Marion Stoll - Fantasio

Здесь есть возможность читать онлайн «Marion Stoll - Fantasio» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Fantasio: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Fantasio»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Carl ist 16 und stark an Rockmusik und Mädchen interessiert. Er geht mit Gaby, der hübschesten Braut von der Schule. Partys mit seinen Freunden, Musik und Joints bestimmen sein Leben. Beim Besuch eines Musikclubs wird er von der um einige Jahre älteren Elfi verzaubert, der er hoffnungslos verfällt. Kann er zwei Mädchen gleichzeitig lieben? Die Clique, Gaby, Elfi, das alles wächst ihm über den Kopf. Er muss dringend die richtige Entscheidung treffen. Wird sich erfüllen, was er sich innerlich erhofft?
Fantasio ist die Geschichte einer träumerischen, idealistischen Generation. Sie sind friedliebend, künstlerisch und anders, wollen auffallen und provozieren, sonst nichts. Der Roman schildert das Lebensgefühl Ende der Sechziger und zeigt, wie nicht nur die Hauptfigur, sondern auch der Rock 'n' Roll seine Unschuld verliert.

Fantasio — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Fantasio», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Sollten wir öfters machen“, sagte Gaby und trank einen Schluck von ihrer Bowle, deren Mischung inzwischen aus purem Kellergeister zu bestehen schien. Sie zog eine Grimasse wie nach dem Biss in eine unreife Zitrone.

„Ja, sicher, wieso eigentlich nicht. Hundert pro“, meinte Carl. Darauf folgte eine endlose Pause. Die Außentemperatur schien in schwindelerregende Höhen geklettert zu sein. Carls Oberhemd klebte auf dem Körper wie ein nasser Duschvorhang. Er fühlte sich wie in einer finnischen Sauna.

Gaby fächerte sich mit der Hand frische Luft zu. „Puh, ist ganz schön heiß, nicht?“

An ihrer Bluse hatte sich klammheimlich ein Knopf gelöst, vielleicht hatte sie auch etwas nachgeholfen, aber das war jetzt nicht wichtig. Irgendwie war er nicht mehr bei der Sache. Sie hob ihr Glas an den Mund. Der Ausschnitt ihrer roten Bluse, die ihren Busen umspannte wie eine zweite Haut, öffnete sich für einen kurzen, prickelnden Augenblick. Carl wirkte wie paralysiert, was er zu sehen bekam war einmalig, und er begann zu erahnen, was ihm bisher entgangen war.

Gaby sah Carl fragend an. „Hast du irgendetwas?“

„Doch, doch, ist nichts. Äh ...“ Carl überlegte kurz, mit seitlich an die Stirn tippendem Zeigefinger. Dann: „Hier ist gleich Zapfenstreich. Können wir uns mal treffen?“

Es war ihm einfach so rausgerutscht. Er biss sich auf die Unterlippe. Was hatte ihn geritten? Dummerweise hatte er dieses Thema angerissen, und natürlich musste er etwaige Konsequenzen tragen, die derart plumpe Angebote automatisch nach sich ziehen können, und im Grunde genommen rechnete er damit, dass sie nein sagte. Und klar wurde ihm das ganze Ausmaß seines Verlegenheitsgetues erst, als sie sagte, das sei kein Problem, warum eigentlich nicht, wie es mit morgen wäre, und sie einigten sich auf den nächsten Nachmittag.

Er kam schneller zu seiner ersten Verabredung, als ihm lieb war. Konnte er sich denn gar nicht richtig freuen? Ja und nein. Ja, weil er Gaby toll fand. Nein, weil er Bammel hatte. Versagungsängste? Die ganze Geschichte wieder abblasen? Nein. Geh locker an die Sache ran, Charly! Sei wie du bist, natürlich und ungezwungen; und warte ab, wie sich die Dinge entwickeln. Ja, so würde er es machen. Seine anfängliche Ratlosigkeit verwandelte sich in Zuversicht.

Es war viel zu spät geworden. Nach elf. Seine Ausgangszeit hatte er längst überschritten. Sie halfen bei den gröbsten Aufräumarbeiten. Für Carl wurde es allerhöchste Eisenbahn.

Sein Kopf voll von Gaby, rannte er den ganzen langen Weg zurück in einem durch. Mechanisch setzte er ein Bein vor das andere, Seitenstechen und Atemnot ignorierend, denn dafür blieb ihm keine Zeit. Er bog um die letzte Häuserecke und sah zu den Fenstern des Vier-Familien-Hauses hinauf. In der Wohnung brannte kein Licht, seine Eltern lagen schon im Bett. Er atmete erleichtert auf. Keine unangenehmen Fragen, keine erfundenen Geschichten, die seine Verspätung rechtfertigten. Erst jetzt bemerkte er, dass er seine Platten bei Udo vergessen hatte.

Herzbeben vor dem ersten Rendezvous

Noch einen kleinen Spritzer Abenteuer und Freiheit aus der Pitralon-Flasche, und er war startklar, bereit für sein erstes Rendezvous. Er stieg in die Straßenbahn, fühlte sich gar nicht gut. Das Blut pulsierte unter seiner Schädeldecke, als wäre er innerlich am verkochen. Kein Deodorant der Welt hätte die wasserfallartigen Schweißausbrüche unter den Achseln aufhalten können. Doch das lag eher am Ephedrin, nicht an der brütenden Hitze, die dieser Sommer ihnen bescherte.

