Marion Stoll - Fantasio

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Carl ist 16 und stark an Rockmusik und Mädchen interessiert. Er geht mit Gaby, der hübschesten Braut von der Schule. Partys mit seinen Freunden, Musik und Joints bestimmen sein Leben. Beim Besuch eines Musikclubs wird er von der um einige Jahre älteren Elfi verzaubert, der er hoffnungslos verfällt. Kann er zwei Mädchen gleichzeitig lieben? Die Clique, Gaby, Elfi, das alles wächst ihm über den Kopf. Er muss dringend die richtige Entscheidung treffen. Wird sich erfüllen, was er sich innerlich erhofft?
Fantasio ist die Geschichte einer träumerischen, idealistischen Generation. Sie sind friedliebend, künstlerisch und anders, wollen auffallen und provozieren, sonst nichts. Der Roman schildert das Lebensgefühl Ende der Sechziger und zeigt, wie nicht nur die Hauptfigur, sondern auch der Rock 'n' Roll seine Unschuld verliert.

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Er traute sich nicht, seine Hände gelähmt. „Der klemmt irgendwie.“ Seine Stimme versagte beinahe.

„Ach ja, hatte ich ganz vergessen, der ist kaputt.“ Während sie dies sagte, streifte sie das Kleid über ihre Schultern und ließ es auf den Boden fallen. Sie drehte sich zu Carl, blinzelte ihn vertraulich an und fasste seine Hände, um sie auf ihre prallen Brüste zu legen.

Carl erstarrte zur Salzsäule.

„Na, mein Kleiner, gefallen sie dir?“

Oh, ja, und wie. Keine Frage. Klar gefielen sie ihm, Titten so groß wie Fesselballons, und seine Finger klebten wie Magnete daran fest, bebten auf dem glatten Gewebe der BH-Körbchen.

Sie wartete auf keine Antwort. Inzwischen nestelte sie mit ihren Händen hektisch den Reisverschluss seiner Hose auf und kniete sich vor ihm nieder.

Sie hatte es die ganze Zeit geplant, sich bis ins kleinste Detail ausgedacht, wie sie es am besten anstellen könnte, der Trick mit dem kaputten Reisverschluss ihres Sommerkleides, mit ihrer verführerischen Unterwäsche, dem betörenden Parfum und ihrer hochgesteckten Frisur, die sie irgendwie mädchenhaft wirken ließ. Welcher Mann hätte ihr widerstehen können? Sie musste es von Anfang an gewusst haben, war sich im Klaren, dass auch er diese Möglichkeit in Erwägung gezogen hatte, und dass er sie ebenfalls begehrte.

Doch ging das nicht alles ein klein wenig zu weit? Für Carls Geschmack vielleicht eine Prise zu viel Verführung, ansonsten gut gewürzt. Und erst das Alter dieser Frau, sie hätte glatt seine Mutter sein können. Zu spät. Das hätte er sich vorher überlegen müssen. Genau das hier wollte er. Oft genug hatte er sich diese und ähnliche Situation in seinen dreckigen Phantasien ausgemalt. Er ließ es geschehen, ohne eine Spur von Gegenwehr. Seine Hose rutschte in die Kniekehlen. Er sah zu ihr hinunter, bewunderte ihre Frisur, die ihn erneut an Brigitte Bardot erinnerte, und von da an verdrängte er den letzten Anflug von Vernunft aus seinem Hirn.

Er hörte ihre Stimme. Waren es Anweisungen? Sie zog sich ganz aus, kniete sich auf die lindgrüne Bettdecke. Herrje, die schöne Decke.

Von der Wand grinste ihn Jimi Hendrix an, sagte: „Hey, Alter, schöne Beute, mach es genauso wie ich, nimm was du kriegen kannst.“

In seinen Adern schwangen die Anfangstakte von Purple Haze . Wie im Traum vernahm er weitere Instruktionen. Er hätte alles getan, was sie von ihm verlangte, es passierte rein mechanisch.

Sie kam hoch, drückte ihn aufs Bett, setzte sie sich auf ihn, reckte wild ihren Kopf. Sie bog ihren Rücken durch, kreiste mit den Hüften, und begleitet von stöhnenden Lauten, begann sie ihn zu reiten. Er legte seine Hände um die niedlichen Polster ihrer Hüften, zog sie fester zu sich heran, wollte sie vollständig spüren, und dabei verlor er jegliches Gefühl für Zeit und Raum.

Wie lange es gedauert hatte, das wusste er nicht mehr. Vielleicht fünf Minuten, eine viertel Stunde oder etwa eine halbe Stunde? Sein Mund ausgedörrt wie ein vertrockneter Tümpel in der Sahara, und in seinem Kopf spulte das Band auf Anfang, durfte er alles noch einmal erleben, in sämtlichen Einzelheiten. Was hatte diese Frau mit ihm gemacht? Sie verstand es meisterhaft, rechtzeitig das Tempo herauszunehmen oder wieder zu verschärfen, wenn ihr wisst, wovon gesprochen wird.

Am Ende lag er ausgepumpt auf dem viel zu kleinen Bett, hechelnd wie ein junger Welpe. In seinem Brustraum verspürte er eine seltsame Enge, wie eingeschnürt. Er setzte sich auf und suchte auf dem Fußboden seine Kleidungsstücke zusammen.

