Roy O'Finnigan - Evolution 5.0

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Führt uns die Evolution geradewegs in eine Sackgasse?
Mitte des 21. Jahrhunderts steht die Menschheit vor dem Scheideweg. Wie geht es mit Homo Sapiens weiter? Wird es nur noch durchoptimierte Designermenschen geben oder vollzieht die Menschheit den letzten Schritt der Digitalisierung und virtualisiert sich dank der perfekten Gehirn-Computer-Schnittstelle selbst?
Für den naiven Nerd Sam ist die Sache klar: Die Zukunft der Menschheit liegt im Cyberspace! Allein schon deshalb, weil er hofft, mit seiner Erfindung die Liebe seiner Ex-Freundin Sophie zurückzugewinnen. Doch da ist auch noch die hochtalentierte Sängerin Vilca, die ihre eigenen Pläne mit Sam und seiner Erfindung verfolgt.
Schließlich entbrennt ein Konflikt um Sams Erfindung und die Vorherrschaft in der digitalen Welt, in die der naive Erfinder unverhofft verwickelt wird.

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In diesem Moment passieren drei Dinge gleichzeitig. Paul kommt aus der Dusche, Sam kehrt zurück von seinem Ausflug zum Müllcontainer und Aya ruft: »Um Gotteswillen!«, und schlägt sich die Hände vor den Mund. Mit großen Augen stiert sie auf Paul. Der erstarrt vor Schreck und verkrampft sich in sein Handtuch.

Für einen Moment herrscht Totenstille. Paul steht da mit hängendem Kopf. Seine Haut ist blass, er ist abgemagert und droht jeden Moment umzufallen. Urs springt auf und hängt ihm seinen Bademantel um. Wie einen alten, gebrechlichen Mann führt er seinen Freund zu seinem Sessel.

Paul sinkt hinein. Er wirkt verloren, wie ein Dreikäsehoch in den Möbeln seiner Eltern. Auch der Bademantel ist etliche Nummern zu groß für ihn.

»Du brauchst erst mal was Nahrhaftes«, erklärt Urs und klopft ihm auf die Schulter. Dann verschwindet er in der Küche und kommt mit einem Bier zurück. »Trink das. Das baut dich wieder auf.«

Aya rollt mit den Augen. Sie eilt zum Lebensmittelzubereitungsraum. Murmelnd räumt sie den Kühlschrank leer und richtet eine Brotzeit her. Das Klappern des Geschirrs ist unüberhörbar.

Währenddessen materialisiert sich Enola in Sams und Urs' Holovers. Ihr Ausdruck ist der personifizierte Vorwurf.

»Alkohol ist bei Herrn Bergers Verfassung wenig angebracht. Er braucht Vitamine, am besten eine nahrhafte Suppe und viel Schlaf. Und professionelle psychiatrische Betreuung. Es ist offensichtlich, dass er unter Depressionen leidet.«

»Genau«, schallt es von der Küche.

Urs hält in der Bewegung inne und mustert Sams KI von oben bis unten. Die beiden stehen sich gegenüber wie Stier und Torero bereit den anderen aufzuspießen.

»Sam, was soll der Scheiß? Pfeif deine KI zurück. Die hat ja keine Ahnung, was für Männer gut ist. Ich kenne Paul seit meiner Kindheit.«

Mit einem Grinsen im Gesicht gibt der Kalifornier seiner Assistentin ein Zeichen zu verschwinden. So leicht lässt die sich aber nicht wegschicken.

»Außerdem steht der Konsum von Alkohol unter staatlicher Kontrolle. Es ist verboten, berauschende Genussmittel privat weiterzugeben.«

»Jetzt ist aber genug Enola. Kümmere dich lieber darum, dass unsere private Party privat bleibt. Und danach vergisst du alles, was die ‚berauschenden Genussmittel' in unserer Wohnung betrifft. Das ist ein Befehl.« Während er spricht, malt Sam Gänsefüßchen in die Luft.

»Jawohl Meister«, gehorcht Enola mit einer Verbeugung und löst sich langsam in Luft auf. Zu langsam, findet Sam. Er runzelt die Stirn.

»In Deutschland gehört Bier zu den Grundnahrungsmitteln. Nicht zu den berauschenden Genussmitteln. Merk dir das.«, ruft Urs.

»Sam, hilfst du mir mal?«, schallt es aus der Küche.