Sie war ihm schon lange aufgefallen, die eindeutig schönste Braut von der Schule. Nicht ein Wort hatte er mit Gaby geredet. Verstohlene Blicke hatten sie auf dem Pausenhof ausgetauscht, und das wars auch schon.

Mit zunehmender Länge seiner Haare war sein Selbstbewusstsein gestiegen. Er spielte gleich mehrere Begrüßungsvarianten durch. Für einen Kuss war es viel zu früh, den Hippiegruß hielt er für unpassend und Händeschütteln lächerlich. Ganz ruhig, Charly!

Um 15.00 Uhr, am Marktbrunnen, hatten sie ausgemacht. Carl sah auf die Kirchturmuhr. Es waren drei Minuten drüber. Ein paar Dutzend Jugendliche belagerten den Brunnen. Von Gaby fehlte jede Spur. Sie hatte sich vermutlich einen Spaß daraus gemacht. Mädchen machten so etwas manchmal, Jungen als Spielball benutzen.

Ihre Verabredung war einer Alkohollaune entsprungen. Eine viertel Stunde wollte er warten, länger nicht. Carl setzte sich an den Brunnenrand und ließ den Kirchturm nicht mehr aus den Augen, und es schien, als bewegten sich die Zeiger der Uhr nicht weiter. Er sah einem Gitarristen auf die Finger. Der spielte einen Dylan-Song: Blowing in the wind . Echt gut, der Junge, der konnte was. Und dann war sie da.

„Hallo, da bin ich“, sagte Gaby. „Wartest du schon lange?“

Carl erhob sich und wollte etwas antworten, doch jetzt, wo es darauf ankam, fielen ihm die Worte, die er sich zurechtgelegt hatte, nicht mehr ein. Sie war bildhübsch, ungefähr so, wie man sich einen blonden Engel vorstellt, trug einen kurzen Sommerrock und braune absatzlose Wildlederstiefel, dazu eine Pepitabluse. Er stammelte irgendetwas Unverständliches, und er musste sich konzentrieren, um wenigstens einen klaren Satz zu sprechen. „Nein, ich bin erst seit fünf Minuten da“, log er. „Was wollen wir machen?“

Gaby zwirbelte einige Haarspitzen zwischen ihren Fingern, sah verlegen zur Seite. Dann verschränkte sie ihre Arme hinter dem Rücken und wiegte sanft mit den Hüften. Sie bekam einen Lachanfall. Carl lachte mit, aus reiner Sympathie.

„Oh, Mist“, sagte sie. „Ist das eine blöde Situation. Lass uns bitte normal reden. Tut mir leid, Charly, ich mache das hier zum ersten Mal.“

Es tat ihm gut, was sie da sagte.

„Da geht es mir ganz genauso wie dir, wollen wir was trinken gehen?“, schlug er vor, und langsam fing er Feuer.

Gaby nickte eifrig. „Gute Idee, und wohin?“

Birds Club, Oma Plüsch, Pille, Fantasio ? Gaby kannte die Läden nicht, betrat Neuland. Er würde ihr zeigen, wo er sich gerne herumtrieb, nur behutsam aufbauen musste er es.

Tauben flogen auf, bereiteten den frisch Verliebten ein Spalier aus Flügelschlägen. Vor dem Schaufenster eines Bekleidungsgeschäftes verweilten sie. Carl zeichnete mit den Händen die Rundungen eines Frauenkörpers. Es war purer Übermut, den sie mit einem entrüsteten Klaps auf seinen Arm bestrafte. Sie lachten, wechselten auf die andere Straßenseite und warfen einem Straßenmusiker einen Groschen in den Hut. Dann enterten sie den Birds Club .

In einer abgelegenen Nische erspähten sie einen freien Tisch. Nachmittags war kaum was los. Das meiste spielte sich mittags nach Schulschluss oder abends ab. Carl bestellte für sich ein Bier und für Gaby eine Fanta.

Die Klänge von Jimi Hendrix‘ Third Stone from the Sun vermischten sich mit dem Gemurmel der Gäste. Das wechselnde Licht der Spots machte den dichten Tabakqualm und Millionen von Staubpartikeln sichtbar. Die langbeinige Bedienung im schwarzen Minirock stellte die Getränke auf den Tisch.

Gaby hatte ihr blondes Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Die neue Frisur stand ihr ausgesprochen gut. In der Schule trug sie ihr Haar offen, und Carl fragte sich, ob sie extra für ihn ihren Typ verändert hatte? Ihre enge Bluse war weit aufgeknöpft. Nur ganz schwer konnte er seinen Blick von den weißen festen Wölbungen ihres Busens abwenden.

„Kommst du öfters hierher“, fragte Gaby und nippte grinsend an ihrer Fanta.

Er fühlte sich ertappt. „Nein, nein, nicht oft, wir kommen gelegentlich nach der Schule hierher.“

Es war nichts anderes als ein erstes, vorsichtiges Abtasten, und es dauerte eine ganze Weile, bis ihre Gespräche an Fahrt gewannen. Gaby wirkte erfrischend natürlich, und Carls anfängliche Hemmungen lösten sich wie ein abspringender Bundknopf an einer viel zu engen Jeans.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Fantasio»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Fantasio» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Fantasio»

Обсуждение, отзывы о книге «Fantasio» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x