Siri Lindberg - Winterdrachen

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Gegen den Willen des Eliscankönigs hat Aláes einen Krieg zwischen Menschen und Eliscan begonnen. Während Jerusha versucht, ihre Familie in einem Tempel der Schwarzen Spiegel in Sicherheit zu bringen, reitet Kiéran zum umkämpften Gebirgspass Eismitte, um die Verteidigern dort mit seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten zu unterstützen. Aus Angst um sein Leben und um bei ihm zu sein, reist Jerusha hinterher. Eine ganz schlechte Idee, wie sich herausstellt. Denn dort trifft sie nicht nur den Mann wieder, den sie liebt …

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„Vielleicht ...“, begann sie, doch sie schaffte es nicht mehr, den Satz zu beenden.

Denn in diesem Moment sah sie, was Damaris solche Angst einjagte.

***

Atadriel, der Erste Ratgeber des Königs, fühlte sich schlecht. Magenkrämpfe plagten ihn, obwohl er nur ein leichtes Mahl aus Apfelblüten, Nussbrot und Honig zu sich genommen hatte. Außerdem hatte er wie jeden Morgen ein Elixir genommen, um sich zu stärken, er ließ es nach einem uralten Rezept seiner Familie von den Heilern wöchentlich frisch zubereiten. Doch diesmal ließ es ihn anscheinend im Stich.

Wieder ein Magenkrampf, wenn auch ein leichter. Das war eine Katastrophe, er musste die Krönung und die nächste Sitzung des Rates vorbereiten, dessen Vorsitzender er war!

Er begab sich zu den Räumen der Heiler und ließ sich dort auf eine mit Moos gepolsterte Liege sinken. Schon eilte die Heilerin, eine nicht sehr große Frau mit mondfarbenem Haar, zu ihm. „Was hat das Schicksal Euch beschert?“, fragte sie besorgt. Nachdem Atadriel ihr seine Beschwerden erklärt hatte, hob sie die Augenbrauen. Sie gab ein „Hm“ von sich und begann dann schweigend mit einer Untersuchung.

Hm? Was sollte das denn heißen? Womöglich war er schwer krank und musste nun jahrhundertelang dahinsiechen. Atadriel schloss gequält die Augen und überließ sich den kundigen Fingern der Heilerin, die hier und da tastete, klopfte oder fühlte. Schließlich richtete sie sich auf und sagte: „Das ist ein ernster Fall.“

„Ein ernster Fall?“, ächzte Atadriel.

„Aber nicht ohne Hoffnung“, versicherte ihm die Heilerin. „Die Ursache liegt tief hier drinnen ...“ Sie legte die Hand auf die Brust. „Dort sitzt ein Knoten der Sorge und der Furcht, der Euch zu schaffen macht und Euer Elend hervorruft.“

Atadriel schaffte ein verzerrtes Lächeln. „Die Sorge um Moranshir gehört leider zu meiner Berufung ...“

„Dieser Knoten ist mehr als das. Und wenn Ihr ihn nicht loswerdet, wird Euer Leiden immer schlimmer.“

„Es ist sicher die Sorge um meinen Sohn Colmarél“, sagte Atadriel, und wieder einmal nahm ihm die düstere Stimmung fast den Atem. Natürlich, Col war schon seit Jahrhunderten erwachsen, doch er würde immer sein Kind sein. Dass er in Ouenda verschollen war, raubte ihm den Schlaf. „Wir haben nichts von ihm gehört, womöglich wird er ebenso wie Qedyr als Geisel festgehalten und gefoltert. Ein unerträglicher Gedanke.“

„Ich verstehe“, sagte die Heilerin mitfühlend. „Aber es muss noch etwas anderes geben ... etwas ebenso Schlimmes. Erst wenn ich weiß, was es ist, kann ich Euch das richtige Elixir geben, um Euch zu heilen.“

Der Gedanke an die Erpressung, der er ausgesetzt war, an diesen Plan, den er gegen seinen Willen umzusetzen half, fühlte sich an wie ein tonnenschwerer Felsen auf Atadriels Schultern. Eigentlich erstaunlich, dass er nur an Magenkrämpfen litt – manchmal fühlte es sich an, als müsse sein Herz den Dienst versagen, weil es all das nicht mehr aushielt. Unsterblich zu sein, war zu manchen Zeiten schwer erträglich.

Atadriel zögerte lange, dann begann er zu sprechen. „Als ich noch mehr reiste als jetzt, verliebte ich mich einst in Linney, eine junge Frau der Elis Finhar“, sagte er, und seine Zunge fühlte sich schwer an, so schwer, dass er sie kaum bewegen konnte. „Sie war schön wie der Nebel selbst, gütig und klug. Doch wenn ich gewusst hätte, in welches Verderben mich diese Liebe führen würde ...“

Er verstummte. Viel zu viel hatte er preisgegeben.

