Marion Stoll - Fantasio

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Carl ist 16 und stark an Rockmusik und Mädchen interessiert. Er geht mit Gaby, der hübschesten Braut von der Schule. Partys mit seinen Freunden, Musik und Joints bestimmen sein Leben. Beim Besuch eines Musikclubs wird er von der um einige Jahre älteren Elfi verzaubert, der er hoffnungslos verfällt. Kann er zwei Mädchen gleichzeitig lieben? Die Clique, Gaby, Elfi, das alles wächst ihm über den Kopf. Er muss dringend die richtige Entscheidung treffen. Wird sich erfüllen, was er sich innerlich erhofft?
Fantasio ist die Geschichte einer träumerischen, idealistischen Generation. Sie sind friedliebend, künstlerisch und anders, wollen auffallen und provozieren, sonst nichts. Der Roman schildert das Lebensgefühl Ende der Sechziger und zeigt, wie nicht nur die Hauptfigur, sondern auch der Rock 'n' Roll seine Unschuld verliert.

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Elfi stellte den Wasserkessel auf den Herd zurück und drehte sich lächelnd um. „Ernsthaft?“

„Ernsthaft. Ich schwöre. Ohne Flachs. Ich find dich toll.“

Sie fühlte sich geschmeichelt. „Ich bin doch viel zu alt für dich?“, stellte sie fest.

„Na und. Und außerdem ... wer bestimmt so was?“, gab Carl zurück, und es klang wie eine Trotzreaktion.

Udo blätterte in der Schallplattensammlung. „Lauter fünfziger Jahre Sachen, du glaubst es nicht.“

„Such weiter, da ist auch was für uns bei!“, sagte Buddy wissend.

„Leg mal die Beach Boys auf“, rief Elfi, „das hebt die Stimmung und vielleicht auch was anderes.“ Dann hallte ihr glockenähnliches Lachen durch den Raum. Ihre gute Laune schien sich auf alle zu übertragen. Entweder lag es tatsächlich an der Musik oder Elfis bloße Anwesenheit hatte sie alle verzaubert.

„Siehst du, Carl, es gibt für jede Lebenslage den passenden Soundtrack. Du kannst zum Beispiel die Wirkung eines Joints mit bestimmten Klangerlebnissen nachhaltig steigern. Iron Butterflys In-A-Gadda-Da-Vida lässt stets die richtigen Saiten in deinem Empfinden anklingen. Die sphärischen Klangkollagen eines Pink-Floyd-Stückes sind für Kiffer die ideale Begleitmusik, können aber einen LSD-Jünger leicht auf den Horrortrip schicken, vor allem, wenn dieser keine große Erfahrung im Umgang mit Trips besitzt.“

„Stimmt“, wunderte sich Carl. „Aus dieser Perspektive hab ich das bisher nicht gesehen. Das ist total einleuchtend. Echt. Mein persönlicher Favorit ist Albatross von Fleetwood Mac.“

Elfi goss den Tee durch ein Sieb in ein anderes Gefäß. „Gefühlvoll, fast kitschig, eine Dosis Südsee, das lässt jeden Kiffer schweben“, pflichtete sie Carl bei.

„Und sonst? Hast du so eine Art Allround-Tipp?“, wollte er wissen.

„Mit der Musik von den Doors oder den Grateful Death liegst du immer goldrichtig. Die Musiker experimentierten selber ausgiebig mit halluzinogenen Drogen und setzten das in ihren Soundcollagen entsprechend um.“

Carl war schwer beeindruckt, sah Elfi bewundernd an. Sie hatte genau den richtigen Schalter umgelegt, einen Automatismus in ihm ausgelöst, den er nicht mehr kontrollieren konnte.

„Wow, das gibts doch nicht, woher hat Whisky die Iron Butterfly“, rief Udo und hielt das Platten-Cover hoch, als seien es die in Stein gemeißelten Zehn Gebote Gottes vom Berge Sinai.

„Die gehört Wolle“, sagte Buddy, während er das Dope für den Geburtstagsjoint an einem brennenden Streichholz vorwärmte.

Das war auch so eine Sache, einer aus ihren Reihen hockte im Bau. Über die Umstände seiner Festnahme kursierten viele Gerüchte. Die glaubhafteste Version: Wolfgang brauchte dringend Bares, hatte einen Typen angequatscht, es ging um zwei mickerige Grämmchen Shit, nichts Außergewöhnliches, nur hatte das ausgereicht, und an Stelle der ersehnten Kohle klickten Handschellen. Er war auf einen Polypen in Zivil hereingefallen. Aber es kann auch anders gewesen sein.

Der Stoff, den Whisky für den Joint spendiert hatte, törnte nicht. Da nutzte die beste Musik nichts. Doch im Endeffekt war das zweitrangig, wichtiger das Ritual, die Atmosphäre und das Wir-Gefühl, das ihnen das gemeinsame Raucherlebnis vermittelte. So oder ähnlich mussten sich vermutlich die Indianer beim Rauchen einer Friedenspfeife gefühlt haben.

„Wir sollten mal nach Paris fahren“, sagte Udo wie aus heiterem Himmel und vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen. „Paris ...“, sagte er erneut und lehnte sich genießerisch zurück.

„Wie? Jetzt? Einfach so? Oder wie oder was?“, fragte Gonzo verwirrt.

„Nun guck nicht so wie ’n Auto, Gonzo, war doch nur ’n Joke“, sagte Udo und fuchtelte mit der Hand in der Luft, als wolle er eine lästige Fliege vertreiben.

Horst schien Gefallen an dieser Idee gefunden zu haben und mischte sich nun ebenfalls in die Diskussion ein. „Nein, nein, das wär doch ’ne irre Sache ... zum Frühstück nach Paris, einfach nur so.“

„Da gibts sicher jede Menge Pariser“, bemerkte Buddy und kicherte in sich hinein.

„Ich lach mir gleich ’n Ast“, gab Gonzo zurück und fügte noch hinzu, „Paris ... ihr spinnt doch komplett jetzt oder? Ach was, ihr seid alle stoned. Schiebt mir lieber mal den Tabak rüber, Leute!“

Er wusste nicht, ob es ein harmloser Spaß oder bitterer Ernst war, und im Prinzip wussten sie das ja selbst nicht so genau.

„Mist, ich kann nicht mit“, fiel Buddy ein. „Muss morgen früh Zeitungen austragen.“

„Ohne unseren Fahrer hat das heute sowieso keinen Zweck“, holte Carl seine Gefährten auf den Boden der Tatsachen zurück und deutete mit einer Kopfbewegung auf Whisky, der inzwischen laut schnarchte. „Sollten wir absolutely für später im Auge behalten, zum Frühstück nach Paris, einfach so, mitten in der Nacht, und wenn wir auf der Stelle losdüsen würden, kämen wir sogar noch pünktlich an. Ist doch irre oder?“

Und letztendlich waren alle dafür, sie mussten für ihren nächtlichen Trip nur einen günstigeren Zeitpunkt erwischen.

Sie gingen spät auseinander. Buddy versprach beim Abschied, während der Nacht auf Whisky aufzupassen. Sein Trip war noch lange nicht beendet, und vielleicht schlenderte er ja gerade auf seinen Säbelbeinen durch die engen Gassen des Montmartre oder so, wer weiß das so genau.

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