Mika M. Krüger - Totenläufer

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Rina gehört zu jenen in Red-Mon-Stadt, die keinen Wert haben. Sie gilt als nutzlos, wird verfolgt und lebt in ständiger Angst um sich und die Menschen, die sie liebt. Als sie dann in die Mündung einer Waffe blickt, glaubt sie, den Kampf ums Überleben verloren zu haben. Doch der Soldat mit dem Schießbefehl lässt sie laufen, zeigt ihr sogar den Weg zu den Rebellen. Nur wieso hat er seinen Befehl missachtet? Wieso hat er sich gegen die gewandt, die ihm Sicherheit garantieren? Diese Fragen rotieren in Rinas Kopf, bis sie erfährt, wer sich hinter der Uniform verbirgt.

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Rina schloss die Tür zu dem dunklen Ort und seine Präsenz schrumpfte auf die Größe eines Sandkorns zusammen. Das Blut rauschte wieder durch ihren Körper, sie spürte die Luft in ihren Lungen und wusste, dass sie sich rächen wollte. Irgendwie. Egal, wie viel Überwindung es sie kosten würde.

X

Auf dem Flur war niemand zu sehen, als Rina das Zimmer verließ. Die Türen rechts und links vom Gang waren geschlossen und ein weißes Licht erhellte die Umgebung. Das Versteck der Rebellen war keine Höhle, die sie provisorisch ausgehoben und bewohnbar gemacht hatten, sondern ein unterirdisches Bürogebäude, in dem sie sich verschanzten. Es gab mehrere Etagen, die man über Treppen oder einen Fahrstuhl erreichen konnte. Alles war neu und klar strukturiert. Beinahe so, als sei sie in einem Verwaltungsgebäude von Ostend. Vielleicht gehörte dieser Teil zu einem der vielen Hochhäuser, die sich unauffällig in das Stadtbild einfügten, nur wieso sollte die Stadtplanung nichts von alldem mitbekommen? Wurden die Rebellen von einer einflussreichen Person gedeckt?

Rina sah den Flur entlang. Ihre Fingerspitzen kribbelten und eine innere Unruhe klopfte in ihrer Brust. Sie musste zu den Aufzügen, wenn sie mit dem Rotfuchs sprechen wollte. Die lagen am anderen Ende des Ganges, in unbekanntem Terrain. Kein Grund, in Panik zu verfallen, hier im Kaninchenbau würde man ihr nicht auflauern und sie verletzten. Deshalb straffte sie ihren Rücken und ging in die Richtung, die sie erkunden musste. Schritt für Schritt ging sie voran und erreichte den Fahrstuhl, wo sie ungeduldig wartete.

Als sich die metallenen Türen dann endlich öffneten, kamen zwei REKA-Mitglieder heraus. Sie unterhielten sich angeregt und bemerkten Rina nicht. Automatisch senkte sie den Blick, während sie sich unauffällig an ihnen vorbeistahl. Drinnen war ein Mann mit Brille, der auf einem Monotab tippte. Rasch drückte sie auf irgendeinen Etagenknopf, völlig egal wohin sie ging, an irgendeiner Stelle musste sie ja anfangen.

Das Tippen stoppte.

»Wo soll es hingehen?«, fragte der Mann.

»Zu meiner Kontaktperson, der Frau mit den roten Haaren«, antwortete sie und sah flüchtig auf. Er nickte, als habe er verstanden, und wandte sich erneut dem Monotab zu. Lautlos setzte sich der Fahrstuhl in Bewegung. Das Schweigen fühlte sich an wie das Kratzen von Metall auf Metall.

Eine Etage tiefer hielten sie und der Mann ging an ihr vorbei. Erleichterung nahm sie ein, dann blieb er in der Tür stehen und drehte sich zu ihr.

»Caren ist im untersten Stockwerk bei einer Besprechung. Falls du sie wirklich suchst«, sagte er und betätigte den nötigen Knopf. Ein aufmunternder Blick stahl sich in sein Gesicht, dann wandte er sich ab und verschwand im Flur. Rina hörte ihr Herz laut gegen die Rippen hämmern. Diese Rebellen waren zu freundlich, zu aufgesetzt, zu alles. Ihre Augen hafteten auf dem roten Punkt, der in der Mitte des Etagenknopfes leuchtete. Er schickte sie in das unterste Stockwerk.

Dort angekommen, wurde sie beim Verlassen des Aufzugs von einer jungen Frau aufgehalten, die allem Anschein nach Wache stand. Auch sie fragte, wohin Rina wollte und wieder antwortete sie so kurz wie möglich. Dieses Mal wurde sie unfreundlich abgefertigt und in ein Zimmer abseits gebracht, wo sie warten musste. Die Frau, die sie bis zum Raum begleitet hatte, schärfte ihr noch ein, nicht ohne Grund durch die Gänge zu schleichen. Das mache einen verdächtigen Eindruck und sei nicht gern gesehen. Man brauche zwar keine Genehmigung wie sonst in Red-Mon-Stadt, aber einen Anlass, alles andere war nicht zu empfehlen. Als sie ging, schloss sie die Tür hinter sich und absolute Stille ummantelte Rina.

