Marlon Thorjussen - Bis Utopia

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Peer Flint erhält am 1. April eines Jahres viel Geld. Dafür muss er sich nur von einem geheimen Untergrundkonzern klonen lassen und ein paar einfach zu befolgende Auflagen erfüllen. Da ihm diese Veränderung aufgezwungen wird, versucht er kurzerhand, sein Leben neu zu sortieren. Dabei trifft Peer auf Klone, eine mächtige Wissenschaftlerin, eine eigensinnige Frau und einen gutmütigen Chauffeur. Die neuen Menschen in seinem Leben sowie seine neue Handlungsfreiheit begleiten Peer auf der Suche nach dem, was er sich eigentlich für sich und sein Leben wünscht. Diesbezüglich haben Peer und das große Ganze allerdings sehr stark voneinander abweichende Vorstellungen.
Ein Roman, der die Realität, das Streben nach Glück und die Extrapolation wissenschaftlicher Erkenntnisse bemüht. Die Handlung spielt in unserer Zeit und vereint Details des allzu Menschlichen mit vermeintlich großen Ideen. Über allem schwebt das Verlangen der Handelnden, ihre eigenen Bedürfnisse zu verstehen.

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„Ich will nicht nur 60 Jahre alt werden!“, wiederholte er, wie um sich zu vergewissern. So richtig überzeugt war er davon zwar nicht, aber er war sich auch sicher, dass alle anderen Aussagen ein gigantischer Fehler gewesen wären.

„Hier bin ich“, dachte er sich. „Peer Flint: 32 Jahre alt und ich habe noch alles vor mir.“

„Du könntest, wie gesagt, 110 Jahre alt werden“, erklärte Melv ihm dann. „Allerdings hast du nicht so wirklich eine Wahl. Ruben hat dir schon gesagt, dass wir dich eventuell liquidieren müssten?“

„Ja“, antwortete Peer mechanisch.

„Eben. Und darum sagen wir dir ja, wie es ist. Du weißt, dass es eine Organisation gibt, die mit menschlichen Genen herumbastelt. Und dass wir Klone sind. Und dass du genetisch perfekt bist. Was wäre das wohl für eine Arbeit, das zu vertuschen, wenn das heraus käme?“, fragte Melv rhetorisch.

Sämtliche Freundlichkeit entwich aus den Gesichtern der Klone und Peer realisierte, dass die Situation bis jetzt nicht bedrohlich gewesen war. Die After waren beschnüffelt und die Reviere markiert. Die zwei Bulldoggen knurrten den kleinen Yorkshire-Mischling an und dieser wich zurück.

„Viel Aufwand“, jaulte der Mischling dann kleinlaut. Die Option auf Reichtum war ihm gerade kein Trost.

Peer hatte mal vier richtige Zahlen plus die Zusatzzahl im Lotto getippt. Das waren ein paar hundert Euro Gewinn gewesen. Darüber freute er sich noch Monate, denn er war ja, wie bereits erwähnt, durchaus als bescheiden zu bezeichnen. Aber das hier lag einfach so unwirklich vor ihm, dass er es nicht zu fassen bekam. Peer spürte, wie sich dichter Schweiß aus allen seinen Poren mühte.

„Aber ihr habt mir das alles doch einfach gesagt! Ich habe euch doch nicht nach Details gefragt. Das mit dem Liquidieren wäre doch gar nicht nötig, wenn ihr mich nicht ungefragt über alles informiert hättet!“, regte er sich dann auf und leerte sein restliches Bier in einem Zug.

„Eben“, bestätigte Melv auch dies. Dann kramte er ein Schriftstück hervor, kritzelte in eine leere Zeile die besprochene Summe und gab es Peer.

Das Dokument stellte sich Vertrag heraus. Er besagte, dass Peer Flint am ersten April zweitausend Euro in bar zu erhalten hatte. Nach einer Woche würde er von Melv und Ruben Svenson zu einem Quartier von Genetic Advancement Services gebracht werden. Wo das war, ging aus dem Dokument nicht hervor. Dort würde Peer mit Frau Doktor Sunday Chart sprechen, und er würde in alles Weitere, was er zu wissen nötig hatte, eingewiesen werden. Danach würde er zwölf Millionen Euro in Gold und Teppichen, auf einem zweiten Konto und Teile in bar erhalten. Über das Geld könne er frei verfügen.

Dafür sollte er nur einwilligen, dass man aus seinen Zellen durch Verjüngung weitere Stammzellen erzeugen durfte, von ihm Klone erschuf und er selbst, einen Tag nach seinem 60. Geburtstag, eingefroren würde.

Über alle Machenschaften von GAS hätte er Stillschweigen zu bewahren. Der einsetzende Reichtum würde als Erbschaft deklariert werden; für den Fall dessen, dass jemand misstrauisch wurde. Die Erbschaftssteuer sei abgeführt. Der Papierkram dazu sei erledigt. Sollte er sich weigern, die Bedingungen zu akzeptieren, sollte er von Außendienstmitarbeitern von GAS binnen einer Woche liquidiert werden. Es befand sich auch ein Hinweis im Kleingedruckten, dass eine Flucht unmöglich sei und man ihm sogar im Falle der nicht erfolgten Kooperation aus reiner Humanität heraus die zweitausend Euro in bar überlassen würde. Sollte etwas Außerplanmäßiges eintreten und Peers Liquidierung notwendig werden, würde man diese veranlassen und die noch vorhandenen Reichtümer wieder einziehen.

