Stephan Waldscheidt - Bessere! Romane! Schreiben!

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Beide Erklärungen, über Falk, über Tommy, sind unverzichtbar. Aber sie kommen an der falschen, oder, vorsichtiger gesagt: an einer suboptimalen Stelle. Die beiden Charaktere stehen in Gudruns Büro, während der Arbeitszeit. Wie viel wirkungsvoller hätte man sich das Ganze zu einem intimeren Zeitpunkt vorstellen können!

Wann ist nun der optimale Zeitpunkt für Erklärungen?

Erstens: Wenn die Erklärung unumgänglich ist.

Dies ist ein Knackpunkt, weil viele Autoren diesen Zeitpunkt als zu früh ansetzen. Das können Sie umgehen: Lassen Sie eine Erklärung probeweise weg. Testen Sie zunächst sich selbst, indem Sie innerlich einen Schritt von Ihrem Text zurücktreten. Muss der Leser an dieser Stelle wirklich wissen, dass die Remoulade in derselben Fabrik hergestellt wird wie das Halsband für den ermordeten Wellensittich? Geben Sie den Text jemandem zu lesen. Nur wenn der Leser völlig verloren ist, sollten Sie die Erklärung wieder einfügen.

Schieben Sie die Erklärung – probeweise – weiter nach hinten, sehr viel weiter nach hinten. Etwa dahin, wo das Problem mit der vergifteten Remoulade akut wird. Oder, wenn die Erklärung der Vorbereitung dient, nicht ganz so weit.

Sie werden erstaunt sein: Beim Verschieben ergibt sich häufig, dass die Erklärung herausfallen kann, ohne dem Text zu schaden. Nicht selten wird die Geschichte durch das Weglassen einer Erklärung sogar verständlicher. Siehe mein Erlebnis mit der Testleserin.

Zweitens: Wenn die Erklärung ihre emotional oder dramatisch intensivste Wirkung entfaltet.

In unserem fiktiven Thriller wäre das vielleicht eine Szene, in der Sven und Gudrun sich näherkommen. Oder wo sich ein Konflikt entspinnt: Gudrun macht sich an Sven heran, aber Sven, unsicher über Gudruns Beziehung zu Falk, weist sie zurück.

Erst nachdem der Konflikt eskaliert ist, rückt Gudrun damit heraus, wer Falk ist. Die kommt dann jedoch zu spät. Sie macht den Konflikt nicht mehr ungeschehen. Folge: Die Spannung steigt weiter.

Ob eine Erklärung notwendig ist, können letztlich nur Sie als Autor beantworten. Denn nur Sie wissen, was Sie mit der Erklärung bezwecken. In manchen Fällen mag es Ihrem Ziel entgegenkommen, etwas sehr früh zu erklären. In den meisten Fällen sind Sie besser beraten, mit der Erklärung zu warten.

Selbst kleinere Erklärungen, die nur für eine Szene oder einen Absatz – ja, nur für einen Satz – relevant sind, können Sie nach hinten schieben. Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass Ihr Roman an jeder Stelle spannend bleibt.

Ein Roman erfordert aber noch andere Arten von Erklärungen. Warum sollten Sie auch die umgehen? Und wie schaffen Sie das?

Tipp 1: Vermeiden Sie Infodump

Zu viele Romane fangen, statt mit Handlung, mit langwierigen Erklärungen an. Wer die Heldin ist, warum sie dort steht, wo sie gerade steht, wie sie dorthin gekommen ist, wer die Frau an ihrer Seite ist, was die beiden verbindet und wo sie diese echt scharfen Schuhe gekauft haben – ein klassischer Infodump, auf Deutsch: eine Ladung Informationsmüll.

Gerade Autoren, die Welten bauen, wie in Fantasy und Science Fiction üblich, meinen, ihren Lesern als erstes genau erklären zu müssen, wie die drei Geschlechter der Aliens von Beteigeuze 12 funktionieren oder wie es dazu gekommen ist, dass Oberbentagorien im Erbfolgekrieg mit Unterbentagorien liegt.

Sie irren.

Selbst hier sind Anhäufungen von Erklärungen fast immer unnötig. Erläutern Sie nebenher, während Ihre Charaktere handeln, oder suchen Sie sich ein etwas stilleres Plätzchen zwischen zwei actiongeladenen Stellen, um dem Leser das nahe zu bringen, was er unbedingt wissen muss, damit er der Handlung folgen kann.

Der Anfang eines Romans ist der schlechteste Ort für Erklärungen.

Stellen Sie sich Ihren Leser als einen Besucher vor, der aus der Kälte zu Ihnen kommt. Den lassen Sie doch auch zuerst ins Haus, bevor Sie ihm erklären, was es zum Abendessen gibt und wie es Ihrer Stieftante Olga geht (»Na ja, du weißt schon, mal so, mal so. Wenn da nicht die Hüfte wäre. Die macht ihr ja schon seit Jahren … He, wieso bist du so blau um die Lippen? Ja, saukalt heute. Du bist aber auch dünn angezogen. Wo war ich? Ah, Olga. Also, Olgas Hüfte …«).

