Stephan Waldscheidt - Bessere! Romane! Schreiben!

Здесь есть возможность читать онлайн «Stephan Waldscheidt - Bessere! Romane! Schreiben!» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Bessere! Romane! Schreiben!: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Bessere! Romane! Schreiben!»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Dieses Buch macht gute Autoren und gelungene Manuskripte noch besser. Versprochen.
"Für Anfänger wichtig, für erfahrene Autoren interessant, für Profis, die wissen, dass es immer noch etwas zu lernen gibt, einfach unerlässlich." (Viktor Glass)
Jetzt mit Bonus-Kapitel:
"Wird Ihr Buch ein Bestseller?"
In 40 Fragen an Ihren Roman und ausführlichen Erläuterungen erfahren Sie, ob Ihr Roman das Zeug zum Bestseller hat.
Nach Lektüre dieses Schreibratgebers …
+ … wissen Sie, wie Sie Ihren Roman an mehr als 50 Stellen stärker, überzeugender, mitreißender gestalten.
+ … haben Sie sich anhand konkreter Beispiele aus erfolgreichen Romanen die Mittel und Tricks professioneller Roman-Autoren und Bestseller angeeignet.
+ … sind Sie zu neuen Ideen und Optimierungen für Ihren Roman animiert und inspiriert.
+ … haben Sie Wichtiges über das Schreiben von Romanen gelernt, was Ihnen so kein anderer Ratgeber verrät.
+ … haben Sie mit großem Lesevergnügen wie nebenher viel Neues über das Schreiben und das Leben als Autor erfahren.
+ … wissen Sie nach dem Selbsttest mit 40 Fragen und ausführlichen Erläuterungen, ob Ihr Roman das Zeug zu einem Bestseller hat.
Ich bin kein Literaturwissenschaftler, sondern ein Autor und Praktiker wie Sie. Ich will, dass meine Bücher Spaß machen. Erst beim Lesen. Und noch mehr, wenn Sie das Gelernte möglichst sofort bei Ihrem eigenen Roman anwenden. Wenn Sie sehen, wie viel Ihr Roman besser wird. Wenn Sie sehen, wie er nach und nach gut genug wird für Agenten, Verlage und vor allem für Ihre Leser.
Sie bringen Ihr Talent mit, Ihre Leidenschaft, Ihren Willen zum Erfolg. Das erforderliche Handwerkszeug verbessern Sie mit diesem Buch.
Ist das Buch etwas für Sie?
Eine A-Z-Anleitung zum Schreiben eines Romans ist dieser Ratgeber nicht und daher für Schreibanfänger weniger geeignet. Dafür hilft er allen Roman-Autoren bei dem, was der Titel verspricht: wie Sie Ihren Roman (noch) besser machen.

Bessere! Romane! Schreiben! — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Bessere! Romane! Schreiben!», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Abhilfe: Dieses Kapitel lesen.

Grund 2: Mangelnde Einsicht in die Tragweite des Problems.

Abhilfe: Dieses Kapitel und Romane vor allem von Thriller-Profis lesen. Nachdenken.

Grund 3: Unterschätzen, mit wie wenig Erklärungen sich Leser zufriedengeben, ja, wie schädlich Erklärungen sein können.

Abhilfe: Sich selber beim Lesen beobachten und erfolgreiche Romane nach Erklärungen überprüfen. An wie vielen Stellen stocken Sie und sagen: »Das hätte ich jetzt bitteschön genau erklärt.« Dieses Kapitel lesen. Noch mehr nachdenken.

Grund 4: Überschätzen, wie unverzichtbar zum Verständnis und Genuss des eigenen Romans Erklärungen sind.

Abhilfe: Ausprobieren, mal gar nichts zu erklären. Erklärungen laufen oft auf ein Hervorkramen der Backstory heraus, also der Dinge, die vor Beginn des Romans geschehen sind und sich auf die Handlung und die Personen darin auswirken. Den unerklärten Text Testlesern vorlegen. Wann stocken sie? Wann stocken sie derart, dass sie nicht mehr weiterlesen, weil sie nichts mehr kapieren? Und: Dieses Kapitel lesen. Nachdenken nicht vergessen.