„Ich glaube, jetzt weiß ich, wie ich Euch helfen kann“, sagte die Heilerin sanft und nahm ein winziges Fläschchen aus geschliffenem blauen Kristall zur Hand. „Nehmt drei Tropfen davon dreimal in jeder Nacht. Ihr werdet merken, noch heute wird es Euch besser gehen.“

Atadriel atmete tief durch und nahm das Fläschchen. Vielleicht hätte er einfach gestehen sollen, was er damals getan hatte. Dann wäre er jetzt nicht in diesem furchtbaren Dilemma. Aláes wird kein guter König sein, aber was soll ich tun? Mich opfern, damit es nicht so weit kommt, gestehen, was damals passiert ist, so dass mir niemand mehr damit drohen kann? Nein, das bringe ich nicht fertig! Colmarél würde es nicht ertragen, wenn sein Vater in Schande verbannt würde. Nicht nur mein Leben bei Hofe wäre zu Ende, auch seines.

Was auch immer in diesem Elixir enthalten war, es wirkte. Kurz darauf waren seine Magenkrämpfe weg.

Nur die düsteren Gedanken, die blieben.

Noch fünf Tage bis zur Krönung.

***

Das Licht von Jerushas Lampe fiel auf ein Geschöpf, das neben dem Pfad im Gebüsch kauerte, die großen dunklen Schwingen auf dem Boden ausgebreitet. Es sah aus wie ein Mischwesen aus Vogel, Eidechse und Mensch und war etwa doppelt so groß wie Jerusha selbst – alle Götter, das war ein Skraeling! Jerusha stieß einen Schreckensruf aus, und im gleichen Moment richtete sich das Wesen auf, breitete die Schwingen aus und katapultierte sich mit seinen kräftigen Reptilienbeinen in ihre Richtung. Seine Klauen griffen nach ihr, und sein menschlicher Mund mit den Fangzähnen fauchte sie an.

Noch bevor Jerusha reagieren konnte, war Damaris schon in Panik zur Seite gesprungen. Ihre Bewegung war so heftig und unerwartet, dass Jerusha beinahe aus dem Sattel geworfen worden wäre, und sie spürte, wie Liri hinter ihr ins Rutschen kam. „Shani, hilf mir!“, keuchte ihre Schwester und klammerte sich mit aller Kraft an Jerushas Tunika fest, doch es war zu spät. Der Stoff riss, und schon lag Liri im Gras und starrte mit vor Furcht geweiteten Augen das Anderwesen an, das sich gerade mit erhobenen Vorderklauen auf die Priester stürzte.

„Liri!“, brüllte Jerusha entsetzt – und dann reagierte sie instinktiv. Bevor sie zum Nachdenken kam, hatte sie schon Damaris´ Zügel losgelassen und sich seitlich vom Pferd gekippt. Mit einem heftigen Ruck, der ihr die Luft aus den Lungen trieb, kam sie auf dem kalten Matsch des Weges auf, während ihre Stute durch das Gebüsch davonraste.

Jerusha warf sich auf Liri, die verängstigt am Boden kauerte, und riss sie mit sich in einen Graben neben den Weg. Dort drückte sie ihre Schwester mit ihrem eigenen Körper nach unten, damit der Skraeling sie aus dem Blickfeld verlor. „Ich kriege keine Luft mehr“, beschwerte sich Liri und versuchte, unter ihr hervor zu kriechen, doch Jerusha drückte sie zurück und wagte mit hämmerndem Herzen einen Blick auf die Kämpfenden wenige Meter von ihnen entfernt.

Gramb und Timok griffen den Skraeling von zwei Seiten zugleich an und versuchten, ihn mit Schwert oder Axt zu verletzen. Doch viele ihrer Schläge prallten von dem zähen Gefieder ab, und seine Flugsprünge trugen das Wesen immer wieder außer Reichweite der beiden Kämpfer. Von oben, von vorne, von hinten stieß es auf sie herab, hackte mit den Vorderklauen nach ihnen und trat mit seinen krallenbewehrten Hinterbeinen. Entsetzt sah Jerusha, dass Timok schon verletzt war, noch während sie zusah, ging er zum zweiten Mal zu Boden. Hätte sich Gramb nicht mit erhobener Axt zwischen ihn und den Skraeling geworfen, wäre der junge Priester von den Klauen des Anderwesens von der Kehle bis zum Bauch aufgeschlitzt worden.

Verzweifelt sah Jerusha sich um. Wo war ihre Mutter? Hat sie sich auf dem Pferd des Priesters halten können, ist es mit ihr durchgegangen und sonstwo hingerannt? Das ist vielleicht am besten, dann ist sie in Sicherheit!

Doch schließlich entdeckte sie Myrial halb hinter einem Busch verborgen. Sie rief irgendetwas zu ihnen herüber, was Jerusha über den Kampfeslärm nicht verstand. Anscheinend war sie nicht verletzt, Shimounah sei Dank, aber was genau machte sie da? Auf allen Vieren kroch sie über den Boden, streckte den Arm aus und ergriff etwas – den Bogen, den Liri verloren hatte! Daneben lag auch der Köcher.

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