zündschloss. Als Susanna ihn beiseiteschob, musste sie verwundert feststellen, dass kein Schlüssel im Schloss steckte. Was nun? Da fiel ihr Blick auf einen Hebel neben dem Fahrersitz, auf dem eine Hecktür abgebildet war. Auf dem daneben eine Zapfsäule. Sie zog an dem ersten Hebel, spürte einen Ruck und richtig - der Kofferraum war auf!

Das erste, was Susanna erblickte, als sie in den Kofferraum sah, war eine dicke, wollene Picknickdecke! Sie verfluchte ihre Dummheit. Die Nacht hätte um einiges angenehmer sein können, wenn sie sich in diese schöne Decke hätte einwickeln können. Wenn sie nur nicht immer so dumm und einfallslos wäre!

Der Inhalt des Picknickkorbes lag verstreut im ganzen Innenraum. Sie klaubte alles zusammen und tat es wieder in den Korb hinein. Es gab sechs belegte Brötchen, vier hartgekochte Eier, zwei Apfeltaschen und eine Obstschale aus durchsichtigem Plastik, mit Äpfeln und Bananen gefüllt. Alles war ordentlich in Alufolie eingewickelt. Zwei kleine Flaschen enthielten Orangensaft. Zumindest eine, die andere war geplatzt und hatte den größten Teil ihres klebrigen Inhalts im Auto verteilt. In einer Thermoskanne, welche zum Glück noch heil war, befand sich lauwarmer Kaffee. Mit zitternden Händen goss sich Susanna Kaffee in einen der Plastebecher und trank gierig. Dann aß sie ein Brötchen. Dabei ließ sie ihre Gedanken schweifen.

Es war doch merkwürdig, dass der Zündschlüssel nicht im Schloss steckte. War er durch die Wucht des Aufpralls herausgeschleudert worden oder hatte Rolf ihn abgezogen? Er hatte doch neben ihr im Auto gesessen, als sie parkten, um sich die Aussicht anzusehen, warum sollte er also den Schlüssel abgezogen haben? Wie sie so nachdachte, fiel ihr Blick in den Kofferraum, wo der jetzt aufgeräumte Picknickkorb neben ihrem Rucksack stand.

Neben ihrem . Wo war Rolfs Rucksack?

Das wunderte sie aber jetzt doch. Sie hatte selbst gesehen, wie Rolf beide Rucksäcke in den Kofferraum gestellt hatte. Sollte sie sich getäuscht haben?

Susanna aß noch einen Kuchen und trank den Rest aus der kaputten Plastikflasche aus. Dann packte sie die Vorräte in ihren Rucksack um, in dem lediglich ein Regencape und ein paar Wechselsocken lagen. Die Kaffeekanne passte nicht mit hinein, aber die konnte sie ja in Rolfs Rucksack tun, der sicherlich vorne lag.

Sie nahm die Decke mit und den Rucksack, schloss ordentlich den Kofferraum und kletterte wieder nach vorn. Dort zwängte sie sich erneut ins Wageninnere, um nach Rolfs Rucksack zu suchen. Sie schaute vorn und hinten nach, kroch sogar in den Fußraum, aber außer Rolfs Jacke fand sie nichts. Nur einen Schraubenschlüssel.

Einen Schraubenschlüssel? Was machte der denn hier? Das war doch ein Mietwagen.

Susanna nahm den großen, schweren Schraubenschlüssel und wog ihn in der Hand. Der hatte ja ein ganz schönes Gewicht. Da sah sie auf einmal am Kopf des Schraubenschlüssels etwas Dunkles. Sie hielt ihn ins Licht und betrachtete ihn genauer. Und mit wachsendem Unbehagen, das sich langsam zu einem unklaren Entsetzen verdichtete, erkannte sie zwei Dinge: Das Dunkle war Blut, und in dem Blut klebte ein blond gefärbtes Haar.

Susanna wusste nicht, wie lange sie da gesessen hatte, den Schraubenschlüssel auf dem Schoß.

Wie passte das zusammen? Wie konnte das wahr sein? Immer wieder schüttelte sie den Kopf im Versuch, ihre Gedanken zu ordnen.

Sie waren im Nebel gefahren. Sie hatten einen Unfall gehabt. Sie selbst hatte durch einen glücklichen Zufall überlebt, hatte sogar den Wagen gefunden. Aber Rolf war nicht da. Auch sein Rucksack fehlte, ebenso wie der Zündschlüssel. Aber seine Jacke war da. Dieselbe Jacke, die er anhatte während der Fahrt, das wusste sie genau. Wie konnte sie dann hier liegen?