Ein Beispiel aus eigener Erfahrung:

Ich gab einer Testleserin zum zweiten Mal den, nunmehr überarbeiteten, Anfang eines Romans zu lesen. Sie fand, vieles sei jetzt klarer und verständlicher. Was hatte sich geändert? Unter anderem hatte ich Erklärungen weggelassen.

Noch mal: Ich hatte Erklärungen weggelassen.

Amerikanische Lektoren schreiben kaum etwas häufiger an den Rand von Manuskripten als diesen Satz: »Resist the urge to explain«.

Widerstehen Sie der Versuchung, zu erklären.

Drucken Sie sich diesen Satz in der Sprache Ihres Vertrauens in 100-Punkt-Schrift aus und hängen Sie ihn sich gut sichtbar hinter Ihren Monitor. Es ist einer der wichtigsten Sätze in Ihrer Karriere als Autor.

Das meine ich ernst.

Anis Roman-Anfang entfaltet seine intensive Wirkung nicht obwohl, sondern weil er auf Erklärungen verzichtet. Ani lässt den Leser keineswegs im Dunkeln tappen, sondern gibt ihm eine Menge Informationen. Nicht alle davon stehen in den Zeilen.

Der Leser erfährt:

Süden ist groß.

Er hat zuvor mit der Frau telefoniert.

Er ist vermutlich Polizist.

Er sieht nicht so aus, wie man sich einen typischen Polizisten vorstellt, eher gefährlich oder sogar wie ein Verbrecher.

Er hat Humor (Manchmal bin ich übermütig.).

Er ist kein Mann vieler Worte, eher ein karger Typ.

Er urteilt nicht vorschnell (Er beschreibt die Frau nüchtern, ohne zu werten.).

Mit diesem Anfang gibt Ani den Ton für den ganzen Roman vor. Ausufernde Erklärungen fehlen. Zugleich, und das ist entscheidend, erkennt der Leser, dass er sich dem Autor anvertrauen darf. Er ist neugierig, was Süden bei dieser Frau will. Er ist neugierig auf Süden. Die Knappheit und der aufblitzende Humor machen Süden sympathisch und zugleich interessant. Der Charakter – und damit sein Autor – hat uns am Haken.

Backstory? Nicht ein Satz.

Erklärungen sind eben oft nicht nur unnötig, sondern kontraproduktiv. Sie verbauen dem Leser das Verständnis, weil sie verwirren oder an der falschen Stelle kommen oder weil sie Fragen beantworten, die der Leser nicht stellt.

Oft reißen Erklärungen aus dem Fluss der Handlung, weil sie nichts anderes sind als Rückblicke en miniature. (Beispiel: Ich ging in die Kneipe an der Ecke, so wie ich das die letzten drei Wochen jeden Mittwoch getan hatte.) Oder eben Vorgriffe auf ein Problem, das noch nicht akut ist.

Erklärungen, die zu früh kommen, töten Spannung und Suspense.

(Randnotiz: Es gibt viele Möglichkeiten, Spannung und Suspense zu definieren. Folgende erscheinen mir zweckdienlich.

Spannung = Ungewissheit darüber, wie ein Konflikt gelöst wird.

Suspense = Spannung + gespannte Erwartung + emotionales Interesse am Ausgang des Konflikts.)

Es gibt noch weitere gute Gründe, dem Bedürfnis zu erklären zu widerstehen. Welche sind das und wann ist der optimale Zeitpunkt für Erklärungen?

Beispiel:

Alles war wie damals, der Geruch nach Benzin und Blut, meine Hände: voller Blut, und Blut tränkte die Knie meiner Jeans. Er lag in meinen Armen, noch warm, und ich drückte ihn fester an mich, als könnte ich so die Wärme halten. In einer Pfütze spiegelte sich Blaulicht. Ich hätte nicht sagen können, ob die Pfütze vom letzten Regen stammte oder mit dem Blut meiner Erinnerung gefüllt war … Tommy, kleiner Tommy. Er atmete nicht mehr. (S. 44)

Hier durchlebt die Heldin eines nicht existierenden Romans ein traumatisches Erlebnis aus ihrer Vergangenheit ein zweites Mal. Würde der Rückblick an der Stelle enden, gäbe das dem Leser einige spannende Fragen mit auf den Weg. Wer ist Tommy? Wer ist Tommy für die Heldin? Was ist mit ihm geschehen? Lebt er noch? Solche Fragen beleben einen Roman. Sie sich zu stellen und auf Antworten zu warten oder selbst welche zu suchen, sind Gründe, warum Leser lesen.