Sie wälzte sich auf den Rücken, bat ihn um eine Zigarette. Zwischen ihren aufgestellten Beinen hindurch blickte ihn ihr feucht glänzendes Bärenauge an. Carl setzte sich an Udos Schreibtisch und mit zitternden Fingern drehte er etwas, dass zumindest die Ähnlichkeit mit etwas Rauchbarem hatte. Er steckte die zwei Glimmstängel an und reichte eine Zigarette zu ihr rüber. Sie zog genüsslich daran und sah ihn gelangweilt an.

Carl blieb eine Weile sitzen und betrachtete diese reife Frau. Ein Teil seiner Körperflüssigkeit befand sich jetzt in ihr. Wurde sie von ihrem Körper absorbiert oder würde sie, sobald sie sich aufrichtete, ihren Leib auf natürlichem Wege wieder verlassen?

Vorbei. Verdammt, es war vorbei. Seine Gefühle wirbelten durcheinander: Erleichterung, Schuld, Freude, Verärgerung, Unzufriedenheit oder am Ende Befriedigung? Sie hatten ihren Spaß gehabt. Das ging in Ordnung. Und es sollte bei diesem einen Mal bleiben. „Ich muss jetzt gehen“, sagte er und zog seine Jeans an.

„Was ist mit dir?“, wollte sie wissen.

Carl überhörte die Frage und lutschte, während er wie abwesend das Zappa-Poster betrachtete, von innen an seinen Wangen.

„Ist doch immer dasselbe mit euch Frischlingen“, stellte sie fest und nahm einen kräftigen Lungenzug. „Erst kann es euch nicht schnell genug gehen. Ist der Druck erst mal weg, kommt das schlechte Gewissen.“

Carl verzog den Mund zu einem Strich, sah sie mit einer Mischung aus Dankbarkeit und Mitleid an.

„Ich bin immer für dich da, Scharrlie. Ich meine, wir brauchen nicht unbedingt ... Du weißt schon. Wir können auch nur reden, wenn du das willst?“

„Ja, danke.“ Carl nickte beflissentlich, kleidete sich weiter an.

„Ganz meinerseits.“

„Dann tschüss“, sagte er und schenkte ihr ein Lächeln. Er schnappte sich seine Schallplatten und ging.

Regentropfen sprangen auf dem roten Lack des Alfa Giulietta. Es goss in Strömen, doch es störte ihn nicht. Er schob die Schallplatten schützend unter seinen Parka und ließ sich nass regnen, bis das überschüssige Wasser aus den Haaren an seinem Gesicht heruntertropfte. Seine Schritte beschleunigte er nicht, ganz im Gegenteil. Carl hatte nicht das geringste Bedürfnis, sich vor dem kühlen Nass zu schützen.

Er legte den Kopf in den Nacken, öffnete den Mund, und fing den Regen auf – eine willkommene Erfrischung. Er sog die feuchte Luft in seine Lungen, als hätte er Jahrzehnte in einem Verlies verbracht und gerade das Tageslicht erblickt.

Während er durch Pfützen die Straße hinunterwatete, zog er Parallelen zu Dustin Hoffmanns Verhältnis mit Mrs. Robinson in dem Film Die Reifeprüfung . Der hatte es zunächst genossen, mit einer älteren Frau zu schlafen. Oder täuschte er sich da? Zur Hölle, das war nur ein Film. Dies hier die harte Realität, seine eigene Reifeprüfung.

Er fühlte sich nicht großartig, aber auch nicht schlecht. Sex hatte bislang immer etwas Magisches für ihn. Innerhalb weniger Minuten hatten sich die geheimnisvollen Anziehungskräfte der körperlichen Liebe relativiert und die Verlockung war nicht mehr so groß wie zuvor. Es war nicht mehr rückgängig zu machen. Dafür konnte er endlich mitreden, würde wissen, was gemeint ist. Hätte er erneut die Wahl, so würde er alles wieder genauso machen.

Vermutlich gehörte das gerade Erlebte zum Erwachsenwerden dazu. Trotzdem. Allen Frau Meyers und Mrs. Robinsons würde er in Zukunft besser aus dem Weg gehen. Udo war verdammt noch mal ein guter Kumpel. Sie gingen zusammen zur Schule, in dieselbe Klasse. Hoffentlich würde er je wieder geradeaus in seine Augen gucken können.

Auf Buddy ist Verlass

Eine Neonröhre gab flackernd ihren Geist auf. Umso besser. Es war ohnehin viel zu grell in diesem mit spartanischen Sitzmöbeln bestückten Raum, von dessen weiß getünchten Wänden großflächig der Putz abblätterte.

Buddy und Wolfgang saßen sich gegenüber wie bei einem Schachturnier, ihre Oberkörper weit über den Tisch gebeugt, sämtliche Sehnen und Sinne angespannt. Lediglich vier Besuchertische waren besetzt, das monotone Gemurmel hielt sich in erträglichen Grenzen.

Sie fühlten sich beobachtet. Der Wachmann in seiner blauen Dienstkleidung hielt Distanz, schaute möglichst diskret weg oder zumindest tat er so.

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