Warum hatte sie eine Wunde am Hinterkopf? Aus irgendeinem Grund war sie jetzt sicher, sich diese Wunde nicht bei dem Unfall zugezogen zu haben. Sie hatte ja auch sonst keine Blessuren im Gesicht. Und dann dieser verdammte Schraubenschlüssel - mit Blut und ihrem Haar an dem einen Ende.

Trug er Rolfs Fingerabdrücke?

Susanna schaute auf das Werkzeug hinab, dann legte sie es beinahe vorsichtig ins Gras.

Nein, nein, nein, das konnte nicht sein. Sicherlich waren sie von Räubern überfallen worden. Es war schließlich eine einsame, abgelegene Gegend hier. Nicht besonders schön, nur wild und zerklüftet. Deshalb kam auch kein Mensch hierher. Sonst gab es doch überall Wanderer, Berghütten, Gasthäuser, Seilbahnen - nur in dieser elenden, unansehnlichen Ecke der Alpen nicht.... Aber Moment Mal - hier hätte es eigentlich ganz anders aussehen müssen.

Mit neuem Schrecken erkannte Susanna eine weitere Ungereimtheit. Wo waren die wundervolle Landschaft, das Panorama und die Gaststätte, wo es angeblich die besten Strudel der Welt gab?

Rolfs Stimme erklang in ihrem Kopf: „Ich zeige dir einen tollen Platz, das wird dich umhauen! Die mit Abstand malerischste Ecke des Ötztals. Dort ist es so schön, dass du gar nicht wieder weg willst!“

Susanna sah sich um und verglich die modrige Dunkelheit und die schroffen, scharfen Felsen mit dem, was sie sonst unter malerisch verstand. Er konnte doch damit unmöglich diesen Platz gemeint haben?

‚Dass du gar nicht wieder weg willst...‘

Meinte er vielleicht: ‚...dass du gar nicht wieder weg kommst‘? Und hatte er das mit dem Umhauen vielleicht wörtlich gemeint?

Nein! Sie stand entschlossen auf. So ein Unsinn! Sie hatte den Schraubenschlüssel sicherlich an den Kopf bekommen, als sie zusammen mit ihm durch den Wagen geschleudert worden war. Rolf würde ihr niemals etwas antun, niemals - warum auch?

Der Lottogewinn schob sich in ihre Gedanken, aber sie schob ihn schnell von sich. Es war ja auch sein Geld. Er hätte es nicht nötig, sie aus dem Wege zu räumen, um an das Geld zu kommen. Es gehörte ihnen beiden.

Susanna beschloss, sich auf den Weg zu machen, um aus diesem unwirtlichen Tal herauszukommen. Rolfs Rucksack war nicht da - herausgeschleudert aus dem abstürzenden Auto wie Rolf selbst - deshalb wollte sie wenigstens seine Jacke mitnehmen. Wenn sie den Weg nicht fand und noch eine Nacht in der Wildnis zubringen musste, würde sie ihr nützlich sein.

Sie kroch noch einmal in den zerbeulten Wagen und zerrte die Jacke heraus. Es war eine gute, stabile Wanderjacke, beigefarben und mit vielen Taschen. Sicherlich war in einer der Taschen auch ein Stofftaschentuch. Rolf mochte auch in Zeiten von Papiertaschentüchern von seinen Stoffschnäuzern nicht lassen, hatte sie am liebsten frisch gebügelt und gefaltet. Jetzt konnte sie eines davon gut gebrauchen, denn ihre Hand, die sie sich gestern beim Aufbiegen des Bleches aufgeschnitten hatte, fing wieder an zu bluten. Das Taschentuch war in der linken Seitentasche. Aus reiner Neugier untersuchte Susanna auch die anderen Taschen. Zu Hause würde ihr so etwas nie einfallen, es sei denn, sie wollte die Jacke waschen.

In der rechten Seitentasche fand sich - oh Wunder - der Zündschlüssel! Hatte er ihn abgezogen, eingesteckt und dann die Jacke ausgezogen in der kurzen Zeit, die zwischen dem Parken und dem Absturz vergangen war? Darüber musste sie später nachdenken, das ging ihr jetzt so schnell nicht in den Kopf. Zunächst schaute sie auch in die Innentaschen. Dort fand sich die Brieftasche mit sämtlichen Papieren, der Schein von der Autovermietung und einige Kassenzettel.

Susanna lachte auf, die Erleichterung überschwemmte sie wie eine warme Welle und die eiserne Faust, die sich um ihr Herz geschlossen hatte, war wie weggeblasen.

Lächelnd steckte Susanna die Geldbörse wieder in die Jacke zurück. Das entlastete ihren Mann von jeglichem Verdacht, den sie gegen ihn gehegt hatte! Wenn er ihr etwas angetan hätte, würde er doch nicht sein Geld, seine Ausweise und alles zurücklassen! Wie konnte sie nur so etwas Dummes annehmen? Schämen sollte sie sich, wirklich!

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