»Deine KI nervt manchmal ganz schön«, raunt Urs, »ich hoffe, du hast alles Griff mit der. Nicht, dass die uns was anhängt.«

»Keine Sorge. Ich habe alles unter Kontrolle, sie meint es nur gut. Vielleicht muss ich mir das Med-Modul von ihr noch mal ansehen. Für die ärztliche Betreuung von Paul sollten wir allerdings sorgen.«

»Ach was«, winkt der Berliner ab. »Paul ist schon seit ewigen Zeiten mein Freund. Ich weiß genau, was der jetzt braucht, damit er wieder auf die Beine kommt.«

Kurz darauf führt Aya eine Prozession aus dem Essenzubereitungsraum an. Zu ihrem Küchenpersonal gehören Sam und der Roboter, welcher die schweren Platten balanciert. Unter ihrer Regie wird ein Zehnpersonenbuffet vor Paul aufgebaut. Der nimmt das stoisch hin. Alle warten darauf, dass er loslegt, aber sein Blick geht ins Leere. Schließlich greift sich Urs ein belegtes Brötchen und die Initiative.

»Hm, lecker. Lass dir Zeit und iss erst mal was. Du kannst uns nachher alles in Ruhe erzählen.«

Paul starrt Urs an, als sähe er zum ersten Mal jemanden essen. Zögernd folgt der Neurologe dem Beispiel seines Freundes. Sofort kommt er auf den Geschmack. Staunend beobachten seine Retter, wie er in kürzester Zeit die Stullen wegputzt.

»Es war die Hölle«, sprudelt es plötzlich aus ihm hervor. »Ich kann noch immer nicht glauben, dass es vorbei ist. Es ist doch vorbei, oder? Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie es ist auf Schritt und Tritt überwacht zu werden. Und ständig diese Drohungen. Da wird man mit der Zeit verrückt.«

»Langsam«, beruhigt ihn Urs. »Am besten du erzählst uns alles der Reihe nach.«

Paul berichtet von dem Überfall in unmittelbarer Nähe des ‚Gardengnomes' und wie ihm seine Identität gestohlen wurde. Danach bedienten sich die Gangster nach Belieben von seinem Konto. Sie ließen ihm gerade genug zum Leben.

»Warum bist du nicht zur Polizei gegangen?«, will Aya wissen.

»Die drohten mir die alle möglichen Verbrechen anzuhängen. Bis hin zu Raubmord, Drogendeals und Kidnapping. Die hatten alles vorbereitet. Videos mit mir als Hauptperson, Fingerabdrücke und so weiter. Wenn ich zur Polizei gegangen wäre oder sonst auch nur einer Person etwas gesagt hätte, hätten die das abgeschickt. Mit diesen Straftaten wäre ich nie wieder aus dem Gefängnis gekommen.«

»Aber es muss doch Zeugen geben, die deine Unschuld bezeugen können«, wendet Aya ein.

Diesmal lässt sich Paul Zeit mit der Antwort. »Wie heißt du eigentlich?«, fragt er schließlich.

»Oh, entschuldige. Ich habe nicht daran gedacht, dass du im Moment kein ViDA trägst. Mein Name ist Aya. Ich bin Urs' Freundin.«

»Deine Brötchen schmecken super. Das Beste, was ich seit langem gegessen habe.«

»Danke«

Wieder eine Pause, während Paul sich in den Wurstsalat vertieft. Nachdem er den größten Teil verschlungen hat, schaut er sich um.

»Schön habt ihr es hier. Alles funktionell und praktisch. Das tut richtig gut. So wie es aussieht, verbringt ihr die meiste Zeit im Holovers.«

Schließlich richtet er seine Aufmerksamkeit wieder auf Aya.

»Die Zeugen, wenn es überhaupt welche gibt, werden auch erpresst. Die sagen genau das, was diese Verbrecher ihnen vorschreiben. Da hast du nicht die geringste Chance.«, erklärt er mit vollem Mund.

»Die haben mir ein paar Mal etwas angehängt. So kleinere Vergehen wie zu viel Alkohol oder Verkehrsverstöße. Einfach so. Nur damit ich nicht auf dumme Gedanken komme, haben sie gesagt.«

Paul lehnt sich zurück, setzt die Bierflasche an, trinkt sie in einem Zug leer und rülpst ungeniert.

Aya erstarrt, doch Urs bricht in Gelächter aus.

»Siehst du. Schon wieder ganz der Alte«, triumphiert er an Sam gewandt. »Richte deiner KI einen schönen Gruß aus.«

Während der Berliner für Nachschub sorgt, richtet sich das Erpressungsopfer auf. Urs' und Ayas Medizin zeigte in kürzester Zeit Wirkung. Der tief-depressive Ausdruck ist einer leichten Melancholie gewichen.

»Eine tolle Show habt ihr da abgeliefert, um den Avatar des Gauners dingfest zu machen. Der Typ nennt sich BlackAcid. Er ist der Chef der Truppe. Ich kann euch gar nicht sagen, wie dankbar ich bin, dass ihr mich von denen befreit habt. Ich stehe tief in eurer Schuld. Wenn ich mal was für euch tun kann, lasst es mich wissen.«

Sam greift sich ans Kinn.

»Da wäre schon etwas. Erinnerst du dich noch? Die Sache wegen der Urs und ich vor ein paar Wochen bei dir waren. Die Gehirn-Computer Schnittstelle.

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