Das Kleingedruckte las Peer allerdings nicht. Er sagte nach kurzem Überfliegen zu, weil ihm sein Leben doch recht lieb war. Abgesehen davon hatte er ja noch ungefähr 27 Jahre und sieben Monate Zeit, diese absurden Summen, die man ihm versprach, auszugeben.

„Wo muss ich unterschreiben?“, fragte er dann nach einem tiefen Seufzer.

Peer hatte verstanden, dass er wohl nur so einen ungestörten Abend verbringen konnte. Und mit ein wenig Kohle könnte es ja vielleicht sogar ein guter Abend werden. Seine Urteilsfähigkeit wich einer resignierten Leere und er fingerte an der Kante des Papiers herum – und schnitt sich doch nicht. Das taube Gefühl blieb.

Melv betrachtete den Kugelschreiber, den er vorhin schon genutzt hatte und befand ihn dann für untauglich.

„Zu blau“, sagte er und rollte ihn an die Tischkante. Dann kramte er aus seiner Hemdtasche einen Kugelschreiber mit SPD-Logo.

„Habt ihr keine eigenen?“, fragte Peer irritiert.

„Untergrundorganisation. Und wir arbeiten doch geheim. Sagte ich doch.“

Peer nickte. Aber warum diese beiden seltsamen Typen auf einer Veranstaltung der SPD gewesen waren, war ihm auch schleierhaft.

Peer setzte dann ohne weiteres Nachdenken seine geschwungene Unterschrift unter den Vertrag. Diese war überhaupt recht ansehnlich, wie auch Ruben mit einem Pfiff kommentierte. Ordentlich, voller interessanter Formen und absolut unmöglich nachzuzeichnen war sie. Das F von Flint erzeugte Peer mit einer Bewegung, die er nicht einmal beschreiben konnte. Sie kam einfach aus dem Tiefsten seiner Seele geflossen und bewies, dass es ihn, Peer Flint mit dem schönen F, gab. Aber auch das war ihm nie so wirklich bewusst gewesen.

„Fein gemacht, mein lieber Peer Flint. Wir sehen uns dann in einer Woche hier um elf Uhr vormittags. Bitte sei hier. Sonst müssen wir dich beseitigen“, verabschiedete sich Melv. Er legte Peer den Umschlag mit den zweitausend Euro auf den Tisch und ging zur Tür. Den Vertrag hielt er in der Hand und kratzte sich dann am Kinn, als müsse er sich an irgendetwas erinnern.

Dann rief er nach seinem Bruder. Der ging in den Flur, so dass der verdutzte Neureiche nun mit seiner Überforderung allein in der Küche war. Ruben schraubte mit wenig Aufwand das Schloss wieder an und ging mit Melv, als hätten die beiden gerade nur versucht, Kekse für einen guten Zweck zu verkaufen, zurück zum Auto. Sie hatten ihren Auftrag erfüllt. In einer Woche würden sie wieder kommen, aber bis dahin hatten sie freie Tage. Und das hieß für die beiden Klone vor allem, dass sie getrennt voneinander ihren Hobbys nachgehen würden. Schließlich hatten sie sehr viel Zeit miteinander verbringen müssen, um ihren Auftrag zu erfüllen.

Melv hatte sich schon einige Point-and-Click-Adventures zurück gelegt, auf die er sich sehr freute. Überhaupt liebte er intelligent gestaltete Computerspiele über alles. Er liebte sie sogar fast noch mehr als seine Klonbrüder, was laut Doktor Chart einen Fehler darstellte, allerdings hatte diese unschöne Kleinigkeit noch nie Einfluss auf seine Arbeit gehabt.

Ruben hingegen würde vor allem nichts tun. Einfach in seiner kleinen Wohnung, die er extra für diesen Auftrag gemietet hatte, ein wenig länger verweilen. Den Fernseher vielleicht eingeschaltet lassen und sich schlecht ernähren, das rote Haar mal ungepflegt lassen und die perfekten Zähne und die Zunge nicht mehr zum Formen der Laute nutzen, die ihm die Sprache abverlangte. Ein paar Bier und vielleicht auch mal ein gutes Buch würden seine Freunde werden. Bei Peer hatte es ihm gefallen; der hatte es in seinen Augen doch recht bequem in seinem konturenarmen Leben.

Manchmal dachte Ruben auch daran, eine Autobiographie zu schreiben. Aber das würde man im System ohnehin mitbekommen und dann würde er in irgendein Säurefass geworfen werden. So machte man das bei GAS eben: Schwätzer wurden aufgelöst und damit war das Problem dann schlichtweg verschwunden. So weit Ruben das beurteilen konnte, kam das aber auch nur sehr selten vor. Zumindest musste er selbst erst einmal jemanden in Säure auflösen.

Während der Fahrt machte Ruben deshalb auch ein nachdenkliches Gesicht, das Melv allerdings nicht weiter betrübte. Dieser war, ob seiner erledigten Arbeit und den Tagen am Computer, die folgen würden, einfach zu gut gelaunt und pfiff diverse Liedchen vor sich hin.

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