Es geht weiter:

Tommy, mein kleiner Bruder. Ich hatte auf ihn aufgepasst, seit ich denken kann. Er war in die falschen Kreise geraten und die Kreise bildeten einen Strudel, der ihn mit in die Tiefe zog. Ich hätte ihn aufhalten müssen, ich hätte hartnäckiger sein, ihn zwingen müssen, damit aufzuhören.

Das große H stand für seinen Tod: H wie Heroin und H wie Helikopter-Landeplatz auf dem Dach der Uniklinik. Wenn es nur die Droge gewesen wäre, die ihn getötet hätte. Aber es war eine Kugel, keine Spritze, Tommy war ein Dealer, kein Junkie. Es war kein Trost, dass er auch als Junkie nicht älter geworden wäre. Sein Mörder? Die Justiz sucht nicht sehr intensiv nach dem Mörder eines Dealers.

Statt den Leser eine Weile im Unklaren zu lassen, ergeht der Autor sich sofort in langwierigen Erklärungen: Wer Tommy ist und dass sein Mörder nie gefunden wurde. Dass er ein Dealer war, kein Junkie und einiges mehr.

Jeder dieser Punkte hätte später kommen können. Warum den Leser nicht eine Weile auf die Spur führen, Tommy sei ein Junkie gewesen? Und erst dann aufklären, wenn es unbedingt sein muss: Nein, Tommy war ein Dealer.

Sogar den Absatz oben hätte der Autor noch stärker mit Suspense aufladen können, wenn er weggelassen hätte, dass Tommy nicht mehr atmete. Eine Frage mehr für den Leser – und für sein Lesevergnügen: Lebt Tommy noch?

Hinzu kommt, dass unser fiktiver Autor die Erklärungen von Seite 44 auf Seite 84 wiederholt. Dort hätten sie ausgereicht, da sie früher eher nicht notwendig waren. Zudem hätten sie Leser vierzig Seiten im Unklaren gelassen. Damit ist nicht gesagt, dass sie auf Seite 84 optimal kommen. Womöglich hätte man sie noch weiter nach hinten ziehen können.

Viele Autoren verwechseln Erklärungen mit Vorausdeutungen. Die Grenzen sind nicht immer leicht zu ziehen, da direkte Vorausdeutungen durchaus erklärenden Charakter haben.

Eben auf Seite 84 betrachtet der Held, Sven, im Büro seiner Chefin Gudrun beim BKA ein Foto eines Mannes.

»Das ist Falk«, sagte sie. »Das war Falk.« Gudrun drehte den Rahmen so, dass Sven das Foto betrachten konnte.

Anschließend folgt eine Beschreibung des Fotos. Ganz offensichtlich liebte Gudrun diesen Mann. Da Sven ein bisschen in Gudrun verschossen ist, wäre das Foto hervorragend geeignet, in Sven Fragen aufzuwerfen oder ihn eifersüchtig zu machen.

Der Autor torpediert das – mit Erklärungen, denen er nicht widerstehen konnte.

Bereits die erste wegzulassen, hätte für mehr Suspense gesorgt: » Das war Falk. « Gut, der Satz lässt offen, ob Falk noch lebt oder sich bloß von Gudrun getrennt hat. Fehlte diese Erklärung, wüsste Sven nicht, ob Gudrun noch immer mit Falk zusammen ist. Direkt nachdem Sven das Foto betrachtet hat, setzt Gudrun zu einer langen Erklärung an: wer Falk ist, wie er gestorben ist und und und. Was Sven im Gegenzug selbst zu seiner Erklärung über Tommy ausholen lässt, seinen Bruder.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Bessere! Romane! Schreiben!»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Bessere! Romane! Schreiben!» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Bessere! Romane! Schreiben!»

Обсуждение, отзывы о книге «Bessere! Romane! Schreiben!» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x