Der Raum glich einer Abstellkammer. Drei Metallstühle standen dicht aneinander und ein runder Tisch füllte die restliche Fläche aus. Es war kaum mehr Platz zum Stehen. Rina hatte das Gefühl, eingesperrt zu sein. Sie knetete ihre Hände, die Zeit tickte in ihrem Kopf. Draußen hörte sie Stimmen und hastige Schritte. Ihre Füße wippten nervös und immer wieder ertappte sie sich dabei, wie sie an der rauen Haut an ihrem Unterarm kratzte.

Die Enge des Raums war so bedrückend, dass Rina letztendlich aufstand, die Metalltür vorsichtig öffnete und in den Flur spähte. Unweit entfernt konnte sie die Frau sehen, die vor dem Fahrstuhl Wache hielt. Sie sprach mit jemandem und hatte den Blick abgewandt.

Ihre Chance. Jetzt wo sie schon mal hier war, würde sie sich nicht auch noch sagen lassen, was sie tun oder lassen sollte. Niemand machte ihr Vorschriften.

Sie nahm an, dass die Besprechungsräume am anderen Ende des Flurs waren, dort, wo sich in ihrer Etage die Aufenthaltsräume befanden. Deshalb schlüpfte sie auf den Gang, stahl sich unbemerkt an einigen Rebellen vorbei und bog dann um die Ecke. Mit schnellen Schritten huschte sie an etlichen Türen vorbei, bis sie eine Stimme hörte, die sie aufhorchen ließ. Kalt und überheblich mit der Note feurigem Stolzes. Es war der Mann mit dem Adler auf der Wange. Innerlich nannte sie ihn Greif, obwohl die Anmut dieses Fabelwesens nichts mit ihm gemein hatte. Es war eher die Aggressivität, die sie mit ihm verband.

Vorsichtig ging sie näher heran und hörte seine Worte nun deutlicher.

»Es war von Anfang an ein Risiko. Dass Tom die Ausbildung als SDF-Soldat absolviert, die Beschattung des Totenläufers, unsere Einmischung in bestimmte Vorgänge der Stadtverwaltung. Diese ganze Organisation ist ein einziges Risiko. Es gibt da nichts zu diskutieren. Wir werden den Totenläufer stellen. Ob heute oder erst in ein paar Monaten ist dabei irrelevant.« Seine Stimme war abgeklärt und hart.

»Das mag ja vielleicht sein und trotzdem sage ich, dass die Sache bis zum Himmel stinkt. Wenn Neel Talwar wirklich der Totenläufer ist, dann verstehe ich nicht, wieso Tom ihn so leicht verfolgen konnte. Müsste er nicht unter ständiger Beobachtung stehen? Was ist, wenn das alles eine Falle ist?« Eine Frau sprach. Es war jedoch nicht der Rotfuchs, denn ihre Stimme war zu aufbrausend.

»Tom hat seinen Job gemacht«, sagte der Greif. »Ich werde nicht in Frage stellen, ob er ihn gut gemacht hat oder nicht.«

Daraufhin war es kurz still und ein Murmeln folgte: »Das wollte ich so nicht sagen.«

»Wer auf einer wackeligen Brücke läuft, hat nicht viele Möglichkeiten«, sagte der Greif. »Entweder es geht vorwärts, rückwärts oder mitten durch die Latten in den Tod. Rückwärts rudern ist keine Option. Tom muss da raus, und zwar bevor jemand Wind davon bekommt, was er die letzten Monate gemacht hat.«

»Das verstehe ich ja, nur …«

»Rina?« Eine Stimme direkt neben ihr. Abrupt drehte sie sich um und sah in die hellblauen Augen des Rotfuchses. Ihr Gesicht war überrascht, in den Händen hielt sie einige Papiere. Ein seltener Anblick in einer Stadt, die größtenteils auf elektrische Medien umgestiegen war. »Was suchst du denn hier?«, fragte sie und durch Rinas Körper jagte Nervosität.

»Ich, ich will …«, begann sie und verhaspelte sich. Kein guter Einstieg für ein Gespräch, in dem sie Forderungen stellen wollte. Sie durfte nicht den Faden verlieren. »Ich möchte Antworten. Wo ist der Soldat?«

»Du meinst den Soldaten von deiner Flucht?«

Sie antwortete nicht. Es musste doch klar sein, dass es um ihn ging. Der Rotfuchs betrachtete sie nachdenklich.

»Tom ist nicht hier, Rina. Er ist bei einem Einsatz und wird noch etwas brauchen, ehe er zurück ist. Wenn du darüber sprechen möchtest, können wir das in ein paar Minuten machen. Warte in deinem Zimmer, ich komme dann zu dir und versuche, alle Fragen zu klären, die dir einfallen. Bist du damit einverstanden?«

Das war nicht, was sie wollte.

»Nein«, sagte sie. »Ich werde nicht hinnehmen, dass er weiter Unschuldige tötet.«

Der Rotfuchs seufzte.

»Darum geht es dir also. Ich versichere dir, Tom wird niemandem mehr schaden. Sein Einsatz ist so gut wie beendet. Lass uns darüber reden, aber nicht hier. Diese Etage ist normalerweise für Neulinge tabu. Wenn du ohne Anmeldung hier herumläufst, kannst du Ärger bekommen. Ich dachte, das hatte ich dir schon gesagt.«

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