Tipp 2: Keine Erklärungen im Prolog

Eine besondere Form des Anfangs ist der Prolog. Es gibt Lektoren, die lesen grundsätzlich keine Prologe. Meist zurecht. Die Mehrzahl der Prologe zeigt Dinge, die außerhalb der eigentlichen Handlungszeit stattfinden, oft aus Sicht eines anderen, statt aus der des Protagonisten. Gerne verschieben Autoren die Erklärungen vom Anfang der eigentlichen Handlung dort hinein. Gewonnen haben sie damit nichts.

Ein klassischer Prolog zeigt den Serienkiller, wie er eins seiner Opfer abmurkst, häufig aus Sicht des Opfers erzählt. Meist kein guter Anfang, weil der Leser dazu neigt, die erste auftretende Figur für den Helden oder die Heldin zu halten.

Um bei dem Beispiel mit dem Besucher zu bleiben: Beim Prolog führen Sie Ihren frierenden Besucher erst noch in den Garten, um ihm zu zeigen, woher der Kohl stammt, den er nachher in der Suppe finden wird.

Vermeiden Sie den Prolog als Vehikel für mehr oder wenig verkappte Erklärungen. Überhaupt sollten Sie auch Prologe eher vermeiden. Falls das Voranstellen eines Prologs Ihnen unabdingbar erscheint, stellen Sie die Ereignisse darin möglichst szenisch und dramatisch dar.

Den Prolog sollte Handlung beherrschen, nicht das Erzählen. Seien Sie sich über eins im Klaren: Die Romane von heute sind eher Dramen als Erzählungen, eher zu Papier gebrachte Filme – die Leser erwarten das. Zeigen Sie, was Wichtiges geschehen ist, anstatt es zu erklären.

Tipp 3: Erklären Sie bereits Gezeigtes nicht noch mal

Manche Erklärungen kommen nicht an der falschen Stelle, sondern sie sind komplett überflüssig. Am überflüssigsten (und leider am häufigsten anzutreffen): Bereits Gezeigtes wird zusätzlich erklärt.

Diese Dopplung verstößt nicht nur gegen die Erzählökonomie, sie deutet noch etwas Schlimmeres an: Der Autor scheint entweder den Leser für dumm zu halten. Oder er vertraut seiner eigenen Schreibe nicht.

Egal, was davon zutrifft, einen packenden Roman lässt das nicht erwarten. Zumindest keinen, der nicht noch packender werden könnte.

Ein Roman ist weder Lehrbuch noch Ratgeber, wo es sinnvoll sein kann, Dinge zu wiederholen (wie eben die Sache mit dem Prolog, dem ja schon eigene Kapitel in diesem Buch gewidmet sind).

Beispiel (aus unserem fiktiven Thriller).

Ohne darüber nachzudenken sortierte Sven das Besteck nach Größe und richtete es danach sorgfältig senkrecht zum Rand des Platzgedecks aus. (S. 55)

Hier zeigt der Autor den Ordnungsfimmel seines Helden. Dass es wirklich ein Fimmel und keine einmalige Angelegenheit ist, belegt er mit weiteren Beispielen, etwa auf Seite 61:

Er schob den Ordner von sich, genau bis an die Kante der Tischplatte. Auch im Regal hatte jemand die Ordner nicht richtig zurückgestellt. Er stand auf, stellte sie gerade hin und weil er schon dabei war, stapelte er die Boxen mit altem Beweismaterial passgenau aufeinander.

Und noch einmal auf Seite 64:

Nachdem Gudrun fort war, rückte Sven die beiden Stühle zurück an ihre Plätze parallel zum Tisch.

Spätestens hier hat jeder Leser Svens Ordnungsfimmel verinnerlicht, der Autor hat ihn drei Mal gezeigt und in die Handlung integriert.

Leider hat der Autor bereits auf Seite 55 (an der der Fimmel das erste Mal gezeigt wurde) Folgendes erklärt:

Ordnen, Sortieren, Ausrichten – es tat ihm gut, wenn alles seine Ordnung hatte. Ja, dieses Penible war ein Fimmel von ihm, das hatte ihm schon seine Schwester erklärt, als er noch ein Teenager war.

Etwas in Handlung zu zeigen, ist eine wunderbare Möglichkeit, Erklärungen nicht nur zu umgehen, sondern sie auch bildlich und damit eindringlicher darzustellen. Die Maxime lautet dann auch »Show, don’t tell!«. Und keineswegs »Show and tell!« Zeigen und Erklären sind zu viel des Guten.

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